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1. April, Barbiere und Bader, Zwischenstand Blüherei und ein Rätsel

Rosenstrauß - © Liisa

Der erste Tag des neuen Monats war so besch*s*en, dass es jetzt eigentlich nur noch besser werden kann. Die Schmerzen, die mich komplett lahmlegten, konnte ich nicht mal mehr unter »Aprilscherz« verbuchen. Brauche ich so schnell nicht wieder! Heute zwar immer noch Schmerzen aber zum Glück nicht mehr so unerträglich.

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Ich weiß jetzt mehr über historische Frisurenmoden, Kleidungsstile und den Erfinder der Heißdauerwelle als ich je zu wissen gedacht hätte. Kommt davon, wenn jemand im Umfeld den Friseur-Meister macht und ausgerechnet mich als »Lern-Coach« auserwählt. ;o) Ich kann jetzt also problemlos über Frisuren à la Fontagne oder Lamballe parlieren, weiß wann sog. Mühlsteinkragen in Mode kamen und was Justaucorps sind, kann die historische Entwicklung der Barbiere und Bader darlegen und weß jetzt, dass der Erfinder der Heißdauerwelle ausgerechnet aus Todnau im Schwarzwald stammte und welche Friseure des 20. Jahrhunderts die Haarschneidetechniken besonders weiterentwickelt haben.

Sollten einige mir nahestehende Personen es doch noch irgendwann schaffen, mich zu Günter Jauchs »Wer gewinnt die Million« zu schleifen, haben sich meine Chancen die Million abzuräumen damit wieder ein Stück verbessert. ;o)

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Ich kontrolliere jeden Tag, ob schon eine der Magnolienblüten am Magnolienstrauch im Garten aufgeblüht ist und wünsche mir, wieder vier oder fünf zu sein, denn dann könnte ich nämlich mal dran ziehen und pulen um das Ganze etwas zu beschleunigen. So heißt es weiter geduldig warten …
Ach ja, die Forsythien blühen inzwischen alle, die ersten Weißdorne ebenfalls und die Kastanien haben so dicke und fette Knospen, dass man das Aufplatzen sicher meterweit hören wird, wenn sich die alten Damen mal zum Aufblühen und Aufstecken ihrer Kerzen bequemen würden. Lange dürfte das aber auch nicht mehr dauern.

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Wir rätseln, warum es leichter war sieben, sechs, fünf Kater im Auge zu behalten als vier. Irgendjemand eine kluge These zur Lösung des Rätsels?

3 Gedanken zu „1. April, Barbiere und Bader, Zwischenstand Blüherei und ein Rätsel

  1. Liebe Liisa, was fuer ein wunderschoenes Bild - ist das etwa auch von Dir??? Es tut mir leid das Du Schmerzen hast oder hattest und drücke Dir die Daumen das sie verschwinden und Dich in Frieden lassen.
    Da ich schon daran scheitere einen Kater im Auge zu behalten - kann ich Dir leider keine These und schon gar keine kluge zur Lösung des Rätsels übermitteln? Sind Deine Kater Freigänger oder Stubentiger??
    Mein Dicker ist Freigänger, deshalb ist es auch schon schwierig, aber selbst wenn er im Haus ist, staune ich immer wieder ueber diese grenzenlose Kreativität und Selbstverständlichkeit dieses wunderbaren Katers.
    Heute bin ich sehr, sehr gluecklich und zufrieden und hoffe das es Dir bald (und ohne Schmerzen) auch so geht…liebe Grüße in die Pampa schickt Dir
    Ada.

  2. Liebe Liisa, ich hoffe auch, dass es dir schon wieder viel besser geht & wollte mich noch für deine lieben Kommentare bedanken.

    Übrigens mein Papa erfreut sich bester Gesundheit und erzählt die Schneewittchen-Anekdote öfter als mir lieb ist ;o)

    Falls du jemals bei Günther Jauch auftreten solltest, lass es uns aber hier unbedingt wissen. Das wollen wir sehen und natürlich die Daumen drücken ;o)

    Viele Grüße in den hohen Norden

  3. @ Ada - ja, das Bild ist auch von mir. Wenn Du mit dem Cursor über das Bild geht, wird Dir jeweils angezeigt, was das Bild zeigt und von wem es ist. Die meisten Bilder, die ich seit der Blogpause hier gepostet habe, sind von mir gewesen.

    Meine Kater sind alle Stubentiger mit Ausgang auf den jeweiligen Balkon. Seit wir hier wohnen, gibt es ja nun auch einen Garten und mit zweien war ich dann auch schon mal kontrolliert im Garten aber weil sie es nicht gewohnt sind, halten sie da nicht ganz so viel von. Hier gibt es jede Menge Freigänger (wilde Katzen) und ich fürchte, sollte eine von denen jemals auf einen von meinen treffen, kann ich hinterher die Fetzen meiner Kater zusammensammeln.

    @ Andrea - ja, danke, es geht mir wieder besser. 🙂

    Freue mich, dass es Deinem Papa gut geht. Ja, Anekdoten aus der Kindheit der Kinder immer und immer wieder zu erzählen, darin sind wohl viele Väter recht gut. ;o)

    Ich glaube zwar nicht, dass ich wirklich mal bei Herr Jauch lande - bin nicht so der Scheinwerferlichttyp und überhaupt … aber falls doch, geb ich Dir Bescheid. 🙂

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