Privates ·Tagesnotizen 2019

1000 Fragen an mich (261-280)

der heutige Himmel

261. Über welche Themen unterhältst du dich am liebsten?

Ich weiß gar nicht, ob ich bestimmte Themenvorlieben habe. Das hängt sicher stark von der jeweiligen Situation und meinem Gegenüber ab. Grundsätzlich bin ich ein interessierter Mensch und finde es spannend Neues zu lernen, oder meine Perspektive auf bestimmte Themen zu erweitern. Ich glaube, die Bandbreite der Themen, über die ich mich gut unterhalten kann, ist recht groß.

262. Kannst du leicht Fehler eingestehen?

Ja. Ich weiß, dass ich nicht perfekt bin, oder anders formuliert, dass ich fehleranfällig bin. Warum sollte ich das leugnen, oder mich vor meiner Verantwortung drücken, wenn ich einen Fehler gemacht habe?

263. Was möchtest du nie mehr tun?

An mir selbst verzweifeln. Ich fürchte nur, dass bleibt ein Wunsch.

264. Wie ist dein Gemütszustand üblicherweise?

Ernst mit heiteren Einsprengseln ;-)

265. Sagst du immer die Wahrheit?

So wie die Frage formuliert ist: Nein. Niemand sagt »immer« die Wahrheit. Aber die Wahrheit ist mir wichtig, und deswegen bemühe ich mich sehr bei der Wahrheit zu bleiben.

266. Was bedeutet Musik für dich?

Musik ist ein wichtiger Teil meines Lebens. Musik hat mich schon oft „gerettet“ oder zumindest „aufgefangen“. Musik kann mich manchmal zu Tränen rühren.

267. Hast du schon einmal einen Weinkrampf vorgetäuscht?

Wie bitte? Äh, nein, warum sollte ich? Was soll das bringen? *gucktsehrverwirrt*

268. Arbeitest du gern im Team oder lieber allein?

Wenn es ein gutes Team ist, das gut miteinander funktioniert und sich die einzelnen Teilnehmer gut ergänzen und gegenseitig helfen, warum nicht?! Wenn es ein erzwungenes Team ist, in dem die Hälfte keinen Bock auf Team hat, eher nicht. Aber insgesamt, arbeite ich bevorzugt allein.

269. Welchen Fehler verzeihst du dir immer noch nicht?

Einige meiner Fehler sind Zombies. D.h. sie tauchen immer mal wieder auf und versuchen mir ein schlechtes Gewissen zu machen, und ich muss dann aufpassen, dass ich nicht vor Schreck wieder anfange, mich selbst deswegen niederzumachen. Aber im großen und ganzen habe ich zum Glück inzwischen gelernt, dass Fehler wirklich wirklich wirklich zum Leben gehören, dass wir alle Fehler im Leben machen, und dass es uns nicht weiterhilft, uns im Nachhinein deswegen fertig zu machen. Stattdessen verbinden sie uns sogar miteinander. Niemand ist perfekt, wir alle machen Fehler, und wir alle fühlen uns ähnlich beschissen, wenn wir Fehler gemacht haben. Was wir dann brauchen ist Mitgefühl und Solidarität. Das versuche ich zu leben - mir selbst und anderen gegenüber.

270. Welche Verliebtheit, die du empfindest, verstehst du selber nicht?

Verliebtheit könnte ich höchstens gegenüber Menschen oder vielleicht noch für eine Landschaft empfinden. Und ich gehe davon aus, dass ich mir diese Verliebtheit dann - vielleicht nach einigem Nachdenken - durchaus erklären könnte.

271. Denkst du intensiv genug über das Leben nach?

Äh ja, manchmal zu intensiv. ;-)

272. Fühlst du dich manchen Leuten gegenüber sehr unsicher?

Ja.

273. Bist du autoritätsgläubig?

Nein. Echte Autorität kann ich respektieren. Aber Autoritätsgläubig oder -hörig bin ich sicher nicht.

274. Bist du gern allein?

Ja.

275. Welche eigenen Interessen hast du durchgesetzt?

Fensterplätze auf Reisen. :-)

276. Welchen guten Zweck förderst du?

Das sage ich hier nicht.

277. Wie sieht dein Traumhaus aus?

Es hat genau die richtige Größe. Es hat ausreichend Fenster, damit es innen hell genug ist. Einige Fenster gewähren einen schönen Ausblick in die Natur. An einigen Fenstern gibt es entweder breite Fensterbänke oder so eine Art Alkoven, damit ich dort sitzen und lesen oder hinausschauen oder nachdenken kann. Es gibt eine große Küche mit einem großen Tisch, an dem viele Menschen Platz finden können. Es gibt einen Kamin. Es gibt einen großen Balkon und eine schöne Terrasse. Es gibt ausreichend Bücherregale. Es gibt auch kleine „Eckchen“, in die ich mich bei Bedarf zurückziehen kann. Selbstverständlich gibt es einen großen Garten mit vielen Obstbäumen und Blumen.

278. Machst du leicht Versprechungen?

Nein.

279. Wie weit gehst du für Geld?

Nicht sehr weit.

280. Bist du häufig eigensinnig, auch wenn es zu deinem Nachteil ist?

Schwer einzuschätzen. Vermutlich bin ich durchschnittlich eigensinnig. An manchen Stellen ist es ja durchaus sinnvoll einen eigenen Sinn zu haben und daran festzuhalten. Wenn „eigensinnig“ im Sinne von „stur“ oder „bockig“ gemeint ist, dann würde ich sagen, nicht so sehr. Ich bin meist willig zu schauen, ob man einen Kompromiss findet, von dem beide Seiten etwas Positives haben.

Die Fragen stammen ursprünglich aus dem Flow Magazin, und Beyhan hat daraus eine PDF-Datei erstellt. Viele Blogger aus meinem Umfeld haben die Fragen schon im letzten Jahr beantwortet, einige sind noch dabei und einige haben, wie ich, jetzt erst damit angefangen. Zum Beispiel Frau Rotkraut. Ich wurde von Carola von der Frischen Brise angesteckt, die die 1000 Fragen tatsächlich schon geschafft hat. Das Foto über diesem Beitrag zeigt den Himmel, wie er heute hier aussieht.

5 Gedanken zu „1000 Fragen an mich (261-280)

    1. Und Danke Dir für Dein treues Lesen und kommentieren. Ich freue mich über jeden Kommentar, auch wenn ich nicht jedesmal antworte. :-)

  1. Die Traumhaus-Beschreibung könnte von mir sein. An diesem Tisch möchte ich auch gerne sitzen! :)

Kommentare sind geschlossen.