Privates ·Tagesnotizen 2019

1000 Fragen an mich (61-80)

der heutige Himmel

Die Fragen stammen ursprünglich aus dem Flow Magazin, und Beyhan hat daraus eine PDF-Datei erstellt. Viele Blogger aus meinem Umfeld haben die Fragen schon im letzten Jahr beantwortet, einige sind noch dabei und einige haben, wie ich, jetzt erst damit angefangen. Zum Beispiel Frau Rotkraut oder ganz frisch dabei die Katastrophenchronistin. Ich wurde von Carola von der Frischen Brise angesteckt, die die 1000 Fragen tatsächlich schon geschafft hat. Das Foto zeigt den Himmel, wie er heute hier aussieht.

61. Glaubst du an ein Leben nach dem Tod?

Ja, wie immer das dann auch aussehen wird

62. Auf wen bist du böse?

Auf Menschen, die anderen Menschen Gewalt in welcher Form auch immer, antun, und die meistens damit davon kommen, während diejenigen, die die Gewalt erlitten haben, ein Leben lang mit den Folgen kämpfen und auf Menschen, die durch ihr Wegsehen und Schweigen das Ganze mit möglich machen.

63. Fährst du häufig mit öffentlichen Verkehrsmitteln?

Hier in Mecklenburg-Vorpommern sind öffentliche Verkehrsmittel quasi nicht existent.

64. Was hat dir am meisten Kummer bereitet?

Der Tod von Menschen, die einen Platz in meinem Herzen hatten, und ich mir selbst.

65. Bist du das geworden, was du früher werden wolltest?

Nein

66. Zu welcher Musik tanzt du am liebsten?

Ich tanze höchst selten, aber wenn, dann weil mich Rhythmus und Musik in dem Moment einfach mitreißen, also eher sowas Richtung Swing, Lindy Hop, etc.

67. Welche Eigenschaft schätzt du an einem Geliebten sehr?

Da ich keinen Geliebten habe, kann ich das nicht mit Sicherheit sagen. Es ist/wäre vermutlich ein Gesamtpaket aus verschiedenen Eigenschaften, z.B. realistischen Optimismus, geistige Weite, Großherzigkeit im menschlichen Miteinander, pragmatische Hilfsbereitschaft, freundliche Grundeinstellung, usw.

68. Was war deine grösste Anschaffung?

Ich führe über sowas nicht Buch. Aber ich kann sagen, dass meine grösste Anschaffung verglichen mit dem, was andere anschaffen (müssen), eher was Bescheidenes war.

69. Gibst du Menschen eine zweite Chance?

Im Regelfall ja, Ausnahmen bestätigen die Regel.

70. Hast du viele Freunde?

Was wären denn „viele“? Ich habe Freunde und bin sehr dankbar für ihre Freundschaft.

71. Welches Wort bringt dich auf die Palme?

Da gibt es einige. Ich entscheide mich hier für:

„Püppi“ - wenn Eltern ihre (kleinen oder erwachsenen) Töchter so titulieren

72. Bist du schon jemals im Fernsehen gewesen?

Nein

73. Wann warst du zuletzt nervös?

Bei einem der letzten Spaziergänge mit Aurelio, als plötzlich ein Schäferhund laut bellend an einen Zaun gerannt kam, an dem wir gerade vorbeigingen, und ich nicht ganz sicher war, ob er es eventuell schaffen könnte, einfach über den Zaun zu springen. Ich überlegte nervös, wie ich sowohl Aurelio als auch mich gegen den Schäferhund verteidigen könnte. Aurelio blieb vergleichsweise cool.

74. Was macht dein Zuhause zu deinem Zuhause?

Kann ich nicht in Worte fassen, es ist ein Gefühl.

75. Wo informierst du dich über das Tagesgeschehen?

Radio, Twitter, Abendnachrichten im TV

76. Welches Märchen magst du am liebsten?

„Das kalte Herz“ von Wilhelm Hauff

77. Was für eine Art von Humor hast du?

Auf jeden Fall keinen bösartigen oder sehr platten Humor. Ich gehöre zur Fraktion „trocken“. Über mich selbst lachen kann ich ebenfalls, was vieles im Leben erleichtert.

78. Wie oft treibst du Sport?

Hin und wieder, im Sommer öfter als im Winter. Na gut, nicht oft genug.

79. Hinterlässt du einen bleibenden Eindruck?

Das weiß ich nicht, vermute aber eher nicht.

80. Auf welche zwei Dinge kannst du nicht verzichten?

Ach, wenn einem nichts anderes übrigbleibt, kann man auf alles verzichten. Das Leben geht trotzdem weiter. Aber worunter ich auf jeden Fall leiden würde, wäre wenn ich keine Möglichkeit mehr hätte tiefgehende Gespräche mit anderen Menschen zu führen. Die Ostsee nie mehr zu sehen wäre ebenfalls unglaublich hart.

Ein Gedanke zu „1000 Fragen an mich (61-80)

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