Cat and Co Content ·Privates ·Tagesnotizen 2018

Wieder ein trauriger Wochenbeginn

Filippo

Filippo
* 19. Juni 2004 - 26. März 2018

Du bist damals ganz unerwartet in unser Leben gepurzelt. Wir wollten, nachdem wir schon seit Jahren Katzen hatten, mal eine dieser berühmt-berüchtigten Katzenausstellungen zu besuchen. Es war nur eine lokale, überschaubare Veranstaltung. Dort stellte Deine Züchterin einige ihrer Tiere aus und hatte Dich und Deine Geschwister ebenfalls in einem Ausstellungskäfig dabei.

Wir bestaunten Dich und Deine Geschwister und wollten schon weitergehen und -schauen, als Du plötzlich ans Gitter kamst und mich angemaunzt hast. Ich steckte meinen Finger durch das Käfiggitter, um Dich zu streicheln, und Du fingst sofort an, an meinem Finger zu lecken und zu schnurren wie ein Großer.

Als wir dann doch weitergehen wollten, sagte Deine Züchterin auf einmal »Die sind zu haben!«

Wir waren völlig überrascht, weil wir gehört hatten, dass auf solchen Veranstaltungen keine Tiere verkauft werden dürfen. Und eigentlich waren wir ja auch nicht gekommen, um mit einem weiteren Katerchen nach Hause zu kommen.

Du gefielst uns auf Anhieb. Kein Wunder, Du warst ein bildhübsches Katerchen, und Du hast so heftig auf mich reagiert, dass wir anfingen ernsthaft zu diskutieren, ob wir tatsächlich …?

Während wir da also hin und her überlegten und diskutierten, näherte sich ein Pärchen, und obwohl Du sie völlig ignoriert hast und nur Augen für mich hattest und mich weiterhin lauthals bemaunzt hast, bemerkte ich, dass sie ein Auge auf Dich geworfen hatten. Ich bedeutete der weltbesten WG-Genossin, dass wenn wir Dich wirklich ernsthaft haben wollten, dann müssten wir uns jetzt beeilen, sonst würde dieses Pärchen schneller sein und Dich uns wegschnappen.

Also fiel unsere Entscheidung, dass Du ein Zuhause bei uns haben solltest. Fünf Minuten, nachdem wir das mit Deiner Züchterin festgemacht hatten, kam das Pärchen und bekundete, sie wollten Dich haben. Tja, da haben sie Pech gehabt, denn Du warst gerade uns versprochen worden (und wir hatten schon die Anzahlung geleistet).

Zwei Tage später durften wir Dich dann ab- und zu uns nach Hause holen. Wir hatten immer das Gefühl, nicht wir haben Dich ausgesucht, sondern Du hast Dich uns ausgesucht. Und wir haben Deine Wahl nie bereut, und ich hoffe, Du hast Deine Wahl auch nie bereut.

Du kamst in unsere damals große Katzenbande (5 Kater), aber das hat Dich überhaupt nicht irritiert. Du hast Dir selbstbewusst Deinen Platz gesichert und Dich mit Deiner feinen aber bestimmten Art wunderbar integriert.

Du liebtest »Deinen« Stofffrosch, den Du so lange Du klein warst gerne mit Dir herumgeschleppt hast, und oft bist Du eng an ihn gekuschelt eingeschlafen.

Du bist mit allen Katern gut ausgekommen, aber Dein bester Kumpel wurde Jaromir. Vielleicht, weil er wie Du ein Maine Coon Kater war, vielleicht weil er Dir vom Alter her am nächsten war (nur zwei Jahre älter), oder weil Ihr einfach gut miteinander konntet. Ihr wart immer ein prima Team. Das hat sich schon früh gezeigt, wenn Jaromir Dir Schranktüren geöffnet hat, damit Du sie mit großer Begeisterung ausräumen konntest.

Du hast dann eine zeitlang auch gerne Schubladen aufgezogen und deren Inhalt ausgeräumt. Das hast Du dann aber relativ schnell selbst wieder gelassen. Ein weiteres Deiner Hobbys, als Du klein warst, war es Sachen von uns zu verschleppen und in unseren Betten zu verstecken.

Vom bildhübschen Katerchen hast Du Dich zum bildhübschen Jungkater gemausert. Dein erster Spitzname war »Bübchen«, weil Du so schlank und eben bübchenhaft warst.

Schließlich wurdest Du zum bildhübschen Prachtkater. Besucher hast Du mit Deiner Schönheit und Deinem wunderbaren Charakter immer schnell bezaubert, auch wenn Du Fremden gegenüber eher zurückhaltend warst.

Vor wenigen Jahren hattest Du dann eines Tages plötzlich ein sogenanntes »Blutohr«. Davon hatten wir bis dahin noch nie etwas gehört. Bei Hunden gibt es das häufiger, seltener bei Katzen. So kamst Du zu Deinem verkrüppelten Öhrchen, dass Deine Schönheit aber nur geringen Abbruch tat, und Du hast Dein Krüppelöhrchen mit Würde ge- und ertragen.

Du warst immer ein außergewöhnlich feinfühliger Kater und auch sehr verschmust, wenn Dir danach war. Deine Streicheleinheiten hast Du Dir eingefordert und konntest dabei durchaus nachdrücklich sein. Reagierten wir nicht schnell genug auf Deine Signale,dann gab es auch schon mal einen kleinen Rempler, um uns auf Trab zu bringen.

Egal wann ich ins Bett gegangen bin, sobald Du es gehört hast, bist Du aufgetaucht und hast Dich in meinen Arm gekuschelt für eine abschließende Kuschelrunde. War ich noch mit dem iPad zugange, z.B. weil ich noch mal schnell Twitter gecheckt habe, oder noch ein bisschen gelesen habe, dann hast Du Dich mit den Vorderpfoten über meinen angewinkelten Arm gehängt. Zu Deinen besten Zeiten warst Du ein 8,5 Kilogramm-Kater, und die am Arm hängen zu haben, war nicht ganz ohne. So hast Du mich meist schnell überzeugt, das blöde iPad beiseite zu legen und mich ausschließlich Dir zu widmen.

Den anderen Katern warst Du immer friedfertig und sehr sozial gegenüber. Dreimal hast Du Neuankömmlinge freundlich in Empfang genommen und ihnen auf Deine liebe Art beim Einleben geholfen. Geduldig hast Du ihre Kindereien hingenommen, Ihnen aber auch klare Grenzen aufgezeigt, ohne dabei heftig zu werden.

Katerchen Aurelio, das Anfang dieses Jahres zu uns gekommen ist, hast Du noch etwas Schliff mitgegeben und bist ihm in den letzten Wochen ein Vorbild gewesen.
Katerchen Benji durfte Dich noch kennenlernen, aber leider schon nicht mehr in Hochform.

Du hattest auch ein besonderes Gespür für meine jeweilige Verfassung und hast mir in mancher schwierigen Stunde treu zur Seite gestanden.
Mit Deinen Blicken, Deinem Schnurren und Erzählen hast Du mir durch schwere Momente geholfen.
Deine Zuneigung und Dein Vertrauen haben mir viel bedeutet, und ich werde das nicht vergessen.

Anfang des Jahres, bemerkte ich erste Anzeichen, dass etwas mit Dir nicht in Ordnung sein könnte. Dein Gewicht war binnen vier Wochen deutlich zurückgegangen. Ich schob es zunächst darauf, dass Du ja auch den Verlust von Jaromir, mit dem Du Dein ganzen Leben verbracht hast, zu verkraften hattest, und der kleine Aurelio war gekommen und forderte Dich ordentlich.

Aber ich behielt das ganze im Blick. Als Du weitere vier Wochen später weiteres Gewicht verloren hattest, war klar, etwas stimmt ganz und gar nicht.

Wir brachten Dich zur Tierärztin. Bei den folgenden Untersuchungen wurde keine rechte Ursache gefunden, außer, dass sich Deine Arthrose in den Hinterbeinen deutlich verschlimmert hatte. Die Tierärztin und wir vermuteten, dass Du aufgrund der Schmerzen nicht mehr so gern und weniger gefressen hast. Du bekamst Schmerzmittel, die zunächst erstaunlich gut anschlugen. Du fingst sogar das Treppensteigen wieder an. Wir freuten uns.

Doch die Freude währte nur kurz, denn plötzlich schienst Du das Schmerzmittel nicht mehr zu vertragen. Es musste wieder abgesetzt werden. Die Tierärztin suchte und fand ein anderes Schmerzmittel, das Du zukünftig bekommen solltest. Doch die Lieferung verzögerte sich. Plötzlich hörtest Du ganz auf zu fressen, was uns in Alarm versetzte.

Wieder Tierarztbesuch, weitere Untersuchungen. Du bekamst Schmerzmittel gespritzt und ein Vitaminpräparat, das auch Deinen Appetit wieder ankurbeln sollte. Endlich fingst Du wieder an zu fressen. Wir atmeten auf.

Aber postwendend trat ein neues Problem auf, Du hast alles binnen kurzer Zeit wieder erbrochen. Nichts schien diesen Teufelskreis unterbrechen zu können. Verabreichte Medikamente, die so gut wie immer wirken, wirkten bei Dir nicht die Bohne.

Am vergangenen Wochenende mussten wir Dich notfallmäßig in die Tierklinik der großen Stadt bringen. Erneute Untersuchungen und Tests. Das Ergebnis war niederschmetternd.

Die Ärzte dort versorgten Dich so, dass wir Dich wieder mit nach Hause nehmen und den Rest des Wochenendes nutzen konnten, in Ruhe von Dir Abschied zu nehmen.

Heute mussten wir dann den schweren Gang antreten, und ein letztes Mal mit Dir zur Tierärztin fahren.

In meinen Armen hast Du dann Deinen letzten Atemzug getan. Wir haben Dich neben Deinem alten Kumpel Jaromir endgültig schlafen gelegt.
In meinem Herzen ist ein Loch mehr und bleibst Du für immer mein Flippchen mit den weißen Pfötchen.

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Cat and Co Content ·Privates ·Tagesnotizen 2018

Ein stürmischer Tag in mehrfacher Hinsicht

Benji Storm

Darf ich vorstellen: Das ist

Benji Storm

und er wohnt jetzt bei uns!

Und das kam so: Wir leben seit Wochen in einem Wechselbad der Gefühle. Einerseits die Sorgen um unseren Filippo aka Altkater, dem es gesundheitlich nicht wirklich gut geht, und dessen Tage nach Aussage der Tierärtzin sich wohl langsam dem Ende zuzuneigen scheinen. Wir tun natürlich alles dafür, damit Filippo noch ein Weilchen bei uns bleibt, aber es hängt von seiner Lebensqualität ab, wie lange das sein wird. Wir sind für jeden weiteren Tag dankbar.

Andererseits ist da Aurelio, der wächst und gedeiht und uns täglich zum Schmunzeln und Lachen bringt mit seinen Einfällen. Er ist temperamentvoll, verspielt und verschmust, und auch wenn er meist ziemlich großspurig durch die Gegend läuft, ist er manchmal plötzlich ein kleiner Angsthase der nur noch auf den Arm will.

Für uns stand mit der Entscheidung, dass wir nochmal junge Katzen / Kater ins Haus holen fest, dass es zwei sein würden. Es war ja absehbar, dass Filippo nicht mehr ewig bei uns sein wird und einen Kater ganz allein halten, dass ist nicht schön. Der braucht Katzengesellschaft, sonst fehlt ihm was. Das kann kein Mensch wirklich ausgleichen, egal wieviel Mühe man sich gibt. Und schon gar nicht bei jungen Tieren.

Leider gab es im Wurf, aus dem Aurelio kommt, keinen weiterer Kater, den wir gleich mit ihm hätten mitnehmen können. Das wäre die Ideallösung gewesen: zwei Wurfbrüder.

Wir entschieden uns, Aurelio trotzdem mitzunehmen und dachten, Filippo könnte in der Übergangszeit, bis wir einen passenden Spielkameraden für Aurelio finden würden, als Spielkamerad einspringen.

Es stellte sich dann schnell heraus, dass die beiden zwar miteinander können, aber das Filippo dem jugendlich spielerischen Sturm und Drang des Jungkaters nicht mehr wirklich gewachsen ist. Die Arthrose, die er hat, lässt ihn nicht mehr wendig genug sein, und dann kamen noch unerwartet andere Beschwerden hinzu. Filippo fiel also als Spielkamerad komplett aus.

Mit anderen Worten, wir Menschen mühten uns nach Kräften Aurelio zu unterhalten, mit ihm zu spielen und zu toben und ihn bei Laune zu halten.

Gleichzeitig hielten wir weiter Ausschau nach einem jungen Spielkameraden für ihn. Vor einigen Wochen wurden wir dann fündig. Wir entdeckten ein classic blue tabby Maine Coon Katerchen, das uns gut gefiel. Allerdings war das Katerchen noch so jung und klein, dass es warten hieß.

Die Wartezeit wurde uns allen lang. Aurelio (der natürlich noch nichts von seinem neuen Kumpelchen ahnte), hatte zunehmend mehr Ansprüche, was das Unterhaltungs- und Spiel- und Tobe-Programm anging, und wir Menschen konnten bei allem Bemühen seinen Erwartungen nur halb genügen. Man merkte ihm manchmal den Frust schon etwas an, wenn er noch weiter spielen wollte, und wir schon in den Seilen hingen.

Zum Schluß haben wir die Tage tatsächlich runtergezählt und DEN Tag herbeigesehnt, an dem wir endlich das neue Katerchen holen konnten.

Ja, und dieser Tag war dann heute endlich gekommen. Wir freuen uns riesig, dass Benji Storm nun bei uns ist und wir wieder eine richtige kleine Katerbande beieinander haben.

Der ein oder andere wundert sich jetzt vielleicht und fragt sich, warum das kleine Katerchen einen Doppelnamen trägt? Wir haben lange nach einem passenden Namen für das Katerchen gesucht. »Benji« gefiel uns sehr gut, aber wir waren nicht sicher, ob der Name noch passt, wenn er mal groß und ausgewachsen ist.

Wir haben ja seine Eltern gesehen und waren sehr beeindruckt von deren Größe und Schönheit. Wenn Benji ihnen nacheifert, wird er ein Riesenprachtkater und dann klingt Benji vielleicht doch eher … .

Also haben wir uns die Liste der Namen, die wir als eventuell passend zusammengestellt hatten, nochmal angeschaut und blieben bei Storm hängen. Nicht wie der Dichter Theodor, sondern das englische »storm«, also Sturm … und der Name passt dann perfekt auf einen großen grauen Prachtkater.

Also heißt das Katerchen jetzt Benji Storm, wird Benji gerufen, »Benji Storm« kommt höchstens mal zum Einsatz, wenn es was ausfrisst und wenn das Katerchen dereinst ein Prachtkater ist, können wir ihn - wenn wir mögen »Storm« nennen … oder wir bleiben bei »Benji«. Alle Optionen offen.

Wir fanden es dann allerdings ziemlich lustig, dass gerade jetzt, wo wir ihn endlich abholen konnten, ein heftiger Sturm tobte, der unsere Fahrt etwas abenteuerlich werden ließ.

Benji hat die Fahrt prima überstanden und schon seine ersten Erkundungsgänge durch die Wohnung hinter sich.

Aurelio ist einerseits fasziniert vom neuen Mitbewohner, andererseits aber auch etwas irritiert ängstlich. Aber wir sind sicher, das wird. Sie kennen sich ja gerade erst wenige Stunden.

Filippo hat den kleinen Kater auch schon in Augenschein genommen und nimmt ihn bisher großväterlich huldvoll hin.

Wir werden sehen, was die nächsten Tage bringen.

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Cat and Co Content ·Kreatives ·Privates ·Tagesnotizen 2018

Stürmischer Nordostwind - Kater - eine Vollzugsmeldung und die Sache mit dem Radieren

aurelio

Den ganzen Tag war es heute stürmisch. Der eiskalte Nordostwind blies kräftig ums Haus und ließ die Vögel eher durch die Luft taumeln als fliegen. Auch ihre Futteraufnahme gestaltete sich etwas komplizierter, da das sonst hängende Vogelfutterhaus, heute wagerecht im Wind lag.

Die ständige laute Geräuschkulisse fing ab Mittag merklich an, an meinen Nerven zu zerren. Jetzt stürmt es immer noch heftig. Bin gespannt, wie sich die Geräuschkulisse auf die Schlafqualität in dieser Nacht auswirken wird.

Ich habe jetzt eine Ahnung davon, warum es Fälle gibt, in denen unaufhörlicher starker Wind Menschen in die Raserei getrieben hat.

Altkater Filippo verschlief eigentlich den ganzen Tag. Vermutlich die weiseste Herangehensweise an diesen Tag.

Katerchen Aurelio fand den Sturm erst spannend: »Wow, da draußen bewegt sich ja so viel ganz anders als sonst!« und schien dann zunehmend auch eher genervt. Vermutlich weil er die ganzen neuen Geräusche nicht so recht zuordnen konnte, und daher etwas in Stress geriet, weil man weiß ja nie, welches Geräusch harmlos und welches evtl. eine drohende Gefahr ankündigt!

Trotzdem gelang es mir heute endlich mal wieder ein brauchbares schönes neues Foto von ihm zu machen. Juchhu! 🙂

*****

Im Übrigen kann ich Vollzug vermelden! Ich habe heute endlich mein erstes Skizzenbuch (jemals) mit ein paar kleinen Skizzen eingeweiht.

Skizziert habe ich u.a. meine Teetasse samt Teelöffel und einen Zahnputzbecher mit Zahnbürste und Zahnpastatube darin.

Mein innerer Monk verhielt sich dabei recht ruhig, verdrehte nur besorgniserregend seine Augen. Damit kann ich leben!

*****

Dann wäre da noch die Sache mit dem Radieren! Ich hätte wieder Fragen an alle die skizzieren, zeichnen oder mit Stiften malen. Wo lasst Ihr eigentlich den Radiergummiabrieb, also diese kleinen Gummikrümel? Wenn man noch nicht super geübt ist, muss man ja durchaus viel radieren, und entsprechend viel Gummiabrieb entsteht.

Den kann man ja nicht einfach dauernd vom Schreibtisch auf den Boden wischen oder pusten. Also kann man schon, aber wie sieht denn das aus? Erst recht wenn man z.B. Teppichboden hat, oder aber keinen Teppichboden aber dafür Katzen, die denken, das könnte was zu futtern sein.

Ich will aber auch nicht den ganzen Schreibtisch oder gar das Papier mit diesen Krümeln übersät haben.

Jedesmal die Radiererkrümel zusammensammeln und zum Papierkorb bzw. Mülleimer tragen, wäre äh … auch keine Lösung. Da lauf ich ja mehr hin und her, als dass ich zum Skizzieren oder Zeichnen komme.

Vermutlich gibt es eine ganz einfache Lösung, auf die ich Simpel mal wieder nicht komme. Also, was macht Ihr? Und wie nennt Ihr eigentlich diesen Radiergummiabrieb? Krümel? Fitzel? Gummiwürstchen?

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Cat and Co Content ·Privates ·Tagesnotizen 2018

Ein Tag voller Überraschungen

Erste Überraschung als ich aufstand: Draußen frischer Schnee und es schneite immer noch. An und für sich freue ich mich ja immer über Schneefall, heute dachte ich kurz ‘Oha!’ Weil wir nämlich gleich morgens ins kleine Städtchen in der Nachbarschaft mussten und auf den Dörfern teils gar nicht oder eben erst später geräumt wird. Kurz überlegt, den Termin zu verschieben, aber dann beschlossen, das Ganze optimistisch anzugehen (auch weil ich den Termin ungern hätte verschieben wollen).

Der »Termin« war ein Besuch mit Filippo bei der Tierärztin unseres Vertrauens. Ich beobachtete in der letzten Zeit einige Dinge, die mich besorgt sein ließen und nach zunächst telefonischer Rücksprache mit der Tierärztin, bestätigte sie, dass das was ich da beobachtet hatte tatsächlich Anlass zur Sorge ist. So hieß es heute erstmal Blutabnahme bei Filippo.

Er hat in der Praxis vorbildlich mitgemacht. Als die Tierärztin ihm die Nadel legen wollte, versteckte er seinen Kopf unter meinem Arm, was ich trocken mit »Er kann kein Blut sehen« kommentierte, was sowohl Tierärztin als auch ihre Helferin ziemlich lustig fanden. Es dauerte dann eine ganze Weile, bis genug Blut in die Reagenzgläschen getropft war und erst gegen Ende, hob Filippo mal kurz den Kopf und guckte auf seine Pfote in der die Nadel steckte.

Morgen sollten die Ergebnisse kommen, dann sehen wir weiter. Wer mag, darf gerne die Daumen drücken, dass da nichts allzu Unerfreuliches bei herauskommt!

Währenddessen war die weltbeste WG-Genossin schnell auf der Post und bei der Bank und das war dann die zweite Überraschung für mich: Mein aktueller Kontostand war nicht so mies, wie ich gedacht hatte. Das heisst, ich bin noch im Plus! Super! *räusper*

Mein Horror ist immer ins Minus abzurutschen. Ich hab zwar einen super Dispo, aber ich mag einfach nicht ins Minus bzw. den Dispobereich rutschen. Außerdem bucht die Krankenkasse bald wieder den fälligen Monatsbeitrag ab, und da sollte man tunlichst genug Geld auf dem Konto haben, sonst kriegt man nämlich sehr schnell echte Probleme. An dieser Front konnte ich also für den Moment erleichtert aufatmen.

Mein Garten-Yoda hat zum Weihnachtsfest u.a. eine Wetterstation mit allem Pipapo geschenkt bekommen. Das schaute ich mir immer recht interessiert an, weil a) die diversen Angaben in verschiedenen Farben und netten Bildchen und b) überhaupt!

Das war meinem Garten-Yoda nicht entgangen, und so überraschte sie mich zum Geburtstag mit einem handlichen Funkhygrometer. Das habe ich nun in Betrieb genommen und erlebte die nächste Überraschung.

Das Innenklima wurde vom Hygrometer als eher wüstenartig eingestuft. Heißt: viiiiel zu trocken. Sowas in der Art hatte ich zwar schon geahnt, aber doch nicht wie trocken es tatsächlich war. Also hab ich meinen geliebten Ultraschall Diffuser (weil er wirklich gut aussieht und bestens funktioniert) ausgegraben und gleich angeworfen. Wäre doch gelacht, wenn wir hier kein optimales Innenklima hinbekommen!

Irgendwann ging die weltbeste WG-Genossin durch mein Zimmer, stockte plötzlich, bückte sich und hob etwas auf. »Was ist das?« fragte sie mich. Ich nahm das kleine Stückchen in ihrer Hand in Augenschein und dachte, ‘Hmmm?’ Guckte nochmal und sagte dann: »Das sieht nach einem kleinen Stück Zahn aus!« Hundertprozentig sicher war ich mir aber nicht.

Als ich aber kurz danach wieder etwas am Boden sah, aufhob und anschaute, war klar, ja, das ist eindeutig ein Zahn. Also Aurelio geschnappt und ihm ins Maul geschaut und jepp, der Zahnwechsel ist in vollem Gange!

Ziemlich lustig sieht das im Moment aus, denn er hat gerade vier Reißzähne im Oberkiefer. Die neuen Reißzähne sind schon da, die Milchreißzähnchen noch nicht ausgefallen (aber schon locker).

Und ja, kleine Katerchen sind während des Zahnwechsels ähnlich knatschig wie zahnende Kleinkinder!

Infolgedessen kam es noch zu folgendem Dialog

Ich: Jetzt wissen wir, warum Aurelio dauernd unter alle erreichbaren Kissen buddelt.

Weltbeste WG-Genossin und Garten-Yoda: ???

Ich: Er sucht verzweifelt nach seinem Geschenk von der Zahnfee!

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Cat and Co Content ·Film ·Privates ·Tagesnotizen 2018

Februar-Fragmente

Wir leben ja in einer Dachwohnung mit dazugehörigen Dachschrägen und Balken. An einem dieser Balken im Wohnzimmer ist eine Lampe angebracht, die per Zugschalter an- und ausgeschaltet werden kann. Zugschalter bedeutet, es gibt ein kurzes hängendes »Bändchen« an dem man ziehen muss.

Wie regelmäßige Leser dieses Blogs wissen, haben wir seit einigen Wochen einen kleinen Kater namens Aurelio.

Aurelio liebt hängende Schnüre, Kabel, Bändchen, etc, weil sich damit so wunderbar spielen lässt.

Leider hat er jetzt das Bändchen an der Lampe entdeckt und sobald er im Wohnzimmer ist, ist er magisch davon angezogen. Da er aus diversen Gründen nicht unbeaufsichtigt im Wohnzimmer sein darf, entbrennt jedes Mal der Kampf ums Lampenbändchen.

Aurelio ist wie besessen von diesem Bändchen. Er erreicht es, wenn er auf der Rückenlehne des Sofas steht. Ich weiß nicht, wie viele Male ich ihn schon da heruntergepflückt und zurück auf den Boden gesetzt habe.

Aurelio zeigt sich unbeirrt und versucht es immer und immer wieder aufs Neue. Er arbeitet mit allen Tricks und Kniffen. Schafft er es doch an uns vorbei, spielt er Licht an
- Licht aus - Licht an - Licht aus. Gaaanz toll! Findet er! WIR NICHT!

Sofa umstellen geht nicht. Die Lampe wird benötigt und zwar an genau dieser Stelle, kann also nicht umgehängt werden.

Hat jemand eine Idee oder einen Tipp, wie man das Problem lösen könnte?

*****

Ich habe mal wieder ein Paar Socken fertig gestrickt. Es ist das - halten Sie sich fest! - 14. Paar gewesen! Das 15. Paar ist auf den Nadeln. Wenn mir das jemand noch vor zwei Jahren gesagt hätte, dass aus mir nochmal eine passionierte Sockenstrickerin wird, ich hätte es nicht geglaubt und dagegen gewettet. So kann’s gehen!

Für dieses Jahr, habe ich mir etwas Neues vorgenommen: ich will mich daran wagen Handschuhe zu stricken. Da habe ich ähnliche Manschetten vor, wie einstmals vor dem Sockenstricken. Mal sehen, wann ich mich an dieses Projekt mache. Ich schaue jedenfalls schon eifrig Tutorials und Anleitungen an. Sie dürfen gespannt sein!

Wie heißt es so schön? Man wächst mit den Herausforderungen. *räusper*

*****

Gedoodelt, gezeichnet und gemalt habe ich in den vergangenen Tagen auch und hatte wieder viel Freude dabei. Zumal ich endlich meinen neuen White Nights Aquarellfarbkasten, den ich Weihnachten geschenkt bekam, antesten konnte. So weit so schön und gut.

Allerdings frage ich mich inzwischen ernsthaft, ob man zu blöd sein kann, mit Wasser- bzw. Aquarellfarben zu malen?

Ich meine, jedes kleine Kind kann das!! Aber ich mache offenbar irgendwas mache ich falsch. Ich bekomme einfach nicht das richtige Mischungsverhältnis von Wasser und Farbe heraus.

Entweder es ist nur eine Spur von Farbe zu erahnen, oder die Farbe ist zu dick, oder ich habe Farbpfützen, also eine einigermaßen »richtig« aussehende Fläche, in der dann plötzlich intensivere Farbflecken sind. Wie kann das sein?? Ich hab es mit verschiedenen Pinseln versucht, mit unterschiedlichen Papieren, ich weiß nicht, was ich falsch mache, oder wieso es mir nicht gelingt das richtige Mischverhältnis zu finden. Das kann doch nicht so schwer sein?!!

Vielleicht muss ich doch mal anfangen für eine Aquarellmalen-Privatstunde bei Kiki und dem Bären zu sparen … vorausgesetzt natürlich, sie geben überhaupt Privatstunden!

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Ach ja, im Kino war ich auch. Diesmal wieder das Kino im größeren kleinen Städtchen in der Nachbarschaft. Da gibt es eines dieser Kinos aus der CineStar-Kette.

Bedeutet: es laufen in der Regel die Blockbuster (oft aber auch nicht oder erst verspätet, oder zu nachtschlafender Zeit) und ansonsten überwiegend Kinderfilme. Die scheinen noch am ehesten wenigstens halbwegs ausreichend Besucher ins Kino zu ziehen.

Wobei ich mich schon gefragt habe, ob vielleicht doch mehr Leute ins Kino kämen, wenn nicht dauernd und überwiegend Kinderfilme gezeigt würden, aber was weiß ich schon?!

Noch öfter frage ich mich, wie sich das Kino überhaupt halten kann?

Das Kino verfügt über 3 Säle mit insgesamt 466 Plätzen. Ich habe dort nie ein volles oder wenigstens halbvolles, ja nicht mal ein viertelvolles Kino erlebt. Ich glaube, die größte Zuschaueranzahl, die ich in diesem Kino erlebt habe, war so an die 20 Personen! Ansonsten mal 6, mal 8, auch schon mal 4. Gut, ich gehe nicht unbedingt am Wochenende ins Kino, oder in die Spätvorstellungen, vielleicht sind die ja krachend voll??

Bei meinem jetzigen Besuch, dann die Premiere: Ich saß mutterseelenallein im Kinosaal (100 Plätze)!

Mit anderen Worten, ich bekam eine Privatvorstellung von »Black Panther«!

Der Vorteil: kein Gekruschtel, kein knackendes Popkorn, kein »crunch crunch« weil jemand Taccos futtert, kein Dazwischenquatschen, kein Handyklingeln.
Der Nachteil: der Raum war nicht gut geheizt, und je länger der Film lief, desto kühler wurde mir.

Aber im Ernst: Wie um alles in der Welt, kann sich ein Kino mit so wenig Besuchern (ich beobachte das jetzt über Jahre zu unterschiedlichen Zeiten) halten?

Entweder, die nehmen Unmengen ein mit all dem Merchandising-Zeugs für die Kinderfilme (der helle Wahnsinn!) und für Getränke und Snacks, oder die werden kräftigst subventioniert.

»Black Panther« selbst hat mir ausgesprochen gut gefallen. Einer meiner Favoriten aus der Marvel-Filmreihe.

Das vollste »Kino« hier auf dem Land hab ich übrigens zu Beginn dieses Monats erlebt, und es war nicht das besagte CineStar!

Im nächstgelegenen kleinen Städtchen gibt es, wie ich erst kürzlich erfuhr, einen gemeinnützigen Verein, der neben anderen Angeboten, einmal im Monat auch einen Film zeigt. Das können Filme aus Vorjahren sein, oder auch mal Spartenfilme, Dokumentationen oder Reisefilme.

In einem großen Saal sind halbwegs bequeme Stühle aufgestellt, es gibt einen schlichten Filmprojektor (kein 3D!) und die Akustik ist akzeptable, zumindest wenn man nicht mit der Akustik der heutigen Kinos aufgewachsen ist.

Die Filme werden an besagtem Tag zweimal gezeigt, eine Nachmittags- und eine Abendvorstellung.

Ich war mit der weltbesten WG-Genossin zur Nachmittagsvorstellung dort und hatte nach den CineStar-Erfahrungen gedacht, da sitzen auch nur drei Hansel und/oder Gretel mit uns drin.

Ja, von wegen! Das Ding war voll, und ich entnahm mehreren Gesprächen um mich herum, dass das wohl immer so ist!

Es gibt dort übrigens vor der Nachmittagsveranstaltung auch die Möglichkeit, sich in einem kleinen vom Verein betriebenen »Café« mit Kaffee, Tee und Kuchen zu stärken und mit den anderen Besuchern ins Gespräch zu kommen.

Der Film, den wir sahen, war »Willkommen in Norwegen«.

Ich hatte mir etwas mehr vom Film erwartet, aber es war okay, und für den ein oder anderen Lacher hat es auch gereicht.

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Cat and Co Content ·Privates ·Tagesnotizen 2018 ·Vogelliebe

Februar-Fragmente

Wieder gab es Neuschnee-Nachschub. Für meinen Geschmack hätte es gerne mehr sein dürfen. Aber vielleicht haben wir ja in der kommenden Woche Glück und es fällt mal etwas mehr Schnee.

Egal, Schnee ist Schnee und ich nehme jede einzelne Flocke gerne!
Hallo Winter? Hörst Du mich? 😉

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Wir sehen hier Scharen von Wildgänsen, die wie an einer Perlenkette aufgezogen, gen Norden über uns hinwegfliegen.

Das verwundert mich doch etwas, denn noch ist es durchdringend kalt und der Wetterbericht verheißt weiterhin niedrige Temperaturen. Und im Norden ist es noch viel kälter. Was wollen die alle schon hier bzw. dort im Norden?

Auch vom nahegelegenen größeren See hören wir gegen Abend und in der Nacht sehr lautes Vogelstimmengewirr. Dort müssen sich zur Nacht hunderte Wasservögel, Kraniche und Wildgänse versammeln.

Schade, dass ich kein Fernglas mit Nachtsicht habe, sonst könnte ich sicher tolle Beobachtungen machen.

Ich habe schon überlegt, mal früh morgens, also vor dem Sonnenaufgang zur Vogelbeobachtungshütte zu laufen und dann zu beobachten. Bisher konnte ich mich aber dann doch noch nicht aufraffen, weil a) noch so dunkel, b) noch soooo kalt und c) die Nacht so kurz. Andererseits reizt es mich aber schon etwas, mal selber nachzuschauen.

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Überraschend kamen dann schon heute die bestellten Ersatzteile für den alten, zerfledderten Kratzbaum.

Die neuen Sisalstämme sind etwas dicker als die bisherigen, dafür nicht ganz so lang. Das ist aber okay, denn es erleichtert dem Altkater den Aufstieg, weil die Tritt- und Liegeflächen damit etwas niedriger sind. Die Liegeflächen sehen natürlich top aus, mal sehen wie lange.

Beide Kater haben sehr interessiert zugeschaut, wie wir den alten Kratzbaum zerlegt, und dann mit den neuen Teilen wieder aufgebaut haben.

Für die oberste große Liegefläche (67 cm x 42 cm) stimmten die Bohrungen für unsere Bedürfnisse nicht, aber wir haben ja jemand handwerklich sehr begabten im Haus, der das schnell behoben hat.

Der neue »alte« Kratzbaum wurde gleich mit Begeisterung in Betrieb genommen, und wir Menschen sind für die Kater froh, und dass der Anblick des Kratzbaumes wieder ein Vergnügen ist.

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Außerdem hatte ich noch etwas zusätzliches Katzenspielzeug geordert (das vorgestern hier ankam), um Jungkater Aurelio etwas mehr bei Laune und vor allem beschäftigt zu halten.

Er ist überaus begeistert von seinem Spielzeug und nutzt es ausgiebig. Schöner Nebeneffekt, er stellt nicht mehr so viel Unsinn an. Wenn er doch wieder anfängt Sachen zu machen, die er eigentlich nicht machen soll/darf, brauche ich ihn nur wieder zu seinem Spielzeug bringen und er ist abgelenkt und spielt wieder damit.

Vorteil dieser Spielzeuge ist, dass er damit gut auch alleine spielen kann und nicht ständig von uns mit animiert werden muss. Das hat auch für uns etwas Entspannung gebracht. 😉

Ein voller Erfolg also, was durchaus nicht so selbstverständlich ist, denn Katzen haben ja bekanntlich ihren eigenen Kopf. Er hätte das Spielzeug theoretisch auch komplett links liegen lassen können.

Wir staunten allerdings nicht schlecht, dass sich sogar Filippo von den beiden Teilen zum Spielen hinreißen (herab)ließ. Jetzt spielen die beiden Kater teils sogar zusammen damit. Ist ja auch nicht verkehrt.

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Überhaupt ist es schön zu sehen, wie sich Aurelio immer mehr an Filippo anschließt und aktiv dessen Nähe sucht. Filippo lässt sich das meist gefallen und balg manchmal auch kurz mit Aurelio. Allerdings ist sein Geduldsfaden da eher kurz, vor allem, wenn Aurelio vor lauter Spieleifer immer wilder wird. Aber das klären die Beiden meist gut selbst miteinander.

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Beste Nachricht des Tages, natürlich die Freilassung von Deniz Yücel! Das wurde aber auch Zeit! Leider sind aber noch viele andere unter ähnlich haarsträubenden Anschuldigungen und Bedingungen in türkischen Gefängnissen. So ist die Freude keine reine, sondern getrübt.

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Architektur ·Cat and Co Content ·Privates ·Tagesnotizen 2018 ·Vogelliebe ·Wohnträume

Februar Fragmente

Das Wochenende war voll und wurde unerwartet noch voller. Regeneration fiel damit komplett flach, was ich besonders am Sonntag sehr bedauerte. Aber, es ist wie es ist, und so ergab ich mich in die Tatsachen, oder das Leben und tat, was zu tun war.

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Seit einer Weile ist einer unserer Kratzbäume eine »Baustelle«. Er leistet uns seit vielen vielen Jahren treue Dienst, ist aber inwzischen wirklich abgewirtschaftet. Jetzt könnte man einfach sagen, ersetzen wir ihn halt. Doch so einfach ist es nicht. Denn dieser Kratzbaum ist der Liebling vom Altkater. Er hat nämlich den Vorteil, dass er neben wirklich großen Liegeflächen, die die Maine Coon brauchen, auch ziemlch niedrig angesetzte Liegebretter hat, so dass er dem von Arthrose geplagten Altkater beim Aufstieg in Höhen hilft, die er sonst nicht mehr erreichen könnte.

Nun haben wir also eifrig nach einem Ersatz für diesen Kratzbaum gesucht, aber wurden einfach nicht fündig. Ich glaube, wir haben schon hunderte Kratzbäume angeschaut, aber irgendetwas stimmte immer nicht. Entweder es fehlten die niedrig angesetzten Bretter für den Aufstieg, oder die Liegeflächen waren zu klein, oder die Anordnung passte nicht, oder die Kratzbäume lagen weit jenseits unseres Budgets.

Zweimal dachten wir, wir hätten endlich den perfekten Kratzbaum gefunden, nur um dann festzustellen, dass er um wenige Zentimeter zu lang oder breit war, und deswegen nicht an die Stelle passte, wo er stehen müsste.

Nachdem sich abzeichnete, dass wir keinen neuen Kratzbaum finden würden, der alle Bedingungen erfüllen würde, kam die Idee auf, die kaputten Teile (Sisalstämme und Liegeflächen) auszutausche, da es ja inzwischen die Möglichkeit gibt nur Einzelteile ordern zu können. Doch auch da gestaltete sich die Suche schwierig, vor allem, wegen der großen Liegeflächen (77 cm Länge, 42 cm Breite).

Als ich dann gestern ziemlich frustriert meiner Schwester mein Leid klagte, nannte sie mir einen weiteren Shop, wo man Ersatzteile bekommen kann, und wo sie selbst schon Teile geordert hat.

Und endlich sind wir fündig geworden. Die neue große Liegefläche fällt zwar 10 cm kürzer aus, aber das ist noch verkraftbar. Die Ersatzteile sind geordert, und wir warten nun sehr gespannt auf die Lieferung und hoffen, dass dann auch wirklich alles passt und vor allem stabil und standfest ist.

Wenn das klappt, bin ich megahappy, weil mir der verfetzte Anblick des Kratzbaums doch zunehmend auf die Nerven ging, und auch die Kater sicher froh sind, wenn sie wieder vernünftige Sisalstämme zum Kratzen haben.

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Außerdem bin ich jetzt wieder halbwegs auf dem aktuellen Stand, was Katzenfutter und die Entwicklungen in diesem Bereich angeht. Da ändern sich mit den Jahren ja auch die ein oder andere Ansicht oder Erkenntnis.

Es ist interessant zu sehen, wie Entwicklungen bei den Menschen in den tierischen Bereich übertragen werden. Ich war überrascht, mehrere Diskussionen zu finden, ob man Katzen nicht auch vegan ernähren kann. Ähm …

Auch das sogenannte »Barfen« ist nicht mehr nur für Hundebesitzer interessant. Es gibt Katzenbesitzer, die barfen für ihre Katzen. Dabei ist das eine kleine Wissenschaft für sich, zumindest wenn man sicherstellen will, dass die Tiere wirklich alles an Inhaltsstoffen bekommen, was sie für ein gesundes Wachstum und Dasein benötigen. Da wird dann eifrig mit Zusatzstoffen gearbeitet, und um die ein oder anderen Zusatzstoffe und vor allem die Menge, in der sie »optimal« sein soll(t)en werden wahre Glaubenskriege geführt. Also, ich weiß ja nicht … .

Hier wird jedenfalls nicht gebarft!

Bei meinen Recherchen zum Thema, dachte ich allerdings, dass mich schon mal interessieren würde, was die vielen Katzenbesitzer/innen in meiner Twitter Timeline oder unter meinen Blogleserinnen und Bloglesern an ihre Katzen und Kater verfüttern?

Also welche Futtersorten, ob da vielleicht auch Barfer drunter sind, was den Felltigern als Leckerchen oder Snacks gereicht wird, ob zusätzlich Sachen wie Malz-, Vitaminpasten oder sonstige Zusatzstoffe (zerstossene Eierschalen? o.ä.) gegeben werden, und zu welcher Fraktion sie beim Thema Trockenfutter gehören (von »Da bin ich radikal, meine Katzen bekommen gar keins« über »Ich geb es meinen Katzen nur ab und an mal!« bis hin zu »Wieso? Hier steht immer welches rum!«).

Also ich würde mich sehr über Antworten freuen!

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Einer der Buntspechte, die hier ihre Reviere haben, hat festgestellt, dass er unsere Spezialmeisenknödel bzw. deren Inhalt auch sehr mag. Jetzt hängt er alle Nase lang an dem Knödel und die Meisen gucken empört. Dafür bieten sich mir 1A-Bedingungen ihn und sein Verhalten zu studieren! \o/

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Wir bieten den Vögeln diesen Winter u.a. auch ganze Äpfel an. Der Apfel wird auf einen Nagel auf der hölzernen Pergola vor meinem Balkon aufgespiesst und so festgehalten.

Die Amseln, vor allem Anselm, mein Amslerich, freuen sich sehr darüber, aber auch Meisen und Elstern gehen an den Apfel.

Im Moment haben wir richtig schöne rote Äpfel und es sieht so toll aus, wenn wieder ein neuer Apfel aufgesteckt ist, und dann der schmucke schwarze Anselm kommt, und sich über den roten Apfel her macht.

Ich würde das so gerne mal fotografieren, aber das klappt nicht so recht, weil ich nicht nah genug herankomme. Ich versuche es weiter, vielleicht klappt es ja irgendwann doch noch.

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Es gibt Häuser und es gibt Häuser, und ich bin am Wochenende mal wieder auf eines gestoßen, wo ich nur gedacht habe: Hachz!

Schauen Sie nur!

Die Lage, die großen Fenster, die Ausblicke … die Einrichtung in Teilen … So toll! Da könnte ich ganz wunderbar regenerieren und garantiert großartig Vögel und sonstige Wildtiere beobachten. 🙂 Wer sehr nett zu mir ist, dürfte mich eventuell auch mal dort besuchen kommen. 😉

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