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Findlinge

© Michael Cummings

© Jonna Fransson

© Norquay Co

© Schneid

© ikea

© leider unbekannt

1. Ich habe einen weichen Punkt, wenn es um Wölfe geht. Zwar bin ich auch mit Grimms Märchen aufgewachsen aber trotzdem hat sich bei mir nicht das Bild vom »bösen Wolf« festgesetzt. Auch die dem Menschen innewohnende instinktive Furcht vor dem Wolf, ist bei mir eher rudimentär vorhanden. Respekt vor dem Wildtier ja, aber Angst? Ehrlich gesagt, nein. Mit großem Interesse verfolge ich seit Jahren die Wiederansiedelung wilder Wölfe in der Lausitz. Auch hier in Mecklenburg-Vorpommern gibt es schon vereinzelt Wölfe (ein zusammengeschlossenes Rudel konnte noch nicht nachgewiesen werden), denen Experten gerade hier eine blühende Zukunft vorhersagen. Ich bin gespannt, wie sich das weiter entwickeln wird. Es wundert vermutlich nicht mehr, dass mich das tolle Foto von dem sehr schönen Wolf von Michael Cummings gleich begeistert hat.

2. Dass ich ein Faible für Illustrationen habe, brauche ich hier ja wohl nicht mehr groß auszuführen. Besonders auch für botanische, ornithologische Motive. Die neuen Motive der schwedischen Illustratorin Jonna Fransson auf die ich diese Woche stieß, gefallen mir sehr gut.

3. Eins, zwei oder gleich drei der künstlerisch verschönten Kanu Paddel von Norquay könnte ich mir als Wandschmuck für unsere Wohnung durchaus vorstellen. Auf dem Bild seht ihr meine Favoriten.

4. Ich bin schon lange auf der Suche nach einer passenden Lampe für mein Zimmer. Die Eikon-Lampe von Schneid kommt meinen Vorstellungen sehr nahe. Die Unternehmensphilosophie gefällt mir obendrein, außerdem sitzt das Unternehmen in Lübeck, wo ich jetzt ja durchaus mal hinkomme. Ich glaube bei meinem nächsten Lübeck-Besuch, schaue ich da mal vorbei. Und wenn die Lampe mir auch nach Inaugenscheinnahme gefällt und vor allem nicht nur mit einer Funzelbirne (niedrige Wattzahl) betrieben werden kann, dann werde ich wohl mal anfangen müssen zu sparen. 😉

5. Ab morgen, gibt es bei Ikea die limitierte BRÅKIG Kollektion, aus der mir einige Stücke sehr gefallen. So zum Beispiel diese einfachen Hocker, die mit etwas Farbe aufgepeppt wurden. Werde ich wohl recht bald auch mal wieder bei Ikea vorbeischauen müssen und gucken, ob die Hocker halten, was sie vom Bild her versprechen und vielleicht wandert dann auch noch das ein oder andere Stück aus der Kollektion in den Einkaufswagen.

6. Tja, auch für diese roten Kerlchen habe ich einen weichen Punkt in meinem Herzen. Und das, obwohl mich die ganze Kindheit hindurch die Warnungen vor den Füchsen, die angeblich fast alle die Tollwut haben sollten, begleiteten. Hier inmitten der Natur laufen sie einem ja schon mal so mir nix, dir nix über den Weg. Leider wird hier auch der Jägerei ausgiebig gefrönt. Ein in der Nähe liegendes Luxus-Hotel hält richtige Jagdwochen ab, wo die wohlhabenden Teilnehmer dann zu Pferd auf die Jagd gehen und vermutlich auch so mancher Fuchs dran glauben muss. Mein heimlicher Wunsch ist ja immer noch, dass ich im Frühjahr bzw. Frühsommer Fuchswelpen entdecke und beoabachten kann.

Das war’s dann mit den Findlingen für diese Woche. Jetzt freue ich mich nach einer anstrengenden Woche auf das Wochenende. Vielleicht komme ich ja auch mal ein längeres Stück zum Lesen!

2 Gedanken zu „Findlinge

  1. Mir begegnete mein Namensgeber heute früh auch auf der Hunderunde, die Nachbarn schätzen ihn nach einigen Hühnerverlusten nicht allzu sehr.

    Deine Findlinge sind es wert in den Fundus aufgenommen zu werden, danke für die Entdeckung samt Wortbegleitung.

    Gabriela aus der Nachbarprovinz

  2. Ja, wer sein Federvieh an den roten Dieb verliert, ist meist nicht gut auf ihn zu sprechen. Ist ja auch ärgerlich. Andererseits, wenn der Stall gut gesichert ist … wie sagt man so schön? Gelegenheit macht Diebe. Ich fände es schade, wenn es keine wilden Füchse mehr gäbe.

    Grüße in die Nachbarprovinz! 🙂

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