Fotografie ·Nordisches

Kristina Mordokhovitch

© Kristina Mordokhovitch

© Kristina Mordokhovitch

© Kristina Mordokhovitch

© Kristina Mordokhovitch

© Kristina Mordokhovitch

© Kristina Mordokhovitch

© Kristina Mordokhovitch

© Kristina Mordokhovitch

© Kristina Mordokhovitch

© Kristina Mordokhovitch

© Kristina Mordokhovitch

© Kristina Mordokhovitch

© Kristina Mordokhovitch

© Kristina Mordokhovitch

Kristina Mordokhovitch aka Kris Atomic ist von Haus aus Illustratorin aber auch eine großartige Fotografin. Kürzlich war sie zu einem Besuch in Island und hat eine fantastische Foto-Serie mit nach Haus gebracht, die sie zuerst in ihrem Blog zeigte. Eine kleine Auswahl darf ich Euch nun hier im Blog zeigen. Die ganze Serie könnt Ihr hier sehen: Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5, Teil 6 oder alle in einem Rutsch

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Musik ·Nordisches

Aus der Reihe Musik zum Wochenende

© Autumn Andel

Fredrik - Rites of Spring

Auf das neue Album »Flora« des aus Malmö stammenden Trios »Fredrik« habe ich schon sehnsüchtig gewartet. Die Band Fredrik besteht aus dem Song-Schmied Fredrik Hultin, dem Sound-Maler Ola Lindefelt und der Konzeptkünstlerin Anna Moberg.

Was sie machen, ist beschrieben als melodisch-experimenteller Electro-Folk Rock aber eigentlich sind es grandiose Klangteppiche oder noch besser musikalische (Märchen)welten (teil ziemlich düstere), in die man unweigerlich immer weiter und weiter hineingezogen wird. Hier und da erinnern sie mich musikalisch an die amerikanische Band Shearwater aber auch an Radiohead.

Fredrik - The Shape and Colour of Things Gone Blind

Am 12. April jedenfalls ist nun endlich ihr drittes Album »Flora« erschienen und es ist ein absoluter Volltreffer. 36 Minuten lang nehmen einen die drei in 11 Titeln mit auf einen musikalischen Trip der auch nicht einen Augenblick langweilig wird.

Für mich ganz sicher ein Album, das das Potential hat es am Ende in meine TOP-10 des Jahres zu schaffen. Und da ja jetzt ein langes (Oster)wochenende bevorsteht und Ihr vielleicht zwischendrin ein bisschen Zeit habt, hier das Video, das Fredrik in ihrer Heimatstadt Malmö gedreht und mit dem kompletten Album unterlegt (und damit ordentlich Aufsehen erregt) haben.

Direktlink

Fredrik auf myspace und facebook

* nicht vergessen, die Songs können nur für eine begrenzte Zeit hier im Blog angehört werden!

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Musik ·Nordisches

Aus der Reihe Musik zum Wochenende

Hymns from Nineveh - © Mathies Jespersen

© Mathies Jespersen; source

Hymns from Nineveh - So Mournful the Elegy, So Comforting The Hymn

Auf den dänischen Sänger und Songschreiber Jonas Petersen, der sich selbst einen wiedergeborenen Christen nennt (hey, nicht gleich weglaufen!), wurde ich erstmals 2008 aufmerksam, als ich zufällig auf die Myspace-Seite seines Projekts »Hymns from Nineveh« stieß, wo er vier seiner Demo-Songs frei zum download zur Verfügung stellte. Der ungewöhnliche Projektname hatte mich neugierig gemacht und zum Glück, denn die Titel waren durchweg wunderbar. Ich beschloß Jonas Petersen bzw. »Hymns from Nineveh« im Auge zu behalten. Jonas Petersen erinnert ein wenig an den ebenfalls gläubigen und sehr erfolgreichen amerikanischen Musiker Sufjan Stevens.

2009 dann veröffentlichte er kurz vor der Adventszeit die EP »Uncomplicated Christmassongs«, auf der sich insgesamt fünf neu komponierte und geschriebene Weihnachtslieder fanden, die seither zur Adventszeit bei mir rauf und runter laufen, weil sie nicht vor Kitsch triefen, sondern eher sehr ruhig und besinnlich daher kommen.

Dieses Jahr Ende Februar ist nun endlich das Debüt-Album »Hymns from Nineveh« erschienen, auf das ich so gespannt gewartet habe. Ein bisschen skeptisch war ich allerdings auch, denn hohe Erwartungen können auch enttäuscht werden. Aber Jonas Petersen hat gehalten, was seine Demo-Songs versprachen.

Hymns from Nineveh - Rage. Silence. Love

Musikalisch unterstützt wird er auf dem Album von den Mitgliedern der (Hmyn)Band: Jakob Brixen (singt und spielt Banjo, die singende Säge und das Akkordeon), Christel Voldby Winther (singt und spielt Violine), Nikolaj Paakjær Mikkelsen (singt und spielt Piano, das Glockenspiel und was evtl. noch so gebraucht wird), Andreas Brixen (Schlagzeug), David Blomqvist (E-Gitarre und Bass) sowie Mikael Kærsgaard (singt und spielt Gitarre).

Hymns from Nineveh - Sister Sorrowsong

Zehn Titel finden sich auf dem Folk-Pop-Album und bilden ein harmonisches Ganzes. Wunderschöne Melodien, teils reich instrumentiert und mit christlichen Referenzen, kurzen biblischen Textpassagen oder Anspielungen auf biblische Figuren. Arrangeur und Produzent des Albums haben eine super Arbeit abgeliefert, deren Qualität für andere Veröffentlichungen aus dieser Musiksparte durchaus Vorbildcharakter hat.

Hymns from Nineveh - Come Al Ye!

Gibt es nichts zu bemängeln an dem Album? Wenn, dann am ehesten, dass es fast zu schön ist, zu harmonisch - hier und da wünscht man sich dann doch mal einen Ausreißer, einen Bruch, eine Kante. Aber nur kurz, dann läßt man sich wieder von den Hymnen verzaubern und davontragen.

Webseite von Hymns from Nineveh

Hymns from Nineveh auf myspace und facebook

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Musik ·Nordisches

Aus der Reihe Musik zum Wochenende


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Schon mal von Carsten Lindholm gehört? Nein? Den Namen solltet Ihr Euch merken, zumindest wenn Ihr was für Drum ‘n’ Bass und/oder Jazz übrig habt. Im Video hört ihr das Stück »18« und bekommt so einen ersten Eindruck davon, was er zu bieten hat.

Der 1969 auf Fünen geborene Däne scheint ein musikalisches Allround-Talent zu sein. Immerhin hat er die Titel für sein Debüt-Album »Tribute«, dass er im Februar veröffentlicht hat, alle selbst komponiert.

Den Part des Drummers hat er natürlich selbst übernommen und sich ansonsten Verstärkung von befreundeten Musikern geholt, die ihrerseits renommierte Namen in der Szene haben, wie die Norweger Eivind Aarset (Gitarre - den wir im Zusammenspiel mit Nils Petter Molvaer und Bugge Wesseltoft kennen), Audun Erlien (Bass - ebenfalls im Zusammenhang mit Nils Petter Molvaer, Dhafer Youssef und anderen Musikern) sowie Joakim Frøystein (Gitarre). Von dänischer Seite wurde Carsten Lindholm durch die Musiker Hans Oxmond (Gitarre), Rene Damsbak (Trompete), Tav Klittgaard (Trompete), Anders T. Anderen (Saxophon) und Kristor Brødsgaard (Bass) für dieses Album unterstützt.

Hier der erste Titel vom neuen Album:

Carsten Lindholm - 3D

Aufgenommen wurde das Album in Oslo und Kopenhagen und es ist eine Hommage an die Menschen, die für seinen persönlichen wie musikalischen Weg bedeutsam und entscheidend waren, so wie Nils Petter Molvaer, Bugge Wesseltoft oder der bereits verstorbene Jens Melgaard und sein ebenfalls schon verstorbener Vater.

Musikalisch setzt sich Carsten Lindholm auf dem Album mit der Fragmentierung des Lebens auseinander. Bei all den verschiedenen Einflüssen und Eindrücken, denen wir unterworfen sind, ist wichtig immer wieder zur Kontemplation und Reflexion zu finden, um all diese Fragmente zu einem harmonischen Ganzen verarbeiten und zusammenfügen zu können. So setzt sich die Musik auf dem Album ebenfalls aus vielen Instrumenten, unterschiedlich geprägten Musikern, verschiedenen Musikrichtungen wie eben Jazz, Drum ‘n’ Bass, Ambiente Soundscapes, Indischen Tabla-Beats oder schlichten nordische Melodien zusammen. Mal wirkt sie meditativ, dann wieder aufwühlend oder sphärisch und natürlich spiegelt sie all jene Einflüsse, die den Drummer im Laufe seiner bisherigen Karriere beeinflusst haben wieder.

Noch ein zweiter Titel vom neuen Album:

Carsten Lindholm - Dub 3

»Tribute« ist ein Album, das erst im Zusammenklang seine volle Wirkung erzielt, dessen einzelne Teile aber größtenteils durchaus auch für sich alleine bestehen können und das neugierig macht auf die weitere Entwicklung des Drummers in den kommenden Jahren. Seit Februar ist »Tribute« nun auch bei iTunes erhältlich.

Carsten Lindholm auf myspace (wo Ihr noch weitere Songs vom Album anhören könnt) und facebook

* nicht vergessen, die Songs können nur für eine begrenzte Zeit hier im Blog angehört werden!

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