Unterhaltsames

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Vorgestern Abend habe ich mal wieder bedauert, dass man noch immer nicht Gerüche per Internet übertragen kann. Sonst hätte ich Euch mal eine Nase des köstlichen Geruchs in unserer Wohnung gegönnt. Hier wurden nämlich zur Adventszeit wieder die berühmten Kanelbullar gebacken und schon der Geruch, der bald die Wohnung erfüllte, war traumhaft. Aber wie gesagt, das geht ja nicht.

In dem Zusammenhang habe ich mich dann folgendes gefragt: Gesetzt den Fall, Blogs hätten einen eigenen Geruch, der über das Internet übertragen werden könnte, wie würde welches Blog wohl riechen? Also nicht einzelne Einträge sondern das Blog an sich, so wie Wohnung oder Häuser immer einen ganz spezifischen Geruch haben. Bei einigen Blogs wäre die Antwort vermutlich recht leicht. Ein Blog, in dem über einen Hausbau oder eine Hausrenovierung gebloggt wird, würde dann vielleicht nach Baustelle, frischer Farbe oder abgeschleiften Böden riechen. Ein Blog, in dem es hauptsächlich um juristische Dinge geht, vielleicht nach verstaubten Akten. Ein Gartenblog oder ein Fotoblog mit vielen Blumenfotos nach feuchter Erde, frisch gemähtem Gras und Blumen.

Es gäbe natürlich auch Blogs, die nicht so angenehm riechen würden, z.B. Blogs in denen nur sehr selten oder gar nicht mehr gebloggt wird, würden nach Staub oder sogar noch heftiger nach Moder und Schimmel riechen. Blogs von Schreibern, die ständig nur herum kritisieren, meckern und herumstänkern würden vielleicht Richtung Gülle riechen. Naja und die berühmt-berüchtigten Trolle könnten sich darauf verlegen Stinkbomben in anderleuts Blogs zu werfen. ;o)

Spaßeshalber bin ich dann mal ein paar Blogs aus meiner Blogroll durchgegangen und habe mir überlegt, welche Gerüche sie wohl haben könnten.

Anke Gröners Blog würde vielleicht nach Zelluloid, Kino und Popcorn riechen (ja, ich weiß, sie sieht die meisten (fast alle?) Filme auf Video).

Bei Herrn kid37 im hermetischen Café, dachte ich an den Geruch guten Weines vermischt mit dem Geruch von Büchern.

Im Blog von ker0zene würde es vermutlich nach Benzin und Bier riechen.

Im Logbuch Isla Volante wäre es eine Geruchsmischung - Farbe und Meer.

Das Blog von Frau creezy würde nach kulinarischen Köstlichkeiten, Blumen und einem Hauch Autopolitur (ich sage nur »La Déesse«) riechen.

In Frau Indicas Blog ist es wieder eine Mischung: einmal der typische Museumsgeruch, dann nach Sekt (wahlweise Champagner) und kalten Häppchen und schließlich noch ein Hauch von Tanzsaal (inklusive dieser Mischung aus Schweiß und Parfüm/Aftershave).

In Markus Text & Blog würde es nach Mittelmeer, Büchern, Kinosaal und etwas Bier (St. Pauli!) riechen.

Beim Herrn Exit würde es nach Kaffee & Torte/resp. Weihnachtsplätzchen und Tanne riechen, darüber vielleicht ein Hauch des Geruchs von Geldscheinen.

Bei Frau Bhuti wäre es der typische Langeoog-Geruch (kennen natürlich nur Insider) und vielleicht noch ein Hauch von Uhu (oder einem ähnlichen Klebstoff)

Ganz lustig mal auf diese Weise über Blogs nachzudenken, die man täglich liest.

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Charming Quark bei Wordle
wer’s gern größer sehen möchte einfach auf das Bild klicken!

Eine nette Spielerei hat Claudia da im Internet aufgetan: Wordle! Hab ich natürlich gleich auch mal für Charming Quark getestet. Das Resultat ist gar nicht übel und scheinbar ist das Blog hier auch relativ ausgewogen, was die Themen angeht. Mit Wordle kann man noch so einiges andere anstellen, wie die Galerie dort beweist.

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Memory Motive
Ich mag Berlin (bin ja schließlich dort geboren und habe dort die ersten prägenden Jahre meines Lebens verbracht). Ich mag Architektur und architektonische Details und wenn beides zusammenkommt, noch dazu in einem Spiel bin ich sehr angetan.

32xBerlin bietet genau das. Die Fotografin Friederike von Rauch ist durch ihre Heimatstadt gezogen und hat fotografiert und zwar nicht die »üblichen« Touristen-Motive. Daraus entstanden ist das faszinierende Gedächtnis- und Legespiel 32xBerlin, das sich z.B. auch prima für einen gemütlichen Spiele-Nachmittag oder -abend für die sich regelmäßig versammelnde Truppe im Sozialpalast anbieten würde (hier kann man etwas probespielen!). Außerdem könnte man gleich noch ein lustiges Such-Spiel daraus machen, nämlich die Motive in Berlin zu finden und zu besuchen (auf diese Weise kann man dann gleich die vorher verspeisten Torten etc. wieder ablaufen und abarbeiten! ;o) ).

Alles weitere zum Spiel, wo man es bekommt und was es kostet gibt es bei www.32xberlin.de … und die Fotos von Friederike von Rauch (nicht nur aus Berlin) sind ebenfalls sehr sehenswert!

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Bei Frau Jekylla dieses wunderbare Stöckchen gefunden.

Aufgabe ist es, ein eigenes Plattencover zu erstellen. Die erforderlichen Hilfsmittel sind diese:

Der Bandname ist der Name des folgenden (zufällig auswählenden) Wikipedia-Artikels.

Der Albumname ist die letzten vier Wörter des ersten Zitats auf dieser Seite.

Und zuletzt: Das Albumcover ist das dritte Bild auf dieser Flickr-Seite, egal welches. Da kann man Glück haben oder Pech - ich hatte glaube ich Glück. :)

Hier also mein Cover. Band-Name ist »Asylum Architecture« und das Album heißt »… we may fear less«. :)

 - ©

Gefällt mir, was bei mir herausgekommen ist. :) Weitere Cover-Art gibt es z.B. hier, hier, hier und hier.

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Plakat 24. Französische Filmtage TübingenDie Französischen Filmtage in Tübingen stehen wieder kurz bevor und wie schon in den vergangenen Jahren will ich auch dieses Jahr wieder darauf hinweisen. Dieses Jahr finden die Französischen Filmtage vom 1. bis 7.11.2007 in Tübingen und Stuttgart statt. Das Festival hat sich mittlerweile als Festival des vor allem jungen, noch unentdeckten frankophonen Kinos etabliert. So wurden z.B. letztes Jahr während der Filmtage 22 Deutschlandpremieren präsentiert.

Neun brandneue Nachwuchs-Filme aus der Frankophonie konkurrieren dieses Jahr im Internationalen Wettbewerb um vier Preise. Im Französischen Wettbewerb wird der mit 20.000 Euro hochdotierte Verleihförderpreis vergeben. Neu ist der Tübinger Kurzfilmpreis für den besten Film aus der Frankophonie. Die Sektion »Neue Filme« bietet ein weites Panorama des aktuellen französischsprachigen Filmschaffens insbesondere aus Frankreich; dazu gehören Filme von »Arthouse« bis »Grand Public«.

Wie jedes Jahr werden auch dieses Jahr wieder neue Filme aus dem frankophonen Afrika gezeigt.

Der diesjährige Ehrengast ist der bekannte französische Schauspieler Jacques Nolot der hierzulande vor allem aus Filmen von André Techiné bekannt ist. Nolot hat sich mittlerweile auch als Filmregisseur profiliert. Von ihm wird eine Werkschau gezeigt werden.

Weiter gibt es Neues aus der Szene des französischen Avantgarde-Films zu sehen. Ein weiteres Augenmerk wird auf den Holocaust im Französischen Film gerichtet. Jean-Michel Frodon, Herausgeber der »Cahiers du cinéma« hat eine interessante Filmreihe zum Thema zusammengestellt.

Dieses Jahr stellen die Filmtage im Schwerpunkt Junge Talente/Jeunes talents junge französische Schauspieler/innen in ihren Debütfilmen vor.

In einer historischen Filmreihe und einem Symposium geht es um die Einwanderung von Afrikanern nach Frankreich: L’afrique en France.

Alles in allem also wieder ein sehr abwechslungsreiches, vielseitiges und spannendes Programm, das sicher wieder viele Besucher anziehen wird.

24. Französische Filmtage in Tübingen und Stuttgart

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Angesichts der ergiebigen Regenfälle und grauen Nebelschwaden der vergangenen Tage, träumt ihn wohl mancher gerade: den Traum vom »auf und davon«.

Ich habe ja schon des öfteren verlauten lassen, dass ich darauf warte, dass endlich einer das »Beamen« zur Realität werden läßt. Erstens ist das ziemlich umweltschonend, zweitens braucht man dann nie mehr im Stau zu stehen, die Benzinpreise können einen kalt lassen und den nächsten Streik der Lokführer fürchtet man auch nicht mehr und drittens kann man dann mal eben schnell auf eine Tasse Tee oder ein gutes Gläschen Wein respektive kaltes Glas Bier bei Freunden am anderen Ende der Welt Deutschlands vorbeischauen.

Mit anfänglichen »Kinderkrankheiten« der neuen Technik ist aber vermutlich schon zu rechnen, zumindest wenn man dem folgenden netten Video mit dem Titel »Teletransport« von Joshua Held Glauben schenkt. ;o)

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Haluz 2

Screenshot Haluz 2
Für alle Fans von Haluz die freudige Nachricht, dass es jetzt Teil 2 des grafisch wieder sehr schön aufgemachten Abenteuers gibt. Viel Spaß beim Knobeln!
Haluz 2

Solar

»Solar« ist ein netter kleiner Film, der zur Zeit Furore macht. Er erzählt eine Geschichte von der Sonne, dem Mond und zwei Kreaturen, die auf einem Planet wohnen, der von Sonne und Mond abhängiger ist, als es zunächst scheint.

Geschaffen wurde der Film von Ian Wharton und Edward Shires, die erst kürzlich am Cambria Institute of the Arts ihren Abschluß gemacht haben und für diesen Kurzfilm bereits ausgezeichnet worden sind. Insgesamt sieben Monate haben sie an diesem kleinen Prachtstück gearbeitet.

Hier die Seite zum Film, wo man ihn auch in größerer Format anschauen kann und noch einiges mehr darüber erfährt.

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Fiona und Leo

Fiona und Leo, das sind die beliebtesten weiblichen und männlichen »Kuh«namen in der Schweiz - zumindest wird das bei Rankaholics behauptet. Die noch ziemlich neue Hitlisten-Community Rankaholics tritt unter dem Slogan »Wir listen die Welt« an und wer ein Listenfan ist, der findet dort allerhand interessantes aus allen möglichen Bereichen. Und hier kann wer will noch sehen, welche Namen sich sonst noch in den Top-Ten der Schweizer Kühe bzw. Bullen finden.

In der Reihe Musik zum Wochenende heute was ganz spezielles: der Helsinki Complaints Choir

Die Idee kam dem in Finnland lebenden Performance-Künstler Oliver Kochta-Kalleinen und seiner finnischen Frau Tellervo bei einem Spaziergang im winterlichen Helsinki: Sie stellten fest, überall beschweren sich die Menschen - und dieses Energiepotenzial wollten sie für ein Projekt nutzen. Tellervo fiel ein, daß in ihrer Muttersprache Leute, die ständig nörgeln, »Beschwerde-Chor« genannt werden! So kam das Projekt zu Form und Titel. Sie sammelten unter anderem in Sankt Petersburg, Hamburg und Helsinki Beschwerden und probten ein paar Wochen mit den Sängern. Mit einem Konzert endete dann das offizielle Projekt vor Ort. Besonders eindrucksvoll war im vergangenen Jahr der Auftritt des fast hundertstimmigen Chores in Helsinki. Die Musik komponierte Esko Grundström

Wenn Euch die Idee gefällt, Beschwerden sammeln, einen eigenen Complaints Choir zusammenstellen, das Stück einspielen und auf Video aufnehmen und bei www.complaintschoir.org einreichen. :) Wer auch noch wissen möchte, worüber sich die Hamburger, die St. Petersburger, die Birminghamer oder Kanadier beklagt haben: hier entlang bitte

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I feel blue, so blue

Uhh wow! Lisa9 hat mir einen ihrer Comics gewidmet und obendrein hab ich Dank Ihr noch erfahren, daß meine individuelle Geburtsfarbe »Blue Light - smart - charismatic - unusual« ist. Unusual trifft’s ganz sicher, smart wohl auch ein bißchen aber charismatic …?

blue light»You have a deep and profound understanding of life. Few people know the real you as you keep a lot to yourself. Also you are a great communicator, you still have many thoughts and ideas that you cannot really explain to others. You have a talent for understanding and appreciating art and beauty. Your creative abilities are numerous and can be quite exceptional.«

Ich bin ein UD

Nein, das steht nicht für »unordentliche Dame« oder »ungebildete Doofe« sondern für »unabhängiger Denker«. Das zumindest hat dieser Test für mich ergeben. Einiges aus der Beschreibung des Typs trifft auf mich tatsächlich sehr genau zu anderes aber überhaupt nicht. Berühmte Menschen dieses Typs waren z.B. Kennedy und Cäsar. Na denn! ;o)
entdeckt bei ihm

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