Gartenfreude ·Privates ·Reisen ·Tagesnotizen 2017

Impressionen von der IGA Berlin

Renaissancegarten IGA

Kürzlich bin ich mit der weltbesten WG-Genossin nach Berlin gefahren, um dort die Internationale Gartenausstellung zu besuchen. Wir hatten einen sonnigen Tag erwischt und haben den Tag auf der IGA genossen. Gärten gehen ja immer. Ein paar Impressionen möchte ich Euch zeigen.

Renaissancegarten IGA

Südafrikanisches Gartenkabinett

Interessant fand ich die Idee der Internationalen Gartenkabinette, wo renommierte Landschaftsgestalter aus fünf Kontinenten versucht haben, eine Brücke zwischen Tradition und Zukunft internationaler Gartenkunst zu schlagen. Mein absoluter Favorit war der chilenische Garten von Teresa Mollers »Being under the trees«, ganz schlicht aber wunderschön und poetisch. Diesen Garten hätte ich zu gern auf einer etwas größeren Fläche realisiert gesehen.

Quellgarten IGA

Lotosgarten IGA

Sehr gut gefallen hat uns die »Promenade Aquatica«, Gärten, in denen das Wasser die Hauptrolle spielt. Da sind wirklich sehr interessante Ideen dabei und obendrein war es dort angenehmer Weise ein bisschen kühler, was an diesem heißen Tag gut tat.

Blumen auf der IGA

Blumen auf der IGA

Blumen auf der IGA

Blumen auf der IGA

Die Blumenhallen haben wir über die Mittagszeit besucht um die größte Hitze draußen zu vermeiden. Allerdings war nur eine der Hallen zugänglich, da die andere gerade umgebaut und umdekoriert wurde.

Blumen auf der IGA

Blumen auf der IGA

Blumen auf der IGA

Blumen auf der IGA

Blumen auf der IGA

Danach fuhren wir einmal mit der Seilbahn über das ganze Gelände und sahen uns das Ganze von oben an.

Von dort wanderten wir dann die Gärten der Welt ab. Meine Favoriten waren der Orientalische Garten, der Koreanische und der Japanische Garten.

Zu meinem Leidwesen hatte sich das IGA Gelände inzwischen sehr gefüllt, und dementsprechend viel Volk war in diesen Gärten unterwegs. Ich tagträumte davon, diese Gärten mal ganz allein für mich abwandern und genießen zu können. 😉

Erst zurück zu Hause fiel mir dann auf, dass wir offensichtlich den Chinesischen Garten übersehen/verpasst haben.

Blumen auf der IGA

Wir schlenderten dann noch eine Weile über das Gelände, und ich erfreute mich besonders über die Bepflanzung entlang der Wege, die Blumen verschiedener Kontinente oder Länder versammelte. Sehr sehr schön!

Blumen auf der IGA

Blumen auf der IGA

Blumen auf der IGA

Blumen auf der IGA

Alles in allem ein schöner Ausflug, von dem wir müde aber glücklich heimkehrten.

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Privates ·Reisen ·Tagesnotizen 2017

Stechlin

Blick auf den Stechlin

Ich liebe Wasser. Am allerliebsten natürlich, wenn es als Meer oder »die See« daherkommt. Ich liebe große Flüsse, und ich liebe Seen. Seit ich in Mecklenburg-Vorpommern lebe, habe ich viel Wasser um mich, in allen Formen.

Ich behaupte, das macht etwas mit einem Menschen, oder besser mit der Seele der Menschen. So viele Seen, wie ich in den vergangenen Jahren gesehen und besucht habe, habe ich in meinem ganzen bisherigen Leben zusammen nicht gesehen und besucht. Seen gibt es hier und in erreichbarem Umfeld so viele, dass ich wahrscheinlich noch auf Jahre damit beschäftigt wäre, wollte ich alle wenigstens einmal besuchen. Manche Seen sind eher klein, andere riesig. Manche sind touristisch voll erschlossen, andere verborgene Kleinode, die man nur findet, wenn man weiß wo sie sind und gezielt hinfährt.

Gestern habe ich mir einen langgehegten Wunsch erfüllt und endlich endlich einen See besucht, der schon lange auf meiner Wunschliste stand.

Ich fuhr mit der weltbesten WG-Genossin schon früh am Morgen los, durchquerte den Süden Mecklenburgs, fuhr über die Grenze hinüber nach Brandenburg und noch ein kleines Stückchen.

Das erste, das uns auffiel war, dass offenbar in Brandenburg viel mehr Wildtiere überfahren werden als in Mecklenburg und man die getöteten Tiere auch nicht so konsequent einsammelt, wie in Mecklenburg-Vorpommern. Vielleicht lag es aber auch nur daran, dass Sonntag war und sich die Menschen, die für den Tierkadaver-Räumdienst zuständig sind, einfach nochmal umgedreht und ein bisschen weitergeschlafen haben. Jedenfalls blutete mir erstmal ordentlich das Herz beim Anblick all der überfahrenen Füchse, Hasen, Igel und was weiß ich noch.

Schließlich ereichten wir das Dorf Neuglobsow (250+ Einwohner), das aber trotzdem über ein Parkleitsystem und drei große Parkplätze verfügt. Auf einem der Parkplätze fanden wir locker einen Parkplatz. Der große (Sonntags-/Sommertags-)Run hatte noch nicht eingesetzt. Nur einige wenige Autos parkten dort schon und ein Camper, dessen Insassen sich gerade ihr Frühstück schmecken ließen.

Der Himmel war noch etwas zugezogen, von Sonne noch nicht viel zu sehen, aber das sollte sich laut Wetter-App bald ändern. Wir liefen durch das noch stille Dörfchen und bewunderten die lebensgroßen und lebensechten Figuren die überall herumstanden und saßen und witzelten herum, dass man so die Einwohnerschaft eines Dorfes auch erhöhen könne.
Und dann endlich standen wir am Ufer des Stechlin, oder wie er offiziell heißt, des Großen Stechlinsees.

Fontanekenner wissen natürlich ob des gleichnamigen Romans »Der Stechlin« gleich Bescheid.

Ein paar (noch leere) Strandkörbe standen am Sand-und Wiesenstrand, links dümpelten die Boote des örtlichen Bootsverleihs und vielleicht auch einige Privatboote.

Nun hätten wir es uns natürlich gemütlich machen und einen der Strandkörbe anmieten, oder eben ein Boot oder Kajak/Kanu ausleihen können und damit den See ein wenige erkunden können. Aber ich hatte von Anbeginn meines Wunsches, wenigstens einmal im Leben den Stechlin zu sehen, zugleich gedacht: Ich will einmal ganz um diesen See herumwandern.

Damals wusste ich noch gar nicht, ob das überhaupt möglich ist. Viele Seen in Brandenburg und Mecklenburg können nicht umwandert werden, weil entweder Privatgrundstücke an sie grenzen oder es wegen des Naturschutzes nicht erlaubt ist. Ich weiß nicht mal, warum ich diesen dringenden Wunsch ausgerechnet bei diesem See hatte. Ich wandere nämlich nicht grundsätzlich jeden schönen See komplett ab, selbst wenn das möglich ist.

Als ich irgendwann dann Recherchen anstellte, war ich sehr beglückt, dass der Stechlin nicht zu diesen Seen zählt. Ihn kann man tatsächlich komplett zu Fuß umrunden. Dabei ist der Weg gänzlich naturbelassen und führt direkt am Ufersaum des Sees entlang, nur an wenigen Stellen führt der Weg ein klein wenig weg vom See.

Der Stechlin ist ringsum von Wald umgeben und so wanderten wir frohgemut unter den belaubten Ästen der Bäume über den Weg und versuchten vor lauter schönen Ausblicken auf den See, nicht über die (hinterlistigen) Baumwurzeln zu stolpern, die natürlich über den ganzen Weg verteilt sind. Gar nicht so einfach!

Zunächst waren wir mutterseelenallein unterwegs. Erst nach und nach überholten uns vereinzelte Wanderer oder auch mal ein paar Fahrradfahrer. Ja, man kann/darf den See auch mit dem Fahrrad umfahren. Allerdings, Stichwort: »Baumwurzeln« (und Steine die aus dem Sand ragen), muss man entweder ein entsprechend geländetaugliches Fahrrad haben, oder ein/e lebenslang geübte/r quer-Feld-ein-Radfahrer/in, oder eben jung und draufgängerisch sein.

Erst gegen Mittag bzw. am frühen Nachmittag, auf dem letzten Drittel des Weges tauchten immer mehr Wanderer, Spaziergänger und Radfahrer auf. So genossen wir unsere Wanderung und das Gefühl, den See fast »ganz für uns allein zu haben«. Die Ausblicke waren einfach bezaubernd schön. Besonders nachdem dann kurz nachdem wir losgewandert waren, tatsächlich der Himmel blau zum Vorschein kam und die Sonne mit ihrem Strahlen die Farben des Sees wachküsste.

Der Stechlin ist ja berühmt für seine Klarheit, auch wenn es kritische Stimmen gibt, die behaupten sooo klar sei der See gar nicht mehr. Wir fanden ihn sehr klar und das Farbenspiel auf ihm einfach nur prächtig! Rund um den See gibt es Sitzmöglichkeiten, so dass man immer mal wieder eine mehr oder weniger lange Pause einlegen kann, um den Blick auf und über den See genießen kann.

Blick über den Stechlin

Wir wunderten uns allerdings doch etwas über den Zustand dieser Sitzgelegenheiten. Die Sitzbänke waren zum Teil sehr kurz, wirkten eher schnell zusammengezimmert oder gleich ziemlich marode und windschief, bei den meisten konnte man sich nicht mal mit dem Rücken anlehnen. Nur an ganz wenigen Stellen gab es, was wir als vernünftige Sitzbänke bezeichnen würden. Und nur an einer Stelle, schon fast wieder in Neuglobsow, gab es zur Bank sogar einen Tisch.

Egal, wir nutzten trotzdem die ein und andere Bank für kurze Pausen. Im Übrigen, kann man sich natürlich an vielen Stellen einfach am Ufer direkt am Boden niederlassen. Für die älteren Spaziergänger und Wanderer wäre es trotzdem schön, wenn die Sitzgelegenheiten die da sind etwas stabiler, größer und zahlreicher wären.

Unsere Mittagspause mit mitgebrachtem Proviant nahmen wir jedenfalls an einer schönen Uferstelle direkt am Boden ein. Danach warf ich zumindest Schuhe und Socken von mir und wanderte ein bisschen im glasklaren Wasser herum. Hätte ich noch Schwimmzeug dabei gehabt, wäre ich sehr verlockt gewesen, ein bisschen herumzuschwimmen. Andere taten das an verschiedenen Stellen im See.

Bei einer späteren auch etwas längeren Pause auf einer windschiefen Bank, ließ ich den Blick versonnen über den See schweifen, als plötzlich etwas weiter von uns entfernt im See … ich stieß sogleich die weltbeste WG-Genossin an und sagte »Schau, da! Ein Haubentaucher!«, um im nächsten Augenblick sehr überrascht festzustellen, dass das was da auftauchte beileibe kein Haubentaucher war, sondern das obere Ende eines herkömmlichen Schnorchels. Kurz zeigte sich der Kopf des Tauchers, dann war er wieder weg. Wir mussten doch ziemlich lachen über diesen »Haubentaucher«.

Glücklich und müde gewandert erreichten wir schließlich wieder Neuglobsow, das sich uns nun ganz anders als am Morgen präsentierte. Das Dörfchen war überflutet mit Touristen und Tagesgästen, Reisegruppen und Sonntagsspaziergängern. Die wenigen Restaurants waren gut gefüllt, ebenso die geöffneten Läden und sonstige touristische Anlaufstellen. Nur das Stechlinsee-Center war geschlossen.

An verschiedenen Stellen im Dorf sind Hinweistafeln aufgestellt, die historisch bedeutsame Orte oder Ereignisse erzählen oder eben Fontane-Roman-Bezüge herstellen oder verneinen. Ich habe nicht alle diese Tafeln gelesen, aber immerhin erfahren, dass auch Hans Fallada schon als Kind in Neuglobsow gewesen ist, was bisher wundersamer Weise völlig an mir vorbeigegangen ist.

Sogar ein leibhaftiger schwedischer Prinz hat zeitweise in Neuglobsow gewohnt. Seine Frau hatte von ihrem Vater eine herrschaftliche Villa in Neuglobsow als Hochzeitsgeschenk bekommen.

Ich würde gerne nochmal wiederkommen nach Neuglobsow und an den Stechlin, und dann Neuglobsow selbst etwas genauer erkunden und ganz gemütlich ein bisschen am Ufer des Stechlin spazieren gehen, oder darin schwimmen oder mit dem Kajak darauf herumpaddeln. Das mache ich dann aber, wenn die Saison vorüber und nicht ganz so viele Menschen da sind.

Nachtrag: Die lebensgroßen und lebensechten Holzfiguren sind gar keine, sie sind aus Beton, wie ich gerade herausgefunden habe!

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Mecklenburg-Vorpommern ·Privates ·Tagesnotizen 2017 ·Vogelliebe

Am Polder Große Rosin

Da sich das Wetter heute besser präsentierte, als man nach der Wettervorhersage hätte erwarten können, habe ich mich heute Mittag mit der weltbesten WG-Genossin zu einem kleinen Ausflug aufgemacht.

Wir fuhren in das kleine Dörfchen Kützerhof, wo wir am Ortsausgang das Auto abstellten. Von dort ging es zu Fuß weiter über den Kützerhofer Damm mitten durch etwa 1000 ha renaturierte Polderlandschaft am Westufer des Kummerower Sees bis hin nach Aalbude, wo es ein Ausflugslokal gibt und wo man sich mit einer kleinen Fähre über die Peene bringen lassen kann. Das haben wir uns aber gespart.

Stattdessen sind wir auf den Beobachtungsturm geklettert und haben den Blick von dort oben genossen. Der Polder Große Rosin hat sich in den letzten Jahren immer mehr zu einem echten Wasservogelparadies gemausert. Besonders im Frühjahr und Herbst, wenn die Kraniche ziehen, gibt es dort ein grandioses Schauspiel, wenn tausende Kraniche ein- und abfliegen. Aber auch viele andere Wasservögel nutzen den Polder für eine Rast, andere sind das ganze Jahr über da.

Ich freute mich über jede Menge herrlicher Silberreiher, dazwischen immer wieder auch einzelne Graureiher, über Höckerschwäne, hunderte Graugänse, Haubentaucher, Zwergtaucher, Blässhühner, eine Rohrweihe, Fischadler, Kraniche, Lachmöwen, Bachstelzen, Stare, Uferschwalben, jede Menge unterschiedlichster Enten, und über die große Kormorankolonie mit deutlich über 1500 Vögeln, die zum Teil noch brüten oder Nachwuchs in den Nestern hatten.

Auf dem Rückweg erwischte uns dann doch noch ein kurzer Regenschauer, aber als Wiedergutmachung bekamen wir einen grandiosen Doppelregenbogen, der über dieser Landschaft einfach atemberaubend schön aussah!

Kurz bevor wir das Auto wieder erreichten, entdeckte ich dann noch einen Schwarm Stieglitze und war darüber hocherfreut, denn bisher habe ich immer nur einzelne Exemplare gesehen. Nun also endlich einen ganzen Schwarm. Wunderschön!

Fazit: Es war einfach nur herrlich! Da muss ich auf jeden Fall noch öfter mal hin! Von mir aus ist das ja nicht so weit weg.

Und mein Wunsch nach einem gescheiten Spektiv wurde wieder sehr angeheizt. Wenn die Dinger bloß nicht so teuer wären! Ab und zu hab ich ja schon die Wahnvorstellung, irgendjemand hat ein tolles Spektiv und nutzt es gar nicht, sondern lässt es irgendwo auf dem Dachboden oder im Keller verstauben, während ich so gerne eines hätte. Ist das nicht ein Albtraum!! 😉

Und damit Ihr Euch wenigstens ansatzweise vorstellen könnt, wie es am Polder Große Rosin aussieht, findet Ihr hier das kurze Video, das ich heute gemacht habe.

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Mecklenburg-Vorpommern ·Privates ·Tagesnotizen 2017

Ein Besuch im Gutscafé Pohnstorf und Spaziergang nach Karnitz

Herz und Seele des Café Pohnstorf

Nach sehr verregneten Tagen, gab es heute mal wieder richtigen Sonnenschein, und das haben wir gleich genutzt und uns am Nachmittag zu einem Ausflug aufgemacht.

Wer hier schon länger mitliest weiß, dass ich immer mal wieder kleine Loblieder singe auf die Perlen im mecklenburgischen Hinterland.

Ja, die Küsten sind schön, die Ostsee sowieso, aber Mecklenburg-Vorpommern besteht aus mehr als nur den Küsten. Es hat ein großes Hinterland, und es ist ein Fehler, dieses Hinterland zu ignorieren und nur schnell zu den Küsten durchzufahren.

Heute stelle ich Euch also eine weitere kleine Perle (noch, aber sicher nicht mehr lange, ein Geheimtipp) im Hinterland vor, die es verdient entdeckt und bekannter zu werden.

Wir fuhren nach Pohnstorf, einem winzigen Dörfchen mit knapp 40 Einwohnern, das zwischen Teterow und Neukalen liegt, und besuchten dort das kleine aber feine »Café Pohnstorf«.

Direkt vor der Tür einige Tische mit Stühlen und Sonnenschirm, wo es sich Gäste bereits gut gehen ließen.

Wir betraten das Café und wurden gleich von Sophie Junghans, die seit April das Café führt, in Empfang genommen. Sie ist Herz und Seele des Cafés und nimmt einen mit ihrem Enthusiasmus, ihrer Freundlichkeit und Offenheit gleich für sich und das Café ein.

Zuerst zeigte sie uns, welche frisch gebackenen Kuchen heute zu bekommen waren, und wir wählten unsere Kuchen aus und sagten, was wir gerne an Getränken dazu haben wollten.

Detail aus dem Café Pohnstorf

Während Sophie alles fertig machte, schauten wir uns im Café um und bewunderten die sehr schöne und liebevoll zusammengestellte Einrichtung. Wirklich ein Platz zum Wohlfühlen!

Detail aus dem Café PohnstorfDetail aus dem Café PohnstorfDetail aus dem Café PohnstorfDetail aus dem Café Pohnstorf

Neben dem Haus gibt es noch eine große Rasenfläche, wo im Sommer ebenfalls Tische und Stühle stehen und Gäste natürlich auch draußen im Sonnenschein ihren Kaffee und die köstlichen Kuchen genießen können.

Wir entschieden uns heute aber drin zu bleiben, auch um uns noch etwas mit Sophie Junghans unterhalten zu können. Sie erzählte uns, dass es in der Hauptsache Radfahrer und Wanderer sind, die im Café einkehren, aber auch Einheimische und Gäste, die im gleich gegenüber stehenden Gutshaus Pohnstorf Quartier genommen haben und ihren Urlaub in dieser schönen Gegend verbringen.

Der gute Ruf des kleinen Cafés spricht sich inzwischen herum, und so nimmt auch die Anzahl der Gäste und Besucher zu. Besonders an den Wochenenden füllen sich die Plätze drinnen und draußen schnell.

Nach Absprache ist es möglich im Café kleine Feiern abzuhalten. Erste Geburtstage wurden schon in froher Runde dort gefeiert.

Hin und wieder gibt es auch zusätzliche Angebote, wie zur Zeit die »Italienischen Abende«, an denen die Gäste ein dreigängiges italienisches Menü, natürlich auch mit guten italienischen Weinen, serviert bekommen.

Ich stelle es mir übrigens auch sehr schön vor, im Herbst oder Winter, wenn es draußen schon eher unfreundlich ist, im Cafe Pohnstorf einzukehren und es sich neben dem Ofen bei einem der leckeren Kuchen und heißem Kaffee oder Tee (vielleicht sogar mit einem guten Buch, oder Strickzeug) für einen Nachmittag gemütlich zu machen.

Sophie Junghans jedenfalls hat zusammen mit ihrem Freund, der ebenfalls aus der Gastronomie kommt und als Koch arbeitet (zu ihm wohl demnächst noch etwas mehr!) noch so einige tolle Ideen für die Zukunft in der Hinterhand.

Man darf gespannt sein und sich freuen, wenn man das »Café Pohnstorf«, diese kleine Perle im mecklenburgischen Hinterland, kennt.

Wenn Ihr also das nächste Mal auf dem Weg seid an die mecklenburgisch-vorpommerische Küste oder vielleicht sogar in Waren an der Müritz oder sonstwo in der Mecklenburgischen Schweiz Urlaub macht, macht doch mal einen Abstecher nach Pohnstorf, und lasst es Euch im »Café Pohnstorf« gut gehen!
Ihr dürft Sophie Junghans, dann auch gerne von mir grüßen.

Und nein, ich bin nicht mit Sophie Junghans verwandt oder sonstwie liiert, und wir haben den leckeren Kuchen (Erdbeerkuchen und Schoko-Blaubeer-Walnuss-Kuchen) sowie Cappuccino und frische Rhababerschorle mit Minze selbst bezahlt. Ich erzähle Euch vom Café Pohnstorf aus reiner Begeisterung und Überzeugung. 🙂

Nachdem wir uns dann schließlich fröhlich voneinander verabschiedeten (bis zum nächsten Mal!), machten wir noch einen kleinen Spaziergang hinüber ins nächste kleine Dorf namens Karnitz und genossen dabei die wunderschöne Landschaft.

Ich sage Euch, es ist die reinste Idylle in der man - so wie wir heute - Rehe beobachten kann, die in den Feldern herumspringen und Feldhasen, die auf den sonnenbeschienenen Hängen Fangen spielen und miteinander balgen und überhaupt: hachz!!!

Auf dem Rückweg habe ich noch meinen ersten Neuntöter und meinen ersten Wiesenpieper in freier Wildbahn gesehen.

Mecklenburgische Schweiz zwischen Pohnstorf und KarnitzMecklenburgische Schweiz zwischen Pohnstorf und Karnitz

Öffnungszeiten Café Pohnstorf

Juni bis Ende September:
Dienstag, Mittwoch, Freitag von 12 bis 17 h
Samstag und Sonntag von 12 bis 17:30 h
Montag und Donnerstag : Ruhetag

ab Oktober:
Samstag und Sonntag von 12 bis 17:30 h

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