Fotografie ·Inneneinrichtung ·Nordisches ·Wohnwelten

Wovon ich manchmal träume

Ich bin im großen und ganzen von der Untugend des Neides verschont, wofür ich recht dankbar bin. Ich gönne anderen ihr Glück, ihren Erfolg, ihren Reichtum (wie immer der auch definiert wird) und ich kann auch gut mit wenig leben und für das dankbar sein, was ich habe. Manchmal allerdings, da könnte ich ernsthaft neidisch werden: nämlich wenn ich sehe, wo und wie manche Menschen in ihren eigenen vier Wänden leben.

Ein Beispiel habe ich gerade wieder entdeckt! Was würde ich dafür geben, so wohnen und leben zu können! Man könnte glatt neidisch werden! Ich entscheide mich aber dann doch dafür, mich für die Besitzer bzw. Bewohner zu freuen und dafür einfach weiter davon zu träumen, wie es wäre, wenn ich …

Foto: Mikael Duboi - © Sköna Hem

Foto: Mikael Duboi - © Sköna Hem

Foto: Mikael Duboi - © Sköna Hem

Foto: Mikael Duboi - © Sköna Hem

Foto: Mikael Duboi - © Sköna Hem

Dieses schöne Haus befindet sich auf der Insel Dalarö, inmitten des Schärengebietes südöstlich von Stockholm. Die Lage ist klasse und die Einrichtung ist schlicht wunderbar! Hach! Gefunden habe ich ich es im schwedischen Magazin »Sköna Hem«, wo ich immer mal wieder reinschaue und eigentlich immer etwas entdecke, was mich entzückt. 🙂

15 Gedanken zu „Wovon ich manchmal träume

  1. Für meinen Geschmack ist das alles ein bisschen zu weiß (vor allem das Schlafzimmer). Aber ich kann schon verstehen, dass Sie gerne so leben möchten. Insgesamt sieht es ja doch sehr gemütlich und eben auch sehr nördlich aus.

  2. Neid ist was Schreckliches, aber ich denke, dass es manchmal einfach eher Sehnsucht ist. Im Ãœbrigen bin ich der Meinung, dass auch das Einrichten nichts mit Geld zu tun hat. Ich kenne jemanden, der wirklich nicht viel hat, aber die Wohnung ist warm und gemütlich und hat Flair, Atmosphäre und Persönlichkeit. Ich könnte jetzt noch nicht mal genau sagen, woran es liegt, vielleicht an der liebevollen Dekoration mit Naturfundstücken, wer weiß …

  3. Ich glaube, da könnte ich es auch aushalten. Schon alleine, weil alles in der Wohnung aus Holz zu bestehen scheint…

    (Und überhaupt habe Ich ja Schweden ja spätestens seit meinem Göteborg-Kurzbesuch im Juli ins Herz geschlossen.)

  4. @ Markus - ja, es ist viel weiß, was den Vorteil hat, dass man dem Haus mit wenigen Mitteln die man als Kontrapunkte setzt viel ändern kann, wenn man das möchte.

    @ Ingi - Ja, Du hast recht, es ist eher »Sehnsucht« als Neid. Dass man sich auch mit wenig Geld sehr schön einrichten kann, stimmt auch, aber mir geht es ja auch um die Lage!!! Und das Meer kann ich mir mit allem Geld der Welt nicht vor meine Wohnung zaubern. ;o))

    @ Michael - nicht wahr?! Vielleicht sollte ich erwägen in ein paar Jahren ein Haus in Schweden zu kaufen und eine generationsübergreifende WG zu eröffnen. ;o)

  5. Von so einem schönen Haus darf man aber auch träumen! Es ist doch geradezu traumhaft! Danke, dass Sie die Fotos mit uns geteilt haben.

  6. Hach, das ist in der Tat wunderschön. Sieht ein bisschen nach ewigem Urlaub aus.
    Schön, Liisa, dass Du wieder da bist und uns ab und zu wieder was zum Träumen präsentierst.

  7. Gern geschehen, Herr Exit! Nicht wahr, Sie und der Herr Bellerophon kämen dann doch sicher auch gerne mal auf einen Besuch vorbei?! 🙂

  8. Da würd’ ich Dich auch gern mal besuchen. Sieht gleichermaßen elegant wie urgemütlich aus. Und das Haus am Meer ist auch kein sehr ausgefallener Traum, nehme ich an - zumindest war es auch lange Zeit mal meiner.

  9. Klar, Du wärst auch herzlich willkommen, Iris! 🙂 Wieso ist es denn jetzt nicht mehr Dein Traum?

  10. Ein realisierbarer Wohntraum nahm seinen Platz ein. Aber wenn ich unverhofft zu einem Haus am Meer käme, würde ich es auch jetzt bestimmt nicht verschmähen.

  11. Hach! Ein Häuschen am Meer! Das könnte mir auch gut gefallen. Ein wenig mehr Farbe und es wäre perfekt. Ich melde mich auch schon mal für einen Besuch an 😉

  12. selbstverständlich sind Sie auch willkommen, Herr Spontiv! Am besten wir machen dann dort gleich ein großes Treffen! ;o)

  13. Wer dort wohnt, wo Sie wohnen, ich glaube, es ist Tübingen, braucht nicht nach feuchten Häuschen zu schielen, die meist eh im Nebel liegen, außer es kommt grade ein Fotograf vorbei 🙂

  14. das meer vor der tür ist auch mein grosser traum. da ich mir aber andererseits nicht vorstellen kann aus B wegzuziehen, hab ich da wohl ein problem ;o)

    danke für die tollen wohnfotos, ich musste gleich mal weiterschmökern. gut sich bewusst zu machen, dass die wohnungen in echt nie wirklich so, sondern immer ein bisschen kramiger, weniger durchgestylt, mit weniger frischen blumen sind.

    im übrigen finde ich neid durchaus gesund, solange er als sehnsucht verstanden wird.

    viele grüsse!

Kommentare sind geschlossen.