Fotografie

Mike Brodie aka Polaroid Kidd

© Mike Brodie

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© Mike Brodie

© Mike Brodie

© Mike Brodie

© Mike Brodie

© Mike Brodie

© Mike Brodie

© Mike Brodie

© Mike Brodie

© Mike Brodie

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Mike Brodie (1985), besser bekannt unter seinem Pseudonym Polaroid Kidd, verließ sein Elternhaus mit 18 Jahren und reiste für etwa drei Jahre kreuz und quer durch Amerika. Ein Freund gab ihm eine Polaroidkamera und Mike Brodie fotografierte seine Freunde und andere Menschen, denen er während dieser Zeit begegnete, sowie deren Art zu leben. Damit dokumentierte er zugleich einen Teil der amerikanischen Kultur, der vielen unbekannt ist, nämlich die der Hobos, Squatter, Punks und Vagabunden, die sich in Güterwagons durch das Land bewegen. Mike Brodie hat diese Lebensart selbst einmal als „travel culture“ bezeichnet.

Irgendwann erregten Mike Brodies Foto Aufmerksamkeit und er wurde mit diesen Fotos geradezu berühmt. Sie wurden in Ausstellungen im In- und Ausland gezeigt, darunter 2006 Internationalen Fotoausstellung im Louvre in Paris und er war drauf und dran der Liebling der Kunst- bzw. Foto-Szene zu werden. Doch Mike Brodie war längst vom Hobo-Virus voll erfasst und ließ sich nicht so einfach vereinnahmen. Er taucht nur selten zu kurzen Gastspielen in der „Öffentlichkeit“ auf.

Viele weitere Fotos von Mike Brodie gibt es hier, hier, hier und hier.

5 Gedanken zu „Mike Brodie aka Polaroid Kidd

  1. Fazinierende, verstörende Photos, so schön und doch sieht man das Elend und das Leid hinter den Bildern.
    Herzliche Grüsse, Allerleirauh

  2. Wie wunderbar, mal wieder..
    Elend und Leid seh ich aber nicht.
    Eher eine lebensform, die eben so ist wie sie ist, und es ist toll diese sprechenden Bilder zu sehen!
    Und dann ist der Mann auch noch integer, wie es scheint. Hut ab.

  3. Ich denke, es ist beides in diesen Fotos: Schönes und Elend/Leid, auch wenn wir aus der Entfernung und ohne die Porträtierten zu kennen, nicht wissen können, wo was eine Rolle spielt. Sicher gibt es einige, die aus freien Stücken und ohne Not sich für ein solches „Aussteigen“ bzw. diese Lebensform entschieden haben. Ebenso wird es solche geben, die aus einer gewissen Not/Elend/Leid heraus diese Art des Lebens leben.

    Uns sog. „Etablierte“ fasziniert diese Art des so ganz anderen Lebens natürlich und gleichzeitig wird es auf manche auch bedrohlich wirken. Es sind auf jeden Fall Fotos, die wie ich finde, starke Emotionen und viele Gedankengänge auslösen.

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