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Teterower Impressionen (IX)

Marktplatz Teterow - © Liisa

Marktplatz Teterow mit dem Cafe am Markt und der Tourismusinformation

Heute vor einer Woche haben wir unseren virtuellen Spaziergang durch Teterow gestartet und heute gehen wir nun das vorerst letzte Stück des Weges und besuchen den Marktplatz und seine unmittelbare Umgebung.

Rathaus Teterow - © Liisa

Rathaus Teterow

Das im neubarockem Stil errichtete Teterower Rathaus kann seit seiner Einweihung im Jahre 1910 auf eine sehr wechselvolle Geschichte zurückblicken. Ursprünglich als Sitz der Stadtverwaltung erbaut beherbergte es u. a. die sowjetische Besatzungskommandantur, die Kreisverwaltung und die Polizeistation, bevor es seit 1990 wieder als Rathaus der Stadt fungiert. Pünktlich zum 100. Geburtstag im November 2010 erstrahlte das restaurierte Gebäude wieder in vollem Glanz.

Hechtbrunnen Teterow - © Liisa

Hechtbrunnen

Gleich vor dem Rathaus findet sich eines der Wahrzeichen der Stadt Teterow, nämlich der berühmte Hechtbrunnen. Nach Entwürfen des Plauer Bildhauers Professor Wandschneider hergestellt, wurde er 1914 eingeweiht und erinnert an die Schildbürgerstreiche von denen die alten Stadt-Sagen erzählen. Das Motiv des Brunnens geht auf die Hechtsage zurück, von der ich Euch schon auf dem ersten Teil des Spaziergangs erzählt habe.

Reliefplatte Mittelpunkt Mecklenburg - © Liisa

Geographisch gesehen ist Teterow der Mittelpunkt des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Markiert wird der Mittelpunkt durch diese gusseiserne Reliefplatte auf dem Marktplatz.

Blick von hinten auf das Rathaus - © Liisa

Blick von hinten Richtung Rathaus

Gleich hinter dem Rathaus steht die Stadtkirche St. Peter und Paul, die wir ja gestern ausführlich besucht haben.

Blick in einen der Hinterhöfe am Markt Teterow - © Liisa

»gestohlener« kleiner Blick in einen der Hinterhöfe am Markt Teterow

Ich habe ja schon erwähnt, dass Teterow seine Schönheiten und kleinen Schätze nicht gleich alle auf den ersten Blick präsentiert. So gibt es eine Reihe sehr schön gestalteter Innenhöfe, die aber die meiste Zeit des Jahres nur den tatsächlich zu den Häusern gehörenden Bewohnern geöffnet sind. Touristen laufen unter Umständen ahnungslos an alten Toren vorbei und haben keine Ahnung, was sich da noch an Schönem dahinter verbirgt. Einmal im Jahr werden diese Hinterhöfe für den allgemeinen Publikumsverkehr geöffnet und dann hebt bei manchen das große Staunen an.

Gullideckel Teterow - © Liisa

Gullideckel Teterow

Als endgültigen Beweis, dass ich Euch tatsächlich in der vergangenen Woche (virtuell) durch Teterow geführt habe, habe ich gleich noch einen der Gullideckel fotografiert und zugleich auch das Kopfsteinpflaster, das sich an vielen Stellen in Teterow noch findet.

Teterow - © Liisa

In Teterow mischt sich Verfallen(d)es, Restauriertes, Umgebautes und Neugebautes auf vielfache Art und Weise und meist haben die Verantwortlichen es geschafft, dass das ganze doch am Ende ein harmonisches Ganzes ergibt und nicht einfach nur zusammengestückelt. Es ist teilweise wirklich ganz erstaunlich, was Architekten und Bauherren von heute aus fast völlig heruntergekommenen alten Gebäuden gemacht haben, so dass diese Gebäude heute attraktive Wohnräume sind und obendrein mit Mieten, von denen man an anderen Stellen wirklich nur träumen kann.

Teterow - © Liisa

Teterow - © Liisa

Teterow - © Liisa

Teterow - © Liisa

Teterow - © Liisa

Teterow - © Liisa

Teterow - © Liisa

Teterow - © Liisa

Teterow - © Liisa

Teterow - © Liisa

Und damit sind wir, wie anfangs schon erwähnt, am vorläufigen Ende unseres (virtuellen) Spaziergangs durch Teterow angekommen. Ich habe mich über jeden gefreut, der mitgegangen ist und besonders über diejenigen, die sich die Zeit genommen haben, mir auch ein kleines Feedback zu geben.

Natürlich sind diese Impressionen aus Teterow nur ein kleiner Ausschnitt und vieles habe ich auch noch nicht fotografiert und hier gezeigt. Natürlich hat auch Teterow seine Friedhöfe, seine Plattenbauten, sein neues Industriegebiet, seine großen Supermärkte mit dazugehörigen großen Parkplätzen, seine Schulen und seinen international berühmten Bergring, Europas schönste Grasrennbahn (es soll sogar Rennfahrer geben, die sie als die schönste der Welt bezeichnet haben), seine Schrebergarten-Kolonien, die Heidberge, das Hohe Holz und den Stadtteil Teschow habe ich Euch auch noch nicht vorgestellt aber ich wollte Euch (und mir) nach dieser intensiven Teterow-Woche erstmal eine kleine Verschnaufpause gönnen.

Vielleicht wandern wir irgendwann (virtuell) noch ein bisschen weiter zu den bisher nicht besuchten Ecken und Winkeln von Teterow.

Ach ja, falls es damals jemand verpasst hat, ich habe Euch schon vor diesem Spaziergang die zu Teterow gehörende Burgwallinsel vorgestellt, die im Sommer 2010 von der UNESCO zum »Schützenswerten Kulturgut der Menschheit« erklärt wurde und im Teterower See liegt, der sich auch nicht zu verstecken braucht.

Wie gesagt, Teterow will erobert werden. Man muss sich etwas Zeit nehmen, um seine Schätze und Kleinode zu entdecken aber wer sich die Zeit nimmt, wird ganz sicher nicht enttäuscht werden.

Teil I, II, III, IV, V, VI, VII, VIII.

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