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Februar Fragmente

Das Wochenende war voll und wurde unerwartet noch voller. Regeneration fiel damit komplett flach, was ich besonders am Sonntag sehr bedauerte. Aber, es ist wie es ist, und so ergab ich mich in die Tatsachen, oder das Leben und tat, was zu tun war.

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Seit einer Weile ist einer unserer Kratzbäume eine »Baustelle«. Er leistet uns seit vielen vielen Jahren treue Dienst, ist aber inwzischen wirklich abgewirtschaftet. Jetzt könnte man einfach sagen, ersetzen wir ihn halt. Doch so einfach ist es nicht. Denn dieser Kratzbaum ist der Liebling vom Altkater. Er hat nämlich den Vorteil, dass er neben wirklich großen Liegeflächen, die die Maine Coon brauchen, auch ziemlch niedrig angesetzte Liegebretter hat, so dass er dem von Arthrose geplagten Altkater beim Aufstieg in Höhen hilft, die er sonst nicht mehr erreichen könnte.

Nun haben wir also eifrig nach einem Ersatz für diesen Kratzbaum gesucht, aber wurden einfach nicht fündig. Ich glaube, wir haben schon hunderte Kratzbäume angeschaut, aber irgendetwas stimmte immer nicht. Entweder es fehlten die niedrig angesetzten Bretter für den Aufstieg, oder die Liegeflächen waren zu klein, oder die Anordnung passte nicht, oder die Kratzbäume lagen weit jenseits unseres Budgets.

Zweimal dachten wir, wir hätten endlich den perfekten Kratzbaum gefunden, nur um dann festzustellen, dass er um wenige Zentimeter zu lang oder breit war, und deswegen nicht an die Stelle passte, wo er stehen müsste.

Nachdem sich abzeichnete, dass wir keinen neuen Kratzbaum finden würden, der alle Bedingungen erfüllen würde, kam die Idee auf, die kaputten Teile (Sisalstämme und Liegeflächen) auszutausche, da es ja inzwischen die Möglichkeit gibt nur Einzelteile ordern zu können. Doch auch da gestaltete sich die Suche schwierig, vor allem, wegen der großen Liegeflächen (77 cm Länge, 42 cm Breite).

Als ich dann gestern ziemlich frustriert meiner Schwester mein Leid klagte, nannte sie mir einen weiteren Shop, wo man Ersatzteile bekommen kann, und wo sie selbst schon Teile geordert hat.

Und endlich sind wir fündig geworden. Die neue große Liegefläche fällt zwar 10 cm kürzer aus, aber das ist noch verkraftbar. Die Ersatzteile sind geordert, und wir warten nun sehr gespannt auf die Lieferung und hoffen, dass dann auch wirklich alles passt und vor allem stabil und standfest ist.

Wenn das klappt, bin ich megahappy, weil mir der verfetzte Anblick des Kratzbaums doch zunehmend auf die Nerven ging, und auch die Kater sicher froh sind, wenn sie wieder vernünftige Sisalstämme zum Kratzen haben.

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Außerdem bin ich jetzt wieder halbwegs auf dem aktuellen Stand, was Katzenfutter und die Entwicklungen in diesem Bereich angeht. Da ändern sich mit den Jahren ja auch die ein oder andere Ansicht oder Erkenntnis.

Es ist interessant zu sehen, wie Entwicklungen bei den Menschen in den tierischen Bereich übertragen werden. Ich war überrascht, mehrere Diskussionen zu finden, ob man Katzen nicht auch vegan ernähren kann. Ähm …

Auch das sogenannte »Barfen« ist nicht mehr nur für Hundebesitzer interessant. Es gibt Katzenbesitzer, die barfen für ihre Katzen. Dabei ist das eine kleine Wissenschaft für sich, zumindest wenn man sicherstellen will, dass die Tiere wirklich alles an Inhaltsstoffen bekommen, was sie für ein gesundes Wachstum und Dasein benötigen. Da wird dann eifrig mit Zusatzstoffen gearbeitet, und um die ein oder anderen Zusatzstoffe und vor allem die Menge, in der sie »optimal« sein soll(t)en werden wahre Glaubenskriege geführt. Also, ich weiß ja nicht … .

Hier wird jedenfalls nicht gebarft!

Bei meinen Recherchen zum Thema, dachte ich allerdings, dass mich schon mal interessieren würde, was die vielen Katzenbesitzer/innen in meiner Twitter Timeline oder unter meinen Blogleserinnen und Bloglesern an ihre Katzen und Kater verfüttern?

Also welche Futtersorten, ob da vielleicht auch Barfer drunter sind, was den Felltigern als Leckerchen oder Snacks gereicht wird, ob zusätzlich Sachen wie Malz-, Vitaminpasten oder sonstige Zusatzstoffe (zerstossene Eierschalen? o.ä.) gegeben werden, und zu welcher Fraktion sie beim Thema Trockenfutter gehören (von »Da bin ich radikal, meine Katzen bekommen gar keins« über »Ich geb es meinen Katzen nur ab und an mal!« bis hin zu »Wieso? Hier steht immer welches rum!«).

Also ich würde mich sehr über Antworten freuen!

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Einer der Buntspechte, die hier ihre Reviere haben, hat festgestellt, dass er unsere Spezialmeisenknödel bzw. deren Inhalt auch sehr mag. Jetzt hängt er alle Nase lang an dem Knödel und die Meisen gucken empört. Dafür bieten sich mir 1A-Bedingungen ihn und sein Verhalten zu studieren! \o/

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Wir bieten den Vögeln diesen Winter u.a. auch ganze Äpfel an. Der Apfel wird auf einen Nagel auf der hölzernen Pergola vor meinem Balkon aufgespiesst und so festgehalten.

Die Amseln, vor allem Anselm, mein Amslerich, freuen sich sehr darüber, aber auch Meisen und Elstern gehen an den Apfel.

Im Moment haben wir richtig schöne rote Äpfel und es sieht so toll aus, wenn wieder ein neuer Apfel aufgesteckt ist, und dann der schmucke schwarze Anselm kommt, und sich über den roten Apfel her macht.

Ich würde das so gerne mal fotografieren, aber das klappt nicht so recht, weil ich nicht nah genug herankomme. Ich versuche es weiter, vielleicht klappt es ja irgendwann doch noch.

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Es gibt Häuser und es gibt Häuser, und ich bin am Wochenende mal wieder auf eines gestoßen, wo ich nur gedacht habe: Hachz!

Schauen Sie nur!

Die Lage, die großen Fenster, die Ausblicke … die Einrichtung in Teilen … So toll! Da könnte ich ganz wunderbar regenerieren und garantiert großartig Vögel und sonstige Wildtiere beobachten. :-) Wer sehr nett zu mir ist, dürfte mich eventuell auch mal dort besuchen kommen. ;-)

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Architektur ·Fotografie ·Inneneinrichtung ·Wohnwelten

Michael Eastman

© Michael Eastman

© Michael Eastman

© Michael Eastman

© Michael Eastman

© Michael Eastman

© Michael Eastman

© Michael Eastman

© Michael Eastman

Michael Eastman fotografiert seit über dreißig Jahren in aller Welt und gilt als sehr renommiert. Viele seiner Fotos wurden schon in Ausstellungen gezeigt oder finden sich in Museen. Sein Schwerpunkt liegt auf Architektur (innen wie außen) und so bin ich auf ihn aufmerksam geworden. Besonders haben es mir seine Fotos aus Kuba angetan, von denen ich einige hier zeige. 2002 und dieses Jahr war er dort und hat Fotos mitgebracht, die den morbiden Charme Kubas perfekt abbilden. Sehenswert!

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Architektur ·Fotografie ·Inneneinrichtung ·Wohnwelten

Stratis Vogiatzis

Serie Inner World - © Stratis Vogiatzis

Serie Inner World - © Stratis Vogiatzis

Serie Inner World - © Stratis Vogiatzis

Serie Inner World - © Stratis Vogiatzis

Serie Inner World - © Stratis Vogiatzis

Serie Inner World - © Stratis Vogiatzis

Serie Inner World - © Stratis Vogiatzis

Serie Inner World - © Stratis Vogiatzis

Serie Inner World - © Stratis Vogiatzis

Serie Inner World - © Stratis Vogiatzis

Serie Inner World - © Stratis Vogiatzis

Heute habe ich mal wieder einen richtigen Leckerbissen für Euch, nämlich einige Fotos aus der großartigen Fotoserie »Inner World« des griechischen Fotografen Stratis Vogiatzis. Die Aufnahmen für diese Serie entstanden während eines Zeitraumes von drei Jahren auf der griechischen Insel Chios.

Stratis Vogiatzis hat dort die Dörfer besucht, in denen die sog. Mastix-Bauern leb(t)en. Ihre ganze Existenz ist auf die Gewinnung des Mastix, des Harzes der Mastix-Pistazienbäume ausgerichtet.

Noch heute gilt Chios als der größte europäische Mastixproduzent. Das sehr hochwertige Harz wird hauptsächlich für die Ölmalerei verwendet, wo es als Schlussfirnis aufgebracht wird. Auch im Geigenbau findet es seine Verwendung sowie für die Herstellung des einheimischen Rak?-Schnapses.

In bewohnten und verlassenen Häusern in diesen Dörfern sind Vogiatzis Fotos entstanden und es gelingt ihm damit weit mehr als die bloßen Räume zu fotografieren. Zugleich bildet er eine uralte Kultur und die inneren Welten der ehemaligen und gegenwärtigen Bewohner ab. Auf den Fotos sind zwar keine Menschen zu sehen aber die Fotos vermitteln trotzdem einen kräftigen Eindruck von der Persönlichkeit der früheren oder gegenwärtigen Bewohner. Viele Häuser erwecken den Eindruck, als wären die Bewohner nur gerade in ihren Plantagen, um die Rinde der Bäume anzuritzen.

Im vergangenen Jahr hat er einen Bildband mit den gesammelten Fotografien diese Serie veröffentlicht, der aber leider in Deutschland bisher nicht zu bekommen ist.

Übrigens auch die anderen Fotoserien und Einzelfotos von Stratis Vogiatzis sind sehenswert, z.B. seine Serie über die letzten Griechen in der ägyptischen Stadt Alexandria.

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