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Die Knochenmühle

?In der Geschichte eines Landes muss immer eine Generation geopfert werden?, sagt Herr Tu. ?Wir sind diese Generation.?

Die im Oktober 2007 im Greenpeace Magazin erschienene Reportage „Die Knochenmühle“ von Wolfgang Bauer und dem Fotografen Daniel Rosenthal ist mit dem diesjährigen renommierten Hansel-Mieth-Preis ausgezeichnet worden. Der mit 6000 Euro dotierte Preis, mit dem engagierte Reportagen prämiert werden, zählt zu den wichtigsten Ehrungen im deutschen Journalismus und wurde amFreitag zum zehnten Mal in Folge verliehen.

In der Reportage werden die Folgen der Globalisierung in China, wo industrielle „Knochenmühlen“ jedes Jahr mehr als hunderttausend Menschen töten, geschildert. Eine wirklich beeindruckende und erschütternde Reportage, die auf der anderen Seite zeigt, auf welch hohem Niveau wir hier oft jammern. Nicht, dass ich mir chinesische Verhältnisse hier wünschen würde oder denselben Fatalismus sehen möchte, wie ihn viele dort offenbar immer noch haben, aber es wird einem während des Lesens erneut bewußt, wie gut wir es hier immer noch haben.

Zur Reportage Die Knochenmühle

Ein Gedanke zu „Die Knochenmühle

  1. Ohha … diese Reportage ging mir unter die Haut. Du hast recht. Da wird man wieder ganz dankbar und zufrieden mit den Bedingungen, die einen umgeben. Wir mögen jammern … und doch geht es an so vielen Orten auf dieser Erde noch viel, viel schlimmer zu als bei uns. Wir vergessen das nur allzuschnell, weil unsere Probleme uns natürlich immer am nächsten sind.
    Liebe Grüße
    Sylvia

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