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Veränderungen

Wintermorgen - © Liisa

Es ist wohl an der Zeit, dass ich hier mal wieder ein Lebenszeichen poste. Die lange Blogpause habe ich beileibe nicht mit hochgelegten Füßen verbracht, im Gegenteil. Die weltbeste Freundin und WG-Genossin und ich haben erst Wochen damit zugebracht, unseren Besitz radikal zu sichten und zu reduzieren. Als wir damit durch waren, hieß es alles einpacken und dann haben wir unseren Wohnsitz mal eben an die 900 km gen Nordost verlegt.

Auch die uns verbliebenen fünf Kater mussten natürlich mit und bekamen ihren eigenen kleinen »Umzugstrip«. Für die »Jungs« war es natürlich eine ziemliche Zumutung aber sie haben die lange Strecke ohne großes Murren überstanden und dann sehr tapfer die neue Wohnumgebung erkundet. Besonders um unsere beiden Senioren hatten wir uns einige Gedanken gemacht und im Vorfeld alles getan, um diesen Wechsel so sanft wie möglich zu gestalten, und das hat sich am Ende ausgezahlt.

Wir tauchen nun so langsam wieder aus den Umzugskartons auf aber es wird sicher noch eine Weile dauern, bis alles richtig eingeräumt und aufgehängt ist und die Wohnung nicht nur eine Wohnung sondern auch wieder ein richtiges Zuhause ist, das unser Lebensgefühl atmet.

Außerdem haben wir uns mit zwei weiteren sehr engen und langjährigen Freunden zusammengetan und bilden somit nun eine vergrößerte WG (ich weigere mich, den spaßhaft verwendeten Ausdruck »Senioren-WG« zu akzeptieren, bin ich doch das »Küken« in der Runde und bisher haben wir nur eine wirkliche »Seniorin« unter uns und der glaubt eh niemand, dass sie aus bürokratischer Sicht schon als Seniorin gilt. ;o) ). Auch das ist natürlich eine überaus spannende Angelegenheit und erfordert ein aufeinander Einlassen und miteinander Abstimmen aber auch das verläuft bisher sehr harmonisch und wir sind guter Dinge, dass wir das gut hinbekommen werden und freuen uns auf die gemeinsame Zeit.

Hier im Blog wird es zukünftig auch einige Veränderungen geben. Ich möchte gerne wieder mehr zu persönlicheren Texten zurückkehren und etwas von der Bildlastigkeit, die vor allem die vergangenen zwei Jahre geprägt hat, weg kommen. Ob ich das so hinbekomme, wie es mir vorschwebt, weiß ich noch nicht genau. Damit zusammenhängend wird die Frequenz der Blogeinträge sicher nicht mehr so hoch sein, wie schon zu manchen anderen Zeiten. Hängt halt etwas davon ab, wie oft ich was zu erzählen oder zeigen habe. Jedenfalls hoffe ich, dass mir meine regelmäßigen Blogleser weiterhin gewogen bleiben und vielleicht auch noch neue Blogleser hinzukommen.

Was das Litblog angeht, so ist das erstmal etwas auf Eis gelegt, denn leider musste ich auch Abschied von meiner heiß- und innig geliebten Haus- und Hofbibliothek nehmen und hier in der neuen Umgebung liegt die nächste brauchbare Bibliothek eine Stunde Autofahrt plus noch einiges an Fußweg entfernt. D.h. die Ausleihe von Büchern gestaltet sich um einiges schwieriger. Seit Weihnachten bin ich zwar nun Besitzerin eines E-Book-Readers, was mich zumindest davor bewahrt mangels Lesefutters zu »verhungern« aber zum Lesen komme ich zur Zeit eh nicht so viel und auch nicht alles, was ich lese ist für Rezensionen im Litblog geeignet.

Soviel für heute … jetzt muss ich erstmal wieder etwas in der Wohnung räumen …

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