Sommer-Favoriten

Sommer-Favoriten 019

© Diego Tabango

© Quelle leider unbekannt

© Crystal-ised

© Quelle leider unbekannt

© Quelle leider unbekannt

© Chris Renk

© Surfma

© Angus Clyne

1. © Diego Tabango; 2. unbekannt; 3. © Crystal-ised; 4. unbekannt; 5. unbekannt; 6. © Chris Renk; 7. © Surfma; 8. © Angus Clyne

Frage des Tages
»Lachen ist gesund!« - heißt es. Was bringt Euch zum Lachen? Wann habt Ihr das letzte Mal gelacht und warum bzw. worüber? Lacht Ihr nur in Gesellschaft oder auch, wenn Ihr allein seid? Würdet Ihr so ein »Lach-Training« machen oder Euch einer Lachgruppe bzw. einem Lachclub anschließen? Könnt Ihr über Euch selbst zu lachen?

19 Gedanken zu „Sommer-Favoriten 019

  1. Lachen kann ich über absurde, bizarre Geschichten. Auch über manches Komische, was die Natur hervorbringt. Über (freiwillig oder unfreiwillig) komische Aussprüche. Über intelligente Witze (wovon mir allerdings nicht viele bekannt sind). Über Karl Valentin und über Oliver Polak. Über Behördendeutsch.
    Ãœber mich selbst: Mit Hingabe. Auch und gerade in Situationen, wo anderen das Lachen zu vergehen scheint.
    Lachen kann ich mit anderen, aber auch alleine. Allerdings lächele ich mehr als ich lache - aber wenn ich lache, dann gerne und von Herzen.
    Schlimm finde ich, Menschen auszulachen - das ist nicht komisch, sondern gemein. Bei Kindern muß man ein wenig aufpassen, weil sie als Auslachen empfinden können, wenn man über Kindermund lacht.
    Lach-Training und Lachclub - das klingt für mich nach Institutionalisierung des Lachens, das ist schauderhaft.

  2. Ãœbrigens bringen Deine Bilder mir spontan einen äußerst humorvollen Jugendbuchautor in Erinnerung, James Krüss, dessen »Leuchtturm auf den Hummerklippen« eines meiner ersten wichtigen Leseerlebnisse war.

  3. Lachen ist großartig! Und der erste Schmunzler des Tages waren deine Leuchtturmbilder - wir haben nämlich in einem geheiratet… *g*

  4. Letztes Wochenende hab ich Tränen gelacht. Warum, kann ich schon gar nicht mehr sagen. Eins gab das andere und schon kugelten wir uns vor Lachen.

    Wenn Lena kehlig und wie ein betrunkener Schotte lacht, kann ich nicht anders und mach mit. Mehrmals täglich.

    Ãœber mich selbst kann ich auch lachen, wenn auch manchmal erst mit etwas Abstand zum Missgeschick. 😉

    Lachseminare finde ich total überflüssig. Ebenso wie Schützenfeste. Lachen und feiern kann ich auch ohne verordnete Fröhlichkeit.

  5. zuletzt gelacht mit der Familie: heute morgen, trockene Kommentare des Juniors
    zuletzt über mich : vor 10 min, (wenn auch etwas hilflos), als ich frohen Mutes die genähte Tasche wenden wollte und mich in einer gestreiften »Wurst« verhedderte….sie ist hübsch, sie ist gestreift…sie ist eine Wurst und ich werde es wohl nie lernen, 3 dimensional zu denken…;o)
    ich kann ganz gut über mich selbst lachen, nutzt ja manchmal auch nichts ….
    Lachseminare ? Ähm, für uns nicht nötig, wir sind alle naturalbern.

  6. Lachen kann ich über Situationskomik. Wenn jemand mitlacht, kann das leicht zu einem ANfall ausarten 🙂

    Ich habe übrigens meine Zwischenprüfung (ca. 1994) in Theaterwissenschaft über das Lachen gemacht. Als total körperlicher Ausdruck und vor allem als subversives Element gegen die Obrigkeit.

  7. @Frau Gräde: »naturalbern« ist ein famoses Wort!

    @claudia: oh, die Bücher von James Krüss hattte ich auch, danke für das dran erinnern! Das Fisch-Frosch-Dings auf Deinem Bild hat mich gerade spontan auch zum Lachen gebracht. Der Gesichtsaudruck von dem Viech ist herrlich!

    @ellen: oben oder unten? Ich stelle mir gerade eine Hochzeitsgesellschaft vor, die keuchend und ächzend die Stufen raufklettert und die Brautleute können ihr »Ja« bloß noch japsen… 🙂

    @tanja: stimmt, manchmal braucht man einen Moment, bis einem das über sich selber Lachen gelingt.

    Manchmal brauch ich auch eine Weile, um es hinzukriegen. Im allgemeinen kann ich aber ganz gut über mich selber lachen. Vor allem, wenn sich wieder mal eine (meist selbstgemachte) häusliche Katastrophe über die andere türmt. Also in so Momenten, wo man eigentlich nicht mehr weiß, ob man jetzt heulen oder ko***en oder einfach bloß noch schreien soll - da krieg ich dann einfach einen Lachanfall. Ist sicher die beste Alternative! 🙂

    Seminare oder Kurse brauche ich fürs Lachen nicht.

    Wo mir das Lachen(können) wichtig ist: bei der Arbeit. Weil ich nicht lange besonders gut in einer Umgebung arbeiten kann/will!, in der alle mit einer Lätschen bis zum Boden, mürrisch womöglich, mit unwilligen Gesichtern, oder randvoll mit heiligem Ernst rumlaufen…
    Schon beim Vorstellungsgespräch versuche ich ein Gespür dafür zu kriegen, ob in dem jeweiligen Laden auch gelacht werden darf und wird - ich hab auch schon direkt danach gefragt.
    Und als Auswahlkriterium war das, wie sich rausgestellt hat, nicht das schlechteste!

    @Liisa: Sind das eigentlich HDR-Aufnahmen? (Die Farben und die Kontraste sind so sehr intensiv) Das vierte finde ich fast ein bißchen gespenstisch, vor allem aber das dritte ist _toll_.
    Da kann man beim Angucken ja die Salzluft riechen und die Möwen kreischen hören! Schööön!

    Viele liebe Grüße!

    anna

    PS. Jetzt kann ich gleich anfangen mein Post zu bestätigen und statt zu heulen oder zu schreien mit einem Lachen meine 8 Kubikmeter Bügelwäsche angehen. *seufz* - *lach*

  8. Ich habe selbst einen trockenen Humor und kann über witzige aber trockene Bemerkungen gut lachen aber mich bringen auch Situationskomik und witzig-intelligente Wortakrobatik zum Lachen. Wobei ich, glaube ich, auch eher lächele als laut lache.

    Über mich selbst kann ich gut lachen, mit anderen lachen auch. Über andere lachen, ist im Regelfall nicht mein Ding, zumindest nicht wenn es auf ihre Kosten ist und sie nicht wirklich mitlachen können.

    Ich könnte mir absolut nicht vorstellen an so einem Lachseminar etc. teilzunehmen. Lachen muss aus mir selbst kommen, ganz natürlich und nicht, weil ich es bewusst steuere. Meine persönliche Ansicht, wohlgemerkt.

    Zuletzt gelacht habe ich heute beim Mittagessen mit Freunden über einige witzige verbale Schlagabtausche.

  9. @ Ellen - oh coole Hochzeits-location! :))

    @ tanja - stimmt, mit Kindern muss man manchmal einfach mitlachen, wenn die sich vor Lachen kugeln. 🙂

    @ Frau Gräde - awww … das mit dem unvermögenden dreidimensionalen Denken kann ich sooo gut verstehen. Alle Achtung, dass Sie sich trotzdem an solche Projekte wagen und wer weiß, vielleicht klappt es ja doch irgendwann und der dreidimensionale Knoten platzt.

    @ text-burger - das ist ja ein interessantes Prüfungsthema!

    @ anna - keine Ahnung ob das HDR- Aufnahmen sind aber bei einigen nehme ich es auch an.

    Für 8 Kubikmeter Bügelwäsche muss man aber ganz schön viel lachen! ;o)

  10. ach, das wird schon!

    Phase 1:
    _
    _
    _ _
    _ _ 🙂
    _ _

    Phase 2:
    _
    _
    _ 🙂
    _
    _ _

    Phase 3 (kleinere Durchhänger gibt es natürlich schon):
    _
    _
    _ :-\
    _
    _

    Phase 4 :
    (an dem Punkt bin ich gerade)
    zusammenreißen, weitermachen, trotzdem lachen

    _
    _ 😎
    _
    _

    Phase 5: (Ende in Sicht, bald):

    _
    _ 🙂

    Phase 6 (HA!):

    _ 😀

    Phase 7: hahaha!

    😉

  11. Eine räumliche Darstellung der Kubikmeter hab ich als ebenfalls 3D-Legastheniker nich hingekriegt *g*

  12. …würdet ihr meinen mentalversunkenen »Wendetanz« zum Thema 3D, ich und die gestreifte Wurst sehen…ich glaube, ein paar würden schallend lachen….und doch : ich habe es geschafft, ich murmel vor mich hin, simuliere mit ausgreifenden Armbewegungen sämtliche (mutmaßlich nötigen) Wendevorgänge und : jepp…Tasche! keine Wurst mehr.
    ;o)

  13. Ich war neulich bei einer Offenen Lesebühne. Eine der Autorinnen las eine Kurzgeschichte vor, eine eigene, wohlgemerkt. Und sie musste schon während des Vorlesens immer wieder lachen. 🙂 Womit sie wiederum ihr Publikum ansteckte, und die Geschichte war zum Glück wirklich ganz lustig.

    Ich glaube, ich lächle mehr als dass ich lache. Geht ja vielen Erwachsenen so (doch!), dass sie nicht einfach herausplatzen können. Ich beobachte das gern bei kleinen Kindern, die lachen über die ulkigsten Sachen. Gestern habe ich ein paar Kindern aus »Die große Wörterfabrik« vorgelesen (war ein Buchtipp von der Frau Text-Burger). Da ist u.a. von Hundekacka die Rede. Ein kleines Mädchen, 5 Jahre, fand das zum Schießen. 🙂 Und es ist schön, wenn man dann so richtig mitlachen kann.

    Ach so, und ich lache auch, wenn ich allein bin. Manche Bücher lassen einem ja keine andere Wahl. 😉

  14. @Frau Gräde: Glückwunsch zur geglückten Wende!

    »Die gestreifte Wurst« als Ausdruckstanz hätt’ ich aber zu gerne gesehen 😉

  15. I would like to buy a Hamburger…..Steve Martin in »Der rosarote Panther«. Da liege ich echt am Boden… Lachen, lächeln, schmunzeln - es gehört bei mir auch immer dazu und ich lache wirklich oft, jeden Tag. Es ist gar kein besonderer Anlass nötig, um zu lächeln… Es hebt die Stimmung und man fühlt sich auch einfach besser und - mit fremden Menschen kommt man viel leichter in Kontakt; das erlebe ich jeden Tag.

    Es gibt allerdings auch Menschen, die sind gegen ein Lächeln irgendwie immun…. Die gehen zum Lachen wohl in den Keller. Vielleicht sind Lachseminare für solche Menschen gedacht?

  16. Obwohl ich in der Grundverfaßtheit depressiv und miesepetrig bin, gehört Lachen zum täglichen Pensum. Lautes Lachen ist einem seltener vergönnt. Schallendes, zwechfellerschütterndes Lachen noch seltener, wenn man sich keine Anlässe herbeischafft. Mir gelingt das ganz locker, indem ich auf YouTube Entsprechendes aufrufe. Filmsequenzen (Loriots Ödipussi und Pappa ante Portas sind beispielsweise Dauerbrenner) oder Comedy, wi ich gestern bei Piet Klocke in einen Flash kam und mir dann tatsächlich das Zwechfell schmerzte.
    Im Alltag darf das breite Grinsen, das Schmunzeln, die plötzliche innere freundlich Helligkeit dazu gerechnet werden, wenn einem komische und witziges Dinge unterkommen. Twitter mit den vielen humorigen Notaten ist für mich dauernd Anlaß und unverzichtbar geworden. Ich kenne den Ausdruck »zereumeln« für dies Umstand.

  17. @ Frau Gräde - herzlichen Glückwunsch zur Fertigstellung der Tasche!!

    @ Andrea - es passiert mir selten aber hin und wieder doch, dass ich beim Lesen eines Buches in lautes Lachen ausbreche - kleine Sternstunden sozusagen. :))

    @ Holunder - Andere Menschen anlächeln ist wirklich sehr interessant, da kann man Studien treiben. Manche lächeln spontan zurück. Andere drehen sich erstmal um, weil sie nicht sicher sind, dass das Lächeln ihnen gilt. Wieder andere reagieren überhaupt nicht oder sichtbar irritiert.

    Ich finde ja, es gibt schon einen wichtigen oder deutlichen Unterschied zwischen einem Lachen und einem Lächeln. Ein Lächeln kann auch »aufgesetzt« werden bzw. man kann sich zum Lächeln auch zwingen. Mit dem Lachen funktioniert das eher nicht. Wenn jemand lacht, dann ist das meistens wirklich echt und wenn es nicht echt sein sollte, merkt oder hört man das deutlich finde ich.

    @ Markus Kolbeck - den Begriff »zereumeln« hab ich gleich meinem Wortschatz hinzugefügt. Der ist klasse! Was Twitter angeht, muss ich sagen, dass es sehr häufig Anlaß zum Schmunzeln, zur Heiterkeit wenn nicht sogar zum laut los Lachen bietet.

  18. Ich liebe Leuchttürme und in meinem Stadtteil steht sogar einer, obwohl Köln nicht am Meer liegt. (Helios-Turm)

    Ich lache gerne: ob über Situationen, über mich, oder einfach so. Ich habe mal einen Selbstversuch gestartet: Fremde anlächeln, ob auf der Strasse, in der U-Bahn, im Museum, oder im Geschäft. Ich habe festgestellt, dass viele Menschen in der Stadt wenig lächelnd durch die Gegend laufen, eher konzentriert bis sehr ernst. Und es ist wetterabhängig, bei Sonne wird mehr gelächelt, als bei Regen. Einige waren irritiert, andere wandten sich ab, interessant fand ich die vielen Reaktionen.

    Das letzte Mal hab ich so richtig mit einer Freundin gelacht, herrliche Situationskomik. Es tut sehr gut, so zu lachen, bis einem der Bauch weh tut, Tränen kommen…..herrlich

    @ Liisa: das passiert mir manchmal auch, beim Lesen, besonders lustig ist das, wenn ich dann grad in öffentlichen Verkehrsmitteln sitze ;-))

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