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Gläsernes für Buchliebhaber

Von Cesare Toffolo stammen diese schönen gläsernen Buch- bzw. Leser-Sets.

Black Libri set von Cesare ToffoloBlack Libri Set, 2007

Red Libri set von Cesare ToffoloRed Libri Set, 2007

Blue Libri set von Cesare ToffoloBlue Libri Set, 2007

Murano, die berühmte italienische Insel der Glasbläser bei Venedig, bringt schon seit Jahrhunderten wahre Meister der Glasbläserei und Glasbearbeitung hervor. Unter den heute lebenden berühmten Glaskünstlern ist Cesare Toffolo, der 1961 auf Murano in eine alte sehr berühmte Glasbläserfamilie hineingeboren wurde.

Sein Großvater Giacomo war ein Meisterglasbläser für die älteste und erfolgreichste Glasbläserei Venini auf Murano und brachte seinem Sohn Florino (Cesares Vater) die Techniken der Glasbläserei bei, so dass der schon mit 17 Jahren als Meister der Glasbläserei galt.

Cesare wiederum besuchte seinen Vater oft in dessen Studio und lernte die Glasbläserei im Alter von 15 Jahren. Seine erste eigene Ausstellung im Palazzo Ca’Vendramin Calergi in Venedig hatte er dann im Alter von gerade mal 21 Jahren. Seither hat er mit den angesehensten Glasmanufakturen in Murano und darüber hinaus zusammengearbeitet. Mit 30 Jahren wurde er eingeladen an der Pilchuck Glass School in Seattle zu unterrichten. Es folgten weitere Anfragen in den USA und ebenfalls in Japan, zum Beispiel vom Niijima Glass Art Center in Tokio.

Cesare Toffolo gilt heute weltweit als einer der Top Glaskünstler aus Murano. Außerdem gründete er 1997 das Centro Studio Vetro eine non-profit Vereinigung zur Förderung der Glaskunst. Von 2001 bis 2003 koordiniert er als künstlerischer Direktor Glas Workshops in Venedig. Seine Glasobjekte werden heute von Museen und Privatsammlern in aller Welt erstanden und gesammelt. Cesare Toffolo selbst unterrichtet inzwischen immer wieder Meisterklassen in Europa, Amerika und Asien.

www.toffolo.com

Ein Gedanke zu „Gläsernes für Buchliebhaber

  1. Ach Liisa,
    Murano - ich bekomme sofort wieder Fernweh!
    Ich glaube sogar - ich war in dieser Werkstatt.
    Schade, dass man diese Bücher nicht lesen kann 🙂
    Herzlichst
    Barbara

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