Privates ·Tagesnotizen 2018

18 Worte am 18. (02/2018)

»Wollen wir Freunde sein?«, fragte das Mädchen den Kater.
Ich dachte an den kleinen Prinzen und den Fuchs.

Die liebe Oecherin schreibt schon lange jeden Tag (mindestens) 18 Worte. Dieses Jahr darf, wer möchte, jeweils am 18. eines Monats seine eigenen 18 Worte schreiben. Die Links zu den Beiträgen sammelt sie bei sich in den Kommentaren.

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Cat and Co Content ·Privates ·Tagesnotizen 2018 ·Vogelliebe

Februar-Fragmente

Wieder gab es Neuschnee-Nachschub. Für meinen Geschmack hätte es gerne mehr sein dürfen. Aber vielleicht haben wir ja in der kommenden Woche Glück und es fällt mal etwas mehr Schnee.

Egal, Schnee ist Schnee und ich nehme jede einzelne Flocke gerne!
Hallo Winter? Hörst Du mich? 😉

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Wir sehen hier Scharen von Wildgänsen, die wie an einer Perlenkette aufgezogen, gen Norden über uns hinwegfliegen.

Das verwundert mich doch etwas, denn noch ist es durchdringend kalt und der Wetterbericht verheißt weiterhin niedrige Temperaturen. Und im Norden ist es noch viel kälter. Was wollen die alle schon hier bzw. dort im Norden?

Auch vom nahegelegenen größeren See hören wir gegen Abend und in der Nacht sehr lautes Vogelstimmengewirr. Dort müssen sich zur Nacht hunderte Wasservögel, Kraniche und Wildgänse versammeln.

Schade, dass ich kein Fernglas mit Nachtsicht habe, sonst könnte ich sicher tolle Beobachtungen machen.

Ich habe schon überlegt, mal früh morgens, also vor dem Sonnenaufgang zur Vogelbeobachtungshütte zu laufen und dann zu beobachten. Bisher konnte ich mich aber dann doch noch nicht aufraffen, weil a) noch so dunkel, b) noch soooo kalt und c) die Nacht so kurz. Andererseits reizt es mich aber schon etwas, mal selber nachzuschauen.

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Überraschend kamen dann schon heute die bestellten Ersatzteile für den alten, zerfledderten Kratzbaum.

Die neuen Sisalstämme sind etwas dicker als die bisherigen, dafür nicht ganz so lang. Das ist aber okay, denn es erleichtert dem Altkater den Aufstieg, weil die Tritt- und Liegeflächen damit etwas niedriger sind. Die Liegeflächen sehen natürlich top aus, mal sehen wie lange.

Beide Kater haben sehr interessiert zugeschaut, wie wir den alten Kratzbaum zerlegt, und dann mit den neuen Teilen wieder aufgebaut haben.

Für die oberste große Liegefläche (67 cm x 42 cm) stimmten die Bohrungen für unsere Bedürfnisse nicht, aber wir haben ja jemand handwerklich sehr begabten im Haus, der das schnell behoben hat.

Der neue »alte« Kratzbaum wurde gleich mit Begeisterung in Betrieb genommen, und wir Menschen sind für die Kater froh, und dass der Anblick des Kratzbaumes wieder ein Vergnügen ist.

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Außerdem hatte ich noch etwas zusätzliches Katzenspielzeug geordert (das vorgestern hier ankam), um Jungkater Aurelio etwas mehr bei Laune und vor allem beschäftigt zu halten.

Er ist überaus begeistert von seinem Spielzeug und nutzt es ausgiebig. Schöner Nebeneffekt, er stellt nicht mehr so viel Unsinn an. Wenn er doch wieder anfängt Sachen zu machen, die er eigentlich nicht machen soll/darf, brauche ich ihn nur wieder zu seinem Spielzeug bringen und er ist abgelenkt und spielt wieder damit.

Vorteil dieser Spielzeuge ist, dass er damit gut auch alleine spielen kann und nicht ständig von uns mit animiert werden muss. Das hat auch für uns etwas Entspannung gebracht. 😉

Ein voller Erfolg also, was durchaus nicht so selbstverständlich ist, denn Katzen haben ja bekanntlich ihren eigenen Kopf. Er hätte das Spielzeug theoretisch auch komplett links liegen lassen können.

Wir staunten allerdings nicht schlecht, dass sich sogar Filippo von den beiden Teilen zum Spielen hinreißen (herab)ließ. Jetzt spielen die beiden Kater teils sogar zusammen damit. Ist ja auch nicht verkehrt.

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Überhaupt ist es schön zu sehen, wie sich Aurelio immer mehr an Filippo anschließt und aktiv dessen Nähe sucht. Filippo lässt sich das meist gefallen und balg manchmal auch kurz mit Aurelio. Allerdings ist sein Geduldsfaden da eher kurz, vor allem, wenn Aurelio vor lauter Spieleifer immer wilder wird. Aber das klären die Beiden meist gut selbst miteinander.

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Beste Nachricht des Tages, natürlich die Freilassung von Deniz Yücel! Das wurde aber auch Zeit! Leider sind aber noch viele andere unter ähnlich haarsträubenden Anschuldigungen und Bedingungen in türkischen Gefängnissen. So ist die Freude keine reine, sondern getrübt.

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Nachdenkliches ·Privates ·Soziales ·Tagesnotizen 2018

Februar-Fragmente

Der Tag begann mit einer netten Überraschung. In der Nacht hat es etwas Neuschnee gegeben. Zwar nur eine dünne weiße Decke, aber immerhin. Es müssen große Flocken gewesen sein, die da vom Himmel kamen und am Boden direkt festfroren. Die Schneedecke war darum nicht glatt sondern eher … hmm … (f)lockig. Am Morgen schien dazu die Sonne wunderbar vom blauen Himmel. So macht der Tagesbeginn doch gleich viel mehr Spaß!

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Mir ging heute gedanklich die Dokumentation »Die Musik meines Lebens - Alive Inside« nach, die ich gestern sah.

Die Doku begleitet über mehrere Jahre die Arbeit von Dan Cohen, dem Gründer des Programms »Music & Memory«, das mit Hilfe von personalisierter Musik Menschen mit Alzheimer aus ihrer Isolation holt.

Dass Musik oft das Letzte ist, auf das Menschen in fortgeschrittenen Stadien von Alzheimer noch reagieren, ist eigentlich nichts Neues. Ich habe das schon selbst in Altenheimen beobachten können.

Es ist faszinierend, verblüffend und sehr berührend, zu sehen, was Musik mit Menschen macht, und so ist es auch, wenn man die Menschen in der Doku sieht. Fast nicht mehr ansprechbar oder nur noch aggressiv, dann die Musik und die augenblicklich einsetzende Veränderung.

Die Doku erzählt aber nicht nur davon, sondern auch vom Kampf mit den Institutionen, den Cohen führen musste. Einmal ganz grundsätzlich, weil Neuerungen oder Veränderungen eher skeptisch gesehen werden, weil sie den routinierten Ablauf stören könnten und überhaupt, »das haben wir noch nie gemacht«. Zum anderen ist es auch (oder gerade) in Amerika häufig eine Frage des Geldes.

In der Doku wird aber auch grundsätzlich über den Umgang mit alten Menschen nachgedacht und debattiert. Natürlich alles vor dem amerikanischen Hintergrund, aber es gibt durchaus Parallelen und Überschneidungen zur Situation hier in Deutschland.

Mir hat gefallen, dass es Cohen von Anfang an, nicht (nur) darum ging, in einzelnen Altenpflegeheimen etwas zu verbessern, sondern dass er grundsätzlich möglichst in allen amerianischen Altenpflegeheimen eine Veränderung und Besserung herbeiführen wollte.

Spannend fand ich in dem Zusammenhang, dass ein Arzt und Gerontologe mit dem er zu tun hatte, erzählte, dass er selbst vor vielen Jahren versucht hatte, Tiere, Pflanzen und Kinder mehr in die Altenpflegeheime zu holen, weil er beobachtet hatte, wie gut das den alten Menschen tat, und wie er damit gescheitert war und warum.

Es geht in der Dokumentation um weit mehr als nur Alzheimerkranke. Es geht um die Frage, wie sieht es in unseren Alter- und Pflegeheimen aus? Wie wollen wir unsere Eltern versorgt sehen, wenn sie alt und krank sind und in Heime müssen? Wie wollen wir selbst im Alter behandelt werden?

Ja, eigentlich wird hinterfragt, wie wir das Alter und alte Menschen überhaupt sehen (oder eben ausblenden und übersehen).

Das Thema Pflege (auch in Altenheimen) ist ja durchaus auch in Deutschland in der Diskussion. Und zwar nicht erst seit gestern. Immer wieder hören wir von Missständen und … vergessen es meist wieder, es sei denn, es betrifft direkte Angehörige oder Freunde von uns. Wir wollen uns mit der Thematik nicht auseinandersetzen und die Missstände bestehen fort.

Irgendwann landen auch wir vielleicht in solchen Heimen und wenn man davon ausgeht, dass das Thema Altersarmut viele von uns betrefffen wird, werden das sicher nicht die besten (und damit teuersten) Heime sein. Dann aber wird es zumindest für uns zu spät sein, wenn die Missstände nicht behoben sind. Wobei es zynisch ist, sich erst dann um Missstände zu kümmern, wenn es einen plötzlich selbst betrifft. Aber so ist der Mensch anscheinend gestrickt.

Eine Rolle spielt natürlich auch, dass uns eher das Bild der aktiven und größtenteils gesunden Alten kommuniziert wird. Gerade auch in der Werbung und in Filmen. Und in Filmen ist der Plot meist so gestrickt, dass dem kranken und alten Menschen unverhofft ein paar nette Menschen zur Hilfe kommen, die Missstände beheben und am Ende sind alle glücklich. In der Realität sieht es meist ganz anders aus. Aber wir wollen lieber die rosa Variante glauben.

Wo sehen wir uns wenn wir uns, für ein paar Momente, uns selbst im Alter vorstellen? Im Kreis der lieben Kinder und Enkelkinder? In einer altersgerechten Wohngemeinschaft? In einem Mehrgenerationenhaus oder -projekt? Ja, vielleicht sieht das Umfeld unseres Alter für einige von uns am Ende tatsächlich so aus. Für die Masse von uns wird es nicht so aussehen, egal wie sehr wir es uns anders wünschen mögen. Die Masse von uns wird die letzte Teilstrecke des Lebens in Pflege- und Altersheimen zubringen.

Das ist die Wahrheit und Realität, der wir uns stellen müssen. Und das besser früher als später. Wir müssen heute hinschauen, was in den Heimen in Deutschland geschieht oder nicht geschieht. Wir müssen uns den Missständen stellen und uns endlich darum kümmern, dass sie behoben werden. Die Realität ist jedoch vielfach eine andere.

Wir lassen Missstände zu. Wir schauen weg. Wir engagieren uns nicht. Wir fordern nicht, dass etwas verändert und dagegen getan wird. Wir überlassen es der Politik und dem Staat und der hat ganz andere Prioritäten. Die Pflege wird nicht vom Menschen her gedacht (weder auf die zu Pflegenden noch auf die sie Pflegenden bezogen), sondern ist bestimmt von wirtschaftlichem Denken, von der Bezahlbarkeit, von der Effektivität der Abläufe, etc.). Das rächt sich bitter. Schon jetzt ist vieles in Pflegeheimen wegen der äußeren Rahmenbedingungen nicht menschenwürdig und das wird eher schlimmer als besser.

Erschüttert hat mich die Tatsache, dass es in Amerika nur 6000 Geriater bei einer Bevölkerung von rund 325,4 Millionen Einwohnern gibt, und die Zahlen sinken. Ich weiß leider nicht, wie viele Gerontologen es im Verhältnis zur Bevölkerungszahl in Deutschland gibt. Ich vermute, das Verhältnis ist besser als in den USA. Aber wir müssen von steigenden Zahlen alter Menschen ausgehen und die Berufsfelder rund um die Pflege und Versorgung alter Menschen sind auch in Deutschland nicht gerade beliebt und überlaufen. Man muss also eher von einer zukünftigen Verschlechterung der Situation auch in diesem Bereich ausgehen.

An einer Stelle der Dokumentation heisst es, dass das Alter mit Geben verbunden ist. Dass es immer Bedarf für die Gaben der Alten gab. Und dann wird die Frage gestellt, ob das auch für unsere heutige Welt gilt. Hat das Alter in unserer Welt und Gesellschaft noch einen Platz.

»Wir lernen von Kindesbeinen an, dass das Erwachsenenalter der Höhepunkt unserer Existenz ist, und dass alte Menschen eigentlich nur gebrechliche Versionen ihres früheren unglaublichen Selbst sind.«

Solange alte Menschen noch irgendwie in der Lage sind, etwas zur Gesellschaft beizutragen, haben sie noch einen Platz, werden sie noch wahrgenommen. Aber was ist, wenn sie dazu nicht mehr in der Lage sind? Wenn sie dauerhaft und ständig auf Hilfe angewiesen sind? Wie sehen wir sie dann? Als störende Faktoren, die unsere Sozialkassen belasten (und zwar zunehmend)? Sperren wir sie weg? Grenzen wir sie aus? Übersehen und ignorieren wir sie und ihre Lebensumstände und -lagen?

Und mal ganz abgesehen von den Kosten, kümmert es uns, wie ihre Lebensqualität aussieht? Wie viel menschlichen Kontakt räumen wir ihnen noch ein? Wie viel Chancen geben wir ihnen, noch mit uns in Kontakt stehen zu können? Verlassen wir uns darauf, dass sich schon »irgendjemand« kümmern wird? Der Staat? Familienangehörige? Freunde? Das Pflegepersonal?

Wie soll das in Zukunft aussehen? Was ist mit denen, die keine Familien haben? Was ist mit denen, denen alle Freunde weggestorben sind? Der (Deutsche) Staat hat sein Augenmerk ganz woanders und bevor er sich um die Lage der Alten (und Kranken) kümmert, kommen erst viele andere »vorrangige« Themen, etc. Das merken wir ja jetzt schon.

Erst vor kurzem gab es auf Twitter viele viele Tweets, in denen Pflegende aus Krankenhäusern berichteten, was dort los ist und Missstände offenlegten. Mir (und vielen anderen) standen die Haare zu Berge. Der Schrei und Appell nach Veränderung und »Es muss etwas passieren und zwar jetzt«« war vielfach zu hören. Und? Was passiert tatsächlich? Was wird behoben? Was wird verbessert?

Von staatlicher Seite heißt es, man habe den Protest des Pflegepersonals gehört (den es ja schon länger gibt und nicht nur auf Twitter), und werde sich kümmern.

8000 neue Stellen sollen in einem ersten Schritt geschaffen werden (ein Tropfen auf den heißen Stein, mehr nicht). Und, wann folgen der zweite und dritte und vierte Schritt?

In den Koalitionsverhandlungen jedenfalls spielten die Pflege oder die Situation der alten Menschen keine herausragende Rolle. Man will eine weitere Kommission einrichten, die mal überlegen soll … tja …

Was wollen und müssen wir tun? Wie wollen wir unsere Angehörigen altern sehen? Wie wollen wir selber unser Altern erleben? Wir werden ernten, was wir gesät haben, das ist mal klar. Hoffentlich wird es nicht ein sehr böses Erwachen geben.

Ich empfehle Euch von Herzen, Euch die Zeit zu nehmen, diese wichtige und berührende Dokumentation anzuschauen. Sie ist noch bis 18.03.2018 in der ARTE Mediathek zu sehen.

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Architektur ·Cat and Co Content ·Privates ·Tagesnotizen 2018 ·Vogelliebe ·Wohnträume

Februar Fragmente

Das Wochenende war voll und wurde unerwartet noch voller. Regeneration fiel damit komplett flach, was ich besonders am Sonntag sehr bedauerte. Aber, es ist wie es ist, und so ergab ich mich in die Tatsachen, oder das Leben und tat, was zu tun war.

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Seit einer Weile ist einer unserer Kratzbäume eine »Baustelle«. Er leistet uns seit vielen vielen Jahren treue Dienst, ist aber inwzischen wirklich abgewirtschaftet. Jetzt könnte man einfach sagen, ersetzen wir ihn halt. Doch so einfach ist es nicht. Denn dieser Kratzbaum ist der Liebling vom Altkater. Er hat nämlich den Vorteil, dass er neben wirklich großen Liegeflächen, die die Maine Coon brauchen, auch ziemlch niedrig angesetzte Liegebretter hat, so dass er dem von Arthrose geplagten Altkater beim Aufstieg in Höhen hilft, die er sonst nicht mehr erreichen könnte.

Nun haben wir also eifrig nach einem Ersatz für diesen Kratzbaum gesucht, aber wurden einfach nicht fündig. Ich glaube, wir haben schon hunderte Kratzbäume angeschaut, aber irgendetwas stimmte immer nicht. Entweder es fehlten die niedrig angesetzten Bretter für den Aufstieg, oder die Liegeflächen waren zu klein, oder die Anordnung passte nicht, oder die Kratzbäume lagen weit jenseits unseres Budgets.

Zweimal dachten wir, wir hätten endlich den perfekten Kratzbaum gefunden, nur um dann festzustellen, dass er um wenige Zentimeter zu lang oder breit war, und deswegen nicht an die Stelle passte, wo er stehen müsste.

Nachdem sich abzeichnete, dass wir keinen neuen Kratzbaum finden würden, der alle Bedingungen erfüllen würde, kam die Idee auf, die kaputten Teile (Sisalstämme und Liegeflächen) auszutausche, da es ja inzwischen die Möglichkeit gibt nur Einzelteile ordern zu können. Doch auch da gestaltete sich die Suche schwierig, vor allem, wegen der großen Liegeflächen (77 cm Länge, 42 cm Breite).

Als ich dann gestern ziemlich frustriert meiner Schwester mein Leid klagte, nannte sie mir einen weiteren Shop, wo man Ersatzteile bekommen kann, und wo sie selbst schon Teile geordert hat.

Und endlich sind wir fündig geworden. Die neue große Liegefläche fällt zwar 10 cm kürzer aus, aber das ist noch verkraftbar. Die Ersatzteile sind geordert, und wir warten nun sehr gespannt auf die Lieferung und hoffen, dass dann auch wirklich alles passt und vor allem stabil und standfest ist.

Wenn das klappt, bin ich megahappy, weil mir der verfetzte Anblick des Kratzbaums doch zunehmend auf die Nerven ging, und auch die Kater sicher froh sind, wenn sie wieder vernünftige Sisalstämme zum Kratzen haben.

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Außerdem bin ich jetzt wieder halbwegs auf dem aktuellen Stand, was Katzenfutter und die Entwicklungen in diesem Bereich angeht. Da ändern sich mit den Jahren ja auch die ein oder andere Ansicht oder Erkenntnis.

Es ist interessant zu sehen, wie Entwicklungen bei den Menschen in den tierischen Bereich übertragen werden. Ich war überrascht, mehrere Diskussionen zu finden, ob man Katzen nicht auch vegan ernähren kann. Ähm …

Auch das sogenannte »Barfen« ist nicht mehr nur für Hundebesitzer interessant. Es gibt Katzenbesitzer, die barfen für ihre Katzen. Dabei ist das eine kleine Wissenschaft für sich, zumindest wenn man sicherstellen will, dass die Tiere wirklich alles an Inhaltsstoffen bekommen, was sie für ein gesundes Wachstum und Dasein benötigen. Da wird dann eifrig mit Zusatzstoffen gearbeitet, und um die ein oder anderen Zusatzstoffe und vor allem die Menge, in der sie »optimal« sein soll(t)en werden wahre Glaubenskriege geführt. Also, ich weiß ja nicht … .

Hier wird jedenfalls nicht gebarft!

Bei meinen Recherchen zum Thema, dachte ich allerdings, dass mich schon mal interessieren würde, was die vielen Katzenbesitzer/innen in meiner Twitter Timeline oder unter meinen Blogleserinnen und Bloglesern an ihre Katzen und Kater verfüttern?

Also welche Futtersorten, ob da vielleicht auch Barfer drunter sind, was den Felltigern als Leckerchen oder Snacks gereicht wird, ob zusätzlich Sachen wie Malz-, Vitaminpasten oder sonstige Zusatzstoffe (zerstossene Eierschalen? o.ä.) gegeben werden, und zu welcher Fraktion sie beim Thema Trockenfutter gehören (von »Da bin ich radikal, meine Katzen bekommen gar keins« über »Ich geb es meinen Katzen nur ab und an mal!« bis hin zu »Wieso? Hier steht immer welches rum!«).

Also ich würde mich sehr über Antworten freuen!

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Einer der Buntspechte, die hier ihre Reviere haben, hat festgestellt, dass er unsere Spezialmeisenknödel bzw. deren Inhalt auch sehr mag. Jetzt hängt er alle Nase lang an dem Knödel und die Meisen gucken empört. Dafür bieten sich mir 1A-Bedingungen ihn und sein Verhalten zu studieren! \o/

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Wir bieten den Vögeln diesen Winter u.a. auch ganze Äpfel an. Der Apfel wird auf einen Nagel auf der hölzernen Pergola vor meinem Balkon aufgespiesst und so festgehalten.

Die Amseln, vor allem Anselm, mein Amslerich, freuen sich sehr darüber, aber auch Meisen und Elstern gehen an den Apfel.

Im Moment haben wir richtig schöne rote Äpfel und es sieht so toll aus, wenn wieder ein neuer Apfel aufgesteckt ist, und dann der schmucke schwarze Anselm kommt, und sich über den roten Apfel her macht.

Ich würde das so gerne mal fotografieren, aber das klappt nicht so recht, weil ich nicht nah genug herankomme. Ich versuche es weiter, vielleicht klappt es ja irgendwann doch noch.

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Es gibt Häuser und es gibt Häuser, und ich bin am Wochenende mal wieder auf eines gestoßen, wo ich nur gedacht habe: Hachz!

Schauen Sie nur!

Die Lage, die großen Fenster, die Ausblicke … die Einrichtung in Teilen … So toll! Da könnte ich ganz wunderbar regenerieren und garantiert großartig Vögel und sonstige Wildtiere beobachten. 🙂 Wer sehr nett zu mir ist, dürfte mich eventuell auch mal dort besuchen kommen. 😉

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Cat and Co Content ·Privates ·Tagesnotizen 2018

Februar-Fragmente

Vormittags hatte ich einen Termin im größeren Städtchen der Nachbarschaft. Ich mag die Fahrt dorthin wegen der Landschaft immer sehr gern. Heute war die Landschaft schockgefrostet und von Sonne beschienen. Sehr schön.
Den Termin selbst brachte ich, glaube ich, ganz ordentlich über die Bühne.

Auf dem Rückweg noch einen Zwischenstop am Schreibwarengeschäft (das über eine erstaunlich gut sortierte Kunstmaterialienabteilung verfügt), eingelegt und zwei Collegeblöcke und einen Stift besorgt.

Das Mittagessen eher im Autopilot verputzt, weil ich gedanklich a) noch mit dem Vormittagstermin beschäftigt war und b) hin und her überlegte, ob wir noch heute mit dem Altkater zur Tierärztin fahren sollten, oder bis Montag warten sollten. Der macht uns nämlich in letzter Zeit etwas Sorgen.

Nach dem letzten Tierarztbesuch (bei der sehr kompetenten, tier- und menschenzugewandten Tierärztin!), der ja unverhofft in einem Drama endete, spürte ich doch ziemlich Widerstreben nun schon wieder hinzufahren. Mir ging es kreuz und quer durch den Kopf:

»Was, wenn sich das Ganze wiederholt?«
»Ich will mein Flippchen jetzt nicht auch noch verlieren!«
»Können wir nicht einfach alle so tun, als ob nichts wäre?«

Nein, können wir natürlich nicht!

Das Letzte, was ich wollen würde, wäre, dass sich einer meiner Kater unnötig mit irgendwas herumquält, nur weil ich Schiss habe. Also riss ich mich zusammen und beschloß, wir fahren heute noch.

Mit einem Kloß im Hals, mein Flippchen in die Transportbox gepackt. Mag er nicht so wirklich, aber macht kein Theater deswegen. Wie überhaupt keiner unserer Kater je Theater gemacht hat, wenn sie in die Transportbox mussten, und auch nicht bei den Tierärzten (egal ob nun der »Haustierarzt« oder Tierklinikärzte).
Sämtliche Tierärzte/ärztinnen verliebten sich vom Fleck weg in unsere Kater, die immer freundlich und gelassen alle Untersuchungen über sich ergehen ließen. Gut, wenig hilfreich, wenn sie beim Abhören laut schnurren, aber besser als fauchende, schreiende Tiere, die sich nicht anfassen lassen und um sich beißen.

Katerchen Aurelio beguckte sich die Aktion sehr interessiert, wollte am liebsten auch mit in die Box, aber das ging ja nicht. Er fand es dann gar nicht gut, dass wir mit Filippo verschwanden und heulte uns lauthals hinterher. Zum Glück gibt es ja noch meinen WG-Yoda! Sie ging hinauf und tröstete den kleinen Kater.

Während der Fahrt ins nächstgelegene kleine Städtchen, sagte ich Filippo vorsichtshalber noch alles, was ich ihm unbedingt noch sagen wollte (man weiß ja nie!).

Wir waren ca. 20 Minuten vor Öffnung der Praxis vor Ort. Ich versuche immer möglichst unter den ersten »Patienten« zu Beginn der Sprechzeit zu sein. Zum einen, um langes Warten zu vermeiden, was ja für die Tiere auch stressig ist, und zum anderen, sind da die Ärzte auch noch »frisch«.

Die weltbeste WG-Genossin stellte sich an der noch verschlossenen Praxistür auf, und ich erzählte dem Kater im Auto Geschichten, damit ihm nicht langweilig wurde.

Kurz überlegt ich, ob es vielleicht doch übertrieben war, soviel früher da zu sein. Doch kaum war die Praxis aufgeschlossen, strömte das Volk samt Hund, Katze, Meerschwein, Hase herzu.

Die weltbeste WG-Genossin und ich warfen uns erleichterte Blicke zu, dass wir tatsächlich die Ersten waren und bemitleideten die anderen Tierbesitzer und vor allem die Tiere, die lange würden warten müssen, bis sie dran kamen.

Von der Tierärztin erfuhren wir dann, dass es der letzte Praxistag vor ihrem Urlaub sei. Da war ich dann endgültig froh, dass ich mich nicht entschieden hatte, bis Montag zu warten. Da wären wir dann vergeblich gefahren und hätten weiter sorgen und bangen, und der Kater weiter leiden müssen.

Die Tierärztin untersuchte den Kater, und wir waren sehr erleichtert zu hören, dass offenbar nichts Lebensbedrohendes vorlag, wohl aber Schmerzhaftes, was dem Kater offenbar auf den Appetit geschlagen war. Er bekam eine erste Gabe Schmerzmittel gespritzt und ein Schmerzmittel, dass wir ihm jetzt täglich kredenzen dürfen. Mal sehen, wie sich das auf sein Befinden auswirkt.

Kurz sprachen wir auch nochmal über den letzten Besuch bei der Tierärztin und das Drama, das sich da abgespielt hat. Es hängt uns allen noch immer etwas nach. Umso erleichterter waren wir dann alle, dass der heutige Besuch wesentlich erfreulicher und harmloser verlief.

Die Tierärztin war froh, dass wir als strahlende Kunden das Behandlungszimmer verließen, und wir wünschten ihr ebenso erleichtert und froh einen schönen Urlaub.

Wieder zuhause freute sich der Altkater aus der Box zu kommen, Katerchen Aurelio begrüßte uns begeistert (der arme Kerl scheint gedacht zu haben, wir hätten ihn auf immer verlassen) und auch der Rest der WG zeigte sich erfreut, dass wir vollzählig und mit guter Prognose heimgekehrt sind.

Kurz nach uns kamen dann auch der erste Schwung unserer Besucher für die nächsten Tage an und ja, … für meinen Geschmack reicht das an Aufregung und Anspannung für diesen Tag. Jetzt kann das Wochenende kommen, wir können beruhigt sein, und dem Altkater geht es hoffentlich bald wieder richtig gut!

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