Privates ·Tagesnotizen 2019

1000 Fragen an mich (201-220)

der heutige Himmel

201. Wie gut kennst du deine Nachbarn?

Ausreichend gut, was aber daran liegt, dass meine anderen Mitbewohner sie recht gut kennen, und ich daher manches mitbekommen habe. Direkter Kontakt zwischen den Nachbarn und mir beschränkt sich meist auf etwas „Small Talk“.

202. Hast du oft Glück?

Jetzt müsste ich wissen, was der/die Fragesteller/in als »Glück« definiert, um das wirklich beantworten zu können. Aber ich denke mal: ja - vor allem verglichen mit vielen anderen Menschen auf diesem Planeten

203. Von welcher Freundin unterscheidest du dich am meisten?

Weiß ich nicht. Wir (also ich und diejenigen, die ich als Freundinnen bezeichnen würde) sind alle ziemlich unterschiedlich, aber das macht ja gerade den Reiz aus.

204. Was machst du anders als deine Eltern?

Hoffentlich sehr viel!

205. Was gibt dir neue Energie?

Im See zu schwimmen, am Strand der Ostsee zu wandern (besonders an den Stellen, wo nicht so viele andere Menschen sind), überhaupt mich am Wasser aufhalten und es beobachten, gute Begegnungen mit anderen Menschen, anregende Gespräche, neues über Dinge zu lernen, die mich interessieren, für mich sein zu können, Vögel entdecken und beobachten …

206. Warst du in der Pubertät glücklich?

Nein.

207. Wann hast du zuletzt eine Nacht durchgemacht?

Vor ein paar Wochen, als ich wegen eines heftigen Infekts nicht schlafen konnte.

208. Womit beschäftigst du dich am liebsten in deinen Tagträumen?

Ich neige nicht zum Tagträumen

209. Blickst du dich oft um?

Manchmal

210. Was wissen die meisten Menschen nicht über dich?

So einiges - wer weiß schon „alles“ über einen anderen Menschen? Und es wäre auch alles andere als gesund/gut wenn wir alles über alle wüssten. Damit meine ich nicht, ein Verschweigen, um andere zu täuschen. Manchmal kann es wirklich Rücksichtnahme sein, einem anderen gewisse Dinge nicht aufzubürden.
Aber gut: die meisten Menschen wissen z.B. nicht über mich, dass ich ungern Pfirsiche esse, weil ich das Gefühl nicht mag, dass ich bekomme, wenn meine Zähne auf die Pfirsichhaut treffen. Das geht mir durch und durch, so ähnlich, wie wenn Kreide über eine Tafel quietscht.

211. Worüber hast du mit deinem Partner immer wieder Streit?

Wie schon an anderer Stelle gesagt, ich habe keinen Partner. Aber ich lebe ja mit Freunden zusammen und natürlich gibt es da auch Konflikte (richtig „Streit“ eher selten) und meist sind es dann eher banale Dinge, die uns kurzfristig auf die Palme bringen. Unterschiedliche Vorstellungen von „Ordnung“ zum Beispiel, die uns kurz etwas aus dem Konsens bringen. ;-)

212. Worauf freust du dich jeden Tag?

Auf den ersten Schluck warmen Tee am Morgen.

213. Welche Freundschaft von früher fehlt dir?

Ich vermisse immer noch meine Freundin Ellie, die vor über 20 Jahren bei einem Unfall starb. Manchmal überlege ich, wie sich unsere Freundschaft wohl weiter entwickelt hätte. Ob wir, wenn sie nicht verunglückt wäre, wohl heute noch Freundinnen wären, oder ob unsere Lebenswege irgendwann doch auseinander gelaufen wären. Ihre Freundlichkeit, ihren Optimismus, ihren Humor, ihr Neugier auf die Welt und Menschen, ihre Offenheit, ihr Lachen und ihre klugen Ratschläge fehlen mir immer noch sehr.

214. Wie gehst du mit Stress um?

Wenn ich merke, dass ich gestresst bin, versuche ich, mich selbst zu beruhigen. Ich nehme mir eine (oder einige) Minuten und atme bewusst ein und aus (ich neige dazu, bei Stress die Luft anzuhalten). Dann analysiere ich kurz warum ich mich gestresst fühle, ob es wirklich Grund gibt, gestresst zu sein. Wenn ja, überlege ich mir eine Strategie, wie ich entweder am besten mit der stressvollen Situation umgehe, oder wie ich den Stress minimieren kann. Wenn es keinen offensichtlichen Grund für mein Gestresstsein gibt, versuche ich die stressvolle Situation bestmöglich zu bewältigen und nehme mir später etwas Zeit, genauer herauszufinden, was tiefer hinter meinem Gestresstfühlen steckt. Ach ja, und ich versuche mir dann nicht noch mehr Stress zu machen, indem ich auf mich sauer werde, dass ich gestresst bin. Stattdessen versuche ich zum Beispiel etwas Lustiges an der Situation zu finden und darüber zu lachen, oder einen großzügigeren Blick auf mich oder andere oder die Situation als Ganzes einzunehmen. ;-)

215. Gibst du dich gelegentlich anders, als du in Wirklichkeit bist?

Hm … ja. Wenn ich zum Beispiel gerade sehr traurig bin, lasse ich das nicht in vollem Ausmaß nach außen durch. Wenn ich mich sehr ärgere, bemühe ich mich um Sachlichkeit und brülle nicht einfach los. Wenn ich denke oder das Gefühl habe, mein „so sein“ ist eher belastend für andere, neige ich dazu mich zurückzuziehen, bis ich wieder ausgeglichener, fröhlicher, „passender“ bin. Ich glaube nicht, dass wir einen Anspruch darauf haben, immer in vollem Ausmaß „wir zu sein“. Jedenfalls nicht, wenn wir auf Dauer mit anderen Menschen zusammenleben wollen. Das bedeutet aber nicht, dass ich eine Schauspielerin wäre. Es gibt ja so gesellschaftliche Schauspielereien und darin bin ich extrem schlecht.

216. In welchem Punkten gleichst du deinem Vater?

Da ich meinen biologischen Vater nie kennengelernt habe, kann ich das nicht beantworten.

217. Kann man Glück erzwingen?

Nein, man kann nur offen sein für das Glück und es dankbar wahr- und annehmen, wenn es da ist. Wohl aber kann man das ein oder andere ändern oder verbessern, das dem Glück klar entgegensteht.

218. Welcher Streittyp bist du?

Ich streite höchst ungern und versuche schon im Vorfeld, sich anbahnende Konflikte anzusprechen und zu lösen, bevor es zu einem richtigen Streit eskaliert. Wenn es sein muss, kann ich streiten, bevorzuge aber den zivilisierten Streit (z.B. ohne Türenknallen, Geschirr werfen, o.ä.)

Fängt jemand mit mir Streit an, werde ich eher ruhig und sachlich. Wäre es ein mir nahestehender Mensch, würde ich versuchen, den Streit nicht noch weiter eskalieren zu lassen (zum Beispiel durch Reaktionen von mir) und später wenn sich der/die andere abgeregt hat, das Ganze zu klären. Ist es ein mir nicht nahestehender Mensch, würde ich je nach Situation auch sehr klare Grenzen setzen, was ich mir gefallen lasse und was nicht, bzw. mich nicht auf den Streit einlassen.

219. Bist du morgens gleich nach dem Aufwachen richtig munter?

Nein, ich brauche einige Zeit um auf Betriebstemperatur zu kommen

220. Wie klingt dein Lachen?

Keine Ahnung, ich höre es ja nicht so, wie alle anderen es hören

Die Fragen stammen ursprünglich aus dem Flow Magazin, und Beyhan hat daraus eine PDF-Datei erstellt. Viele Blogger aus meinem Umfeld haben die Fragen schon im letzten Jahr beantwortet, einige sind noch dabei und einige haben, wie ich, jetzt erst damit angefangen. Zum Beispiel Frau Rotkraut. Ich wurde von Carola von der Frischen Brise angesteckt, die die 1000 Fragen tatsächlich schon geschafft hat. Das Foto über diesem Beitrag zeigt den Himmel, wie er heute hier aussieht.

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Privates ·Tagesnotizen 2019

1000 Fragen an mich (181-200)

der heutige Himmel

181. Würdest du gern in eine frühere Zeit zurückversetzt werden?

Interessehalber schon, praktisch eher nicht. Ich lebe hier und jetzt.

182. Wie egozentrisch bist du?

Finde ich schwierig einzuschätzen. Vermutlich durchschnittlich.

183. Wie entspannst du dich am liebsten?

Mit einem guten Buch oder schöner Musik oder einem interessanten Film, oder irgendwo in der Natur und natürlich am Wasser (vorzugsweise der Ostsee)

184. Fühlst du dich manchmal ausgeschlossen?

Ja, und leider nicht nur manchmal. Tatsächlich liegt es aber wohl größtenteils an mir selbst. Ich bin, scheint es, nicht wirklich sozialkompatibel, auch wenn ich es gerne wäre. Daran bin ich schon oft verzweifelt und habe auch manche Träne vergossen. Es ist wie es ist oder besser: Ich bin, wie ich bin.

185. Worüber grübelst du häufig?

Über vieles, z.B. über die Thematik der Antwort auf Frage 184.
Ansonsten übe ich mich inzwischen darin, Grübeleien, die mit der Vergangenheit oder einer angenommenen Zukunft verknüpft sind, schnellstmöglich zu beenden.

186. Wie siehst du die Zukunft?

Spontan: sehr pessimistisch
Nach Einschalten meiner Vernunft und unter Aufbietung all meiner Kräfte: Egal wie ich die Zukunft sehen mag, es ist und bleibt Spekulation, und ist damit eigentlich verschwendete Zeit. Also versuche ich abzuwarten was die Zukunft mir tatsächlich bringt, und mich dann zu gegebener Zeit damit auseinanderzusetzen.

187. Wann bist du deinem Partner zuerst aufgefallen?

Kann ich nicht beantworten, da ich keinen Partner habe.

188. Welchem Familienmitglied ähnelst du am meisten?

Kann ich nicht beantworten - ich kenne niemanden aus meiner biologischen Familie

189. Wie verbringst du am liebsten deinen Abend?

Kommt auf meine Verfassung nach dem jeweiligen Tag an. Überwiegend für mich und ungestört.

190. Wie unabhängig bist du in deinem Leben?

Das kommt natürlich auf den jeweiligen Lebensbereich an, aber insgesamt würde ich im Moment sagen: nicht so, wie ich es gern hätte.

191. Ergreifst du häufig die Initiative?

In manchen Kontexten ja, in anderen eher nicht

192. An welches Haustier hast du gute Erinnerungen?

An alle natürlich

193. Hast du genug finanzielle Ressourcen?

Nein.

194. Willst du für immer dort wohnen bleiben, wo du nun wohnst?

Unter den mir bekannten Umständen: Ja, oder zumindest in der Region. Aber es kann sich viel ändern in einem Zeitraum der mit „für immer“ bezeichnet wird.

195. Reagierst du empfindlich auf Kritik?

Wie ich schon bei Frage 175 schrieb: Kritik ist selten angenehm zu hören. Ich würde sagen, ich kann manchmal empfindlich reagieren. Überwiegend reagiere ich - auch laut Aussagen anderer - „empfindsam“, d.h. ich nehme Kritik ernst, wenn sie angemessen und konstruktiv vorgetragen wird und leider auch manchmal, wenn sie unangemessen und destruktiv vorgetragen wird. Letzteres gewöhne ich mir aber immer mehr ab.

196. Hast du Angst vor jemandem, den du kennst?

Ja.

197. Nimmst du dir oft Zeit für dich selbst?

Zunehmend.

198. Worüber hast du dich zuletzt kaputtgelacht?

Weiß ich nicht mehr. Ich lach mich selten richtig „kaputt“. Doch, ich glaube mir ist gerade eingefallen worüber ich mich zuletzt richtig kaputtgelacht habe. Es war das Faultier!

199. Glaubst du alles, was du denkst?

Nicht mehr. Leider habe ich den Großteil meines Lebens alles geglaubt, was ich gedacht habe. Dann las ich das Buch „Glauben Sie nicht alles, was sie denken“ von Valerija Sipos und Ulrich Schweiger, das mir die Augen geöffnet und mich „geheilt“ hat.

200. Welches legendäre Fest wird dir in Erinnerung bleiben?

In meinem Leben gab es kein „legendäres“ Fest.

Die Fragen stammen ursprünglich aus dem Flow Magazin, und Beyhan hat daraus eine PDF-Datei erstellt. Viele Blogger aus meinem Umfeld haben die Fragen schon im letzten Jahr beantwortet, einige sind noch dabei und einige haben, wie ich, jetzt erst damit angefangen. Zum Beispiel Frau Rotkraut. Ich wurde von Carola von der Frischen Brise angesteckt, die die 1000 Fragen tatsächlich schon geschafft hat. Das Foto über diesem Beitrag zeigt den Himmel, wie er heute hier aussieht.

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