Film

Skhizein

Skhizein (Jérémy Clapin,2008)

Zum Wochenende für Euch der schöne und vielfach ausgezeichnete Kurzfilm „Skhizein“ von Jérémy Clapin. Der Film erzählt die Geschichte eines Mannes, dessen Leben nach einem Meteoriten-Einschlag 91 cm aus der Spur gerät.

8 Gedanken zu „Skhizein

  1. Na, das freut mich, dass der Film auch bei Euch gut ankommt. Ich war ein bisschen unsicher, ob ich ihn hier zeigen soll oder nicht, eben weil er auch ein bisschen „gruselig-traurig“ ist.

  2. Nun, gruselig-traurig empfand ich ihn nicht unbedingt. Aber ich verstehe den Sinn nicht. Zweifellos ist er technisch brillant, und die Story ist wirklich sehr *außergewöhnlich*… nur: Hat der Film irgendeine Aussage?

  3. Stellt sich die Frage, ob jeder Film eine Aussage haben muß? Vielleicht ist es einfach nur eine gut erzählte Geschichte? Aber mal abgesehen davon, vielleicht die Botschaft, dass ein unvorhergesehenes Ereignis ein Leben völlig aus der Bahn werfen kann und dass es dazu manchmal nicht viel braucht (im Film lächerliche 91 cm) und dass, wenn das nicht rückgängig zu machen ist, eben nur hilft, sich auf die geänderten Gegebenheiten einzustellen und das Beste daraus zu machen? Ist nur der Versuch eine mögliche Antwort auf die Frage zu geben.

  4. @Liisa: Sehr, sehr schöner Film. Ja, durchaus traurig, aber sehenswert.

    @wonderingWhatsUp: Da hat ein Mensch im übertragenen Sinn sein Gleichgewicht verloren. Er steht neben sich. Das ist zum Beispiel eine Interpretationsmöglichkeit für den Sinn dieses wunderbaren Animationsfilmes.

  5. Ich verstehe den Film so: Der arme Mensch verliert die Fähigkeit, mit der Umwelt zu kommunizieren. In seinem häuslichen Leben kann er sich mit Mühe noch gerade einrichten – aber er kann sich anderen Menschen nicht erklären, wird nicht verstanden.

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