Kreatives ·Privates ·Tagesnotizen 2018 ·Vogelliebe

Die Sache mit den Skizzenbüchern und frierende Vögel

Seit vergangenem September und dem berühmt-berüchtigten SepteMeer bin ich, wie treue Leser wissen, zugange mit Bleistiften, Buntstiften, Filzstiften, Aquarellfarben (letzteres noch leider viel zu selten) und doodle, kritzle, zeichne und male mit großer Freude vor mich hin.

Mein Leben ist um etliche Facetten bereichert, und wenn ich mich nicht entschlossen hätte, mich einfach darüber zu freuen, dass es nun so ist, würde ich mich in den Hintern beißen, dass es so lange gebraucht hat, bis ich zu diesen Tätigkeiten zurückgefunden habe.

Aber wie geschrieben, ärgern ist sinnlos, vergangen ist vergangen und daher freue ich mich und genieße das Jetzt.

Allerdings gibt es auch das ein oder andere, was mit dieser Entwicklung einher geht, das neue Fragestellungen und/oder Probleme aufwirft.

Eines davon treibt mich gerade etwas in die »Verzweiflung«.

Ich habe hier inzwischen so einige Skizzenbücher in unterschiedlichen Größen und Aufmachungen herumliegen. Einige habe ich sehr günstig erstanden, andere geschenkt bekommen. Die Qualität der Skizzenbücher bzw. des dafür verwendeten Papiers ist also unterschiedlich.

Soweit so gut! Bisher jedoch doodle, skizziere und zeichne ich auf »Schmier«papier bzw. in Collegeblöcken vor mich hin und zwar ausschließlich.

Zwischendrin wandert mein Blick immer mal wieder sehnsüchtig zu den Skizzenbüchern. Ich möchte eigentlich gerne endlich in diese Bücher doodeln, skizzieren, zeichnen und malen ABER ICH KANN NICHT!

Jedesmal, wenn ich es versuche, bringe ich es nicht über mich, das jungfräuliche Weiß anzutasten! Vollkommener Schwachsinn, ich weiß! Es ist ja schließlich kein von Elfen bei Vollmond handgeschöpftes Seidenpapier.

Da die Skizzenbücher unterschiedlicher Qualität sind, habe ich natürlich gedacht, ich kann mich selbst austricksen, indem ich einfach mit dem günstigsten und unspektakulärsten Skizzenbuch anfange. Leider hat der Trick nicht funktioniert.

Ihr erinnert Euch an meinen inneren Monk, der während des SepteMeer dauernd quergeschossen und genörgelt hat? Der war ja gegen Ende des SepteMeer deutlich kleinlauter und stiller geworden, und hat sich auch seither etwas zurückgehalten mit seinen Kommentaren und Sabotageversuchen. Das hat mir natürlich gefallen und vielleicht bin ich nicht aufmerksam genug gewesen, was seine Machenschaften angeht. So hat er sich also wohl klammheimlich einen neuen Plan zurechtgelegt und sich einen kleinen Bereich gesucht, um mich doch wieder zu sabotieren.

Jetzt hockt der innere Monk also garstig grinsend auf den schönen und jungfräulich weißen Skizzenbüchern, und wenn ich auch nur anfange darüber nachzudenken, jetzt doch endlich mal anzufangen, in eines dieser Bücher zu doodeln, skizzieren, zeichnen oder malen, legt er los.

»Bist Du Dir wirklich ganz ganz sicher, dass Du schon so weit bist, in ein Skizzenbuch zu ….?«

»Vielleicht solltest Du doch besser noch eine Weile (Wochen? Monate? Jahre? Jahrzehnte?) auf Schmierpapier, Collegeblockpapier oder irgendwelchem anderen losen Papier üben?«

»Nicht Dein Ernst? Du willst wirklich dieses schöne Skizzenbuch verschandeln? Du wirst es verderben und das wäre doch zu schade!!«

So geht das jedes Mal.

Vom Kopf her weiß ich eigentlich, dass das kompletter Schwachsinn ist. Es sind Skizzenbücher, keine Mappen, die ich zu einem Kunstwettbewerb einreichen will/muss.

Schon der Name »Skizzenbuch« macht klar, dass da auch mal was danebengehen kann, dass darin herumprobiert wird, dass nicht jede Seite »perfekt« aussehen muss.

Ich weiß das alles! Und trotzdem passiert jedesmal dasselbe: Ich sitze vor dem Skizzenbuch, starre auf das weiße schöne Papier und … erstarre innerlich.

Ich kann mich einfach nicht überwinden, etwas hineinzumalen. Irgenwann klappe ich das jeweilige Skizzenbuch frustriert zu, und schleiche mich zurück zum Schmierpapier oder Collegeblock.

Natürlich könnte ich jetzt sagen, ist doch egal worauf bzw. wo hinein ich male. Hab ich eben Skizzen«blöcke« statt Skizzenbücher. Was soll’s?! Hauptsache, ich doodle, skizziere, zeichne, male!

Ich könnte die Skizzenbücher, die hier ungenutzt herumliegen, einfach an andere kreative Menschen, die keine solche Skrupel kennen, bzw. keinen inneren Monk haben, weiterverschenken und Ende Gelände.

Aber erstens bin ich nicht sicher, ob mein innerer Monk (der ja damit einen gewissen Sieg errungen hätte) dann nicht sofort umschalten würde und dasselbe Spiel mit den Collegeblöcken anfangen würde. Und zweitens wurmt es mich! Ich will nicht, dass der innere Monk sich durchsetzt!

Es kann doch nicht wahr sein, dass ich nicht in der Lage bin in ein verd**m*es Skizzenbuch zu zeichnen?! Wie albern ist das eigentlich?!

Tja, und trotzdem … ich schaffe es (bisher) nicht über diese Schwelle zu springen.

Egal was ich mir vom Kopf her sage, egal wie oft ich mir selbst predige, dass es in einem Skizzenbuch nicht um Perfektion geht, wenn ich den Stift in die Hand nehme und anfangen will, erstarre ich förmlich, fange an zu überlegen, womit beginnen und was, wenn ich gleich die erste(n) Seiten vermassle? In mir zieht sich alles zusammen, meine Hand fängt an zu zittern oder verkrampfen, mir bricht der kalte Schweiß aus, …

Äh ja, klingt gestört, und ist es vermutlich auch. Ich bin selber jedes Mal fassungslos.

Ich meine, das ist nur Papier!!! Ich allein habe es in der Hand, ob jemals irgendjemand (außer mir) irgendwas sieht, dass ich in so ein Skizzenbuch hineinfabriziere. Wo bitte ist mein Problem???

Ich wusste, dass es manche Schriftsteller gibt, denen es so geht, wenn sie vor dem ersten leeren Blatt Papier für ihren neuen Roman sitzen, dass sie in eine Schreibblockade fallen können und einfach nicht in der Lage sind irgendetwas niederzuschreiben.

Dass es so etwas ähnliches auch gibt, wenn es ums Zeichnen und Malen geht, war mir dagegen nicht klar.

Nennt man das dann Mal- oder Zeichenblockade?

Ich vermute mal stark, ich bin nicht der einzige Mensch auf der ganzen Welt, dem es so geht. Was machen andere, um die Schwelle zu überwinden? Gibt es Tipps, Ratschläge?

Und ja, ich weiß, dass ist ein Luxusproblem! Aber es treibt mich langsam aber sicher abwechselnd in die Verzweiflung, den Wahnsinn oder die kalte Wut, was natürlich alles wenig hilfreich und sinnvoll ist.

Derweil liegen die unbenutzten Skizzenbücher hier herum und je nach Charakter winken sie mir, lächeln mich auffordernd und ermutigend an, schauen traurig und beklagen sich … hier ist was los!

*****

In den gerade wirklich bitterkalten Nächten hier im Mecklenburgischen, höre ich bis tief in die Nacht hinein die Kraniche, Wildgänse, Enten und Co., die sich auf dem nahegelegenen großen See immer zur Nachtruhe einfinden. Viel lauter und länger als sonst.

Es müssen Hunderte sein, die sich gerade durch die eiskalten Nächte zittern.

Der Lärm und die Dauer des Lärms, den sie veranstalten lässt mich vermuten, dass sie bei der Kälte einfach nicht zur Ruhe kommen und schlafen können.

Stattdessen haben sie sich offenbar darauf verlegt, die Nächte mit dem gemeinsamen Absingen und Abkrächzen von Shantys irgendwie zu überleben. Doch, doch, es klingt eindeutig nach Shantys!

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Privates ·Tagesnotizen 2018

Hallo März!

Ja Wahnsinn, der Januar und der Februar sind schon vorüber. Das ging schnell dieses Jahr und erstaunlich gut sogar. Geholfen hat sicher, dass Katerchen Aurelio mich ordentlich auf Trab gehalten und vom miesen Wetter abgelenkt hat.

Ich habe aber - wie immer zu Beginn eines neuen Jahres - auch wieder an ein paar Stellschrauben meines Lebens gedreht, und das hat dieses Jahr super funktioniert.

Nun ist er also da der März und inspiriert von der lieben Carola von Frische Brise heiße ich ihn willkommen:

Im März werde ich …

  • meinen Geburtstag ein bisschen feiern
  • nach Rostock fahren
  • (hoffentlich) 3 Filme im Kino sehen
    (»Das schweigende Klassenzimmer«, »Die Verlegerin« und »Shape of Water - Das Flüstern des Wassers«)
  • das Clicker-Training mit Katerchen Aurelio beginnen
    (mal sehen, wie er sich dabei anstellt, und wie weit wir kommen)
  • (hoffentlich) nach Warnemünde fahren und endlich das dortige Heimatmuseum besuchen und am alten Strom langspazieren und natürlich auch am Strand sein
  • doodeln, zeichnen und aquarellieren
  • (hoffentlich) ein neues Rezept ausprobieren
  • den Geburtstag von meinem Garten-Yoda feiern
  • spätestens ab Mitte des Monats noch beschäftigter sein, als ohnehin schon
  • gespannt sein, was der Monat noch alles an Ungeplantem bringt
  • sehnsüchtig auf das frische Grün in der Natur warten

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Cat and Co Content ·Film ·Privates ·Tagesnotizen 2018

Februar-Fragmente

Wir leben ja in einer Dachwohnung mit dazugehörigen Dachschrägen und Balken. An einem dieser Balken im Wohnzimmer ist eine Lampe angebracht, die per Zugschalter an- und ausgeschaltet werden kann. Zugschalter bedeutet, es gibt ein kurzes hängendes »Bändchen« an dem man ziehen muss.

Wie regelmäßige Leser dieses Blogs wissen, haben wir seit einigen Wochen einen kleinen Kater namens Aurelio.

Aurelio liebt hängende Schnüre, Kabel, Bändchen, etc, weil sich damit so wunderbar spielen lässt.

Leider hat er jetzt das Bändchen an der Lampe entdeckt und sobald er im Wohnzimmer ist, ist er magisch davon angezogen. Da er aus diversen Gründen nicht unbeaufsichtigt im Wohnzimmer sein darf, entbrennt jedes Mal der Kampf ums Lampenbändchen.

Aurelio ist wie besessen von diesem Bändchen. Er erreicht es, wenn er auf der Rückenlehne des Sofas steht. Ich weiß nicht, wie viele Male ich ihn schon da heruntergepflückt und zurück auf den Boden gesetzt habe.

Aurelio zeigt sich unbeirrt und versucht es immer und immer wieder aufs Neue. Er arbeitet mit allen Tricks und Kniffen. Schafft er es doch an uns vorbei, spielt er Licht an
- Licht aus - Licht an - Licht aus. Gaaanz toll! Findet er! WIR NICHT!

Sofa umstellen geht nicht. Die Lampe wird benötigt und zwar an genau dieser Stelle, kann also nicht umgehängt werden.

Hat jemand eine Idee oder einen Tipp, wie man das Problem lösen könnte?

*****

Ich habe mal wieder ein Paar Socken fertig gestrickt. Es ist das - halten Sie sich fest! - 14. Paar gewesen! Das 15. Paar ist auf den Nadeln. Wenn mir das jemand noch vor zwei Jahren gesagt hätte, dass aus mir nochmal eine passionierte Sockenstrickerin wird, ich hätte es nicht geglaubt und dagegen gewettet. So kann’s gehen!

Für dieses Jahr, habe ich mir etwas Neues vorgenommen: ich will mich daran wagen Handschuhe zu stricken. Da habe ich ähnliche Manschetten vor, wie einstmals vor dem Sockenstricken. Mal sehen, wann ich mich an dieses Projekt mache. Ich schaue jedenfalls schon eifrig Tutorials und Anleitungen an. Sie dürfen gespannt sein!

Wie heißt es so schön? Man wächst mit den Herausforderungen. *räusper*

*****

Gedoodelt, gezeichnet und gemalt habe ich in den vergangenen Tagen auch und hatte wieder viel Freude dabei. Zumal ich endlich meinen neuen White Nights Aquarellfarbkasten, den ich Weihnachten geschenkt bekam, antesten konnte. So weit so schön und gut.

Allerdings frage ich mich inzwischen ernsthaft, ob man zu blöd sein kann, mit Wasser- bzw. Aquarellfarben zu malen?

Ich meine, jedes kleine Kind kann das!! Aber ich mache offenbar irgendwas mache ich falsch. Ich bekomme einfach nicht das richtige Mischungsverhältnis von Wasser und Farbe heraus.

Entweder es ist nur eine Spur von Farbe zu erahnen, oder die Farbe ist zu dick, oder ich habe Farbpfützen, also eine einigermaßen »richtig« aussehende Fläche, in der dann plötzlich intensivere Farbflecken sind. Wie kann das sein?? Ich hab es mit verschiedenen Pinseln versucht, mit unterschiedlichen Papieren, ich weiß nicht, was ich falsch mache, oder wieso es mir nicht gelingt das richtige Mischverhältnis zu finden. Das kann doch nicht so schwer sein?!!

Vielleicht muss ich doch mal anfangen für eine Aquarellmalen-Privatstunde bei Kiki und dem Bären zu sparen … vorausgesetzt natürlich, sie geben überhaupt Privatstunden!

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Ach ja, im Kino war ich auch. Diesmal wieder das Kino im größeren kleinen Städtchen in der Nachbarschaft. Da gibt es eines dieser Kinos aus der CineStar-Kette.

Bedeutet: es laufen in der Regel die Blockbuster (oft aber auch nicht oder erst verspätet, oder zu nachtschlafender Zeit) und ansonsten überwiegend Kinderfilme. Die scheinen noch am ehesten wenigstens halbwegs ausreichend Besucher ins Kino zu ziehen.

Wobei ich mich schon gefragt habe, ob vielleicht doch mehr Leute ins Kino kämen, wenn nicht dauernd und überwiegend Kinderfilme gezeigt würden, aber was weiß ich schon?!

Noch öfter frage ich mich, wie sich das Kino überhaupt halten kann?

Das Kino verfügt über 3 Säle mit insgesamt 466 Plätzen. Ich habe dort nie ein volles oder wenigstens halbvolles, ja nicht mal ein viertelvolles Kino erlebt. Ich glaube, die größte Zuschaueranzahl, die ich in diesem Kino erlebt habe, war so an die 20 Personen! Ansonsten mal 6, mal 8, auch schon mal 4. Gut, ich gehe nicht unbedingt am Wochenende ins Kino, oder in die Spätvorstellungen, vielleicht sind die ja krachend voll??

Bei meinem jetzigen Besuch, dann die Premiere: Ich saß mutterseelenallein im Kinosaal (100 Plätze)!

Mit anderen Worten, ich bekam eine Privatvorstellung von »Black Panther«!

Der Vorteil: kein Gekruschtel, kein knackendes Popkorn, kein »crunch crunch« weil jemand Taccos futtert, kein Dazwischenquatschen, kein Handyklingeln.
Der Nachteil: der Raum war nicht gut geheizt, und je länger der Film lief, desto kühler wurde mir.

Aber im Ernst: Wie um alles in der Welt, kann sich ein Kino mit so wenig Besuchern (ich beobachte das jetzt über Jahre zu unterschiedlichen Zeiten) halten?

Entweder, die nehmen Unmengen ein mit all dem Merchandising-Zeugs für die Kinderfilme (der helle Wahnsinn!) und für Getränke und Snacks, oder die werden kräftigst subventioniert.

»Black Panther« selbst hat mir ausgesprochen gut gefallen. Einer meiner Favoriten aus der Marvel-Filmreihe.

Das vollste »Kino« hier auf dem Land hab ich übrigens zu Beginn dieses Monats erlebt, und es war nicht das besagte CineStar!

Im nächstgelegenen kleinen Städtchen gibt es, wie ich erst kürzlich erfuhr, einen gemeinnützigen Verein, der neben anderen Angeboten, einmal im Monat auch einen Film zeigt. Das können Filme aus Vorjahren sein, oder auch mal Spartenfilme, Dokumentationen oder Reisefilme.

In einem großen Saal sind halbwegs bequeme Stühle aufgestellt, es gibt einen schlichten Filmprojektor (kein 3D!) und die Akustik ist akzeptable, zumindest wenn man nicht mit der Akustik der heutigen Kinos aufgewachsen ist.

Die Filme werden an besagtem Tag zweimal gezeigt, eine Nachmittags- und eine Abendvorstellung.

Ich war mit der weltbesten WG-Genossin zur Nachmittagsvorstellung dort und hatte nach den CineStar-Erfahrungen gedacht, da sitzen auch nur drei Hansel und/oder Gretel mit uns drin.

Ja, von wegen! Das Ding war voll, und ich entnahm mehreren Gesprächen um mich herum, dass das wohl immer so ist!

Es gibt dort übrigens vor der Nachmittagsveranstaltung auch die Möglichkeit, sich in einem kleinen vom Verein betriebenen »Café« mit Kaffee, Tee und Kuchen zu stärken und mit den anderen Besuchern ins Gespräch zu kommen.

Der Film, den wir sahen, war »Willkommen in Norwegen«.

Ich hatte mir etwas mehr vom Film erwartet, aber es war okay, und für den ein oder anderen Lacher hat es auch gereicht.

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Privates ·Tagesnotizen 2018

18 Worte am 18. (02/2018)

»Wollen wir Freunde sein?«, fragte das Mädchen den Kater.
Ich dachte an den kleinen Prinzen und den Fuchs.

Die liebe Oecherin schreibt schon lange jeden Tag (mindestens) 18 Worte. Dieses Jahr darf, wer möchte, jeweils am 18. eines Monats seine eigenen 18 Worte schreiben. Die Links zu den Beiträgen sammelt sie bei sich in den Kommentaren.

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Cat and Co Content ·Privates ·Tagesnotizen 2018 ·Vogelliebe

Februar-Fragmente

Wieder gab es Neuschnee-Nachschub. Für meinen Geschmack hätte es gerne mehr sein dürfen. Aber vielleicht haben wir ja in der kommenden Woche Glück und es fällt mal etwas mehr Schnee.

Egal, Schnee ist Schnee und ich nehme jede einzelne Flocke gerne!
Hallo Winter? Hörst Du mich? 😉

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Wir sehen hier Scharen von Wildgänsen, die wie an einer Perlenkette aufgezogen, gen Norden über uns hinwegfliegen.

Das verwundert mich doch etwas, denn noch ist es durchdringend kalt und der Wetterbericht verheißt weiterhin niedrige Temperaturen. Und im Norden ist es noch viel kälter. Was wollen die alle schon hier bzw. dort im Norden?

Auch vom nahegelegenen größeren See hören wir gegen Abend und in der Nacht sehr lautes Vogelstimmengewirr. Dort müssen sich zur Nacht hunderte Wasservögel, Kraniche und Wildgänse versammeln.

Schade, dass ich kein Fernglas mit Nachtsicht habe, sonst könnte ich sicher tolle Beobachtungen machen.

Ich habe schon überlegt, mal früh morgens, also vor dem Sonnenaufgang zur Vogelbeobachtungshütte zu laufen und dann zu beobachten. Bisher konnte ich mich aber dann doch noch nicht aufraffen, weil a) noch so dunkel, b) noch soooo kalt und c) die Nacht so kurz. Andererseits reizt es mich aber schon etwas, mal selber nachzuschauen.

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Überraschend kamen dann schon heute die bestellten Ersatzteile für den alten, zerfledderten Kratzbaum.

Die neuen Sisalstämme sind etwas dicker als die bisherigen, dafür nicht ganz so lang. Das ist aber okay, denn es erleichtert dem Altkater den Aufstieg, weil die Tritt- und Liegeflächen damit etwas niedriger sind. Die Liegeflächen sehen natürlich top aus, mal sehen wie lange.

Beide Kater haben sehr interessiert zugeschaut, wie wir den alten Kratzbaum zerlegt, und dann mit den neuen Teilen wieder aufgebaut haben.

Für die oberste große Liegefläche (67 cm x 42 cm) stimmten die Bohrungen für unsere Bedürfnisse nicht, aber wir haben ja jemand handwerklich sehr begabten im Haus, der das schnell behoben hat.

Der neue »alte« Kratzbaum wurde gleich mit Begeisterung in Betrieb genommen, und wir Menschen sind für die Kater froh, und dass der Anblick des Kratzbaumes wieder ein Vergnügen ist.

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Außerdem hatte ich noch etwas zusätzliches Katzenspielzeug geordert (das vorgestern hier ankam), um Jungkater Aurelio etwas mehr bei Laune und vor allem beschäftigt zu halten.

Er ist überaus begeistert von seinem Spielzeug und nutzt es ausgiebig. Schöner Nebeneffekt, er stellt nicht mehr so viel Unsinn an. Wenn er doch wieder anfängt Sachen zu machen, die er eigentlich nicht machen soll/darf, brauche ich ihn nur wieder zu seinem Spielzeug bringen und er ist abgelenkt und spielt wieder damit.

Vorteil dieser Spielzeuge ist, dass er damit gut auch alleine spielen kann und nicht ständig von uns mit animiert werden muss. Das hat auch für uns etwas Entspannung gebracht. 😉

Ein voller Erfolg also, was durchaus nicht so selbstverständlich ist, denn Katzen haben ja bekanntlich ihren eigenen Kopf. Er hätte das Spielzeug theoretisch auch komplett links liegen lassen können.

Wir staunten allerdings nicht schlecht, dass sich sogar Filippo von den beiden Teilen zum Spielen hinreißen (herab)ließ. Jetzt spielen die beiden Kater teils sogar zusammen damit. Ist ja auch nicht verkehrt.

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Überhaupt ist es schön zu sehen, wie sich Aurelio immer mehr an Filippo anschließt und aktiv dessen Nähe sucht. Filippo lässt sich das meist gefallen und balg manchmal auch kurz mit Aurelio. Allerdings ist sein Geduldsfaden da eher kurz, vor allem, wenn Aurelio vor lauter Spieleifer immer wilder wird. Aber das klären die Beiden meist gut selbst miteinander.

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Beste Nachricht des Tages, natürlich die Freilassung von Deniz Yücel! Das wurde aber auch Zeit! Leider sind aber noch viele andere unter ähnlich haarsträubenden Anschuldigungen und Bedingungen in türkischen Gefängnissen. So ist die Freude keine reine, sondern getrübt.

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Nachdenkliches ·Privates ·Soziales ·Tagesnotizen 2018

Februar-Fragmente

Der Tag begann mit einer netten Überraschung. In der Nacht hat es etwas Neuschnee gegeben. Zwar nur eine dünne weiße Decke, aber immerhin. Es müssen große Flocken gewesen sein, die da vom Himmel kamen und am Boden direkt festfroren. Die Schneedecke war darum nicht glatt sondern eher … hmm … (f)lockig. Am Morgen schien dazu die Sonne wunderbar vom blauen Himmel. So macht der Tagesbeginn doch gleich viel mehr Spaß!

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Mir ging heute gedanklich die Dokumentation »Die Musik meines Lebens - Alive Inside« nach, die ich gestern sah.

Die Doku begleitet über mehrere Jahre die Arbeit von Dan Cohen, dem Gründer des Programms »Music & Memory«, das mit Hilfe von personalisierter Musik Menschen mit Alzheimer aus ihrer Isolation holt.

Dass Musik oft das Letzte ist, auf das Menschen in fortgeschrittenen Stadien von Alzheimer noch reagieren, ist eigentlich nichts Neues. Ich habe das schon selbst in Altenheimen beobachten können.

Es ist faszinierend, verblüffend und sehr berührend, zu sehen, was Musik mit Menschen macht, und so ist es auch, wenn man die Menschen in der Doku sieht. Fast nicht mehr ansprechbar oder nur noch aggressiv, dann die Musik und die augenblicklich einsetzende Veränderung.

Die Doku erzählt aber nicht nur davon, sondern auch vom Kampf mit den Institutionen, den Cohen führen musste. Einmal ganz grundsätzlich, weil Neuerungen oder Veränderungen eher skeptisch gesehen werden, weil sie den routinierten Ablauf stören könnten und überhaupt, »das haben wir noch nie gemacht«. Zum anderen ist es auch (oder gerade) in Amerika häufig eine Frage des Geldes.

In der Doku wird aber auch grundsätzlich über den Umgang mit alten Menschen nachgedacht und debattiert. Natürlich alles vor dem amerikanischen Hintergrund, aber es gibt durchaus Parallelen und Überschneidungen zur Situation hier in Deutschland.

Mir hat gefallen, dass es Cohen von Anfang an, nicht (nur) darum ging, in einzelnen Altenpflegeheimen etwas zu verbessern, sondern dass er grundsätzlich möglichst in allen amerianischen Altenpflegeheimen eine Veränderung und Besserung herbeiführen wollte.

Spannend fand ich in dem Zusammenhang, dass ein Arzt und Gerontologe mit dem er zu tun hatte, erzählte, dass er selbst vor vielen Jahren versucht hatte, Tiere, Pflanzen und Kinder mehr in die Altenpflegeheime zu holen, weil er beobachtet hatte, wie gut das den alten Menschen tat, und wie er damit gescheitert war und warum.

Es geht in der Dokumentation um weit mehr als nur Alzheimerkranke. Es geht um die Frage, wie sieht es in unseren Alter- und Pflegeheimen aus? Wie wollen wir unsere Eltern versorgt sehen, wenn sie alt und krank sind und in Heime müssen? Wie wollen wir selbst im Alter behandelt werden?

Ja, eigentlich wird hinterfragt, wie wir das Alter und alte Menschen überhaupt sehen (oder eben ausblenden und übersehen).

Das Thema Pflege (auch in Altenheimen) ist ja durchaus auch in Deutschland in der Diskussion. Und zwar nicht erst seit gestern. Immer wieder hören wir von Missständen und … vergessen es meist wieder, es sei denn, es betrifft direkte Angehörige oder Freunde von uns. Wir wollen uns mit der Thematik nicht auseinandersetzen und die Missstände bestehen fort.

Irgendwann landen auch wir vielleicht in solchen Heimen und wenn man davon ausgeht, dass das Thema Altersarmut viele von uns betrefffen wird, werden das sicher nicht die besten (und damit teuersten) Heime sein. Dann aber wird es zumindest für uns zu spät sein, wenn die Missstände nicht behoben sind. Wobei es zynisch ist, sich erst dann um Missstände zu kümmern, wenn es einen plötzlich selbst betrifft. Aber so ist der Mensch anscheinend gestrickt.

Eine Rolle spielt natürlich auch, dass uns eher das Bild der aktiven und größtenteils gesunden Alten kommuniziert wird. Gerade auch in der Werbung und in Filmen. Und in Filmen ist der Plot meist so gestrickt, dass dem kranken und alten Menschen unverhofft ein paar nette Menschen zur Hilfe kommen, die Missstände beheben und am Ende sind alle glücklich. In der Realität sieht es meist ganz anders aus. Aber wir wollen lieber die rosa Variante glauben.

Wo sehen wir uns wenn wir uns, für ein paar Momente, uns selbst im Alter vorstellen? Im Kreis der lieben Kinder und Enkelkinder? In einer altersgerechten Wohngemeinschaft? In einem Mehrgenerationenhaus oder -projekt? Ja, vielleicht sieht das Umfeld unseres Alter für einige von uns am Ende tatsächlich so aus. Für die Masse von uns wird es nicht so aussehen, egal wie sehr wir es uns anders wünschen mögen. Die Masse von uns wird die letzte Teilstrecke des Lebens in Pflege- und Altersheimen zubringen.

Das ist die Wahrheit und Realität, der wir uns stellen müssen. Und das besser früher als später. Wir müssen heute hinschauen, was in den Heimen in Deutschland geschieht oder nicht geschieht. Wir müssen uns den Missständen stellen und uns endlich darum kümmern, dass sie behoben werden. Die Realität ist jedoch vielfach eine andere.

Wir lassen Missstände zu. Wir schauen weg. Wir engagieren uns nicht. Wir fordern nicht, dass etwas verändert und dagegen getan wird. Wir überlassen es der Politik und dem Staat und der hat ganz andere Prioritäten. Die Pflege wird nicht vom Menschen her gedacht (weder auf die zu Pflegenden noch auf die sie Pflegenden bezogen), sondern ist bestimmt von wirtschaftlichem Denken, von der Bezahlbarkeit, von der Effektivität der Abläufe, etc.). Das rächt sich bitter. Schon jetzt ist vieles in Pflegeheimen wegen der äußeren Rahmenbedingungen nicht menschenwürdig und das wird eher schlimmer als besser.

Erschüttert hat mich die Tatsache, dass es in Amerika nur 6000 Geriater bei einer Bevölkerung von rund 325,4 Millionen Einwohnern gibt, und die Zahlen sinken. Ich weiß leider nicht, wie viele Gerontologen es im Verhältnis zur Bevölkerungszahl in Deutschland gibt. Ich vermute, das Verhältnis ist besser als in den USA. Aber wir müssen von steigenden Zahlen alter Menschen ausgehen und die Berufsfelder rund um die Pflege und Versorgung alter Menschen sind auch in Deutschland nicht gerade beliebt und überlaufen. Man muss also eher von einer zukünftigen Verschlechterung der Situation auch in diesem Bereich ausgehen.

An einer Stelle der Dokumentation heisst es, dass das Alter mit Geben verbunden ist. Dass es immer Bedarf für die Gaben der Alten gab. Und dann wird die Frage gestellt, ob das auch für unsere heutige Welt gilt. Hat das Alter in unserer Welt und Gesellschaft noch einen Platz.

»Wir lernen von Kindesbeinen an, dass das Erwachsenenalter der Höhepunkt unserer Existenz ist, und dass alte Menschen eigentlich nur gebrechliche Versionen ihres früheren unglaublichen Selbst sind.«

Solange alte Menschen noch irgendwie in der Lage sind, etwas zur Gesellschaft beizutragen, haben sie noch einen Platz, werden sie noch wahrgenommen. Aber was ist, wenn sie dazu nicht mehr in der Lage sind? Wenn sie dauerhaft und ständig auf Hilfe angewiesen sind? Wie sehen wir sie dann? Als störende Faktoren, die unsere Sozialkassen belasten (und zwar zunehmend)? Sperren wir sie weg? Grenzen wir sie aus? Übersehen und ignorieren wir sie und ihre Lebensumstände und -lagen?

Und mal ganz abgesehen von den Kosten, kümmert es uns, wie ihre Lebensqualität aussieht? Wie viel menschlichen Kontakt räumen wir ihnen noch ein? Wie viel Chancen geben wir ihnen, noch mit uns in Kontakt stehen zu können? Verlassen wir uns darauf, dass sich schon »irgendjemand« kümmern wird? Der Staat? Familienangehörige? Freunde? Das Pflegepersonal?

Wie soll das in Zukunft aussehen? Was ist mit denen, die keine Familien haben? Was ist mit denen, denen alle Freunde weggestorben sind? Der (Deutsche) Staat hat sein Augenmerk ganz woanders und bevor er sich um die Lage der Alten (und Kranken) kümmert, kommen erst viele andere »vorrangige« Themen, etc. Das merken wir ja jetzt schon.

Erst vor kurzem gab es auf Twitter viele viele Tweets, in denen Pflegende aus Krankenhäusern berichteten, was dort los ist und Missstände offenlegten. Mir (und vielen anderen) standen die Haare zu Berge. Der Schrei und Appell nach Veränderung und »Es muss etwas passieren und zwar jetzt«« war vielfach zu hören. Und? Was passiert tatsächlich? Was wird behoben? Was wird verbessert?

Von staatlicher Seite heißt es, man habe den Protest des Pflegepersonals gehört (den es ja schon länger gibt und nicht nur auf Twitter), und werde sich kümmern.

8000 neue Stellen sollen in einem ersten Schritt geschaffen werden (ein Tropfen auf den heißen Stein, mehr nicht). Und, wann folgen der zweite und dritte und vierte Schritt?

In den Koalitionsverhandlungen jedenfalls spielten die Pflege oder die Situation der alten Menschen keine herausragende Rolle. Man will eine weitere Kommission einrichten, die mal überlegen soll … tja …

Was wollen und müssen wir tun? Wie wollen wir unsere Angehörigen altern sehen? Wie wollen wir selber unser Altern erleben? Wir werden ernten, was wir gesät haben, das ist mal klar. Hoffentlich wird es nicht ein sehr böses Erwachen geben.

Ich empfehle Euch von Herzen, Euch die Zeit zu nehmen, diese wichtige und berührende Dokumentation anzuschauen. Sie ist noch bis 18.03.2018 in der ARTE Mediathek zu sehen.

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Architektur ·Cat and Co Content ·Privates ·Tagesnotizen 2018 ·Vogelliebe ·Wohnträume

Februar Fragmente

Das Wochenende war voll und wurde unerwartet noch voller. Regeneration fiel damit komplett flach, was ich besonders am Sonntag sehr bedauerte. Aber, es ist wie es ist, und so ergab ich mich in die Tatsachen, oder das Leben und tat, was zu tun war.

*****

Seit einer Weile ist einer unserer Kratzbäume eine »Baustelle«. Er leistet uns seit vielen vielen Jahren treue Dienst, ist aber inwzischen wirklich abgewirtschaftet. Jetzt könnte man einfach sagen, ersetzen wir ihn halt. Doch so einfach ist es nicht. Denn dieser Kratzbaum ist der Liebling vom Altkater. Er hat nämlich den Vorteil, dass er neben wirklich großen Liegeflächen, die die Maine Coon brauchen, auch ziemlch niedrig angesetzte Liegebretter hat, so dass er dem von Arthrose geplagten Altkater beim Aufstieg in Höhen hilft, die er sonst nicht mehr erreichen könnte.

Nun haben wir also eifrig nach einem Ersatz für diesen Kratzbaum gesucht, aber wurden einfach nicht fündig. Ich glaube, wir haben schon hunderte Kratzbäume angeschaut, aber irgendetwas stimmte immer nicht. Entweder es fehlten die niedrig angesetzten Bretter für den Aufstieg, oder die Liegeflächen waren zu klein, oder die Anordnung passte nicht, oder die Kratzbäume lagen weit jenseits unseres Budgets.

Zweimal dachten wir, wir hätten endlich den perfekten Kratzbaum gefunden, nur um dann festzustellen, dass er um wenige Zentimeter zu lang oder breit war, und deswegen nicht an die Stelle passte, wo er stehen müsste.

Nachdem sich abzeichnete, dass wir keinen neuen Kratzbaum finden würden, der alle Bedingungen erfüllen würde, kam die Idee auf, die kaputten Teile (Sisalstämme und Liegeflächen) auszutausche, da es ja inzwischen die Möglichkeit gibt nur Einzelteile ordern zu können. Doch auch da gestaltete sich die Suche schwierig, vor allem, wegen der großen Liegeflächen (77 cm Länge, 42 cm Breite).

Als ich dann gestern ziemlich frustriert meiner Schwester mein Leid klagte, nannte sie mir einen weiteren Shop, wo man Ersatzteile bekommen kann, und wo sie selbst schon Teile geordert hat.

Und endlich sind wir fündig geworden. Die neue große Liegefläche fällt zwar 10 cm kürzer aus, aber das ist noch verkraftbar. Die Ersatzteile sind geordert, und wir warten nun sehr gespannt auf die Lieferung und hoffen, dass dann auch wirklich alles passt und vor allem stabil und standfest ist.

Wenn das klappt, bin ich megahappy, weil mir der verfetzte Anblick des Kratzbaums doch zunehmend auf die Nerven ging, und auch die Kater sicher froh sind, wenn sie wieder vernünftige Sisalstämme zum Kratzen haben.

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Außerdem bin ich jetzt wieder halbwegs auf dem aktuellen Stand, was Katzenfutter und die Entwicklungen in diesem Bereich angeht. Da ändern sich mit den Jahren ja auch die ein oder andere Ansicht oder Erkenntnis.

Es ist interessant zu sehen, wie Entwicklungen bei den Menschen in den tierischen Bereich übertragen werden. Ich war überrascht, mehrere Diskussionen zu finden, ob man Katzen nicht auch vegan ernähren kann. Ähm …

Auch das sogenannte »Barfen« ist nicht mehr nur für Hundebesitzer interessant. Es gibt Katzenbesitzer, die barfen für ihre Katzen. Dabei ist das eine kleine Wissenschaft für sich, zumindest wenn man sicherstellen will, dass die Tiere wirklich alles an Inhaltsstoffen bekommen, was sie für ein gesundes Wachstum und Dasein benötigen. Da wird dann eifrig mit Zusatzstoffen gearbeitet, und um die ein oder anderen Zusatzstoffe und vor allem die Menge, in der sie »optimal« sein soll(t)en werden wahre Glaubenskriege geführt. Also, ich weiß ja nicht … .

Hier wird jedenfalls nicht gebarft!

Bei meinen Recherchen zum Thema, dachte ich allerdings, dass mich schon mal interessieren würde, was die vielen Katzenbesitzer/innen in meiner Twitter Timeline oder unter meinen Blogleserinnen und Bloglesern an ihre Katzen und Kater verfüttern?

Also welche Futtersorten, ob da vielleicht auch Barfer drunter sind, was den Felltigern als Leckerchen oder Snacks gereicht wird, ob zusätzlich Sachen wie Malz-, Vitaminpasten oder sonstige Zusatzstoffe (zerstossene Eierschalen? o.ä.) gegeben werden, und zu welcher Fraktion sie beim Thema Trockenfutter gehören (von »Da bin ich radikal, meine Katzen bekommen gar keins« über »Ich geb es meinen Katzen nur ab und an mal!« bis hin zu »Wieso? Hier steht immer welches rum!«).

Also ich würde mich sehr über Antworten freuen!

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Einer der Buntspechte, die hier ihre Reviere haben, hat festgestellt, dass er unsere Spezialmeisenknödel bzw. deren Inhalt auch sehr mag. Jetzt hängt er alle Nase lang an dem Knödel und die Meisen gucken empört. Dafür bieten sich mir 1A-Bedingungen ihn und sein Verhalten zu studieren! \o/

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Wir bieten den Vögeln diesen Winter u.a. auch ganze Äpfel an. Der Apfel wird auf einen Nagel auf der hölzernen Pergola vor meinem Balkon aufgespiesst und so festgehalten.

Die Amseln, vor allem Anselm, mein Amslerich, freuen sich sehr darüber, aber auch Meisen und Elstern gehen an den Apfel.

Im Moment haben wir richtig schöne rote Äpfel und es sieht so toll aus, wenn wieder ein neuer Apfel aufgesteckt ist, und dann der schmucke schwarze Anselm kommt, und sich über den roten Apfel her macht.

Ich würde das so gerne mal fotografieren, aber das klappt nicht so recht, weil ich nicht nah genug herankomme. Ich versuche es weiter, vielleicht klappt es ja irgendwann doch noch.

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Es gibt Häuser und es gibt Häuser, und ich bin am Wochenende mal wieder auf eines gestoßen, wo ich nur gedacht habe: Hachz!

Schauen Sie nur!

Die Lage, die großen Fenster, die Ausblicke … die Einrichtung in Teilen … So toll! Da könnte ich ganz wunderbar regenerieren und garantiert großartig Vögel und sonstige Wildtiere beobachten. 🙂 Wer sehr nett zu mir ist, dürfte mich eventuell auch mal dort besuchen kommen. 😉

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