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Bloggerpate werden?! – Das Projekt Bloggerpatenschaften

Vor einigen Tagen schrieb mich Ina Müller-Schmoß in einer E-Mail an und stellte mir ein Projekt vor und bat mich u.a., ob ich das Projekt evtl. hier im Blog mal vorstellen bzw. darauf hinweisen könnte. Es handelt sich um das „Projekt Bloggerpatenschaften„, ein privates und nichtkommerzielles Engagement und Projekt, das sie derzeit zusammen mit 3 MitstreiterInnen entwickelt.

Sie schrieb dazu unter anderem:

Worum geht es? Ein Blogpate oder eine Blogpatin gibt z.B. Web-Know-How weiter oder bietet einem anderen die Möglichkeit über einen Gastbeitrag sich in ein Thema zu vertiefen und dieses dann bei ihm oder ihr zu veröffentlichen und berichtet anschließend über diese Begegnung „Bloggerin trifft Nichtblogger“ in seinem/ihrem Blog. Jeder bestimmt selbst, in welchem Umfang er sich dort einbringen willl. Der Zeitaufwand ist aus eigener Erfahrung für die Blogpaten eher gering, da sich z.B.
der WordPress-Admin-Bereich sehr gut per Telefon erklären lässt.
Blogpate ist man bereits, wenn man jemand anderem die Möglichkeit des Gastbloggens bietet, der bisher noch keinen Zugang zu diesem Medium hatte.

Der Effekt: Erfahrene Bloggerinnen und Blogger unterstützen sozial benachteiligte Menschen, einen Zugang zu den heute sehr einfachen Möglichkeiten des Publizierens im Web zu bekommen. Natürlich müssen beim Publizieren im Web Regeln beachtet werden. Dafür stehen diese „alten Hasen“ den „Web-Neulingen“ als Paten hilfreich zur Seite. Für „alte Hasen“ ist es ja recht einfach, einem anderen das Prinzip des Bloggens zu erklären. Und Web-Newbies bekommen so einen Zugang zum Publizieren,
Recherchieren und Vernetzen im Web. Das kann für beide Seiten eine Bereicherung sein, wie das auch schon einige Beispiele zeigen. Blogger und Nichtblogger gewinnen dabei neue Sehweisen. Es gibt viele Möglichkeiten hier mitzumachen. Auch neue Ideen sind gefragt.

Interessierte Nichtblogger, zu denen wir dann den Kontakt herstellen würden, sind z.B. denkbar aus den Bereichen: chronisch Kranke, Benachteiligte, sozial Schwache, MigrantInnen, Engagierte, alte Menschen, wenig technikaffine KünstlerInnen, Sportler, AussteigerInnen, Querdenker und andere, dem Web noch fernstehende Menschen.

Soviel an dieser Stelle zum Projekt. Wer mehr wissen möchte oder sich vorstellen könnte ein Blogpate zu werden, bitte hier entlang.

3 Gedanken zu „Bloggerpate werden?! – Das Projekt Bloggerpatenschaften

  1. als ob es sonst nichts zu tun gäbe

    die Blogger drehen sich immer mehr selbst in ihrem eigenen Saft
    daß man sich dafür dann auch gerne als Nabel der Welt fühlt, ist wohl zwangsläufig ;==)

    selbstreferentielles Getue, meine ich mal

  2. Na, Connie, ob Du da nicht ein bisschen vorschnell bist mit Deinem Urteil? Wenn sich die Projektmacher wirklich nur um sich selbst drehen würden, würden sie wohl kaum gerade so ein Projekt auf die Beine zu stellen versuchen.

  3. Ich denke, das ist eine sehr gute Idee — ich habe mir in letzter Zeit mal einige Blogsysteme angesehen, und manchmal frage ich mich schon, wie jemand ohne technischen Background damit zurechtkommen soll.

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