Privates ·Tagesnotizen 2019

1000 Fragen an mich (281-300)

der heutige Himmel

281. Malst du oft den Teufel an die Wand?

An meine interne Wand leider für meinen Geschmack immer noch zu oft. Im Beisein anderer, eher nicht.

282. Was schiebst du zu häufig auf?

Ich leide nicht an der klassischen Aufschieberitis.

283. Sind Tiere genauso wichtig wie Menschen?

Hmm … Tiere sind Lebewesen, genauso wie Menschen. Beide sind wichtig. Aber wenn ich einen Menschen und ein Tier in einem Fluß treiben sähe, und könnte nur einen davon retten, würde ich versuchen, den Menschen zu retten. D.h. dann wohl, der Mensch ist wichtiger. Aber für mich nur ein µ.

284. Bist du dir deiner selbst bewusst?

Grundsätzlich ja, wobei die einzelnen Facetten mir in verschiedenen Abstufungen bewusst sein können … naja, und höchstwahrscheinlich gibt es auch bei mir die berühmt-berüchtigten „blind spots“.

285. Was war ein unvergesslicher Tag für dich?

So einige unvergessliche Tage habe ich inzwischen erlebt. Einige waren Freudentage - andere waren sehr schmerzlich, wie das im Leben eben so ist.
Unvergesslich waren z.B. viele Tage der Reise mit Freunden durch Norwegen, viele Tage des Roadtrips mit meiner Freundin Ellie durch England und Schottland, die Tage mit der weltbesten WG-Genossin im winterlichen Finnisch-Lappland, das Adventswochenende mit der weltbesten WG-Genossin in Stockholm, aber auch der Tag bzw. die Nacht des Todes meiner kleinen Schwester und der Tag, an dem die Nachricht von Ellies Tod kam und der Tag ihrer Beisetzung.

286. Was wagst du dir nicht einzugestehen?

Im Moment is mir nichts bewusst. Ich glaube, ich bin relativ ehrlich mir selbst gegenüber, aber der Mensch an sich neigt zur Selbsttäuschung und zum Selbstbetrug. Wenn man dann bei sich auf so etwas stößt, kann es sehr hart sein, seinen Irrtum einzugestehen. Ich hoffe, ich werde immer den Mut haben, mich dann damit auseinander zu setzen und es mir (und wo nötig auch anderen gegenüber) einzugestehen.

287. Bei welcher Filmszene musstest du weinen?

Filme bringen mich sehr selten zum Weinen. Ich erinnere mich, dass mich der Film „Jenseits von Eden“ mit James Dean zum Weinen gebracht hat (lang ist’s her). Geweint habe ich auch beim Film „Schrei nach Freiheit“.
Es gab ab und zu noch andere Filme, bei denen ich geweint habe, aber ich erinnere mich nicht mehr, welche das waren, geschweige denn die genaue Szene.

288. Welche gute Idee hattest du zuletzt?

Für einen ortsfremden begeisterten Birder, lohnenswerte Vogelbeobachtungsspots hier in der Gegend und die Vögel, die man dort mit etwas Glück sehen kann, aufzuschreiben und ihn damit sehr glücklich zu machen.

289. Welche Geschichten würdest du gern mit der ganzen Welt teilen?

Ich habe (zumindest bisher) nicht den Anspruch oder Wunsch Geschichten mit „der ganzen Welt“ zu teilen. Nicht mal die Geschichten, die sich hier im Blog finden, sind damit mit „der ganzen Welt“ geteilt.

290. Verzeihst du anderen Menschen leicht?

Ich habe grundsätzlich die Bereitschaft zu verzeihen, wenn jemand aufrichtig darum bittet. Ich selber bin auch darauf angewiesen, dass mir verziehen wird, wenn ich aufrichtig darum bitte. Das Schlüsselwort für mich ist »aufrichtig«, oder man könnte auch sagen »ernsthaft«. Das bedeutet für mich, dass es nicht bei leeren Worten oder Phrasen bleibt, sondern dass ich - auf welche Art und Weise auch immer - wahrnehmen kann, dass der andere nicht nur bedauert, was vorgefallen ist, sondern sich nach Kräften bemüht, dass sich so etwas nicht wiederholt. Meist fällt es mir leicht zu verzeihen, manchmal fällt es mir schwer.

291. Was hast du früher in einer Beziehung getan, tust es heute aber nicht mehr?

* Mich zu sehr angepasst
* Gedacht, ich wäre verantwortlich dafür, dass jeder glücklich und zufrieden ist, bzw. im Umkehrschluß gedacht, ich wäre »schuld«, wenn jemand nicht glücklich und zufrieden war, was natürlich totaler Quatsch ist
* Überhaupt mir Verantwortung aufdrücken lassen für Dinge, für dich ich nicht verantwortlich war.
* Andere für Dinge verantwortlich gemacht, für die sie nicht verantwortlich waren.
* Beziehungen zu lange einseitig am Leben erhalten
* Mich ausnutzen und als dauerverfügbaren Blitzableiter missbrauchen lassen

292. Was hoffst du, nie mehr zu erleben?

Es wäre schön, wenn ich nicht mehr miterleben müsste, dass Menschen, die mir viel bedeuten sterben. Aber darauf hoffen brauche ich nicht, weil es wieder passieren wird. So ist das Leben.

Gewalt, in ihren verschiedensten Ausprägungen. Und natürlich weiß ich auch da, dass ich darauf nur hoffen kann, aber sicher immer wieder mit Gewalt konfrontiert sein werde. Wo Menschen sind, ist auch Gewalt, so traurig das ist.

293. Gilt für dich das Motto „Was ich nicht weiss, macht mich nicht heiss“?

Ich verstehe die Frage nicht. Natürlich macht mich nicht heiss, was ich nicht weiss, wie denn auch!?

294. Wie wichtig ist bei deinen Entscheidungen die Meinung anderer?

Kommt auf die Entscheidung an, und ob sie nur mich, oder auch andere Menschen betrifft. In so einem Fall ist mir manchmal die Meinung einiger weniger mir sehr nahestehender Menschen durchaus wichtig, in dem Sinne, dass sie in meine Überlegungen mit einfließen kann, aber nicht zwangsläufig muss.

295. Bist du ein Zukunftsträumer oder ein Vergangenheitsträumer?

Weder noch

296. Nimmst du eine Konfrontation leicht an?

Kommt darauf an, worum es geht.

297. In welchen Punkten unterscheidest du dich von deiner Mutter?

Kann ich nicht sagen, ich kenne meine biologische Mutter nicht

298. Wo bist du am liebsten?

Hier in Mecklenburg-Vorpommern bin ich sehr sehr gerne. Da wo ich tatsächlich lebe, aber auch an vielen anderen Orten hier im Bundesland, wie z.B. auf Hiddensee und natürlich an der Ostsee.

299. Wirst du vom anderen Geschlecht genug beachtet?

Vermutlich … Ehrlich, darüber denke ich gar nicht nach.

300. Was ist dein Lieblingsdessert?

Ich glaube, die Mousse au Chocolat, die meine Adoptivmutter früher manchmal gemacht hat (sie ist inzwischen verstorben).

Die Fragen stammen ursprünglich aus dem Flow Magazin, und Beyhan hat daraus eine PDF-Datei erstellt. Viele Blogger aus meinem Umfeld haben die Fragen schon im letzten Jahr beantwortet, einige sind noch dabei und einige haben, wie ich, jetzt erst damit angefangen. Zum Beispiel Frau Rotkraut. Ich wurde von Carola von der Frischen Brise angesteckt, die die 1000 Fragen tatsächlich schon geschafft hat. Das Foto über diesem Beitrag zeigt den Himmel, wie er heute hier aussieht.

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Privates ·Tagesnotizen 2019

1000 Fragen an mich (261-280)

der heutige Himmel

261. Über welche Themen unterhältst du dich am liebsten?

Ich weiß gar nicht, ob ich bestimmte Themenvorlieben habe. Das hängt sicher stark von der jeweiligen Situation und meinem Gegenüber ab. Grundsätzlich bin ich ein interessierter Mensch und finde es spannend Neues zu lernen, oder meine Perspektive auf bestimmte Themen zu erweitern. Ich glaube, die Bandbreite der Themen, über die ich mich gut unterhalten kann, ist recht groß.

262. Kannst du leicht Fehler eingestehen?

Ja. Ich weiß, dass ich nicht perfekt bin, oder anders formuliert, dass ich fehleranfällig bin. Warum sollte ich das leugnen, oder mich vor meiner Verantwortung drücken, wenn ich einen Fehler gemacht habe?

263. Was möchtest du nie mehr tun?

An mir selbst verzweifeln. Ich fürchte nur, dass bleibt ein Wunsch.

264. Wie ist dein Gemütszustand üblicherweise?

Ernst mit heiteren Einsprengseln ;-)

265. Sagst du immer die Wahrheit?

So wie die Frage formuliert ist: Nein. Niemand sagt »immer« die Wahrheit. Aber die Wahrheit ist mir wichtig, und deswegen bemühe ich mich sehr bei der Wahrheit zu bleiben.

266. Was bedeutet Musik für dich?

Musik ist ein wichtiger Teil meines Lebens. Musik hat mich schon oft „gerettet“ oder zumindest „aufgefangen“. Musik kann mich manchmal zu Tränen rühren.

267. Hast du schon einmal einen Weinkrampf vorgetäuscht?

Wie bitte? Äh, nein, warum sollte ich? Was soll das bringen? *gucktsehrverwirrt*

268. Arbeitest du gern im Team oder lieber allein?

Wenn es ein gutes Team ist, das gut miteinander funktioniert und sich die einzelnen Teilnehmer gut ergänzen und gegenseitig helfen, warum nicht?! Wenn es ein erzwungenes Team ist, in dem die Hälfte keinen Bock auf Team hat, eher nicht. Aber insgesamt, arbeite ich bevorzugt allein.

269. Welchen Fehler verzeihst du dir immer noch nicht?

Einige meiner Fehler sind Zombies. D.h. sie tauchen immer mal wieder auf und versuchen mir ein schlechtes Gewissen zu machen, und ich muss dann aufpassen, dass ich nicht vor Schreck wieder anfange, mich selbst deswegen niederzumachen. Aber im großen und ganzen habe ich zum Glück inzwischen gelernt, dass Fehler wirklich wirklich wirklich zum Leben gehören, dass wir alle Fehler im Leben machen, und dass es uns nicht weiterhilft, uns im Nachhinein deswegen fertig zu machen. Stattdessen verbinden sie uns sogar miteinander. Niemand ist perfekt, wir alle machen Fehler, und wir alle fühlen uns ähnlich beschissen, wenn wir Fehler gemacht haben. Was wir dann brauchen ist Mitgefühl und Solidarität. Das versuche ich zu leben - mir selbst und anderen gegenüber.

270. Welche Verliebtheit, die du empfindest, verstehst du selber nicht?

Verliebtheit könnte ich höchstens gegenüber Menschen oder vielleicht noch für eine Landschaft empfinden. Und ich gehe davon aus, dass ich mir diese Verliebtheit dann - vielleicht nach einigem Nachdenken - durchaus erklären könnte.

271. Denkst du intensiv genug über das Leben nach?

Äh ja, manchmal zu intensiv. ;-)

272. Fühlst du dich manchen Leuten gegenüber sehr unsicher?

Ja.

273. Bist du autoritätsgläubig?

Nein. Echte Autorität kann ich respektieren. Aber Autoritätsgläubig oder -hörig bin ich sicher nicht.

274. Bist du gern allein?

Ja.

275. Welche eigenen Interessen hast du durchgesetzt?

Fensterplätze auf Reisen. :-)

276. Welchen guten Zweck förderst du?

Das sage ich hier nicht.

277. Wie sieht dein Traumhaus aus?

Es hat genau die richtige Größe. Es hat ausreichend Fenster, damit es innen hell genug ist. Einige Fenster gewähren einen schönen Ausblick in die Natur. An einigen Fenstern gibt es entweder breite Fensterbänke oder so eine Art Alkoven, damit ich dort sitzen und lesen oder hinausschauen oder nachdenken kann. Es gibt eine große Küche mit einem großen Tisch, an dem viele Menschen Platz finden können. Es gibt einen Kamin. Es gibt einen großen Balkon und eine schöne Terrasse. Es gibt ausreichend Bücherregale. Es gibt auch kleine „Eckchen“, in die ich mich bei Bedarf zurückziehen kann. Selbstverständlich gibt es einen großen Garten mit vielen Obstbäumen und Blumen.

278. Machst du leicht Versprechungen?

Nein.

279. Wie weit gehst du für Geld?

Nicht sehr weit.

280. Bist du häufig eigensinnig, auch wenn es zu deinem Nachteil ist?

Schwer einzuschätzen. Vermutlich bin ich durchschnittlich eigensinnig. An manchen Stellen ist es ja durchaus sinnvoll einen eigenen Sinn zu haben und daran festzuhalten. Wenn „eigensinnig“ im Sinne von „stur“ oder „bockig“ gemeint ist, dann würde ich sagen, nicht so sehr. Ich bin meist willig zu schauen, ob man einen Kompromiss findet, von dem beide Seiten etwas Positives haben.

Die Fragen stammen ursprünglich aus dem Flow Magazin, und Beyhan hat daraus eine PDF-Datei erstellt. Viele Blogger aus meinem Umfeld haben die Fragen schon im letzten Jahr beantwortet, einige sind noch dabei und einige haben, wie ich, jetzt erst damit angefangen. Zum Beispiel Frau Rotkraut. Ich wurde von Carola von der Frischen Brise angesteckt, die die 1000 Fragen tatsächlich schon geschafft hat. Das Foto über diesem Beitrag zeigt den Himmel, wie er heute hier aussieht.

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Privates ·Tagesnotizen 2019

1000 Fragen an mich (241-260)

der heutige Himmel

241. Fühlst du dich im Leben zu etwas berufen?

Diese Frage löst in mir zwar viele Gedanken und Emotionen aus, aber ich bin nicht wirklich in der Lage, sie in eine entsprechende Antwort umzuwandeln. Sollte ich zu etwas Konkretem berufen sein, ist es mir jedenfalls bis jetzt nicht gelungen, das zu verstehen und umzusetzen.

242. Bist du nach etwas süchtig?

Ja, leider. Ich rauche (immer noch) :-(

243. Wessen Tod hat dich am meisten berührt?

Mich haben schon viele Tode, berührt. Sehr stark geprägt hat mich sicher der Tod meiner Schwester, aber da war ich, glaube ich, noch zu jung um „berührt“ zu sein. Daher würde ich antworten: der Tod meiner Freundin Ellie.

244. Wie würde der Titel deiner Autobiographie lauten?

Ich werde mit Sicherheit keine schreiben, aber wenn doch … tja … vielleicht: „Auf der Suche“

245. In welchem Maße entsprichst du bereits der Person, die du sein möchtest?

Mir nicht ausreichend, aber zum einen hab ich ja noch ein bisschen Zeit, und zum anderen versuche ich mir zumindest in einigen Punkten zu verzeihen, dass ich meinem eigenen Ideal von mir wohl in diesem Leben nicht mehr werde entsprechen können.

246. Wann muss man eine Beziehung beenden?

Wann „man“ das muss, kann ich nicht beantworten.

Wenn mich eine Beziehung nur runterzieht oder Grenzen nicht respektiert werden, oder Gewalt (in welcher Form auch immer) an der Tagesordnung ist, halte ich es für sinnvoll, so eine Beziehung zu beenden, wenn es möglich ist. Ich bin nicht auf dieser Welt, um der Mülleimer oder Blitzableiter für jemand anderes zu sein.

Wenn ich merke, dass eine Beziehung nur noch existiert, weil ich sie am Leben erhalte und von der anderen Seite kommt nix oder fast nix. Eine zeitlang kann so etwas vorkommen, aber wenn es ein Dauerzustand ist, habe ich gelernt, es ist besser für mich, so eine Beziehung zu beenden.

247. Wie wichtig ist dir deine Arbeit?

Wichtig, aber nicht in dem Maße, dass ich dafür alles andere opfern würde.

248. Was würdest du gern gut beherrschen?

Standup Paddling, Kajakfahren, Skateboard fahren, Vogelbestimmung, Tischlern (dann könnte ich mir selber meine Möbel bauen), ach und noch vieles mehr.

249. Glaubst du, dass Geld glücklich macht?

Nein.

250. Würdest du dich heute wieder für deinen Partner entscheiden?

Kann ich nicht beantworten, da ich keinen Partner habe.

251. In welcher Sportart bist du deiner Meinung nach gut?

Ich war mal in einigen Ballsportarten recht gut und im Schwimmen.

252. Heuchelst du häufig Interesse?

Nein. Ich höre eine Weile zu und warte ob, ob sich überraschende Aspekte ergeben, die das Thema doch interessant machen, und wenn es mich gar nicht interessiert, versuche ich entweder, das Gespräch vorsichtig zu einem anderen Thema zu steuern, oder wenn das nicht möglich ist, mich freundlich zu verabschieden.

253. Kannst du gut Geschichten erzählen?

Früher konnte ich das mal recht gut. Jetzt habe ich schon lange niemandem mehr eine Geschichte erzählt, und bin nicht sicher, ob ich nur aus der Übung bin, oder ob ich es nicht mehr wirklich gut kann.

254. Wem gönnst du nur das Allerbeste?

Ich mißgönne keinem Menschen Gutes, und ich gönne nicht in Abstufungen à la dem und dem gönne ich nur das Allerbeste und dem und dem nur das Beste und dem und dem nur ein bisschen Gutes.

255. Was hast du zu deinem eigenen Bedauern verpasst?

Eine ganze Menge, aber ich habe im Laufe des Lebens gelernt, dass es nichts bringt, sich über Verpasstes allzu sehr oder zu lange zu grämen. Damit würde ich nur wieder Lebenszeit verschwenden. Lieber versuche ich, sich hier und jetzt bietende Chancen nicht zu verpassen. Außerdem bin ich eine Anhängerin der These, dass das, was wirklich im Leben passieren oder sein soll, passiert und sein wird, egal wie gut oder schlecht die Voraussetzungen dafür sind.

256. Kannst du dich gut ablenken?

Die einzigen Situationen, in denen ich bewusst versuche mich abzulenken, ist wenn ich in „Grübelspiralen“ gerate. Das kann ich mittlerweile einigermaßen gut.

257. In welcher Kleidung fühlst du dich am wohlsten?

In Kleidung, die mir Platz zum Atmen und Leben lässt. Meist trage ich Jeans, T-Shirt/Polohemd und Pullover oder Hoodie. Dazu Turnschuhe oder robuste Schuhe.

258. Wovon hast du geglaubt, dass es dir nie passieren würde?

* Trotz aller Qualifikationen und Auslandsaufenthalte keine Arbeit zu finden, weil ich angeblich überqualifiziert und/oder „zu alt“ sei (damals war ich Anfang 40).

* Dass ich mal in Mecklenburg-Vorpommern leben würde und zudem so nah an der Ostsee, hab ich auch nicht erwartet.

* Und noch eine ganze Menge anderer Dinge, über die ich hier aber nichts schreiben werde.

259. Würdest du gern zum anderen Geschlecht gehören?

Früher hätte ich geantwortet: Ja!!! Heute weiß ich: es gibt überall Licht und Schatten. Da kann ich auch bei dem Licht und Schatten bleiben, bei dem ich nun mal bin. Wobei, mal zeitweise zu tauschen, um zu wissen, wie das tatsächlich ist und sich anfühlt, könnte eine interessante Erfahrung sein.

260. Wer nervt dich gelegentlich?

Ich mich selbst. ;-) Abgesehen davon: Nervpotential gibt es immer, wenn Menschen miteinander zu tun haben. Ich glaube aber, dass es meine Verantwortung ist, zu entscheiden, von wem und was ich mich nerven lasse.

Mich „nervt“ gelegentlich, dass ich den Eindruck habe, es ist zu einer Massenepidemie geworden, dass alle wahnsinnig genervt sind - und zwar schon von Kleinigkeiten -, und jeder glaubt, alle anderen müssten sich gefälligst so verhalten, dass er oder sie sich nicht mehr genervt fühlt. Das ist eine Spirale, die in den Abgrund führt!

Die Fragen stammen ursprünglich aus dem Flow Magazin, und Beyhan hat daraus eine PDF-Datei erstellt. Viele Blogger aus meinem Umfeld haben die Fragen schon im letzten Jahr beantwortet, einige sind noch dabei und einige haben, wie ich, jetzt erst damit angefangen. Zum Beispiel Frau Rotkraut. Ich wurde von Carola von der Frischen Brise angesteckt, die die 1000 Fragen tatsächlich schon geschafft hat. Das Foto über diesem Beitrag zeigt den Himmel, wie er heute hier aussieht.

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