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Frühherbstlicher Spaziergang

© Liisa

Wir haben seit Tagen das allerschönste sonnige Herbstwetter und dass es Herbst wird, zeigt sich auch deutlich in der Natur. Heute nehme ich Euch mit auf einen kleinen Spaziergang in meine unmittelbare Nachbarschaft. Idyllischer geht es kaum, finde ich.

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Die meisten Felder sind nun abgeerntet, die neue Saat ist eingebracht und hier und da schauen sogar schon die ersten grünen Spitzen hervor. Ich mag es jedes Jahr neu, die großen Heuballen auf den abgeernteten Feldern zu sehen.

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Die Hagebutten leuchten mit ihrem kräftigen Rot aus dem Herbstlaub, dass es eine Freude ist.

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Andere Pflanzen zeigen sich in allen möglichen beige, braun und Goldtönen und leuchten damit besonders schön in der späten Nachmittags- und frühen Abendsonne.

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Wenn wir Besucher haben, sind die meistens ganz hin und weg von den Wolken, die wir hier oben haben. Ich kann mich auch immer wieder an ihnen begeistern und ganz besonders schön sind sie im Herbst.

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Auf diesem Foto könnt Ihr übrigens den Beweis sehen, dass es hier nicht »total flach« ist. Nicht umsonst wohnen wir in der Mecklenburgischen Schweiz! Ganz im Hintergrund des Fotos könnt Ihr einen kleinen Teil des Malchiner Sees sehen, der da hervorblitzt. Und nein, das im Vordergrund ist kein See sondern nur eine Pfütze. 😉

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Die Sonnenblumen geben auch nochmal alles, um mit der Herbstsonne zu wetteifern und machen dabei wirklich keine schlechte Figur.

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Mitten drin in der Natur immer wieder kleine Gutshäuser, alte Bauernhöfe und sonstige imposante Gebäude die heute meist andere Bewohner beherbergen. In dieser ehemaligen Schmiede wohnt heute eine Keramikkünstlerin und hat dort auch ihr Keramikatelier und einen herrlich wilden Garten.

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Rundherum gibt es noch recht häufig mit Kopfstein gepflasterte Dorfstraßen, wie diese hier. Die Gänse und Enten nutzen sie ebenfalls um von einem kleinen Teich zum nächsten Weiher zu wandern. Dorfidylle pur!

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Inzwischen wieder schön hergerichtet Fachwerk-Katen säumen die Dorfstraßen, bewacht von uralten Kastanienbäumen.

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In den Gärten und entlang der Zäune blühen die Herbstblumen in voller Pracht.

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Auch das alte Forsthaus ist wieder schön hergerichtet und heute in Privatbesitz.

Ich genieße diese sonnigen Herbsttage besonders, gerade weil ich weiß, dass bald die Blätter fallen werden und weniger sonnige Tage kommen werden. Ich wünsche Euch ein schönes und hoffentlich ebenso sonniges Wochenende. Vielleicht findet Ihr ja auch die Zeit zu einem kleinen Spaziergang!

14 Gedanken zu „Frühherbstlicher Spaziergang

  1. Es ist wirklich zu und zu schön bei Ihnen da oben in Ihrem Idyllen-Landstrich!

    Und es sieht da wirklich so aus … schön, dass es Sie dorthin verschlagen hat, denn es muss wirklich ein Genuss sein, dort zu leben.

    MeckPomm ist einfach eine wunderschöne Weltgegend, auch die benachbarten Idyllen und die auf der anderen Seite der Autobahn auch, die ich ja ebenfalls regelmäßiger aufsuche. Hachz …

  2. Ich bin auch sehr, sehr gerne mitspaziert.
    Hier ist es heute schon fast wieder sommerlich. Da verdränge ich den nahenden Herbst ganz gerne.

  3. @ Indica - Sie kennen das ja alles und ja, wir schätzen es als großes Geschenk, dass wir hier leben dürfen. Allerdings, damit keine falschen Vorstellungen aufkommen, es ist nicht das reine Paradies. Auch hier gibt es unerfreuliche Dinge, wie überall sonst. Ich gebe allerdings zu, sie werden von der Idylle rundum vielleicht ein wenig abgemildert.

  4. @ tonari - das freut mich sehr, dass Du mitspaziert bist und es genossen hast. 🙂 Hier war es heute geradezu schwül (nachts wird es halt schon recht kühl und wenn dann morgens die Sonne voll draufknallt, hat man schnell die Schwüle) und so wurden uns für die nächsten Tage hier Gewitter in Aussicht gestellt. Wir werden sehen.

  5. @ juniwelt - Vielen Dank für das Lob zu den Fotos. Hier ist es aber auch relativ einfach schöne Fotos hinzubekommen. Man braucht im Prinzip nur draufhalten und den Auslöser drücken. 🙂

  6. Das sechste Foto lässt mich ein wenig an die Rheinhessische Schweiz denken, da das Grüne um die hervorblitzende Pfütze auch Weinbergshügelchen sein könnten…
    Schön einladend auf jeden Fall!

  7. Ich habe auch die mecklenburgische Sonne genossen; es war Seebadewetter, zwar ohne uns, aber immerhin. Am Strand sah es wie im Hochsommer aus: bunte Strandkörbe, sich sonnende Menschen. meine Jacke habe ich nur mal abends gebraucht.

  8. @ Sonja - Weinberge, hat es hier in direkter Umgebung meines Wissens nach nicht aber es wird privat durchaus Wein gepflanzt geerntet und gemostet oder gekelltert. Genug Sonne haben wir hier auf jeden Fall, nur der Boden ist nicht überall geeignet. Ein (kleiner) Weinberg, von dem ich weiß, ist auf der Insel Usedom. Er ist der nördlichstes Weinberg Deutschlands und zählt 99 Rebstöcke. Auf Usedom gibt’s natürlich Sonne satt und obendrein auch guten Boden für den Weinanbau. Der Wein von dort trägt den Namen »Loddiner Abendrot«.

  9. @ Franka - Freue mich für Euch, dass Ihr schönes Wetter hattet. Zwischendrin war es für hiesige Verhältnisse ja mal etwas wechselhafter und regnerischer aber inzwischen ist es wettertechnisch wieder toll. Haben es gerade heute wieder sehr genossen. Schade, dass ich nicht wusste, dass Du in Mecklenburg warst!

  10. @Spontiv - Das freut mich, dass es Dir hier bei uns gefällt. Und mit Dir habe ich jetzt ja schon einen zweiten Kronzeugen, dass ich hier nix beschönige und es hier wirklich so aussieht, wie behauptet. 😉

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