Musik ·Nordisches

Aus der Reihe Musik zum Wochenende – Gazpacho


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Zum Wochenende gibt es diesmal einen Leckerbissen, nämlich Musik von der norwegischen Band Gazpacho, die im März ihr jüngstes Album „Tick Tock“ veröffentlichte. „Tick Tock“ ist wieder ein Konzeptalbum, in dem die sechsköpfige Band um den Sänger Jan-Henrik Ohme den Roman „Wind, Sand und Sterne“ von Antoine de Saint-Exupery musikalisch interpretiert.

In diesem Roman hat Antoine de Saint-Exupery seinen Flugzeugabsturz in der Sahara, beim Versuch den Langstreckenrekord auf der Strecke Paris-Saigon zu brechen, verarbeitet. Fünf Tage irrte er damals durch die Wüste und war kurz vor dem Verdursten als ihn Beduinen fanden und retteten. Genau diese fünf Tage der Entbehrungen mit all den existentiellen Gefühlen wie Euphorie, Verzweiflung und Todesangst, die Saint-Exupéry umtrieben, setzen Gazpacho in knapp 50 Minuten in Musik um. „Tick Tock“ ist ein großartiges Album auch deshalb, weil man bei jedem erneuten Hören wieder neues entdeckt und hört.

Das Stück „Tick Tock“ ist der Hauptteil des Albums (auf dem Album in drei Tracks unterteilt) und beschreibt die Monotonie der Wüstenwanderung und das immer wiederkehrende Aufflackern der Verzweiflung, des Lebenswillens und der Hoffnung. Man muss sich einlassen auf die Musik von Gazpacho und sich die Zeit dafür nehmen aber es lohnt sich auf jeden Fall.

Zum Abschluß für die, denen die Musik von Gazpacho gefällt auch noch der letzte Titel des Albums „Winter is never“


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