Computer & IT ·Privates

Hier gibt es was zu feiern … und das ist kein Aprilscherz!

© Katja Seaton

© Katja Seaton

Zur Feier des Tages gibt es hier heute zumindest virtuell »cupcakes für alle«! Was es überhaupt zu feiern gibt? Na, dieses Blog wird heute 10 Jahre alt.

Das hätte ich damals im Jahr 2000 auch nicht gedacht, als alles anfing. Erst noch sehr stark an die Tagebuchform angelehnt und die ersten drei Jahre noch unter dem Dach von Litkara, dann mit dem bis heute beibehaltenen Namen »Charming Quark« auf eigener Domain und irgendwann verschwand auch die »handgestrickte« Version und machte einem richtigen Weblog-System Platz.

Deutlich über 5000 Einträge sind in diesen zehn Jahren zusammengekommen und fast genauso viele Kommentare (würde ich die Spamkommentare mitzählen weit mehr ;o) ).

Manche Leser sind (fast) von Anfang an mit dabei, andere sind im Laufe der Jahre dazu gestoßen und bis heute dabei geblieben und wieder andere kamen und gingen.
Drei meiner regelmäßigen (mir bekannten!) Leser sind in diesem Zeitraum verstorben, etliche Leser haben in diesem Zeitraum geheiratet, Kinder bekommen, Scheidungen durchlebt, gegen Krankheiten gekämpft, ihr Studium oder ihre Ausbildung abgeschlossen, sind umgezogen und/oder auf Reisen gegangen und zurückgekommen und und und …

Natürlich gab es in den zurückliegenden zehn Jahren auch mal Durchhänger bei mir. Zeiten, in denen ich gezweifelt habe, ob sich der Aufwand wirklich lohnt. Zum Glück waren diese Zeiten aber immer sehr begrenzt und von den meisten dieser »Krisen« haben die Leser hier gar nichts mitbekommen, weil ich sie nicht im Blog thematisiert habe.

So ein Blog steht und fällt mit seinen Inhalten aber auch mit seinen vorhandenen oder nicht vorhandenen Lesern. Das alles hier würde weit weniger Spaß machen, wenn es gar keine Kommentare gäbe. Das wäre ja als ob man ständig gegen eine kahle (und natürlich stumme) Wand reden würde.

Aber zum Glück gibt es ja Euch, meine Blogleser! Ohne Euch gäbe es dieses Blog heute sicher nicht mehr. Manche von Euch habe ich persönlich kennenlernen dürfen, zu einigen sind Freundschaften entstanden (virtuell wie offline) und viele Kontakte sind entstanden, die es ohne dieses Blog nie gegeben hätte.

Ich schulde Euch also Dank dafür, dass Euer Interesse an dem, was ich hier so vor mich hingebloggt habe, nicht nachgelassen hat, dass Ihr meinen Feed nicht aus Eurem Feed-Reader geworfen habt, dass Ihr Euch immer mal wieder die Zeit genommen habt, hier einen Kommentar zu hinterlassen, dass Ihr Euch auf andere Art und Weise beteiligt habt, dass Ihr Anteil genommen habt, wenn mir das Leben mal wieder Zitronen zugeteilt hat und Euch mit mir gefreut habt, wenn ich Erfolge und Schönes aus dem privaten Bereich mitzuteilen hatte.

Und die Zukunft, was wird sie bringen? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht und ich will auch keine Versprechen abgeben, die ich vielleicht nicht halten kann. Vielleicht werden wir in zehn Jahren den 20. Bloggeburtstag von Charming Quark feiern können, vielleicht wird es dieses Blog aber schon im nächsten April (aus welchen Gründen auch immer) nicht mehr geben. Ich weiß es wirklich nicht und bin genauso gespannt, wie vermutlich auch Ihr. Ich werde einfach weiterbloggen - einen Tag nach dem anderen und sehen, wohin mich diese »Reise« führen wird und hoffen, dass Ihr mich auch weiterhin Tag für Tag begleitet.

Feste soll man feiern, wie sie fallen und heute darf - denke ich - ein bisschen gefeiert werden und Ihr dürft Euch selbst auch feiern, denn ihr seid ja schließlich daran beteiligt gewesen, dass wir heute feiern können. In diesem Sinne: Lasst Euch die virtuellen Cupcakes schmecken! ;o)

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Mal in Sachen Computer - Hat jemand von Euch eine Idee?

Mal eine Frage an die PC-Experten unter Euch. Seit einer Weile habe ich immer wieder folgendes Problem mit meinem Rechner (Windows XP): Nachdem alles zunächst reibungslos läuft tritt folgendes »Phänomen« auf. Ich muß auf alles zweimal klicken, bevor es reagiert. Also wenn ich z.B. ein Menü öffnen möchte, muss ich zweimal darauf klicken bevor etwas passiert. Oder wenn ich von einem zum nächsten Programm wechseln will wieder dasselbe Spiel. Oder wenn ich z.B. den Cursor innerhalb eines Dokuments an eine andere Stelle setzen will, etc. etc. Das Problem greift wenn programmübergreifend auf und es ist sehr nervig.

Auf mich wirkt das, als ob (laienhaft ausgedrückt) eine unsichtbare Schicht über den Desktop gezogen ist, die sich immer wieder dazwischen schaltet und wodurch meine Klickbefehle nicht ankommen. Ich muß dann z.B. auch ständig aus mir unerfindlichen Gründen die Programme wiederherstellen lassen. Ich weiß, klingt bescheuert aber ich weiß nicht, wie ich das anders beschreiben soll. Ich habe es schon mit Rechner runterfahren und neustarten versucht etc. Manchmal hat es geholfen, manchmal nicht. Anti-Virensoft-Ware ist auf dem neuesten Stand und verschiedene Virensuchprogramme haben nichts Verdächtiges gefunden. Defragmentierung wird auch regelmäßig durchgeführt, daran kann es also auch nicht liegen. Hat irgendjemand von Euch evtl. eine Idee?

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Da staunt der gemeine Blogger …

Seit zwei Tagen geistern 17 Thesen durch das deutschsprachige Internet, die großspurig mit »Internet-Manifest« überschrieben worden sind und von 15 sog. A-Bloggern unterzeichnet wurden. Damit wurde mal wieder eine dieser Diskussionen losgetreten, die langjährige Internetnutzer so oder ähnlich schon häufig miterlebt haben. Man könnte auch sagen, da wird mal wieder eine alte Sau durch’s Dorf getrieben. Die Schwachpunkte der Thesen sind und werden ja schon an vielen anderen Stellen im Internet diskutiert worden, so dass ich die hier nicht nochmal extra aufführe. Wer mehr darüber wissen möchte, braucht nur mal im Internet nach Internet-Manifest suchen und dann die Kommentare zu lesen.

Um so größer war dann vorhin meine Verwunderung, als sich doch tatsächlich die 3sat-Sendung »Kulturzeit« (die ich eigentlich sehr schätze) dieses Themas annahm und daraus einen längeren Beitrag inklusive zugeschaltetem Gesprächsgast Stephan Weichert machte. Was da allerdings abgeliefert wurde, das schlägt dem Fass schon ein bisschen den Boden aus (Leider ist nur das Gespräch mit Stephan Weichert in der Mediathek bei 3sat abrufbar, nicht der vorgeschaltete Beitrag über die Thesen und die dahinterstehenden Blogger selber).

Übrigens meinte Stephan Weichert in dem Gespräch, er hätte mit Marius Sixtus gesprochen und der hätte gemeint, das Manifest sei weniger für Leute geschrieben, die sich im Internet bewegen und auskennen als vielmehr für die Elterngeneration, die mit Internet und Bloggen nicht viel am Hut hätten. Stellt sich mir dann allerdings schon die Frage, wie die überhaupt von den Thesen Kenntnis erhalten sollen, wenn sie gar nicht ins Internet gehen. Sollen die Kinder die Thesen etwa ausdrucken und den Eltern neben den Frühstücksteller legen? Wäre ich Teil dieser Elterngeneration würden mich die Thesen übrigens auch nicht davon überzeugen, dass das, was die lieben Kindelein da in diesem großen Internet treiben besonders bedeutend oder sinnvoll sein könnte.

Befremdlich finde ich persönlich erstens, dass es offenbar ausreicht irgendwo »Manifest« drüberzuschreiben und schon muss es sich um etwas ganz Bedeutendes handeln. Zweitens stört mich und zwar erheblich, dass sich da ein paar Blogger ungefragt zu Sprechern der vielen Blogger machen und so tun als ob die Blogger sich einig wären, was beileibe nicht der Fall ist, wenn man sich mal die Kommentare zu den Thesen an verschiedenen Stellen im Internet anschaut.

Die Thesen selber sind arg banal und ziemlich lächerlich zumindest, wenn man »Manifest« darüber pappt und das ganze dann zu einem riesigen Luftballon aufbläst. Die Thesen haben meiner Ansicht nach auch nichts wirklich zukunftsweisendes, es ist höchstens ein winziger Bruchteil einer Art und Weise wie man das Internet sehen kann (wenn man denn will) wobei aber weite Teile des Internets im Grunde außen vor bleiben, ja selbst große Teile der sog. Blogosphäre außen vor bleiben.

Alles in allem atmet die ganze Sache aus meiner Sicht absolute Selbstüberschätzung. Den A-Bloggern (ein kleines »Möchtegern-elitäres« Grüppchen) reicht es schon lange nicht mehr A-Blogger zu sein. Nein, erst haben sie selbst verkündet sie seien die Internet Avantgarde, dann wurden sie zur Internet-Bohème und ein Stephan Weichert versteigt sich nun gar zu der Aussage, die Blogger seien die neuen Alpha-Journalisten. Wie bitte? Kein Wunder, dass echte Journalisten, die z.T. lange studiert haben, um sich so nennen zu dürfen und die ihre Sporen in langen Jahren verdient haben, da auf die Barrikaden gehen. Wobei ich vielleicht anmerken sollte, dass ich auch nichts davon halte Blogger und Journalisten miteinander zu vergleichen oder gar in Konkurrenz zueinander zu setzen, auch wenn das manche der A-Blogger gerne so hätten.

Was diese A-Blogger tatsächlich gut können, ist sich selbst zu vermarkten (und wer heutzutage etwas »verkaufen« möchte, der muss übertreiben und dick auftragen). Schade nur, dass es diesen A-Bloggern mit ihrem Talent gelingt einer internetfernen Öffentlichkeit vorzugaukeln, alle Blogger seien wie sie und wollten dasselbe wie sie.

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Gnaaa!

Gibt es eigentlich eine Möglichkeit, sich dagegen zu wehren, dass man mitsamt Adresse, Telefonnummer, etc. in irgendwelchen (dubiosen) Online-Telefonbüchern auftaucht, ohne, dass man darum gebeten hat? Die Folge ist nämlich dass bei uns sprunghaft die Zahl der Werbeanrufe gestiegen ist. Sehr sehr sehr nervig! *gnaaaaa* Jedenfalls hab ich einer der Anruferinnen aus den Rippen leiern können, wo sie meine Nummer überhaupt her hat und auf der entsprechenden Seite war natürlich nirgendwo was darüber zu finden, wie der Eintrag da gelöscht werden kann. :(( Ich hasse sowas!

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