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Wespenalarm

Uuuuha! Die Entdeckung des heutigen Morgens: Wir haben ein Wespennest in einem Rolladenkasten. :(( Waaahaaa. Zum Glück an einem Fenster, das wir nicht unbedingt öffnen müssen. Pech aber ist, dass das Fenster ausgesprochen ungünstig liegt, so dass schon von daher die Aktion evtl. was gegen die Wespen zu unternehmen ein ziemlich riskantes Unternehmen ist.

Der Hausmeister ist informiert aber wie er das Problem lösen will, ist mir ein Rätsel. Nun könnte man ja sagen, lass doch die Wespen, Wespen sein - spätestens im November stirbt das Volk eh und wenn das Fenster geschlossen bleiben kann … ABER … wenn man den Rolladen doch mal runterlassen muß, kommen Wespen über das Band mit dem man den Rolladen bedient herein und zweitens hab ich Horror, dass sich die Viecher bis ins Wohnzimmer durchfressen. Das können die nämlich wenn sie wollen. Nicht mal Rigips hält sie auf. *schauder* Und mal abgesehen davon, dass ich zu den Menschen zähle, die bei Auftauchen einer Biene, Wespe, Hornisse in Panik geraten, finde ich den Gedanken auch wegen der Kater nicht so lustig.

Der Hausmeister meinte gleich was von wegen Gift sprühen aber das ist ja übles Nervengift und das könnte nicht nur den Wespen sondern unter Umständen auch den Katern und sogar uns selbst schaden. Und ich mag mir auch nicht wirklich vorstellen, wie der gute Mann auf einer Leiter (Kellergeschoss plus zwei Stockwerke hoch) stehend Gift in ein Wespennetz einbringt und dann von zornigen Wespen attackiert wird!

4 Gedanken zu „Wespenalarm

  1. Ich hatte vor zwei Jahren mal ein Wespennest im Balkongeländer und habe dann über die Hausverwaltung einen Schädlingsbekämfer beauftragt. Natürlich hatte ich mich auch Sorgen wegen der Giftigkeit, aber der Mann hat mich in dieser Beziehung beruhight.

    Das ganze ging sehr schnell, er hat nur irgendeine Flüssigkeit in das Geländer gespritzt und dann war Ruhe. Allerdings weiss ich nicht, *was* er da hereingespritzt hat…

  2. Äh … wenn ich mal zitieren dürfte: „Die meisten Wespenarten stehen unter Schutz und dürfen nicht “mutwillig beunruhigt, ohne vernünftigen Grund gefangen, verletzt oder getötet werden”

    Umweltschuztamt anrufen, die helfen weiter!

  3. Das war bei mir kein Problem. Allerdings hätte man das Nest wohl kaum umsiedeln können, weil es im Geländer steckte, und mein Argument war, dass ich im Sommer die Fenster zu dem Raum, in dem ich mich normalerweise aufhalte, nicht mehr ohne weiteres öffnen kann. Ganz zu schweigen vom Balkon und dem meiner Nachbarn.

    (Es gab keine vorherige Anfrage beim Umweltschutzamt. Wenn ich mich recht entsinne, muss aber jedes beseitigte Nest gemeldet werden.)

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