Kultur ·Kunst

Kehinde Wiley

Prince Tommaso Francesco of Savoy-Carignano von Kehinde Wiley»Prince Tommaso Francesco of Savoy-Carignano« von Kehinde Wiley

Ice-T von Kehinde Wiley»Ice-T« von Kehinde Wiley

St. Sebastien II von Kehinde Wiley»St. Sebastien II« von Kehinde Wiley

Encourage good manners and politeness; bright up your surroundings with plants»Encourage good manners and politeness; bright up your surroundings with plants« von Kehinde Wiley

Seit ich das erste Mal Bilder von Kehinde Wiley gesehen habe, bin ich seltsam fasziniert von seiner Kunst. Er selbst bezeichnet seine Kunst als »Bling-Bling-Baroque«. Er verbindet Gemälde von Malern wie Rafael , Michelangelo, da Vinci und Tiepolo mit Abbildungen junger Afroamerikaner in klassischen Posen. Ein ungewöhnlicher Mix, der aber so, wie Kehinde Wiley ihn schafft, einen ganz eigenen Reiz ausübt. Farbenfreude bringen zusätzliche ornamentale Verzierungen, die er in seine Bilder mit einarbeitet.

Heute arbeitet der gerade mal dreißigjährige Kehinde Wiley in einer Werkstatt mit Assistenten - wie einst Michelangelo und andere große Maler - und hat den internationalen Durchbruch geschafft. Gerade sind einige seiner Werke auch während der Ausstellungsreihe »RECOGNIZE! Hip Hop and Contemporary Portraiture« in Washington, D.C. in der National Portrait Gallery zu sehen.

5 Gedanken zu „Kehinde Wiley

  1. Ach,

    jetzt gibt’s auch einen homosexuellen Jeff Koons?

    Sorry, das ist eindeutig reißerische Spekulation auf den aufgeblähten Kunstmarkt, der mit Kunst nichts zu tun hat.

  2. Den Vergleich zwischen Jeff Koons und Wiley kann ich nicht wirklich nachvollziehen, Conny und ob homosexuell oder nicht, ist auch völlig irrelevant.

    Sicher, ich würde mir auch keinen Wiley aufhängen aber ich finde schon, dass seine Bilder mehr von Kunst haben als vieles andere, was heutzutage als »Kunst« bezeichnet wird. Sicher, über Kunst läßt sich vortrefflich streiten, was ich hier nicht vorhabe, trotzdem: Wiley damit abzutun, dass es nur um reißerische Spekulation auf den aufgeblähten Kunstmarkt geht, ist glaube ich ebenfalls eine reine Spekulation und ein Argument, das heute schnell bei der Hand ist für Kunst zu der man vielleicht keinen Zugang findet und mit der man sich nicht auseinandersetzen möchte. Es ist sozusagen das Totschlag-Argument in der Kunst.

  3. Wenn du Motorrad-Lackierung und AirBrush-Technik unter Kunst einreihst, dann magst du Recht haben.

    Ansonsten, ohne zu streiten, bleibe ich bei meiner Einschätzung, daß das marktschreierisches Getue für Reiche, russische Oligarchen oder zu Geld gekommene Britney Spears ist ;=)

    Und natürlich hat das was mit Homosexualität zu tun, ist doch hip!
    Bei Marketing und Kunstmarkt-Bedienung ist das hip und hat wohl etwas damit zu tun.

  4. Stimmt Liisa: Was der Kunstmarkt für Gesetze hat, ist gewiss nur Nebenbestandteil dessen, was dann auch Kunst ist. Hirst hat gerade mal 80 Millionen Euro für 220 Werke. Kein schlechter Schnitt, aber noch nicht einmal top!

    Und was die Homosexualität angeht. Das interessiert gleich ganz wenig nur. Mir geht das jedenfalls am Arsch vorbei. Ob das jetzt eine Sache des Kalküls ist, Connie, da sind mir Vermutugen und Mutmaßungen einfach zu wenig.

Kommentare sind geschlossen.