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Mittags.Pause - eine Blogparade

© Liisa

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Friederike vom LandLebenBlog aus dem schönen Odenwald hat vor einiger Zeit die Blogparade Mittags.Pause gestartet und auch mich dafür angefragt. Sie schreibt dazu u.a.:

»… Wie verbringen andere die Pause um die Mittagszeit? Städter, Landmenschen. Egal, ob Angestellte, Selbständige, Rentner, Mütter oder Väter. Irgendwann ist immer Pause, mittags. Muß sein. Weil Magen oder Seele oder Geist nach einer kurzen Auszeit rufen.
Aber wo gönnt Ihr Euch diese Auszeit? In der Frittenbude? Im Gewimmel einer Innenstadt? Beim Döner? Im Bett? Mit Kaffee auf dem Balkon? In einem Fünf-Sterne-Lokal? In der schicken Betriebskantine? Im eigenen Garten? An der Außenalster? Mit einem Buch am Strand? Mit der Zeitung in der U-Bahn? Am Schreibtisch? Beim Yoga?
Wo seid Ihr, wenn Ihr mittags eine Pause macht? Und warum gerade da? Warum gerade so? …
«

Seit ich in Mecklenburg wohne, sind die Möglichkeiten, wie und wo ich meine Pause in der Mittagszeit verbringe, sehr vielfältig geworden. Für uns als WG ist die Mittagspause ein wichtiges Ereignis, denn in der Regel ist das die Mahlzeit, zu der wir alle zusammenkommen. Es ist schön, zusammen eine Mahlzeit am Tag zu genießen. Immer wieder ergeben sich interessante Gespräche, bei Bedarf können alle auf den gleichen Informationsstand gebracht, evtl. anstehende Fragen geklärt und Verschiedenes besprochen werden. Außerdem macht Essen in Gemeinschaft natürlich viel mehr Spaß.
Wir können zwischen drei bzw vier Möglichkeiten, wo wir das tun wollen, wählen: oben in der Küche an unserem Tisch, unten im Esszimmer am runden über hundertjährigen Tisch, am Tisch auf der Terrasse oder am eigenen Grillplatz im Garten.

Oben seht Ihr die Terrasse samt Tisch an den, wenn Gäste da sind, gerne auch »angebaut« werden kann. Wenn so viele Gäste kommen, dass es auf der Terrasse wirklich nicht mehr geht, werden im großen Garten Stühle, Bänke und Tische aufgestellt.

Wenn schönes Wetter ist, wandere ich gerne direkt vom Tisch in die Hängeschaukel und verlängere so meine Pause noch nach Belieben. Da kann ich meinen Blick durch den Garten wandern lassen, mich an den blühenden Blumen freuen (die man auf dem Foto nicht sieht), den Vögel zuschauen, wie sie im Vogelbad rumplantschen, die ziehenden Wolken beobachten und meinen Gedanken nachhängen oder ein bisschen lesen.

Wer möchte kann noch bis zum 27. Juni zeigen und erzählen, wie seine Mittags-Pause aussieht. Alle dafür nötigen Informationen gibt es drüben bei Friederike.

8 Gedanken zu „Mittags.Pause - eine Blogparade

  1. Eure Veranda sieht so idyllisch aus, ein blumiger Empfang das Rosentor, da fühlt sich jeder Gast echt willkommen-:)

    Über Eure ausgiebige Mittagspause staune ich, gemeinsames Mittagessen und dann noch Aufenthalt in der Hängeschaukel, ja so soll es sein! Wenn ich an meine Mittagspausen denke, als ich noch arbeitete, da war die Erholungszeit meist recht kurz bemessen, etwas essen, die Beine kurz hochlagern und schon ging es wieder los.

    Na ja, heute kann ich es mir einteilen, wie ich es mag, und da gönne ich mir viel Zeit, ob allein oder zusammen mit Freunden.

    Die Decke im unteren Beitrag gefällt mir sehr gut, und ich kann mir vorstellen, dass sich Dein Vater riesig darüber freut.
    Liebe Grüsse in den Abend
    Elfe

  2. Die Decke, in meiner Lieblingshandarbeitstechnik hergestellt, gefällt mir auch gut, allein die Farben!
    Jetzt denke ich an meine Mittagspausen, als ich so um die 40 war, da war es so, dass ich mittags geschafft von der Schule heimkam, meine drei Kinder erwartungsvoll ans Auto gerannt kamen und fragten: Mama, was machen wir heute Nachmittag?
    Kurz gesagt: es gab keine Pausen.
    Jetzt ist es ganz anders, jeden Tag anders, ganz nach meinen Gelüsten.-

  3. @ jetztdasein - na, das hoffe ich doch, dass sich Gäste hier willkommen fühlen, egal ob die Rosen nun gerade blühen oder nicht. 🙂

    Zur Klarstellung sei noch gesagt, dass ich natürlich nicht an jedem sonnigen Tag nach dem Mittag noch in die Hängematte wandern kann. Hängt natürlich vom Tagespensum, Terminen, etc. ab.

    Danke auch für das Lob zur Decke. 🙂

  4. @ Sonja - Freut mich sehr, dass Dir die Decke gefällt. Ja, die Farbauswahl war gar nicht so einfach. Zum einen soll sie ja zum restlichen Wohnzimmer meines Vaters passen. Und dann ein Mann von 80 Jahren, was für Farben nimmt man da bloß? Bloß nicht zu knallig, aber zu dunkel ist auch nix und diese und jene Farbe mag er nicht, und überhaupt. Aber ich bin jetzt auch ganz zufrieden, wie die Farbauswahl am Ende herausgekommen ist und denke, es wird ihm gefallen.

    »Um die 40« sah meine Mittagspause auch noch ganz ganz anders aus. Aber ehrlich, ich bin froh, dass es heute so ist, wie es ist. Und wie ich oben schon schrieb, ich wandere ja nicht jeden Tag nach dem Essen noch in die Hängematte und es ist auch nicht so, dass wir jeden Tage stundenlang am Tisch verweilen und noch »klönen« oder so.

  5. Hallo Liisa,
    Deine Interviews von Menschen aus unserer Gegend finde ich einfach toll, ich bin noch dabei alle zu lesen sehr interessant !!

    Liebe Grüße vom Bodden , Patricia

  6. Hallo und willkommen Patricia! 🙂

    Freut mich sehr, dass Du hierher ins Blog gefunden hast und Dir die Interviews gefallen. Am Donnerstag kommt das nächste!

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