Film ·Fotografie

Zubin Pastakia

Cinemas Project - © Zubin Pastakia

Cinemas Project - © Zubin Pastakia

Cinemas Project - © Zubin Pastakia

Cinemas Project - © Zubin Pastakia

Cinemas Project - © Zubin Pastakia

Cinemas Project - © Zubin Pastakia

Cinemas Project - © Zubin Pastakia

Cinemas Project - © Zubin Pastakia

Zubin Pastakia lebt und arbeitet in Mumbai (früher Bombay) und ist ein renommierter Fotograf, der schon für Auftraggeber aus Architektur, Styling, Produktdesign, Kunst und Film sowie diverse Magazine fotografiert hat.

Sehr interessant finde ich sein »Cinemas Projekt«, für das er seit 2006 fotografiert. Er dokumentiert darin die Architektur, Inneneinrichtung, wie auch die Geschichte und Gegenwart von Kinos in Mumbai, die meist aus nur einem Saal mit einer Leinwand bestehen und zunehmend im Verschwinden begriffen sind.

Einst waren diese Kinos Symbole des Fortschritts, während ihre Bedeutung im heutigen post-industriellen Mumbai und in Konkurrenz zu den Multiplexen abnimmt. Doch Pastakia will sie nicht aus nostaligischen Gründen allein dokumentieren, sondern will zeigen, dass einige von ihnen durchaus auch heute noch Orte der Begegnung und des Vergnügens sind.

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Film ·Fotografie

Andrei Arsenjewitsch Tarkowski

© Andrei Tarkowski

© Andrei Tarkowski

© Andrei Tarkowski

© Andrei Tarkowski

© Andrei Tarkowski

© Andrei Tarkowski

© Andrei Tarkowski

© Andrei Tarkowski

Der 1932 geborene Andrei Arsenjewitsch Tarkowski war eigentlich ein sowjetischer Filmregisseur. Gleich sein erster Film »Iwans Kindheit« wurde bei den Internationalen Filmfestspielen von Venedig 1962 mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet.

Ein weiterer berühmter Film von ihm war »Soljaris« (Solaris; in Farbe, 1972) nach dem Roman »Solaris« von Stanis?aw Lem. Dieser Film und eine gekürzte französischen Fassung von Lems Roman diente später Steven Soderbergh für seine eine eigene Fassung.

Tarkowski war zwar im Ausland berühmt, doch es erging ihm, wie so vielen sowjetischen Künstlern zur damaligen Zeit: die offizielle Anerkennung zuhause blieb ihm versagt. 1983 verließ er die Sowjetunion, um in Italien »Nostalghia« zu drehen und um der erzwungenen Untätigkeit in der Sowjetunion zu entgehen, und kehrte nicht wieder zurück, woran seine Familie zerbrach. 1985 entstand in Schweden sein letzter Film »Opfer«. Als zu dieser Zeit auch noch die Reaktor-Katastrophe von Tschernobyl passierte, war das für ihn die Verwirklichung seiner schlimmsten Albträume. Zu diesem Zeitpunkt war er bereits schwer erkrankt, seine Behandlung in Paris kam zu spät. Seinen Plan, den Film Hoffmanniana über die letzten Tage von E. T. A. Hoffmann in Berlin zu drehen, konnte er nicht mehr umsetzen.

Andrei Arsenjewitsch Tarkowski starb am 29. Dezember 1986 im Alter von 54 Jahren in Paris an Krebs.

Dass Andrei Arsenjewitsch Tarkowski eine zeitlang sehr viele Polaroid-Aufnahmen gemacht hat und zwar sowohl in der Sowjetunion wie auch in Italien, ist weit weniger bekannt. Dabei zeigt sich auch in seinen Polaroid-Aufnahmen seine Kunst und sein Genie eindeutig. Die Polaroids verdeutlichen, was Ingmar Bergmann über Tarkowski gesagt hat: »Tarkowski ist für mich der bedeutendste, weil er eine Sprache gefunden hat, die dem Wesen des Films entspricht: Das Leben als Traum.« Das strahlen auch Tarkowskis Polaroids aus.

2006 wurde eine Auswahl seiner Polaroids in dem Buch »Lichtbilder: Die Polaroids« bei Schirmer/Mosel veröffentlicht. Ein Foto-Schatz und echter Leckerbissen für Freunde der Polaroid-Fotografie.

Hier kann man einen Teil der Polaroids von Andrei Tarkowski online sehen.

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Film

Little Big Berlin

Little Big Berlin from pilpop on Vimeo.

Als geborener Berlinerin hat mich dieser großartige kleine Tilt Shift Film heute so begeistert, dass ich ihn auch hier im Blog vorstellen möchte! Der Filmer pilpop schreibt dazu:

Diesen wundervollen Film widme ich meiner Stadt Berlin in der ich seit 19 Jahre lebe. Berlin macht aber nicht nur die Architektur aus, sondern vor allem die Menschen, die Berlin zu so einer einmaligen schönen Stadt machen. Man muss nur hinschauen und kann an jedem Eck etwas besonderes entdecken. Und am besten filmt man dies auch gleich.

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