Interviews ·Mecklenburg-Vorpommern

Menschen in Mecklenburg-Vorpommern vorgestellt – die Interview Serie

© Christoph Trabert

Name …
Christoph Trabert

Geboren in …
Zweibrücken, Rheinland-Pfalz

Nach Mecklenburg-Vorpommern gezogen ?
im August 2013

Heute lebe ich in …
Rostock

Meinen Lebensunterhalt ?
möchte ich bald vollständig mit meiner Fotografie verdienen. Ich fotografiere Events wie Hochzeiten, Konzerte und Festivals, Dokumentationen und Reportage und Fashion und Portraits.

© Christoph Trabert

Jemals darüber nachgedacht, in eine größere Stadt zu ziehen oder etwa Mecklenburg-Vorpommern zu verlassen?
Tatsächlich bin ich aus Berlin nach Rostock gezogen und habe der Großstadt anfangs hinterhergetrauert. Inzwischen habe ich mich in Land und Leute verliebt und möchte erstmal nicht wieder zurück. Zuvor habe ich in Hamburg, Pforzheim und in der Nähe von Rom gewohnt, aufgewachsen bin ich im Saarland. Mal Großstadt, mal eher ländlich – ich mag beides sehr, halte es aber meistens nicht besonders lange an einem Fleck aus. Bin ich in der Stadt, vermisse ich die Natur, bin ich in der Natur, vermisse ich den Trubel und Dreck der Stadt.

© Christoph Trabert

An einem sonnigen Sommertag …
fahre ich gerne an den Strand, chille am Rostocker Hafen, spaziere durch den Wald oder setze mich einfach auf das Dach unserer Wohnung um zu zeichnen. Hauptsache raus. Aber nicht ohne eine Kamera.

© Christoph Trabert

An einem verschneiten Wintertag …
halte ich es wie im Sommer. Mein Herz gehört der Street-Fotografie und da ist das Wetter unwichtig.

© Christoph Trabert

Gut essen …
kann ich immer noch am besten in der eigenen Küche. Wenn’s mal schnell gehen soll, gehe ich gerne auf einen Makali-Teller zu El-Waleed im Barnstorfer Weg in Rostock. Ich liebe die arabische Küche.

© Christoph Trabert

Theater, Konzerte, Museen, Festivals …
Mecklenburg-Vorpommern ist das Bundesland mit der größten Festivaldichte, und ich versuche jedes Jahr so viele wie möglich mitzunehmen. Die kleinen Parallelwelten, die auf Festivals entstehen, sind mir der liebste Ort zum fotografieren. Die Menschen sind anders drauf, wenn sie sich mal für ein paar Tage vom Alltag lösen können. Momentan arbeite ich an einem Fotoband über Festivalbesucher. Ich muss gestehen, dass ich mir Konzerte oder Museen lieber in größeren Städten anschaue, in denen man hierfür eine bessere Infrastruktur hat.

© Christoph Trabert

Wenn ich hier etwas ändern könnte …
würde ich die kulturelle Infrastruktur besonders im ländlichen Raum fördern.

Die Einheimischen …
haben mich sehr herzlich aufgenommen und mir sofort das Gefühl gegeben, zuhause zu sein. Wie oben erwähnt bin ich von Berlin nach Rostock gezogen, die guten Freunde, die ich hier gefunden habe, haben mich die geliebte Großstadt schnell vergessen lassen.

Zugezogene aus anderen Bundesländern …
haben oft irrationale Vorurteile dem Land gegenüber. Das ging mir nicht anders, die meisten wurden aber recht schnell widerlegt.

Wenn ich alt werde …
werde ich, ein Pfeifchen schmauchend, im Schaukelstuhl auf einer Holzveranda sitzen.

Ein Tipp …
für alle, die MV nicht kennen, ist der Gespensterwald in Nienhagen. Am besten gegen Abend, um von einer Bank über’s Meer zu schauen und den Sonnenuntergang zu genießen.

© Christoph Trabert

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Herzlichen Dank, Christoph für Deine Antworten und die vielseitigen tollen Fotografien, die Du für das Interview beigesteuert hast! Ich wünsche Dir, dass Du noch lange in Rostock verliebt bleibst und natürlich viel Erfolg für Deine beruflichen Pläne und den geplanten Festivalbesucher-Fotoband!

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