Privates ·Tagesnotizen 2018

Februar-Fragmente

hausscho

Morgens mit leichten Kopfschmerzen erwacht, die sich binnen weniger Stunden Richtung leichter Migräne entwickelten. Ich arbeitete mich langsam aber stetig durch meine heutige To-Do-Liste.

Mittags gab es eine meiner »Seelentröster-Speisen«, nämlich Königsberger Klopse. Mjam!

Ich nehme nicht gern und darum nur selten Tabletten, aber nach dem Mittagessen griff ich dann doch dazu, um noch Schlimmeres abzuwenden.

Das Wetter lockte genug, so dass ich mich zu einem Mittagsspaziergang aufraffte. Ich erhoffte dadurch auch Besserung für die Kopfschmerzen, war allerdings nicht ganz sicher, weil ich den Sonnenschein als recht grell empfand und nicht sicher war, wie sich das auf die migräneartigen Kopfschmerzen auswirken würde.

Zunächst hatte ich das Gefühl recht unrund zu laufen, aber das wurde je länger desto besser. Über mir der herrlich blaue Himmel samt Sonnenschein, um mich, schöne Natur und jede Menge Vögel, die eifrig zugange waren.
Das letzte Stück des Spaziergangs wurde dann wieder etwas mühseliger. Meine körperliche Verfassung lässt (aus Gründen) etwas zu wünschen übrig.

Immerhin, die Kopfschmerzen hatten sich verzogen, als ich wieder zuhause war.

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Heute hatte meine Vorfreude auf die Lektüre eines Buches, dass ich Weihnachten auf dem Gabentisch hatte, endlich ein Ende. Ich begann »Die Genies der Lüfte« von Jennifer Ackerman, über das ich schon einige Lobeshymnen gehört habe, zu lesen. In der Einleitung prangert sie, ganz zu recht, die Verunglimpfung der Vögel durch die Menschen an und führt zahlreiche Beispiele an: Pechvogel, Rabenmutter, Schluckspecht, dumme Pute, etc..

Demgegenüber führt sie zahlreiche Beispiele für die Intelligenz der Vögel an, die die Menschen über Jahrhunderte völlig verkannt haben. Ein Argument der Menschen war das winzige Gehirn der Vögel (Spatzenhirn! oder englisch »bird brain«), das es angeblich unmöglich mache, dass Vögel intelligent sein könnten. Erst in den vergangenen ca. zwei Jahrzehnten, dämmerte den Menschen, dass die Vögel doch wesentlich intelligenter sein könnten, als immer angenommen. Ackerman schreibt:

»Einige Vögel haben übrigens für ihre Körpergröße ein relativ großes Gehirn, genauso wie wir. Außerdem scheint die Größe, wenn es um Intelligenz geht, weniger wichtig zu sein als die Anzahl der Neuronen sowie ihre Positionierung und die Art und Weise, wie sie miteinander verbunden sind.«

Ich musste sofort daran denken, dass Forscher vor einigen Jahren ein Molekül (das so winzig ist, dass wir es mit bloßen Auge nicht sehen können) gefunden haben, in dem sich ein Vielfaches an Daten (verglichen zur bisherigen Datenmenge) zuverlässig speichern lässt. Warum also sollte es nicht möglich sein, dass Vögel in der Lage sind, sehr viele Informationen in ihren Gehirnen abzulegen und zu »speichern«?

Größe ist nicht immer das entscheidende Kriterium. Mal ganz abgesehen davon, dass die menschliche Hybris ja legendär ist.

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Es soll ja Menschen geben, die könnten dauernd stundenlang in Badewannen liegen. Ich bin nicht so ein Mensch, also eher »Team Dusche«. Allerdings nicht ausschließlich. Im Herbst (wenn er regnerisch und kalt ist) und im Winter kann ich einem heißen Bad sehr viel abgewinnen. In all meinen Wohnungen hatte ich eine Badewanne und die Möglichkeit zu duschen. Seit ich allerdings hier wohne, ist das nicht mehr so. Es gibt im ganzen Haus keine Badewanne.

Eigentlich kein Problem … außer es wird Herbst und Winter. Da trauere ich, in für mich selbst überraschender Intensität, meinen Ex-Badewannen hinterher. Was würde ich da manchmal geben für eine eigene Badewanne, gefüllt mit richtig heißem Wasser und entsprechendem Badewasserzusatz, um meine schmerzenden Glieder, Knochen und Muskeln, wenigstens ab und an mal richtig durchzuwärmen und zu entspannen. Ja, ich gehe so weit zu sagen, ich sehne mich zutiefst nach einer Badewanne.

Ich beneide dann zum Beispiel glühend die Japaner mit ihren öffentlichen Badehäusern. Warum gibt es sowas eigentlich nicht hier? Das müsste sich doch richtig lohnen? Es gibt genug Menschen, die »nur« Duschen in ihren Wohnungen oder Häusern haben, und die manchmal sicher froh wären, wenn sie die Möglichkeit hätten, sich ein ausgiebiges Bad zu gönnen. Ich sehe da eine echte Geschäftsidee und Marktlücke!

Jedem Dorf sein eigenes Badehaus!

Jawohl!! Die Städter können weiter ins Hammam gehen!

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Privates ·Tagesnotizen 2018

Februar-Fragmente

Immer öfter dieses Gefühl, einem nicht mehr aufzuhaltenden Niedergang zuschauen zu müssen. Alles Aufbäumen, alles Kämpfen, scheint diesen Niedergang höchstens noch etwas aufschieben zu können, mehr auch nicht. Ja, mir scheint, dieser Niedergang muss sein, gehört zu einem größeren Rahmen oder Gesetz, hat sogar etwas von Gerechtigkeit in sich. Seltsam das.

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Mein Augen machen mir seit kurzem Probleme. Die Sehfähigkeit scheint extrem zu schwanken. In mir rührt sich meine Urangst, ich könnte erblinden (wo ich doch so ein Augenmensch bin). Ich schelte mich selbst, und ermahne mich selbst zur Sachlichkeit und Ruhe. Vermutlich sind meine Augen nur überanstrengt.

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Ich erwische mich dabei, mich über mich selbst zu ärgern. Mich zu ärgern, dass ich wieder nicht den Mut aufbringe, etwas zu tun, was ich schon längst mal tun wollte. Aber wieder ist die Angst größer als der Mut. Vielleicht bin ich sogar eher traurig über die verpassten Chancen, und der Ärger ist nur zweitrangig. Aber jedes Mal, wenn sich die Chance wieder bietet, springt etwas in mir darauf an, und dann schaltet sich wieder meine Menschenscheu/-angst ein, und ich lande immer in derselben Ecke, und die Angst frisst mich auf und die Chance ist vorbei. Es gelingt mir nur selten, diesen Ablauf aufzuhalten und genug Mut aufzubringen. Vermutlich wäre alles gut, wenn ich diesen »Anspringer« los werden könnte. Ich weiß nur nicht wie.

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Das kleine Katerchen bringt mich mit seinen Einfällen und lustigen Sprüngen mehrmals täglich zum Lachen. Es kostet auch manche Nerven, aber es hält sich die Waage und das Lachen ist so viel wert. Und immer wieder diese Momente oder sogar Minuten, in denen mich sein Vertrauen einfach nur rührt.

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Ich las, dass sich immer mehr Menschen einsam fühlen. Daran ändern auch alle Online-Communities, alle Likes und Follower nichts. Nun soll eine App entwickelt werden, die helfen soll. Ich bin skeptisch, ob das funktionieren kann. Aber was weiß ich schon. In größeren Städten kann es vielleicht funktionieren. Hier funktionieren schon solche Sachen wie nebenan.de nicht. »Ihre Nachbarschaft ist noch ruhig« heißt es lapidar, als ich die Postleitzahl eingebe. Da wo es eine »aktive« Nachbarschaft gibt, geht es größtenteils aber auch nur um kaufen, verkaufen und manchmal verschenken oder um Werbung. Nicht sehr verlockend.

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Literatur & Lyrik ·Vogelliebe

Und noch mehr tolle Worte, oder: Eine Buchempfehlung!

Vogelhäuschen

Gerade rechtzeitig zum ersten richtigen Schneefall bei uns, haben wir unser neues Vogelhäuschen eingeweiht.

Das vorige Häuschen war um einiges kleiner, und wir waren mehrfach am Tag damit beschäftigt, es bei Wind und Regenwetter wieder aufzufüllen.

Mehrere Winter hat es tapfer der Witterung getrotzt, aber jetzt war es doch ziemlich abgewrackt, und als es dann auch noch beim Wiederbefüllen herunterfiel, brach es teils auseinander. Wir konnten es zwar kurzfristig flicken, aber es war klar, es muss ersetzt werden.

Das neue Vogelhäuschen ist allerdings etwas anders konstruiert, und so konnten wir beobachten, wie die Vögel sich erstmal umgewöhnen mussten. Das gab zunächst ein ziemliches Geflatter und Geschwirre, aber inzwischen haben die meisten es heraus, und es herrscht das übliche Gedränge und Gepiepse, womit ich beim eigentlichen Thema bin.

Ich erfreue mich in letzter Zeit nämlich nicht nur an verschiedenen Bezeichnungen für Schnee, sondern ebenfalls an der Lektüre des Buches Singt der Vogel, ruft er oder schlägt er - Handwörterbuch der Vogellaute von Peter Krauss.

Das ist natürlich eher ein Nischenthema, entpuppte sich aber durchaus als spannend. Unfassbar wie viele unterschiedliche Bezeichnungen es für die Laute gibt, die Vögel aller Art so von sich geben.

Es geht einmal durch das Vogelalphabet, von Ammer bis Zwergschnepfe.

Man erfährt nicht nur den im Deutschen gebräuchlichen Namen, sondern auch den lateinischen, englischen, französischen Namen, und sogar die chinesischen Zeichen und was sie bedeuten.

Und dann natürlich die Worte, mit denen die Rufe (Bettel-, Lock-, Warn-, Alarm-, Balzruf), Gesänge und sonstige Laute der jeweiligen Vögel benannt wurden und werden.

Klassisch, und bis heute weit verbreitet sind natürlich singen, pfeifen und schlagen, aber es gibt noch viel viel mehr und vor allem genauere alte Verben, die benennen, was die Vögel da gerade von sich geben bzw. tun. Viele Rufe der Vögel werden auch mit sogenannten »Schallwörtern« wiedergegeben, also Lautmalereien, die die Rufe nachahmen.

Die Leser erfahren auch viele andere Details. So war ich zum Beispiel recht erstaunt, welche Vögel zu bestimmten Zeiten verspeist wurden. Der Geschmack des Rohrdommel-Fleisches wird als »ölig« beschrieben.

In manchen Dörfern wurden Schwalben und Mauersegler verspeist und zwar, obwohl ihr Fleisch nicht selten voller Kratzer (Würmer) war. *schüttel*

Das Finken zu Zeiten gerne als Käfigvögel gehalten wurden, weil sie so schön singen, wusste ich schon, aber das gute Sänger unter den Finken um 1825 umgerechnet bis zu 30 Mark kosteten, was ein kleines Vermögen war, wusste ich nicht. Wenn ein Fink dann am Ende seines Schlags (Rufs) die Silbe pink hinzufügte, wurde das von den Vogelhändlern als »Amen« interpretiert und der Preis für so einen Finken konnte in unbegrenzte Höhen steigen.

Der Leser erfährt, dass der Gartenrotschwanz wegen seines Sängertalents in Luxemburg Stennuechtegeilchen (Steinnachtigällchen) genannt wird.
Oder dass der Bestand der Kiebitze um 1900 stark zurückgegangen war, weil viele Menschen wie wild deren Eier suchten, um sie als Delikatesse zu verkaufen. In Erlangen verkaufte 1904 ein Händler an einem Tag 170 frische Kiebitzeier!

Einige meiner neuen Lieblingsverben: Die Wachteln bickbewicken, die Lerchen dirdirlieren oder quinkelieren, Grasmücken, Schwalben und Spatzen gigitzen und Bussarde hiähen.

Bussarde, Eulen und Falken sind ziemlich albern, sie kichern nämlich. Der Zaunkönig krispelt. Bussarde, Eichelhäher und Möwen miauen auch ganz gerne mal. Die Bekassinen murkeln oder murksen vor sich hin.

Der Pfau pfuchzt. Der Wiedehopf poppelt, während das Birkhuhn pullert. Wirklich wahr, steht so im Buch!

Die Tannenmeisen pritschen. Garten- und Hausrotschwanz sowie das Rotkehlchen schnickern.

Sind das nicht alles großartige Worte?

Spannend fand ich, wie manche zusätzliche gebräuchliche Namen für Vögel zustande gekommen sind. So wurde die Grauammer auch als Strumpfwirker bezeichnet, weil ihr Gesang dem Geräusch der von diesen Handwerkern benutzten Maschine ähnelt.

Der Stieglitz oder Distelfink, wurde im Bayerischen auch Zamkratzi genannt. Der Name ging zurück auf die Legende, dass Gott bei der Schöpfung die Farbe ausgegangen sei, und er die Farbreste zusammenkratzen musste, um auch den Stieglitz noch mit etwas Farbe auszustatten, womit die rot-weiß-gelb-schwarzen Farbtupfer seines Federkleides erklärt wurden.

Der Pirol (Goldamsel in der Schweiz) war auch bekannt als Bülow, weil seine Lockstimme so klang.
Die Finnen hörten aus seinem Ruf den Satz »kuhaa kiehuu«, was bedeutet: »Der Zander kocht«, weshalb der Pirol in Finnland auch Zanderkocher bzw. Kuhankeittäjä genannt wurde.

Schön, dass bei verschiedenen der aufgeführten Vögel die Strophen ihrer Gesänge oder die Hauptmotive mit den entsprechenden Noten dargestellt werden.
Es gibt tatsächlich Leute, die sich z.B. Amselmelodien in Noten notieren und diese sammeln. Dabei wird gewissenhaft notiert, um wieviel Uhr und wo genau, die jeweilige Amselmelodie abgelauscht wurde.
Das wäre doch auch mal ein nettes Hobby für das Alter, wenn man nicht mehr so gut zu Fuß ist, um den Vögeln nachzujagen. Da kann man ganz gemütlich, z.B. im Park oder gleich auf dem Friedhof sitzen und die Amseln belauschen (sofern man noch nicht taub geworden ist)! Großartig!

Dass in den Märchen der Gebrüder Grimm oft Vögel vorkommen, war mir bewusst, aber ich war doch erstaunt, wie viele verschiedene es sind und erfuhr von (Vogel)Märchen aus deren Sammlung, die mir bisher gar nicht bekannt waren, und die ich daher nach und nach mal nachlesen möchte.

Und wusstet Ihr z.B., dass der Adoptivvater des »Märchensammlers« Ludwig Bechstein (1801-1860), sein Onkel Johann Matthäus Bechstein (1757-1822), als »Vater der deutschen Vogelkunde« und Pionier des Naturschutzes und der wissenschaftlichen Ornithologie gilt? Eben, ich auch nicht.

Sehr reizvoll ist, dass es zu jedem im Buch behandelten Vogel auch eine schöne Illustration gibt, wunderbare kleine Kunstwerke, die ich mir gerne angeschaut habe und deretwegen man das Buch öfter in die Hand nehmen und nochmal darin herumblättern möchte.

Das Buch wird abgeschlossen mit mehreren Anhängen, einer umfangreichen Bibliographie der verwendeten und weiterführender Werke, einem Abbildungsverzeichnis, einem Index der deutschen Verben und welchen Vögeln sie zuzuordnen sind, sowie einem Index der deutschen Vogelnamen (ohne regionale Benennungen)

Wer schon damit beginnt, Geschenkideen für die nächsten anstehenden Geburtstage oder das nächste Weihnachtsfest zu sammeln und Menschen kennt, die die Natur und insbesondere Vögel lieben, kann das Büchlein (mit Lesebändchen!) mit seinen 224 Seiten getrost auf seine Liste setzen und landet garantiert einen Geschenkevolltreffer.

Herausgegeben ist das Buch von der sowieso großartigen Judith Schalansky als Naturkunden N°33 bei Matthes & Seitz, Berlin.

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Privates ·Tagesprosa

18 Worte am 18. (01/2018)

Endlich, der erste Schnee.
Ziemlich nass.
Egal!
Ein Schneespaziergang.
So schön,
die verschneite weite weiße Landschaft
und Rehe!

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Die liebe Oecherin schreibt schon lange jeden Tag (mindestens) 18 Worte. Dieses Jahr darf, wer möchte, jeweils am 18. eines Monats seine eigenen 18 Worte schreiben. Die Links zu den Beiträgen sammelt sie bei sich in den Kommentaren. Da mache ich gerne mit.

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Nordisches ·Privates ·Tagesnotizen 2018

Zeitvertreib bis der Schnee (hoffentlich) fällt

Ich warte sehnsüchtig auf den ersten richtigen Schnee in diesem Winter hier bei uns in Mecklenburg.

Bisher gab es nur ein, zweimal ein bisschen Geschniesel (Mischung aus Schnee und Regenniesel), von dem nichts wirklich liegen blieb. Vielleicht bringt uns ja Friederike jetzt mal richtig Schnee, aber nichts genaues weiß man nicht.

Die Zeit bis dahin vertreibe ich mir, wenn ich nicht gerade den kleinen Kater bepuscheln muss, damit, schöne Worte für verschiedene Arten von Schnee aus anderen Sprachen zu lernen.

Dass die Inuit viele Worte für Schnee haben, ist ja bekannt.
Natatqonaq bezeichnet rauen, grobkörnigen Schnee, rauchiger Schnee wird siqoq genannt, fallender Schnee ist anniu, windgepeitschter Schnee upsik.

Oder Schnee, der krustig ist, weil er schon mal angeschmolzen, dann aber am Fuß von Bäumen wieder gefroren ist, heißt siqoqtoaq.
Schnee, der sich auf den Ästen der Bäume sammelt ist qali.

Die Isländer nutzen Worte wie mjöll oder nýsnær für neu gefallenen Schnee, fannkoma für Schneefall, hundslappadrifa für schweren Schneefall mit großen Flocken bei ruhigem Wetter.

Lausamjöll ist Pulverschnee, Schneefall bei Wind ist ofanbylur, skafkafald ist Triebschnee und wenn nur sehr wenig Schnee fällt, heißt er fukt.

Der minimale Schnee, den wir in diesem Winter hier in Mecklenburg gesehen haben, dürfte also fukt gewesen sein. Mir gefällt, dass das Wort lautmalerisch gleich mit ausdrückt, was ich dann jedesmal denke, nämlich … na, sie wissen schon!

Die Norweger können ebenfalls schöne Schneesprachpoesie.
Fällt dort ganz leichter Schnee aus fast wolkenfreiem Himmel, ist das heiske.
Blåstøde ist Schnee, der voller Wasserpfützen ist.
Wenn eine nasse Schneeschicht wieder überfriert, so dass das Vieh kein Futter mehr findet, ist as smaladrepar.

Und wusstet Ihr, dass Schnee stolpern kann? Ja, so hab ich auch geguckt. In Norwegen stolpert der Schnee offenbar hin und wieder, d.h. er fällt nicht normal, sondern stolpert vom Himmel und das ist dann stolpesnø.

Mir persönlich ist es ziemlich egal, ob der Schnee nun leise fällt, vom Himmel getrieben oder gepeitscht wird oder schlicht aus den Wolken stolpert. Hauptsache, er kommt! Ich warte weiter und hoffe, dass es nicht nur wieder fukt wird!

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