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Findlinge

© hannes_becker

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© local_milk

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© nina_matilde

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© bybrittm

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Wie immer so auch diesmal zuerst einige meiner Instagram-Favoriten der Woche. Wenn ich hier bisher auch vergeblich auf Schnee warte (die wenigen Flöcklein, die vor zwei Tagen hier mal fielen, akzeptiere ich als „Anzahlung“), so ist mein Instagram-Stream doch schon recht angefüllt mit herrlichen Winterlandschaften und -szenerien.

Von mir aus, kann jetzt hier gerne auch reichlich von dem weißen Zeug vom Himmel fallen. Wobei auch das kann ungemütlicher sein, als man landläufig so glaubt. Diese Woche stieß ich auf den isländischen Begriff „gluggaveður„, was man etwa mit „Fenster-Wetter“ übersetzen könnte. Damit wird ein Wetter bezeichnet, das durch’s Fenster betrachtet geradezu romantisch und pittoresk wirkt, bis man tatsächlich vor die Tür tritt und feststellt, dass man dieses Wetter besser doch von innen durch’s Fenster genießt. 😉

Wieso, die Isländer gerade dafür ein eigenes Wort haben, verdeutlichte mir dann dieses Video, das die Dänin Re­becca Os­ten­feld, die mit Mann und ihren Kindern auf einer Farm in Hólar im Bezirk Dalasýsla im Westen Islands lebt, vor zwei Tagen aufgenommen hat. Man hört sie auf dänisch sagen „Nun, jetzt ist Morgen. Lasst uns einen Blick auf das wunderbare isländische Wetter werfen„, bevor sie die Tür öffnet.

Aber macht Euch keine Sorgen, vorerst wird’s hier bei uns wohl zunehmend eher stürmisch und naß. Mach ich es mir also – soweit das möglich ist – drinnen gemütlich und kuschelig. Ich hoffe, Ihr haltet es wenigstens ab und an auch so! Vielleicht ja am Wochenende, wo wir schon die 3. Kerze anzünden können.

Dann schauen wir mal, was sich diese Woche für besondere Findlinge angesammelt haben!

Wer hier schon länger mitliest, weiß, dass ich schon von meiner Herkunft her einen Hang nach dem hohen Norden Europas habe. Gerne mag ich natürlich auch die Advents- und Weihnachtszeit in diesen Ländern. Diese Woche fand ich einige Bilder die zeigen, dass man dort oben auch ein Talent hat, sehr schlicht aber schön weihnachtlich zu schmücken.

Hier das erste Beispiel:

© linnea press

© linnea press

© linnea press

© linnea press

© linnea press

Das zweite Beispiel:

© Carina olander

© Carina olander

© Carina olander

© Carina olander

Dann bin ich noch auf den TumblrSouls in a Box“ der italienischen Fotografin Alessandra Mannisi gestoßen. Sie porträtiert Kreative und ihre ganz intimen Räume in Berlin. Jede Wohnung ist eine Sammlung von Erinnerungen, Träumen, Leidenschaften, Hoffnungen und Sichtweisen, und es ist ein erstaunliches und manchmal auch etwas verstörendes Kaleidoskop, das sich einem da eröffnet.

Dann las ich den ArtikelDer Zapfenstreit„, und während ich den Artikel las, begann ich mich zus ehnen, zurück in jene Zeit, als man noch Kind war und sich einfach an einem Weihnachtsbaum freute, weil man ja noch keine Ahnung hatte … wobei, die im Artikel beschriebene Situation ja auch noch gar nicht so lange gegeben ist. Früher war halt doch manches (noch etwas) besser. 😉 Jedenfalls ist der Artikel in mehrfacher Hinsicht so etwas wie ein Augenöffner. Der arme schlichte schöne Tannenbaum …

Wie haltet Ihr es denn mit dem Weihnachtsbaum? Gibt es bei Euch einen Weihnachtsbaum? Schlagt Ihr (oder Eure Partner) ihn ganz rustikal selbst oder buddelt ihr ihn aus und pflanzt ihn nach Weihnachten wieder irgendwo ein? Kommt euch gar kein Baum ins Haus oder wenn, dann kein echter? Oder muss es ein echter sein und wenn ja, welche Sorte favorisiert ihr? Und was kommt an Euren Weihnachtsbaum? Habt Ihr etwas, das an Eurem Baum auf keinen Fall fehlen darf? In welchen Farben schmückt ihr ihn? Habt Ihr ein Lieblingsstück unter Euren Anhängern? Gibt es vielleicht sogar einen ererbten Weihnachtsanhänger, der immer an den Baum muss? Erzählt doch mal!

Zum Abschluß für diese Woche noch ein zwar unweihnachtlicher aber trotzdem irgendwie rührender Kurzfilm über ein wanderndes Haus, den ich bei Kiki gefunden habe, die auch regelmäßig ihre Lieblinks zum Wochenende auf ihrem Blog veröffentlicht.

Euch allen einen gemütlichen und schönen 3. Advent und eine gute neue Woche!

Ein Gedanke zu „Findlinge

  1. Ja, als Fenster-Wetter kann mir Schnee auch gefallen. Aber wer schaufelt die Garage frei, und wer die fünfzig Meter Gehweg, und wer den Pfad zum Hühnerstall? Nein, Romantik hin oder her, ich kann auf die weiße Pracht verzichten, bis sich endlich (gefälligst) irgendwer findet, der mir eine benzinbetriebene Schneefräse schenkt. DANN könnten wir drüber reden.

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