Privates ·Soziales

mitten unter und neben uns

Während allüberall die Adventslichter aufleuchten, die ersten Wunschzettel mit mehr oder weniger sinnvollen Wünschen geschrieben werden, während manche unbeschwert Geschenke einkaufen können und sich gerade in der Adventszeit das ein oder andere zusätzlich gönnen (was ich hier nicht kritisiere), gibt es andere, mitten unter und neben uns, die um ihre nackte Existenz kämpfen und denen von offiziellen und anderen beteiligten Stellen eher noch zusätzliche Steine in den Weg gelegt werden, als dass sie wirklich Hilfe bekämen.

Wer glaubt, das seien drastische Einzelfälle, der ist entweder blind und taub oder aber er denkt, nur weil Betroffene sich scheuen lautstark aufzubegehren oder sich zu Wort zu melden, so schlimm kann es nicht sein. Aber es gibt mehr Menschen in vergleichbaren Situationen als uns allen lieb sein kann – wobei eigentlich jeder einzelne schon einer zuviel ist.

Ich könnte heulen vor Wut darüber, dass Menschen so behandelt werden und so an den Rand, hinter dem nur noch ein letzter Abgrund lauert, getrieben werden. Ich könnte heulen, weil ich mich so ohnmächtig fühle und weil creezys Geschichte so so nah an meiner eigenen Geschichte ist. Ich bin aber auch froh, dass es Menschen gibt, die sich in solchen Situationen als wahre Freunde erweisen und die uns Zuflucht gewähren, wenn alle anderen Türen zugefallen sind und uns alle anderen den Rücken zukehren.

Nachtrag: Auf creezys Blog gibt es oben rechts jetzt einen „Spenden-Button“ über den man mithelfen kann, ihr zu helfen. Jeder Euro hilft!