Privates ·Wochenrückblick

Wochenrückblick 12/52

Gesehen: (1) KurzvideoStille Nacht
(2) „Unsere Mütter, unsere Väter
Gehört:The Golden Age“ von Woodkid
Gelesen: Artikel (1) „Sie wollten uns zerstören. Aber wir haben überlebt
(2) Die FAZ-Leserdebatte zu „Unsere Mütter, unsere Väter
Getan: nix Erwähnenswertes, der übliche Kram halt, soweit das mit Infekt ging
Gegessen: u.a. grüne Bohnen-Eintopf, Steckrübengemüse, Brathähnchen und bunte Reispfanne
Getrunken: schwarzen Tee
Gefreut: über den großen Schwarm Wildgänse, der sich seit ein paar Tagen auf der Nachbarwiese eingerichtet hat
Geärgert: bin eher ab und an genervt gewesen
Gelacht: über diesen wahren Satz von Herrn Buddenbohm: „Buchgeschäfte sind immerhin so etwas wie die Pandabären des Einzelhandels. Alle finden sie schön und süß und keiner darf ihnen etwas tun, auch wenn ringsum alles andere zum Teufel geht und es immer schwieriger wird, sie am Leben zu erhalten.
Gedacht: (1) viel nachgedacht über „Unsere Mütter, unsere Väter“ und die Geschichten, die ich von meinen Eltern aus dieser Zeit gehört habe
(2) ich fürchte, wir überschätzen unsere heutige Toleranz und Humanität. Wenn es hart auf hart käme, würde der Firnis gesellschaftsweit ziemlich schnell abblättern und vermutlich viele von uns staunen, wie wenig weit unsere Toleranz und Humanität tatsächlich reichen
Geplant: Frau Holle finden und irgendwo wegsperren. Herrn Lenz finden und ihm Beine machen.
Geklickt: (1) Medleaks
(2) Meltdown – Das erste Brettspiel, das schmilzt [so coole Idee!]
(3) 10 Jahre, 100 Blicke

2 Gedanken zu „Wochenrückblick 12/52

  1. Ich habe den Dreiteiler auch geguckt und mir ein paar bange Fragen gestellt, was heute wäre. Aber ich möchte die Antwort gar nicht wissen bzw. vermuten …

  2. Dass Du immer noch mit dem Infekt zu kämpfen hast, tut mir Leid! Das zieht sich ja ganz schön hin, wohl mit durch die ungemütliche Kälte überall bedingt.
    In Bezug auf das, was Du bei „Gedacht“, Teil 2, geschrieben hast, bin ich spätestens seit dem Jugoslawien-Krieg sicher, dass ALLE Völker dazu in der Lage sind, selbst ihre Nachbarn, mit denen sie vorher befreundet waren, zu misshandeln und zu töten, wenn die Umstände dem Verlust zivilisierten Verhaltens nachhelfen. Oder denke an die Hutu-Tusi Völkermorde.
    Früher habe ich voller tiefer Scham gedacht, dass wir Deutsche in der Welt einmalige Mörder seien. Aber es ist nicht so. In gewisser Weise fände ich es sogar beruhigend, wenn nur wir gefährlich für andere wären, denn das würde den Rest der Welt als sicher erscheinen lassen. Aber ich bin heute überzeugt, das ist sie absolut nicht.

    Eigentlich kann man das ja schon aus der Geschichte sehen: mir fallen im Moment gerade die Gräueltaten der Kreuzritter bei der Eroberung Konstatinopels oder die der Osmanen bei der Eroberung von Trapezunt und anderer Orte ein. Aber es gibt ja endlose Beispiele.
    Wir haben nur Glück gehabt, dass wir bisher unser ganzes Leben in einer zurzeit friedlichen Zone leben durften.

    Und ich fand es schade, dass der Dreiteiler im Fernsehen nicht schon vor zehn Jahren gesendet wurde, als noch weitaus mehr Menschen lebten, die das alles miterlebt hatten. Korrekter wäre der Film für die Mehrheit der Menschen heute, wohl eher ‚Unsere Großmütter etc‘ benannt worden.
    Gute Besserung!

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