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Frisch auf den Müll

Unsere Großeltern auf jeden Fall und unsere Eltern, so sie Kriegskinder waren, vermutlich auch, gehörten noch zu denen, die unmöglich oder nur sehr schwer Lebensmittel wegwerfen konnten. Sie hatten am eigenen Leib erfahren, was Hunger ist. Diese Lektion haben sie den Rest ihres Lebens nicht mehr vergessen.

Meine Generation und die nachfolgende kennen keinen Hunger. Wir sind inmitten des Lebensmittelwohlstands aufgewachsen. Es gab immer mehr, immer günstiger, immer exotischer, immer, immer, immer … gibt es nicht. Irgendwann schlägt das Pendel auch wieder zurück. Jedenfalls, heute werden Lebensmittel schnell fortgeworfen, aus den unterschiedlichsten Gründen. Unmengen Lebensmittel werden vernichtet, bevor sie überhaupt in den Läden oder gar auf unserem Tisch landen. Die Dokumentation „Frisch auf den Müll“ befasst sich mit diesem Thema und ist sehenswert. Nehmen Sie sich die Zeit! Teil 1, Teil 2, Teil 3

Taste The Waste“ nennt sich die Plattform, auf der man mehr zum Hintergrund des Films erfahren kann und die es sich zum Ziel gesetzt hat, die Lebensmittelverschwendung zu bekämpfen.

via Anke Gröner

Ein Gedanke zu „Frisch auf den Müll

  1. Den Bericht hatte ich auch gesehen und war total schockiert.
    Man kann es auch fremdschämen nennen.

    Wie mit dem Gut der Natur umgegangen wird… grausam…
    das wird alles irgendwann zurückkommen.
    Ganz sicher.

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