Privates ·Tagesnotizen 2019

1000 Fragen an mich (121-140)

der Himmel heute
Die Fragen stammen ursprünglich aus dem Flow Magazin, und Beyhan hat daraus eine PDF-Datei erstellt. Viele Blogger aus meinem Umfeld haben die Fragen schon im letzten Jahr beantwortet, einige sind noch dabei und einige haben, wie ich, jetzt erst damit angefangen. Zum Beispiel Frau Rotkraut. Ich wurde von Carola von der Frischen Brise angesteckt, die die 1000 Fragen tatsächlich schon geschafft hat. Das Foto zeigt den Himmel, wie er heute hier aussieht.

121. Gibst du der Arbeit manchmal Vorrang vor der Liebe?

Vor dieser Wahl stand ich noch nie.

122. Wofür bist du deinen Eltern dankbar?

Dass sie mir ein Dach über dem Kopf gegeben haben

123. Sagst du immer, was du denkst?

Nein. Das wäre äußerst dumm. Ich sage dann aber auch nicht irgendwas anderes, was nicht stimmt oder angenommen »besser ankommt«, oder ähnliches. Ich schweige dann.

124. Läuft dein Fernsehgerät häufig, obwohl du gar nicht schaust?

Nein. Ich schalte den Fernseher ganz bewusst ein, um etwas Bestimmtes zu sehen. Wenn es mich dann doch langweilt oder mir nicht gefällt, schalte ich den Fernseher wieder aus.

125. Welchen Schmerz hast du nicht überwunden?

Tja, da müsste man jetzt erstmal definieren, was »überwunden« bedeutet. Dass ich gelernt habe, damit zu leben? Oder, dass mich etwas gar nicht mehr beeinflusst? Was mich angeht: Es gab sehr viel Schmerz in meinem Leben, und ich denke, einen großen Teil habe ich überwunden, d.h. ich habe gelernt mit den Folgen bestimmter Dinge zu leben, so gut ich kann. Aber klar, es gibt Narben, und je nachdem was vorfällt, können die auch mal wieder schmerzen oder sogar mal bluten. Andererseits, ich bin nicht von diesen Dingen bestimmt. Ich bin nicht mein Schmerz, ich bin viel mehr. Schmerz war/ist Teil meines Lebens, aber eben nur Teil, nicht das ganze Leben.

126. Was kaufst du für deine letzten zehn Euro?

Vermutlich irgendwas zu essen. … Oder ein Los, mit dem ich dann den Hauptgewinn von 1 Million gewinne. ;-)

127. Verliebst du dich schnell?

Nein

128. Woran denkst du, bevor du einschläfst?

Meist lasse ich den Tag nochmal kurz Revue passieren und überlege, wofür ich konkret dankbar bin, was ich gut hinbekommen habe, was blöd gelaufen ist, was ich daraus lernen könnte, bzw. wie ich es in Zukunft besser machen könnte. Häufig denke ich als allerletztes noch „Hoffentlich träume ich keinen Mist!“

129. Welcher Tag der Woche ist dein Lieblingstag?

Jeder Tag oder anders ausgedrückt, ich habe keinen Lieblingstag.

130. Was würdest du als deinen grössten Erfolg bezeichnen?

Über- und weitergelebt zu haben.

131. Mit welcher berühmten Person würdest du gerne einmal einen Tag verbringen?

Barack und Michelle Obama

132. Warst du schon einmal in eine (unerreichbare) berühmte Person verliebt?

Nein.

133. Was ist dein Traumberuf?

Schwierig zu beantworten. Ich interessiere mich für so vieles Verschiedenes. Vielleicht irgend ein Handwerk, das vom Aussterben bedroht ist, um es noch ein bisschen weiter am Leben zu erhalten (zum Beispiel Washi-Papier-Schöpferin oder Blaudruckerin) oder aber Restauratorin, Ornithologin, Geigenbauerin, …

134. Fällt es dir leicht, um Hilfe zu bitten?

Nein. Darin bin ich extrem schlecht. Aber ich arbeite daran.

135. Was kannst du nicht wegwerfen?

Wegwerfen KANN ich alles - spätestens wenn ich sterbe, landet alles sowieso im Müll. Ich möchte aber einige wenige persönliche Erinnerungsstücke jetzt noch nicht wegwerfen.

136. Welche Seite im Internet besuchst du täglich?

Einige Blogs, die ich schon seit über bald 20 Jahren lese und die (tatsächlich fast täglich bloggen), Google, mein eigenes Blog.

137. Sind die besten Dinge im Leben gratis?

Zumindest sind sie unbezahlbar

138. Hast du schon mal was gestohlen?

Wer hat das nicht »mal« getan? Und sei es, dass man mal jemand anderem Zeit gestohlen hat.
Kaugummis, die ich als Kind mal im Laden gestohlen habe. Das schlechte Gewissen hat mich fast umgebracht. Also bin ich am nächsten Tag wieder zurück in den Laden, und habe gebeichtet und die Kaugummis zurückgegeben und mich entschuldigt.

139. Was kochst du, wenn du Gäste hast?

Das hängt von vielen Faktoren ab: Welche Gäste? Welche Jahreszeit, welche Tageszeit? Sind mir Vorlieben bekannt? Sind mir Aversionen oder Allergien bekannt? Gibt es einen besonderen Anlass für das Essen? Etc. etc.

Ich bin ein Anhänger von „schlicht mit überraschendem Twist“, denn es sind die Menschen (Gäste) die im Mittelpunkt stehen sollen, nicht meine tatsächlichen oder eingebildeten Kochkünste.

140. In welchem Laden möchtest du am liebsten einmal eine Minute lang gratis einkaufen?

Klingt kurz verlockend, aber ach, ich weiß nicht, ob ich das überhaupt wollen würde. Eine Minute ist rasend schnell um, und vielleicht würde ich so unter Druck irgendwas „kaufen“, was ich tatsächlich gar nicht brauche. Ich müsste ja wissen, wo genau sich im Laden Dinge befinden, die ich gerne hätte oder tatsächlich bräuchte, damit ich sie in der einen Minute auch tatsächlich finden und „kaufen“ könnte. Und einfach nur wild und ohne Verstand möglichst viel in den Einkaufswagen/-korb werfen, weil es gerade „gratis“ ist … Nee, lass mal!

Ein Gedanke zu „1000 Fragen an mich (121-140)

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