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Gnaaa!

Gibt es eigentlich eine Möglichkeit, sich dagegen zu wehren, dass man mitsamt Adresse, Telefonnummer, etc. in irgendwelchen (dubiosen) Online-Telefonbüchern auftaucht, ohne, dass man darum gebeten hat? Die Folge ist nämlich dass bei uns sprunghaft die Zahl der Werbeanrufe gestiegen ist. Sehr sehr sehr nervig! *gnaaaaa* Jedenfalls hab ich einer der Anruferinnen aus den Rippen leiern können, wo sie meine Nummer überhaupt her hat und auf der entsprechenden Seite war natürlich nirgendwo was darüber zu finden, wie der Eintrag da gelöscht werden kann. :(( Ich hasse sowas!

6 Gedanken zu „Gnaaa!

  1. Der Fuzzi, dem die Seite gehört, muß ja ein Impressum haben. Laß ihn wissen, daß Du Deine Anwältin gerne sein Geld verdienen lassen möchtest, wenn er nicht auf der Stelle deine Daten vom Netz nimmt.
    Eine andere Möglichkeit wäre, ihm einen buttersäuregetränkten Brief zu schicken… aber das ist vielleicht verboten.

  2. Es gibt Seiten, die holen die Daten offenbar aus dem Online-Telefonbuch der Telekom. Auf jeden Fall solltest Du dich da löschen lassen.

  3. @Claudia: welche Anwältin? Das Problem ist, dass es sich nicht um „einen Fuzzi“ handelt sondern wohl um ein größeres Unternehmen.

    @Michael: aha, guter Ratschlag, werde ich dann mal veranlassen. Aber ich vermute mal, dass das nichts daran ändern wird, dass ich in anderen online-Telefonbüchern stehe, die die Daten da abgegriffen haben.

  4. Ich habe noch diese Tipps gehört, wenn dauernd ein Callcenter anruft: 😉

    -fragen ob man das Produkt auch mieten kann…
    -nach einer Ratenzahlung für 10 Jahre fragen
    -so tun als wollte man selber ein Produkt loswerden
    -mit starkem Dialekt reden
    -alles wiederholen
    -wichtige Wörter vergessen
    -während der Gesprächspartner sein Produkt vorstellt anfangen ein Lied zu summen
    -so tun als würde man den Gesprächspartner gut kennen
    -kichern und fragen ob der Gesprächspartner die stimmen auch hören kann
    -den Fernseher laut stellen und den Gesprächspartner auffordern den Fernseher leiser zu machen
    -laut lachen wenn er/sie seinen/ihren Namen sagt
    -sagen: „Da muss ich noch meinen Vormund fragen.“
    -oder: „Moment, meine kleine Tochter will auch mit Ihnen reden.“

    Naja, war Spaß. Ich finde das auch sehr nervig.
    Bei der Telekom kann man sich ganz einfach aus dem Telefonbuch löschen lassen, einfach ein Fax schicken.
    Viele Grüße,
    Annabell

  5. Das Wichtigste ist ja schon gesagt: aus dem Telefonbuch der Telekom rausnehmen lassen.

    Ich selbst bekomme zum Glück (noch) recht wenige Anrufe dieser Art. Und wenn doch, lege ich nach einem schroffen „Kein Interesse“ direkt auf. Die meisten Anrufe landen jedoch eh auf meinem AB, der immer angeschaltet ist. Und da quatschen die in der Regel nicht drauf.

  6. Liisa: die Anwältin (oder auch den Anwalt), die Du haben darfst, notfalls auf Staatskosten, wenn Du sie brauchst. Und tatsächlich ist manchmal eine Klagedrohung ein ganz gutes Mittel gegen solche Störenfriede. Selbst wenn der Fuzzi ein Unternehmen ist – die wollen nicht mehr Ärger, als sie eh schon haben.

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