Privates ·Tagesnotizen 2019

1000 Fragen an mich (681 - 700)

681. Was war deine letzte gute Tat?

Ich führe nicht Buch darüber, und ob eine Tat tatsächlich gut ist oder nicht, stellt sich meist ja erst später heraus.

682. Siehst du deine Lieblingsmenschen jede Woche?

Einige ja, andere nein.

683. Was war deine beste Entscheidung im vergangenen Jahr?

Einen bestimmten Kurs zu belegen.

684. Was war das beste Konzert, das du jemals besucht hast?

Tut mir leid, ich denke meist nicht in den Kategorien „das beste - das schlechteste“. Ich habe viele sehr gute Konzerte (meist klassische) besucht, aber zu entscheiden, welches davon jetzt „das beste“ war, nein, das kann und will ich nicht.

685. Womit belohnst du dich am liebsten, wenn du hart gearbeitet hast?

Muss ich mich belohnen, wenn ich hart gearbeitet habe? Vielleicht denke ich dann „Gut gemacht!“ … oder ich gönne mir eine Pause und freu mich über das Erreichte. Wenn durch die harte Arbeit etwas Größeres oder sehr Bedeutsames erreicht wurde, dann könnte ich eventuell mit lieben Menschen schön essen gehen, und wenn die harte Arbeit nicht den gewünschten Erfolg gebracht hat, dann könnte ich eventuell mit lieben Menschen zum Trost schön essen gehen. ;-)

686. Hast du schon mal jemanden zum Weinen gebracht?

Ich fürchte ja.

687. Zählt für dich Qualität oder Quantität?

Das kommt auf den Kontext an, aber meist wohl eher die Qualität.

688. Was ist die beste Medizin gegen Liebeskummer?

Das ist vermutlich sehr individuell. Ich selber würde - so wie ich mich kenne - überlegen, was passiert ist, bzw. woran es liegt und versuchen daraus zu lernen und dann - wenn es nötig wäre - mich mit anderen Dingen beschäftigen.

689. Welche fünf Dinge würdest du in einen Picknickkorb tun?

Einen gut gekühlten leichten Sommerwein
Serrano-Schinken
gutes Baguette
ausgewählte Käsesorten
Obst (Melonen, Trauben)

690. Hast du viel Selbstvertrauen?

Kommt darauf an, in welchem Kontext. In einigen ja, in anderen weniger, aber insgesamt, ist es mit den Jahren besser geworden.

691. Wen fragst du, wenn du einen weisen Rat brauchst?

Jemanden, der sich mit der jeweiligen Thematik wirklich auskennt und daher tatsächlich etwas dazu sagen kann. Zum Beispiel weil er oder sie, das schon durchlebt hat und zwar auf eine Weise, die mir vorbildhaft erscheint. Oder eben insgesamt ein Leben lebt, das für mich Klugheit oder Weisheit widerspiegelt.

692. Was ist das Schönste am Nach-Hause-Kommen?

Wieder in meiner sicheren Zuflucht, inmitten all der Natur und mit dem weiten Himmel über mir, zu sein.

693. In welchem Unterrichtsfach warst du in der Schule gut?

Deutsch, Geschichte, Biologie, Geographie, Politik, Sport

694. Wann hast du zuletzt ein Baby in den Armen gehalten?

Vor ungefähr drei Jahren

695. Würdest du jemanden wie dich gern zur Freundin haben?

Ich glaube ja.

696. Kannst du gut warten?

Meistens ja

697. Welches Problem würde dich veranlassen, zum Psychologen zu gehen?

Kann ich so nicht beantworten.

698. Was möchtest du irgendwann noch lernen?

Besser Skizzieren, Aquarellieren, Handlettering, Fechten, Möbel restaurieren, Standup Paddling, Kajak fahren, noch weitere Sprachen, Töpfern, Fair Isle Stricken, usw. usf.

699. Worauf kannst du keinen einzigen Tag verzichten?

Luft zum Atmen

700. Wie oft beginnst du einen Satz mit: „Als ich so alt war wie du …“?

Bisher noch gar nicht.

Die Fragen stammen ursprünglich aus dem Flow Magazin, und Beyhan hat daraus eine PDF-Datei erstellt. Viele Blogger aus meinem Umfeld haben die Fragen schon im letzten Jahr beantwortet, einige sind noch dabei und einige haben, wie ich, jetzt erst damit angefangen. Zum Beispiel Frau Rotkraut. Ich wurde von Carola von der Frischen Brise angesteckt, die die 1000 Fragen tatsächlich schon geschafft hat. Das Foto über diesem Beitrag zeigt einen Himmelsmoment vom heutigen Tag.

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Allgemein ·Architektur ·Literatur & Lyrik

Ein Dankeschön!

Ein herzliches Dankeschön geht an den-, oder diejenige, die mich heute mit dem Buch »Die Architekten Bruno und Max Taut« von Unda Hörner von meiner Wunschliste überrascht hat.

Schon vor vielen Jahren war ich auf Max Taut aufmerksam geworden, und hatte nebenbei auch registriert, dass er einen Bruder namens Bruno hatte, der ebenfalls als Architekt arbeitete. Als ich dann vor einigen Jahren das erste Mal auf Hiddensee weilte, stieß ich dort plötzlich wieder auf den Namen Taut, aber diesmal ging es um Bruno, der auf der Insel eine ganze Reihe Häuser gebaut oder umgebaut hat.

Bei meinen weiteren Besuchen auf Hiddensee, erfuhr ich viel über Bruno und diese Häuser und ihre Geschichten. Als ich vor einigen Wochen auf Hiddensee war, stieß ich dort im Buchladen auf das oben erwähnte Buch und notierte mir den Titel, um es zuhause auf meine Wunschliste zu setzen.

Ich freue mich sehr über das Geschenk, und bald noch mehr über die Geschichte der Brüder Taut zu erfahren. Vielen herzlichen Dank!

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Privates ·Tagesnotizen 2019

1000 Fragen an mich (661-680)

661. Magst du es, wenn man sich um dich kümmert?

Das kommt darauf an, was „kümmern“ bedeutet. Sagen wir es so, wenn ich krank bin, bin ich froh und dankbar, wenn die, die mir nahestehen, nach mir schauen, und ich nicht Sorgen haben muss, dass im Fall der Fälle, die Nachbarn erst nach Monaten dem ekligen Geruch nachgehen der plötzlich überall wahrgenommen wird.

662. Welchen Wunsch wirst du dir nie erfüllen?

Keine Ahnung, weil erstens weiß ich nicht, was ich noch so für Wünsche haben werde, und zweitens weiß ich nicht, welche Wendungen mein Leben noch nehmen wird.

663. Was war die interessanteste Einladung, die du jemals bekommen hast?

Die Einladung meiner Freundin Ellie spontan nach Birmingham zu fliegen und mit ihr ein Konzert des City of Birmingham Symphony Orchestra unter Sir Simon Rattle zu hören.

664. Wie würden dich deine Freunde beschreiben?

Spontan hätte ich das nicht beantworten können, also habe ich mal schnell eine Rundfrage unter sechs Freunden/Freundinnen gestartet und versucht, das Ganze etwas zusammenzufassen:

Tiefgründig, ehrlich, sehr direkt, konstruktiv, oberflächliche Gespräche liegen Dir nicht so, sehr belesen und mit einem breit gefächerten Wissen, treu, Genießer, tierlieb, Naturfreund, ein Auge fürs Detail, eher kritisch-realistisch als optimistisch, viel Lebenserfahrung,
großartiger Sinn für Humor /schwarzer Humor, ohne bösartig dabei zu werden / trockener Humor,
erstmal zurückhaltend / manchmal zurückgezogen / fasst nicht schnell Vertrauen / verschenkst dein Vertrauen nicht leichtfertig / kannst anfänglich unnahbar wirken,
musikalisch, aufmerksam, stille und sehr genaue Beobachterin von Menschen, schiebst nicht sofort in eine Schublade,
geordnet, konstant, konzentriert, nicht streitsüchtig, sensibel, rücksichtsvoll, liebevoll, charmant, emphathisch, nachdenklich, verantwortungsbewusst, mutig, leidenschaftlich, Veränderungen liegen Dir nicht so und bereiten dir eher Angst, kann Heuchelei und Scheinheiligkeit nicht ausstehen, liebt Skandinavien

665. Wer hat dir in deinem Leben am heftigsten wehgetan?

Das gehört hier nicht hin.

666. Was war ein Wendepunkt in deinem Leben?

Zum Beispiel der Moment, in dem mir wirklich klar wurde, dass die Vergangenheit vergangen ist, und ich heute nicht mehr in dieser Vergangenheit lebe, sondern sie längst weit hinter mir gelassen habe. Das löste meinen Gedanken und Gefühle von dieser Vergangenheit, und ich konnte sie von da an, viel besser und öfter im Hier und Jetzt andocken bzw. auf das Hier und Jetzt ausrichten. Das hat für mich sehr viel verändert.

667. Glaubst du, dass Menschen die Zukunft vorhersagen können?

Nein.

668. Was kannst du fast mit geschlossenen Augen tun?

Alle möglichen Routine-Tätigkeiten und noch einiges mehr.
(Ich war sehr versucht zu antworten: ALLES! Ich kann alles mit geschlossenen Augen tun! Was dabei herauskommt, ist eine ganz andere Sache, aber danach wird ja nicht gefragt! Bzw. es ist egal, denn gefragt wird ja was ich »fast« mit geschlossenen Augen tun kann. Wenn ich also was mit geschlossenen Augen mache, und es endet in einer Katastrophe, habe ich es »fast« gekonnt! Ja, schimpft mich Korinthenkackerin, aber diese Fragen machen mich manchmal äh … ja, let’s go on!)

669. Auf welchem Platz in der Klasse hast du am liebsten gesessen?

In der letzten Reihe am Fenster. Da konnte ich rausschauen, wenn es drinnen zu langweilig wurde, oder unter dem Tisch lesen.

670. Vermeidest du bestimmte Musik, weil du davon traurig wirst?

Nein. Ich vermeide eher bestimmte Musik, die mich gereizt oder aggressiv macht oder stresst.

671. Bist du ein Mensch der Worte oder ein Mensch der Tat?

Beides - was halt gerade angebracht und nötig ist.

672. Welcher deiner fünf Sinne ist am besten entwickelt?

Ich kann mich nicht entscheiden, zwischen dem Sehen und dem Hören. Allerdings lassen meine Augen in letzter Zeit etwas nach … ich hoffe, meine Ohren fangen nicht auch plötzlich damit an.

673. Wann hast du Mühe, dir selbst in die Augen zu schauen?

Wenn ich meine eigenen Werte und Ideale verraten habe. Ich bin ein Mensch und nicht perfekt, d.h. leider kommt so etwas hin und wieder doch vor. Dann habe ich Mühe mir selbst im Spiegel in die Augen zu sehen, weil ich mich dafür schäme. Deswegen versuche ich nach Kräften, meine Werte und Ideale hochzuhalten und nicht leichtfertig zu verraten.

674. Wer kann dich am besten trösten?

Ich weiß nicht, das kommt auf den Grund der Traurigkeit an. Getröstet haben mich schon: die Ostsee, meine Kater Casimir †, Galileo †, Nikolai †, Jaromir †, Filippo † und Aurelio, die weltbeste WG-Genossin, mein Garten-Yoda, Freunde und Freundinnen, Johann Sebastian Bach, Paul Gerhardt, bestimmte Bibelverse, Gedichtzeilen, die Natur, usw. usf.

675. Was war deine grösste Dummheit?

*seufz* … Ich weiß, es gab viel Dummheit, aber welches meine größte Dummheit war? Was weiß denn ich?

676. Über welches Unrecht kannst du dich sehr aufregen?

Dass Frauen für die gleiche Arbeit nicht denselben Lohn bekommen wie Männer, dass die Menschen im Osten des Landes nicht den gleichen Lohn bekommen wie die Menschen im Westen (30 Jahre nach dem Mauerfall!!!), dass Menschen nur weil sie irgendwie „anders“ sind das Leben schwer gemacht wird, ach, über sehr, sehr viel, nur ändert es leider gar nichts, wenn ich mich aufrege. Es ist vergeudete Energie und Zeit, wenn ich mich über Dinge aufrege, die ich nicht ändern kann, statt Energie und Zeit dafür einzusetzen, konkretes Unrecht in meinem eigenen Umfeld zu beheben oder wieder gut zu machen oder gleich dafür zu sorgen, dass es gar nicht erst zu Ungerechtigkeiten kommt.

677. Was war das schönste Kompliment, das du jemals bekommen hast?

Das kann ich nicht beantworten.

678. Was entscheidet, ob dir jemand sympathisch ist oder nicht?

Puh …

Mein Herz, wenn es plötzlich so ein „aaawwww“ von sich gibt?! Und ich frage „awwwww? Was soll das heißen und bedeuten?“ Und mein Herz wieder so „aaawwww“.
Ich kann unter Umständen später den ein oder anderen Faktor oder Grund finden, der zumindest teilweise erklärt, warum mein Herz bei jemandem „aaawwww“ gesagt hat, aber bis ins Letzte kann ich das nicht ergründen.

679. Was geht zu langsam?

Zum Beispiel die Veränderungen die nötig wären, um auf die Klimaprobleme zu reagieren.

680. Welches Musikstück soll auf deiner Beerdigung gespielt werden?

Das sage ich hier nicht.

Die Fragen stammen ursprünglich aus dem Flow Magazin, und Beyhan hat daraus eine PDF-Datei erstellt. Viele Blogger aus meinem Umfeld haben die Fragen schon im letzten Jahr beantwortet, einige sind noch dabei und einige haben, wie ich, jetzt erst damit angefangen. Zum Beispiel Frau Rotkraut. Ich wurde von Carola von der Frischen Brise angesteckt, die die 1000 Fragen tatsächlich schon geschafft hat. Das Foto über diesem Beitrag zeigt einen Himmelsmoment vom heutigen Tag.

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