Cat and Co Content ·Kreatives ·Privates ·Tagesnotizen 2018

Stürmischer Nordostwind - Kater - eine Vollzugsmeldung und die Sache mit dem Radieren

aurelio

Den ganzen Tag war es heute stürmisch. Der eiskalte Nordostwind blies kräftig ums Haus und ließ die Vögel eher durch die Luft taumeln als fliegen. Auch ihre Futteraufnahme gestaltete sich etwas komplizierter, da das sonst hängende Vogelfutterhaus, heute wagerecht im Wind lag.

Die ständige laute Geräuschkulisse fing ab Mittag merklich an, an meinen Nerven zu zerren. Jetzt stürmt es immer noch heftig. Bin gespannt, wie sich die Geräuschkulisse auf die Schlafqualität in dieser Nacht auswirken wird.

Ich habe jetzt eine Ahnung davon, warum es Fälle gibt, in denen unaufhörlicher starker Wind Menschen in die Raserei getrieben hat.

Altkater Filippo verschlief eigentlich den ganzen Tag. Vermutlich die weiseste Herangehensweise an diesen Tag.

Katerchen Aurelio fand den Sturm erst spannend: »Wow, da draußen bewegt sich ja so viel ganz anders als sonst!« und schien dann zunehmend auch eher genervt. Vermutlich weil er die ganzen neuen Geräusche nicht so recht zuordnen konnte, und daher etwas in Stress geriet, weil man weiß ja nie, welches Geräusch harmlos und welches evtl. eine drohende Gefahr ankündigt!

Trotzdem gelang es mir heute endlich mal wieder ein brauchbares schönes neues Foto von ihm zu machen. Juchhu! 🙂

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Im Übrigen kann ich Vollzug vermelden! Ich habe heute endlich mein erstes Skizzenbuch (jemals) mit ein paar kleinen Skizzen eingeweiht.

Skizziert habe ich u.a. meine Teetasse samt Teelöffel und einen Zahnputzbecher mit Zahnbürste und Zahnpastatube darin.

Mein innerer Monk verhielt sich dabei recht ruhig, verdrehte nur besorgniserregend seine Augen. Damit kann ich leben!

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Dann wäre da noch die Sache mit dem Radieren! Ich hätte wieder Fragen an alle die skizzieren, zeichnen oder mit Stiften malen. Wo lasst Ihr eigentlich den Radiergummiabrieb, also diese kleinen Gummikrümel? Wenn man noch nicht super geübt ist, muss man ja durchaus viel radieren, und entsprechend viel Gummiabrieb entsteht.

Den kann man ja nicht einfach dauernd vom Schreibtisch auf den Boden wischen oder pusten. Also kann man schon, aber wie sieht denn das aus? Erst recht wenn man z.B. Teppichboden hat, oder aber keinen Teppichboden aber dafür Katzen, die denken, das könnte was zu futtern sein.

Ich will aber auch nicht den ganzen Schreibtisch oder gar das Papier mit diesen Krümeln übersät haben.

Jedesmal die Radiererkrümel zusammensammeln und zum Papierkorb bzw. Mülleimer tragen, wäre äh … auch keine Lösung. Da lauf ich ja mehr hin und her, als dass ich zum Skizzieren oder Zeichnen komme.

Vermutlich gibt es eine ganz einfache Lösung, auf die ich Simpel mal wieder nicht komme. Also, was macht Ihr? Und wie nennt Ihr eigentlich diesen Radiergummiabrieb? Krümel? Fitzel? Gummiwürstchen?

7 Gedanken zu „Stürmischer Nordostwind - Kater - eine Vollzugsmeldung und die Sache mit dem Radieren

  1. Warum kehrst / schüttest du das nicht einfach nach jedem Radieren auf diesselbe Stelle des Tischs ab - und danach fegst du es EINMAL mit Schaufel und Besen weg? alternativ eine Zeitungsdoppelseite (von diesen Werbeblättern) unter den Block legen und da drauf abschütten - dann zerknüllen und in den Müll.

  2. Mein Tisch ist nicht sehr groß, tatsächlich eher (viel zu) klein, d.h. ich habe eigentlich nicht den Platz, ein Radierhäufchen an einer bestimmten Stelle aufzutürmen.

    Die Idee mit der untergelegten Zeitungsdoppelseite klingt nicht schlecht, hat allerdings den Nachteil, dass ich dann ja ständig mit den Armen in den Radierkrümeln liege (weil Tisch so klein), die an den Klamotten hängenbleiben und dann, wenn ich mich irgendwohin bewege, überall verteilt werden, wenn sie runterfallen.

    Mal ganz davon abgesehen, dass herumliegende Zeitungs- oder Papierseiten sowieso eine magische Anziehungskraft auf kleine Kater ausüben, die dann unbedingt darüberlaufen oder sich gleich darauflegen wollen. 😉

  3. Gratulation zur Einweihung des Skizzenbuchs!
    Was die Radierkrümel – so nenne ich das – betrifft, nun, wo gehobelt wird, da fallen Späne. Ich empfehle einen Knetgummi (z.B. den hier: https://www.amazon.de/gp/offer-listing/B01EFPZHOO/ref=dp_olp_new_mbc?ie=UTF8&condition=new), der ist extrem weich und da kommt es kaum zu Abrieb. Gut geeignet für weichere Bleistifte, Graphit. Und schonend fürs Papier,je mehr man radiert, desto mitgenommener wird das Papier und das beeinträchtigt u.A. eine weitere Bearbeitung mit Aquarellfarben.

  4. Ich habe einen Staedtler Mars Plastic, den ich im Moment meistens verwende, und einen Knetgummi-Radierer von Koh-I-Noor. Mit der richtigen Handhabung des Knetgummi-Radierers kämpfe ich allerdings immer noch. Gar nicht so einfach, verschmutzte Stellen richtig zu »verkneten«. Vielleicht sollte ich mal regelmäßige Knet-Sessions mit diesen Radierer einlegen, bis ich es kann. Du hast nämlich völlig recht, dass der fürs Papier wesentlich schonender ist.

  5. Vielleicht ein kleines Gefäss als Tischmülleimer? Gröbere Krümel verstecke ich gerne mal im Sammelbehälter der Spitzmaschine, ansonsten fege ich die tatsächlich vom Tisch. Aber ich hab keinen Teppich und keine Katze und kehr dann halt

  6. So ähnlich hab ich es jetzt gelöst. Ich habe ein kleines Kästchen und da mach ich jetzt die Radierkrümel rein. Das Kästchen hat einen festschließenden Deckel, so dass die Katerchen da nicht ran können. 🙂

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