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So langsam wird’s hier bei uns winterlich kalt und adventlich. Der Wind kommt aus Nordost und bläst schon recht eisig. Die ersten Lichterketten hängen und aus den Fenstern leuchten die typisch skandinavischen Lichterbögen. Die Woche selbst war eher nicht meine. Hab mir gleich am Montag einen heftigen Hexenschuß eingefangen, der mich fast komplett lahmgelegt hat. Wenigstens kann ich inzwischen zumindest kurzzeitig wieder einigermaßen aufgerichtet stehen … so zwei, drei Minuten lang.

Ich hab ja immer so meine Mühe mit den Monaten November und vor allem Januar und Februar. Diesmal hatte ich mir vorgenommen, ich »umarme« jetzt mal den November und traue ihm Gutes zu. Naja, das war dann eher ein Schuß in den Ofen. Er wurde eindeutig der (bisher) mieseste Monat dieses Jahres. Mitgebracht hat er zwei familiäre Todesfälle und eben obenauf als »Topping« jetzt noch den Hexenschuß. »Gnaah« oder »mimimi«! Ich bin froh, wenn der Monat endlich um ist. Natürlich ist so jede Menge liegengeblieben, was ich unbedingt vor dem Dezember erledigt haben wollte. Der innere Druck wächst. Ich sage mir die ganze Zeit mantra-ähnlich vor: »Ganz ruhig bleiben! Nicht nervös werden! Alles wird gut! Mach das Bestmögliche aus den Zitronen! etc.« Nach der Erfahrung mit dem »umarmten November« überleg ich mir nochmal gründlich ob ich das mit Januar und Februar auch mache oder doch lieber lasse. ;-)
Der Dezember wird diesmal aus Gründen auch sehr anders als gewohnt verlaufen. Mal sehen, wie das wird. Im Zitronenlimonademachen bin ich ja jetzt schon vom November her geübt. ;-)

Ich wünsche Euch allen eine wunderbare und vor allem ruhige Adventszeit. Vergesst wenigstens ab und an den Perfektionismus, den Stress und all den anderen angeblich so wichtigen Kram und macht’s Euch und Euren Lieben schön! Gönnt Euch kleine Auszeiten der Besinnung und genießt das Kerzenlicht, die Stille oder schöne adventliche Musik, trinkt Glühwein oder was Ihr sonst gerne in der Adventszeit trinkt, knabbert gebrannte Mandeln oder jongliert mit heißen Maronen, oder nehmt Euch die Zeit einigen Menschen, die Euch etwas bedeuten, von Hand ein paar Zeilen mit Weihnachtsgrüßen zu schreiben oder ladet Euch Freunde für ein paar Stunden, einen Abend ein und habt einfach nur eine schöne Zeit zusammen.

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Die wenigen Male in meinem Leben, in denen ich näher als sagen wir 1 oder 2 Meter an Ballettschuhe heran gekommen bin, erschienen sie mir nicht sonderlich »stabil« oder bemerkenswert. Nie im Leben hätte ich gedacht, dass ihre Herstellung so aufwendig ist und so viel Kraft erfordert, dass dafür kräftige Männer gebraucht werden. Aber seht selbst! Nachdem ich das Video gesehen habe, habe ich mich auch gefragt, wie wohl die Reaktionen ausfallen, wenn der junge sehr kräftige und sympathische Mann gefragt wird, was er beruflich macht und dann antwortet: »Ich mache Ballettschuhe! Seit 16 Jahren!« Richtig klasse finde ich, wie stolz er - ganz zu Recht! - auf seiner Hände Arbeit ist, auch wenn die mittlerweile ziemlich mitgenommen sind.

Renommierte Architekten und Designer wurden gebeten, outdoor-taugliche Zufluchtsplätze für Katzen zu entwerfen und da sind einige interessante Objekte bei herausgekommen. Einige davon könnte man durchaus auch indoor einsetzen.

Sich immer nur darüber aufregen, wie teilweise hierzulande mit Flüchtlingen umgegangen wird, ist auf Dauer nicht sehr hilfreich. Besser man bekommt selber den Hintern hoch und überlegt sich vielleicht mal, was man selbst dazu beitragen könnte. Keine Ideen? Dann schaut mal bei »Wie kann ich helfen?« vorbei! Dieses Blog hat die freie Journalistin Birte Vogel aufgemacht und sammelt dort Projekten zur Hilfe für Flüchtlinge in Deutschland. Finde ich eine prima Idee, denn zum einen tun sich da unter Umständen plötzlich Möglichkeiten zur aktiven Mithilfe auf, wenn es ein Projekt vor Ort ist oder es kann eben als Ideengeber fungieren.

Die Menschheit zerfällt ja in Lerchen und Eulen. Ich war dann doch etwas überrascht, dass die Eulen deutlich in der Überzahl sind, nämlich 2/3, das Leben aber weitgehend eher günstig für Lerchen organisiert ist. Nicht sehr intelligent, finde ich und mit handfesten Auswirkungen in die verschiedensten Lebensbereiche. Woher ich das weiß? Aus diesem sehr interessanten Artikel, der zudem mit der Mär aufräumt, dass wer lange schläft, faul ist.

Und dann hab ich noch Annie Lennox neues Album »Nostalgia« gehört, auf das ich schon sehr gespannt gewartet habe, und das diese Woche endlich erschienen ist. Darauf hat sie sich Songs einiger der bedeutendsten Komponisten des 20. Jahrhunderts wie z.B. Hoagy Carmichael, Duke Ellington, George Gershwin, Billie Holiday and Screamin? Jay Hawkins angenommen und neu interpretiert. Ich finde, großartig! Dicke Hör-Empfehlung!

Ebenfalls hörenswert ist das neue Album »Yes We Does« der österreichischen Band 5/8erl, die gerade noch so ein Geheimtipp ist aber sicher nicht mehr lang, denn ihre Stil-Mischung aus Wienerlied, Jazz, Soul und Blues plus österreichischer Dialekt ist überzeugend! Wobei sie mich mit einem Bandleader namens »Hanibal« (Scheutz) eh schon halb in der Tasche hatten. ;-)

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© Michael Cummings

© Jonna Fransson

© Norquay Co

© Schneid

© ikea

© leider unbekannt

1. Ich habe einen weichen Punkt, wenn es um Wölfe geht. Zwar bin ich auch mit Grimms Märchen aufgewachsen aber trotzdem hat sich bei mir nicht das Bild vom »bösen Wolf« festgesetzt. Auch die dem Menschen innewohnende instinktive Furcht vor dem Wolf, ist bei mir eher rudimentär vorhanden. Respekt vor dem Wildtier ja, aber Angst? Ehrlich gesagt, nein. Mit großem Interesse verfolge ich seit Jahren die Wiederansiedelung wilder Wölfe in der Lausitz. Auch hier in Mecklenburg-Vorpommern gibt es schon vereinzelt Wölfe (ein zusammengeschlossenes Rudel konnte noch nicht nachgewiesen werden), denen Experten gerade hier eine blühende Zukunft vorhersagen. Ich bin gespannt, wie sich das weiter entwickeln wird. Es wundert vermutlich nicht mehr, dass mich das tolle Foto von dem sehr schönen Wolf von Michael Cummings gleich begeistert hat.

2. Dass ich ein Faible für Illustrationen habe, brauche ich hier ja wohl nicht mehr groß auszuführen. Besonders auch für botanische, ornithologische Motive. Die neuen Motive der schwedischen Illustratorin Jonna Fransson auf die ich diese Woche stieß, gefallen mir sehr gut.

3. Eins, zwei oder gleich drei der künstlerisch verschönten Kanu Paddel von Norquay könnte ich mir als Wandschmuck für unsere Wohnung durchaus vorstellen. Auf dem Bild seht ihr meine Favoriten.

4. Ich bin schon lange auf der Suche nach einer passenden Lampe für mein Zimmer. Die Eikon-Lampe von Schneid kommt meinen Vorstellungen sehr nahe. Die Unternehmensphilosophie gefällt mir obendrein, außerdem sitzt das Unternehmen in Lübeck, wo ich jetzt ja durchaus mal hinkomme. Ich glaube bei meinem nächsten Lübeck-Besuch, schaue ich da mal vorbei. Und wenn die Lampe mir auch nach Inaugenscheinnahme gefällt und vor allem nicht nur mit einer Funzelbirne (niedrige Wattzahl) betrieben werden kann, dann werde ich wohl mal anfangen müssen zu sparen. ;-)

5. Ab morgen, gibt es bei Ikea die limitierte BRÅKIG Kollektion, aus der mir einige Stücke sehr gefallen. So zum Beispiel diese einfachen Hocker, die mit etwas Farbe aufgepeppt wurden. Werde ich wohl recht bald auch mal wieder bei Ikea vorbeischauen müssen und gucken, ob die Hocker halten, was sie vom Bild her versprechen und vielleicht wandert dann auch noch das ein oder andere Stück aus der Kollektion in den Einkaufswagen.

6. Tja, auch für diese roten Kerlchen habe ich einen weichen Punkt in meinem Herzen. Und das, obwohl mich die ganze Kindheit hindurch die Warnungen vor den Füchsen, die angeblich fast alle die Tollwut haben sollten, begleiteten. Hier inmitten der Natur laufen sie einem ja schon mal so mir nix, dir nix über den Weg. Leider wird hier auch der Jägerei ausgiebig gefrönt. Ein in der Nähe liegendes Luxus-Hotel hält richtige Jagdwochen ab, wo die wohlhabenden Teilnehmer dann zu Pferd auf die Jagd gehen und vermutlich auch so mancher Fuchs dran glauben muss. Mein heimlicher Wunsch ist ja immer noch, dass ich im Frühjahr bzw. Frühsommer Fuchswelpen entdecke und beoabachten kann.

Das war’s dann mit den Findlingen für diese Woche. Jetzt freue ich mich nach einer anstrengenden Woche auf das Wochenende. Vielleicht komme ich ja auch mal ein längeres Stück zum Lesen!

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