




Ziemlich bunt geht es in den Wohnungen und Häusern zu, die die dänische Fotografin Anitta Behrendt fotografiert.
Sie durchstöbern gerade Archiv zum Thema Fotografie.





Ziemlich bunt geht es in den Wohnungen und Häusern zu, die die dänische Fotografin Anitta Behrendt fotografiert.








Vor ungefähr zwei Jahren habe ich hier im Blog schon einmal den dänischen Fotograf Kim Høltermand vorgestellt, der mich damals vor allem mit seiner Architekturfotografie begeistert hat. Inzwischen hat er in seinem Portfolio auch grandiose Naturfotografien und die sind so gut, dass ich mich entschlossen habe, einen weiteren Blogeintrag über Kim Høltermand zu machen und nochmal auf diesen außergewöhnlichen Fotografen hinzuweisen.
Noch mehr (ältere und aktuellere) Fotos von Kim Holtermand








Michael Eastman fotografiert seit über dreißig Jahren in aller Welt und gilt als sehr renommiert. Viele seiner Fotos wurden schon in Ausstellungen gezeigt oder finden sich in Museen. Sein Schwerpunkt liegt auf Architektur (innen wie außen) und so bin ich auf ihn aufmerksam geworden. Besonders haben es mir seine Fotos aus Kuba angetan, von denen ich einige hier zeige. 2002 und dieses Jahr war er dort und hat Fotos mitgebracht, die den morbiden Charme Kubas perfekt abbilden. Sehenswert!








Der 1932 geborene Andrei Arsenjewitsch Tarkowski war eigentlich ein sowjetischer Filmregisseur. Gleich sein erster Film »Iwans Kindheit« wurde bei den Internationalen Filmfestspielen von Venedig 1962 mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet.
Ein weiterer berühmter Film von ihm war »Soljaris« (Solaris; in Farbe, 1972) nach dem Roman »Solaris« von StanisÅ‚aw Lem. Dieser Film und eine gekürzte französischen Fassung von Lems Roman diente später Steven Soderbergh für seine eine eigene Fassung.
Tarkowski war zwar im Ausland berühmt, doch es erging ihm, wie so vielen sowjetischen Künstlern zur damaligen Zeit: die offizielle Anerkennung zuhause blieb ihm versagt. 1983 verließ er die Sowjetunion, um in Italien »Nostalghia« zu drehen und um der erzwungenen Untätigkeit in der Sowjetunion zu entgehen, und kehrte nicht wieder zurück, woran seine Familie zerbrach. 1985 entstand in Schweden sein letzter Film »Opfer«. Als zu dieser Zeit auch noch die Reaktor-Katastrophe von Tschernobyl passierte, war das für ihn die Verwirklichung seiner schlimmsten Albträume. Zu diesem Zeitpunkt war er bereits schwer erkrankt, seine Behandlung in Paris kam zu spät. Seinen Plan, den Film Hoffmanniana über die letzten Tage von E. T. A. Hoffmann in Berlin zu drehen, konnte er nicht mehr umsetzen.
Andrei Arsenjewitsch Tarkowski starb am 29. Dezember 1986 im Alter von 54 Jahren in Paris an Krebs.
Dass Andrei Arsenjewitsch Tarkowski eine zeitlang sehr viele Polaroid-Aufnahmen gemacht hat und zwar sowohl in der Sowjetunion wie auch in Italien, ist weit weniger bekannt. Dabei zeigt sich auch in seinen Polaroid-Aufnahmen seine Kunst und sein Genie eindeutig. Die Polaroids verdeutlichen, was Ingmar Bergmann über Tarkowski gesagt hat: »Tarkowski ist für mich der bedeutendste, weil er eine Sprache gefunden hat, die dem Wesen des Films entspricht: Das Leben als Traum.« Das strahlen auch Tarkowskis Polaroids aus.
2006 wurde eine Auswahl seiner Polaroids in dem Buch »Lichtbilder: Die Polaroids« bei Schirmer/Mosel veröffentlicht. Ein Foto-Schatz und echter Leckerbissen für Freunde der Polaroid-Fotografie.
Hier kann man einen Teil der Polaroids von Andrei Tarkowski online sehen.











Heute habe ich mal wieder einen richtigen Leckerbissen für Euch, nämlich einige Fotos aus der großartigen Fotoserie »Inner World« des griechischen Fotografen Stratis Vogiatzis. Die Aufnahmen für diese Serie entstanden während eines Zeitraumes von drei Jahren auf der griechischen Insel Chios.
Stratis Vogiatzis hat dort die Dörfer besucht, in denen die sog. Mastix-Bauern leb(t)en. Ihre ganze Existenz ist auf die Gewinnung des Mastix, des Harzes der Mastix-Pistazienbäume ausgerichtet.
Noch heute gilt Chios als der größte europäische Mastixproduzent. Das sehr hochwertige Harz wird hauptsächlich für die Ölmalerei verwendet, wo es als Schlussfirnis aufgebracht wird. Auch im Geigenbau findet es seine Verwendung sowie für die Herstellung des einheimischen Rakı-Schnapses.
In bewohnten und verlassenen Häusern in diesen Dörfern sind Vogiatzis Fotos entstanden und es gelingt ihm damit weit mehr als die bloßen Räume zu fotografieren. Zugleich bildet er eine uralte Kultur und die inneren Welten der ehemaligen und gegenwärtigen Bewohner ab. Auf den Fotos sind zwar keine Menschen zu sehen aber die Fotos vermitteln trotzdem einen kräftigen Eindruck von der Persönlichkeit der früheren oder gegenwärtigen Bewohner. Viele Häuser erwecken den Eindruck, als wären die Bewohner nur gerade in ihren Plantagen, um die Rinde der Bäume anzuritzen.
Im vergangenen Jahr hat er einen Bildband mit den gesammelten Fotografien diese Serie veröffentlicht, der aber leider in Deutschland bisher nicht zu bekommen ist.
Übrigens auch die anderen Fotoserien und Einzelfotos von Stratis Vogiatzis sind sehenswert, z.B. seine Serie über die letzten Griechen in der ägyptischen Stadt Alexandria.
Kommentare