Fotografie ·Wissenschaft

Faszinierende Welten

Volvox aureus - © Wim van EgmondVolvox aureus sind mehrzelligen Grünalgen aus der Klasse der Chlorophyceae, die im Süßwasser leben

Radiolarians - © Wim van EgmondRadiolarien auch bekannt als Strahlentierchen

Paramecium bursaria - © Wim van EgmondParamecium bursaria ist eine Art in der Gattung der Pantoffeltierchen (Paramecium) aus dem Stamm der Wimperntierchen (Ciliophora). Sie lebt in Symbiose mit Grünalgen (Zoochlorellen)

Pediastrum - © Wim van EgmondZackenrädchen sind einzeln frei im Wasser schwebenden planktonartige Grünalgen der Gattung Pediastrum die einschichtige, scheiben- oder sternförmige Verbände bilden.

Testudinella - © Wim van EgmondRädertierchen Testudinella patina fotografiert durch ein Interferenzkontrastmikroskop mit 400-facher Vergrößerung

Wood cells of Ilex aquifolium - © Wim van Egmond
Tangentialschnitt durch das Holz einer Europäische Stechpalme (Ilex aquifolium, auch bekannt als Holly oder schlicht Ilex)

Absolut faszinierend, was man auf den Seiten des Micropolitan Museum an Fotografien der winzigsten Lebewesen präsentiert bekommt. Von den Lebewesen im Wasser angefangen über die Welt der Insekten bis hin zur Pflanzenwelt wird alles abgedeckt. Die Fotos hat alle der Niederländer Wim van Egmond gemacht, der sich auf diese Art der Fotografie spezialisiert hat und mit zahlreichen Preisen für seine Fotografien ausgezeichnet worden ist.

P.S. *winktheftig* ganz besondere und herzliche Grüße gehen zusammen mit diesem Eintrag an Anne in Oxford! 🙂

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Kunst ·Soziales ·Wissenschaft

Tweenbot oder: Menschen und Roboter - ein Experiment

Tweenbot unterwegs - © Kacie Kinzer
Kacie Kinzer studiert in New York und hat ein Experiment gestartet. Sie baute einen simplen kleinen Roboter mit einem Pappkartonkörper und einem freundlichen Grinsen im Gesicht und der Fähigkeit sich nur geradeaus bewegen zu können. Sie nannte den kleinen Roboter Tweenbot und setzte ihn in der nordöstlichen Ecke des Washington Square Parks aus. Vorher versah sie den Tweenbot allerdings noch mit einem kleinen Fähnchen, auf dem sein Zielpunkt stand: die südwestliche Ecke des Parks.

Tatsächlich ging es ihr in diesem Experiemtent weniger um den Roboter, als vielmehr darum, wie die Menschen auf diesen Roboter, der auf ihre Hilfe angewiesen ist, um sein Ziel zu erreichen, reagieren würden. Da der Tweenbot wirklich klein und »verletzlich« ist und zahlreiche Gefahren für ihn auf dem Weg lauerten, begleitete Kacie Kinzer den kleinen Roboter heimlich mit einer Videokamera in der Tasche und filmte diesen ersten Versuch.


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Das Ergebnis war auch für sie überraschend. Nach nur 42 Minuten und mit der Hilfe von 29 Menschen hatte er sein Ziel erreicht. Inzwischen hat sie noch mehr Tweenbots gebaut und experimentiert mit anderen Strecken weiter. Kein einziger der Tweenbots ist bei diesen Tests je verlorengegangen oder ernsthaft beschädigt worden. Waren sie in einer mißlichen Lage gelandet, z.B. unter einer Parkbank eingeklemmt o.ä. wurden sie immer von Menschen »gerettet« und wieder auf Kurs gebracht.

Kacie Kinzer beobachtete u.a. dass die Menschen die Zielinstruktion ignorierten, wenn das bedeutet hätte, dass der Tweenbot in eine mißliche Lage geraten könnte. Ein Mann dreht den Tweenbot daraufhin in die Richtung, aus der er (der Tweenbot) gerade gekommen war, und sagte laut zu ihm »You can?t go that way, it?s toward the road.« Für Kacie Kinzer ist das faszinierendste Element an diesen Experimenten, die menschliche Empathie für ein mit anthropomorphen Aussehen ausgestattetes Objekt, sichtbar zu machen und zu beobachten.

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