Privates ·Tagesnotizen 2019

1000 Fragen an mich (101-120)

Die Fragen stammen ursprünglich aus dem Flow Magazin, und Beyhan hat daraus eine PDF-Datei erstellt. Viele Blogger aus meinem Umfeld haben die Fragen schon im letzten Jahr beantwortet, einige sind noch dabei und einige haben, wie ich, jetzt erst damit angefangen. Zum Beispiel diese Woche Frau creezy. Ich wurde von Carola von der Frischen Brise angesteckt, die die 1000 Fragen tatsächlich schon geschafft hat.

101. Treffen die deinem Sternbild zugeordneten Charaktereigenschaften auf dich zu?

In manchem bin ich der typische Fisch, in anderem überhaupt nicht.

102. Welche Farbe dominiert in deinem Kleiderschrank?

Blautöne, mit Schwerpunkt Dunkelblau

103. Holst du alles aus einem Tag heraus?

Nein, weil das gar nicht mein „Ziel“ ist. Ich versuche, das Beste aus jedem Tag zu machen und das kann sehr unterschiedlich aussehen, je nach meiner Tagesform oder anderen Variablen.

104. Wie viele TV-Serien schaust du regelmässig?

Tatsächlich im Fernsehen sehe ich nur noch relativ selten Serien regelmäßig. Über Streaminganbieter aber eine ganze Menge Serien. Gerade erst gesehen habe ich z.B. die Serie »The Romanoffs« (Amazon). Das war als ob lauter Kurzgeschichten verfilmt worden sind, die nur durch ein kleines Element miteinander verbunden sind. Da waren einige sehr gute Episoden dabei.

105. In welchen Momenten wärst du am liebsten ein Kind?

In gar keinen.

106. Kannst du eine Woche auf das Internet verzichten?

Ja.

107. Wer kennt dich am besten?

Wahrscheinlich ich mich selbst, lebe ja schon lange 24/7 mit mir zusammen. Ansonsten wohl die Freunde, mit denen ich hier zusammen lebe.

108. Welche Arbeit im Haushalt findest du am wenigsten langweilig?

Ich empfinde Haushaltsarbeiten gar nicht als langweilig. Einige mache ich mit mehr Freude, als andere, z.B. Kochen oder Backen.

109. Bist du manchmal von anderen enttäuscht?

Wer ist das nicht manchmal? Entscheidend ist, wie ich mit den Enttäuschungen umgehe, welche Schlüsse und Lehren ich für mich daraus ziehe, und ob ich bereit bin, mich der Tatsache zu stellen, dass ich mir letztlich die Enttäuschung selber bereite und nicht der andere.

110. Wie sieht ein idealer freier Tag für dich aus?

Zu schlafen, bis ich (nach einer guten Nacht!) von selber aufwache. Aus dem Fenster schauen und die Ostsee sehen. Nach dem Frühstück am Strand entlangwandern. Das Fernglas dabei haben und Vögel beobachten. Vielleicht einen Mittagsschlaf halten, mit dem Geräusch der Wellen im Hintergrund und einem leichten Wind, der die Vorhänge sacht bewegt. Danach mit lieben Menschen in einem netten kleinen Café einen guten Cappuccino trinken, evtl. ein Stück Kuchen dazu und interessante Gespräche. Ein Besuch in einem gut sortierten Buchladen und das Geld mir evtl. sogar das ein oder andere Buch mitnehmen zu können. Ein Besuch in einem interessanten Kunstmuseum. Abends zusammen mit anderen ein gutes Essen genießen und anregende Gespräche führen. Vielleicht noch ein kurzer Spaziergang am Strand oder in den Dünen. Vor dem Schlafen noch ein bisschen in einem der neuen Bücher lesen.

111. Bist du stolz auf dich?

Vor kurzem hätte ich noch entschieden und überzeugt „Nein“ geantwortet. Inzwischen wage ich ein leises „ein bisschen“. Wobei ich es aber grundsätzlich mit „Stolz“ nicht so habe. Ich bin eher dankbar dafür, dass ich vieles erreichen durfte, weil ich in einem Teil der Welt geboren bin, der mir viele Chancen eröffnet hat, von denen der Großteil der Menschheit nur träumen kann.

112. Welches nutzlose Talent besitzt du?

Da fällt mir gerade nix ein.

113. Gibt es in deinem Leben etwas, das du nicht richtig abgeschlossen hast?

Ja, aber das Leben geht weiter, es lässt sich nicht mehr ändern.

114. Warum trinkst du Alkohol beziehungsweise keinen Alkohol?

Manchmal um ein gutes Essen abzurunden oder etwas Besonderes zu feiern. Manchmal weil ich Lust darauf habe.
Nie, nur weil andere gerade Alkohol trinken.

115. Welche Sachen machen dich froh?

(in wilder Reihenfolge, die keine Wertung darstellt)
Wasser (Meer, Seen, Flüsse, inzwischen sogar manchmal Regen)
tiefgehende und/oder anregende Gespräche
Vögel beobachten
schöne Dinge zu sehen (Kunst, schöne Städte, schöne Landschaften, Natur)
wenn Menschen gut miteinander umgehen
aus vollem Herzen lachende Kinder
wenn Ungerechtigkeit behoben wird
wenn es mir gelingt, jemandem seinen Tag wenigstens ein bisschen aufzuhellen
ein „Seelentröster-Essen“
ein persönlicher Brief im Briefkasten (kein Werbe-, Versicherungs-, Behörden-Brief, etc.)
wenn die Kater zu mir kommen, um zu kuscheln und sie vor sich hin schnurren
auf Hiddensee zu sein
die Rufe der Kraniche und Wildgänse
wenn mir jemand ein freundliches Lächeln schenkt
Schnee!
wenn mich jemand mag, so wie ich bin
etc., etc.

116. Hast du heute schon einmal nach den Wolken am Himmel geschaut?

Ja. Die Wolken hier in Mecklenburg-Vorpommern sind besonders toll. Ich sehe mich nicht satt an ihnen. Der Beitrag heute ist trotzdem ohne aktuelles Wolkenfoto, weil ich vergessen habe ein Foto zu machen solange es noch hell war.

117. Welches Wort sagst du zu häufig?

„Im Prinzip“, „theoretisch“, und sicher noch so einige mehr

118. Stehst du gern im Mittelpunkt?

Ungern.

119. Wofür solltest du dir häufiger Zeit nehmen?

Gut mit mir selbst zu sein, mehr auf mich zu achten

120. Sind Menschen von Natur aus gut?

Nein. Menschen sind Menschen. Kein Mensch ist nur gut oder nur böse. Es ist immer eine Mischung, und die kann sich im Laufe eines Lebens durchaus auch verändern. Aber das hat nichts mit der „Natur“ zu tun. Niemand wird „gut“ oder „böse“ geboren.

2 Gedanken zu „1000 Fragen an mich (101-120)

  1. Herrlich. Ich lese das so gerne. Aufgrund von Antwort auf Frage 102 kaufte ich mir gestern einen schönen Badewannenvorleger in diversen Blautönen. Was das also ausmacht….
    :-)
    Gruß von Sonja

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