Privates ·Tagesnotizen 2019

1000 Fragen an mich (741-760)

741. Darf man einer Freundin von einem Gespräch mit einer anderen Freundin erzählen?

Das kommt auf den Inhalt des Gesprächs an. Geht es um eher allgemeine Dinge, würde ich sagen, man darf einer anderen Freundin davon erzählen, so lange es in einer positiven Art und Weise geschieht. Geht es um persönlichere Dinge, würde ich eher nichts davon erzählen, es sei denn, ich habe die Erlaubnis der nichtanwesenden Freundin, davon zu erzählen. Im Zweifelsfall würde ich persönlich eher schweigen und evtl. erst nachfragen, ob es okay ist, jemand anderem etwas davon zu erzählen.

742. Wem erzählst du, was du geträumt hast?

Meist niemandem, manchmal der weltbesten WG-Genossin und manchmal meinem Garten-Yoda.

743. Ist Neues immer besser?

Nein, natürlich nicht. Kommt natürlich auch darauf an, was „Neues“ meint. Bei vielen Produkten habe ich den Eindruck, dass ältere Produkte oft besser sind. Das sog. „Verschlimmbessern“ hat unglaubliche Ausmaße angenommen. Im Alltag oder Leben kann Neues tatsächlich besser sein, als das Alte, aber auch nicht immer.

744. Was machst du, wenn eine Party nicht so richtig in Schwung kommt?

Keine Ahnung. Ich bin nicht so der Party-Mensch und hab da nicht wirklich Erfahrungen. Wenn ich Gast auf der Party bin, würde ich vielleicht die Gastgeber fragen, ob ich irgendwie helfen kann (Brainstorming »Wie bring ich Schwung in die Party, ohne dass es peinlich oder unangenehm wird«). Wenn ich Gastgeber wäre, würde ich … hmm … keine Ahnung … Horror! Ich denke, dann wird es ziemlich schwierig, da noch echten (nicht gekünstelten) Schwung hineinzubringen, weil man schon im Vorfeld, also bei der Planung, einiges nicht gut bedacht hat.

745. Was hast du in der Schule gelernt, wovon du immer noch profitierst?

Naja, natürlich eine Menge. Was ist das für eine Frage?

746. Sagst du immer die Wahrheit, auch wenn du eine Person damit verletzen könntest?

Das habe ich, aber ich musste lernen, dass man das manchmal besser nicht tut. Ich neige immer noch dazu, aber habe gelernt, dass es häufig besser ist, in solchen Situationen lieber zu schweigen und nichts zu sagen. Eine Wahrheit zu sagen, auf die eine andere Person eventuell verletzt reagieren könnte (oft ahnt man das ja schon), setzt viel Mut voraus, aber auch viel Vertrauen und auch Vertrauen in die Beziehung, die man miteinander hat. Wenn keine Zweifel darüber bestehen, dass wir uns zutiefst zugetan sind, und es nicht darum geht, den oder die andere einfach nur zu kritisieren oder niederzumachen, dann kann man es auch wagen, sich unangenehme Dinge zu sagen. Jemandem, den man kaum kennt irgendwelche »Wahrheiten« um die Ohren zu hauen, weil »ist doch wahr!), ist hingegen meist eher kontraproduktiv.

747: Was hast du in letzter Zeit jemandem gegeben, der die betreffende Sache dringender gebraucht hat als du?

Da fällt mir gerade nichts ein.

748. Bist du in der virtuellen Kommunikation anders als von Angesicht zu Angesicht?

Ich glaube nicht, aber genau weiß ich es nicht. Vielleicht fällt mir die virtuelle Kommunikation manchmal zumindest zu Beginn leichter. Das müssten aber diejenigen beantworten, mit denen ich bisher sowohl virtuell, als auch von Angesicht zu Angesicht geredet habe.

749. Was machst du, wenn du dich irgendwo verlaufen hast?

Ich habe einen relativ guten Orientierungssinn, aber ab und an verlaufe ich mich doch mal. Dann versuche ich mich zu orientieren und wieder irgendwohin zu gelangen, wo ich mich wieder auskenne. Wenn mir jemand begegnet, kann es sein, dass ich nach dem Weg frage.
Wenn ich mein Smartphone mit habe, kann ich mich natürlich damit aus der misslichen Lage befreien - vorausgesetzt der Akku ist nicht leer. ;-)

750. Wann bist du zuletzt im Theater gewesen?

Zählt Marionettentheater auch? Wenn ja, dann vor zwei Jahren

751. Mit welcher Frucht würdest du dich vergleichen?

Keine Ahnung.

752. Sind deine Gedanken immer richtig?

Selbstverständlich nicht.

753. Welche Worte möchtest du irgendwann noch von jemandem hören?

Ich habe keine Erwartungen, was irgendwer, irgendwann mal zu mir sagen sollte.

754. Was an dir ist typisch deutsch?

Keine Ahnung. Ich weiß nicht mal, was mit „typisch deutsch“ gemeint sein soll. Das ist in meinem Verständnis Denken von gestern.

755. Fühlst du dich in deiner Haut heute wohler als vor zehn Jahren?

Hmm … in einiger Hinsicht ja, in anderer nein.

756. Wann hat mal dein Glück auf dem Spiel gestanden?

Tut mir leid, ich verstehe die Frage irgendwie nicht. Ich glaube nicht, dass das Leben eine Art Glücksspiel ist, bei dem ich mein Glückskapital quasi verspielen kann. Da müsste ich jetzt vermutlich weiter ausholen, um das näher auszuführen, aber das würde wohl den Rahmen sprengen.

757. Was möchtest du irgendwann unbedingt erleben?

Ich würde gerne mal Polarlichter mit eigenen Augen sehen, aber noch lieber würde ich eine Welt erleben, in der es keinen Krieg, keinen Rassismus und keine Ungerechtigkeit mehr gibt. (Ersteres könnte noch wahr werden, letzteres wird ein Traum bleiben)

758. Würdest du es selbst weniger gut haben wollen, wenn es dadurch allen Menschen besser ginge?

Ja, denn anders wird es nicht gehen.

759. Trinkst du am liebsten aus einer bestimmten Tasse oder einem bestimmten Becher?

Wer hat denn bitte keine Lieblingstasse bzw. keinen Lieblingsbecher? ;-)

760. Mit wem hast du deine erste Freundschaft geschlossen?

Daran erinnere ich mich nicht mehr.

Die Fragen stammen ursprünglich aus dem Flow Magazin, und Beyhan hat daraus eine PDF-Datei erstellt. Viele Blogger aus meinem Umfeld haben die Fragen schon im letzten Jahr beantwortet, einige sind noch dabei und einige haben, wie ich, jetzt erst damit angefangen. Zum Beispiel Frau Rotkraut. Ich wurde von Carola von der Frischen Brise angesteckt, die die 1000 Fragen tatsächlich schon geschafft hat. Das Foto über diesem Beitrag zeigt einen Himmelsmoment vom heutigen Tag.