Computer & IT ·Nachdenkliches

Flickr & Co. oder Wie ich lernte das Web 2.0 zu hassen

Es war wirklich kein Vergnügen, als ich Anfang März meinen Flickr account gekündigt und alle Bilder auf Flickr gelöscht habe. Die Gründe für meine Entscheidung waren zum einen, dass User Flickr ab Mitte März nur noch nutzen konnten, wenn sie sich zuvor einen Yahoo account eingerichtet hatten. Darauf hatte ich keinen Nerv. Ich will nicht gezwungen sein, irgendwo einen account eröffnen zu müssen, nur um einen »anderen« Dienst nutzen zu können (ja, ich weiß, Yahoo hat Flickr gekauft - aber die Flickr-Admins haben ja immer behauptet Flickr sei doch irgendwie »eigenständig«). Ich mache um Yahoo einen großen Bogen und zwar aus Prinzip. Ich traue dem Laden nicht und es gibt so einiges, das mir schon gezeigt hat, daß Vorsicht ganz angebracht ist.

Das neueste HickHack bei Flickr, das ich über diverse Blogs mitbekommen habe, hat mir nur noch mal die Bestätigung gebracht, daß meine Entscheidung im März goldrichtig war.

Eine kurze Zeit habe ich damals noch überlegt, ob ich einfach zu einem anderen ähnlichen Web 2.0 Service wechsel aber das hat sich aus zwei Gründen sehr schnell erledigt. Zum einen hab ich nicht wirklich einen Service gefunden, der mir gefallen und zugesagt hätte (wer lange mit Flickr unterwegs war, ist halt »verwöhnt«) und zum andern habe ich keine Lust wieder viel Zeit zu investieren bei irgendeinem Flickr-Klon und dort dann auch wieder alle »Kinderkrankheiten« mitzumachen etc. etc. und wenn der Service am Ende läuft und erfolgreich ist, dann wieder zuzusehen, wie einer von den »Großen« den Service aufkauft und »ausschlachtet«. So macht mir Web 2.0 ehrlich gesagt nicht mehr viel Spaß.

Die »Communities« leben von ihren Usern und die meisten lassen sich im Prinzip eine ganze Menge gefallen aber irgendwann ist der Bogen dann auch mal überspannt. Wenn die Entwicklungen, die man im Web 2.0 - gerade was diese Community Plattformen und -services angeht - beobachten kann, so weitergehen wie sich das zunehmend abzeichnet, verkommt das Web 2.0 irgendwann zu einer neuen Internetblase in der wieder mal einige Wenige mitnehmen was mitzunehmen geht, bevor die Blase platzt und die Masse der User liefert brav abgerichtet »content« mit dem wieder andere sich eine goldene Nase verdienen (wollen).

Ganz ehrlich, früher hat mir das Internet besser gefallen - heute komme ich mir manchmal vor, wie die Kaulquappe unter Haien. Ich habe sowas von die Schnauze voll davon, daß sich in meiner Mailbox längst mehr Spam als reguläre Mails finden, daß ich auf Schritt und Tritt im Internet mit Werbung zu gekleistert und zugeblinkert werde. Ich habe den »Wettlauf« mit den Spammern sowas von satt, das kann ich gar nicht sagen. Dass ich ein Weblog heute nicht mehr ohne Filter etc. unterhalten kann, weil es sonst von Spamkommentaren und Spam-Trackback geflutet würde, ist doch ätzend! Wie gesagt, mir geht so langsam aber sicher die Freude am Internet verloren. Ich sehe es schon kommen: rgendwann kündige ich meine DSL-Flatrate und nehme irgendeinen Billigtarif und damit check ich dann ab und an mal meine Mail oder recherchiere mal was aber das war’s dann auch schon.

Wie empfindet bzw. seht Ihr denn das Ganze eigentlich? Sind Euch diese Entwicklungen egal? Wo ist Eure Schmerzgrenze? Was nervt Euch am Internet am meisten? Hat das irgendwelche Konsequenzen, was Eure Nutzung des Internets etc. angeht? Würde mich mal wirklich interessieren.

14 Gedanken zu „Flickr & Co. oder Wie ich lernte das Web 2.0 zu hassen

  1. Ich finde, »Web 2.0« (was auch immer das eigentlich ist) wird stark überschätzt. Vieles von dem, was da aufgebaut wird, wirkt auf mich nicht halb so nützlich, aber dafür doppelt so umständlich wie angepriesen.

    Meine Konsequenz — nicht nur aus der Sache mit Flickr, sondern schon seit einiger Zeit — ist, dass ich versuche, mich so weit wie möglich nicht mehr auf externe Services zu *verlassen*. In letzter Zeit habe ich einige Accounts wieder gekündigt oder stillgelegt. Neue Accounts lege ich mir nur noch zu, wenn eine Sache wirklich interessant aussieht, also selten.

    Ich stelle vielleicht weiter Fotos auf ein Portal, solange das Spass macht. Aber für das, was mir wichtig ist, werde ich meinen eigenen Webspace nutzen, weil ich nur da wirklich Kontrolle habe.

    Was mich im Internet am meisten stört? Wie mit Datenschutz und Privatsphäre umgegangen wird, und wie ohnmächtig man sich dabei oft vorkommt.

    (Bitte vergiss die Sache mit der Billig-Flatrate. Seiten wie Charming Quark machen das Internet interessant, nicht Spam und Werbe-Popups.)

  2. Was ist den Web 2.0? Nichts anderes, als ein aufgehypter Marketingbegriff ohne echte Substanz. Davon halte ich nichts. Gar nichts.

    Das Internet ist eine Möglichkeit (von vielen), mit Menschen in Kontakt zu treten, Anliegen zu präsentieren, Waren und Dienstleistungen zu verkaufen, Wissen zu teilen und vieles mehr. Es wird überschätzt. Oft. Leider.

    Aber dennoch ist es bereichernd und leistet auf vielen Ebenen wichtige Beiträge, die ich als Individuum und für die Gesellschaft nicht mehr missen möchte. Gerade die Bloggerei hat dazu geführt, dass ich viele interessante, liebenswerte Menschen kennengelernt habe, die mein Leben bereichert haben und es immer noch tun.

    Das Beispiel »flickr« zeigt jedoch auch, wo die Schwachstellen liegen, wo man wachsam sein muss und sollte. Aber ich glaube auch hier, an die Demokratisierungskraft des Netzes. Ich hoffe sehr, dass sich die Macht der Nutzer letzlich auf die Dienste auswirken wird und nicht umgekehrt.

    Und ich baue andererseits sehr auf die Chancen, die Das Netz für Unternehmen wie das, bei dem ich arbeite, bietet. Ich arbeite gerade an einem Konzept für ein Unternehmensblog für die Bank. Und ich hoffe sehr, dass es auf fruchtbaren Boden fällt. Ohne große Marketingkampagne. Einfach durch Inhalt, Offenheit und Transparenz. Denn genau das hat die Bank zu dem gemacht, was sie heute ist. Und wenn sich das dann Web 2.0 nennt, von mir aus bitte.

  3. Alles was mit Spam zu tun hat ist kriminell. Nicht nur lästig. Es ist wirklich organisierte Kriminalität im schlimmsten Sinn. Die Spam werden uns im beruflichen Bereich noch manche harte Nuss zum knacken geben - und nicht nur weil sie lästig sind, sondern die Server und der Mailverkehr total zum erliegen kommen. Es gibt Leute, die sagen, dass wir - der öffentliche Dienst - sich bald von dem SMTP-Protokoll verabschieden müssen, denn wir können keine Spamfilter entscheiden lassen, ob die Mail relevant für den Empfänger ist oder nicht. Das muss immer noch der jeweilige Empfänger selbst entscheiden. Wir drehen uns da im Kreis.
    Das andere Thema, das du ansprichst, sind die Machtkonzentrationen. Wer die Information besitzt, besitzt die Macht. Wir hätten uns längst schon überlegen sollen, wie wir Alternativen Raum geben. Aber es ist immer noch viel zu verführerisch, dieses vernetzte Leben.

  4. Ich kann deinen Unmut sehr gut nachvollziehen. Die Flickr-Geschichte ist ärgerlich (und gehören wie alle Hau-Ruck-Monetarisierungsversuche zum Scheitern verurteilt!). Spam in den E-Mails und in den Kommentaren sind eine üble Unsitte, kien Frage.

    Aber deshalb Web 2.0 hassen?

    Für mich gehört auch zu Web 2.0, dass man gemeinsam nach Alternativen Ausschau halten kann, dass man gut programmierte und freie verfügbare Skripte finden kann, um Fotos auf dem eigenen Webspace zu hosten und dass es so geniale Spamabwehr-Tools wie Akismet für WordPress (und Ähnliches) gibt.

    Und für mich gehören zu Web 2.0 die Blogs, die ich gerne lese, die mich staunen lassen, auf denen ich Schönes, Interessantes, Nachdenkliches finde, und dazu gehört auch deines: also bitte nicht zurück zu Web 1.0!

  5. Ich gebe zu, dass meine Überschrift etwas überspitzt formuliert war und ich »hasse« das Web 2.0 auch nicht wirklich aber ich bin nicht glücklich über viele Entwicklungen rund um das Web 2.0. bzw. innerhalb des Internet. Natürlich schätze auch ich die vielen Blogs, die dazu gehören und manche Möglichkeiten, die dadurch möglich werden und zurück zu Web 1.0 wäre zum einen unmöglich zum anderen ja Unsinn. Es gibt kein zurück, nur die Hoffnung, dass es gelingt Auswüchse oder Fehlentwicklungen rechtzeitig zu stoppen bzw. die guten Möglichkeiten zu nutzen.

  6. Ich glaube, es sind zwei Dinge von denen bei Web 2.0 geredet wird. Dieser Marketingquark, der überall breitgetreten wird, hat wirklich herzlich wenig Substanz.

    Was aber Markus anspricht ist ein veränderter Umgang mit dem Medium. Eher eine Kultur des Teilens und Mitteilens, das in den letzten Jahren entstanden ist und den reinen »Konsum« von Internetinhalten ersetzt hat. Und das ist und bleibt auch spannend.

    Die Schattenseite, dass sich in dem Maße, wie Nettmenschen die Teilnahme erleichtert wird auch die Zahl der Fieslinge erhöht, ist weniger ein technisches Problem sondern eher ein menschliches - leider.

  7. Mich nerven die Entwicklungen, wie du sie beschreibst, ebenso. Spam auf allen Kanälen, ein täglicher Kampf, gerade auch als Betreiber eigener Seiten.

    Aber was genau ist denn eigentlich »Web 2.0«? Es gibt ja tonnenweise Auseinandersetzung mit diesem Begriff, ebenso schwammig wie schwer zu deuten.

    Ist Spam »Web 2.0«? Flickr? Google? Die Frage ist, wie gehe ich mit dem Medium Internet um. Und natürlich ist die kritische Auseinandersetzung mit Diensten wie Flickr oder yahoo wichtiger denn je. Datenkraken, die Erstellung von »Userprofilen«, Schäubles Zugriffe… das sind die Schattenseiten von »Web 2.0«.

    Umgang mit den Medien. Muss ich wirklich jeden Dienst haben, tonnenweise Bilder bei Flickr und seinen Ablegern abladen? Ich wundere mich schon, dass es eine Menge Leute gibt, die völlig unreflektiert Daten bei Google ablegen (Stichwort: sog. online Office-Anwendungen…).

    Web 2.0 ist für mich auch ein und vor allem ein kritischer Umgang mit dem Netz und seinen Entwicklungen…

  8. Web2.0 ist ja im Grunde nur die Rückkehr zum alten Internet. Also »User-Generated-Content« ist das was früher »handgemachte Homepages« waren. Es ist nur halt nicht so Augenkrebs-verursachend, da die Templates der BlogTool die schlimmsten Fehltritte abfangen.
    Ok wenn ich MySpace und Co. sehe, entdecke Analogien zu Poesie-Alben vergangener Tage - inklusive schlimmster Farbstellungsfehler und Wendy-/Diddl-Bilder.

    Aber ich muss sagen/eingestehen, dass ich bei der flickr-Übernahme durch Yahoo! zuwenig auf meinen Instinkt gehört habe. Mit der blanken ohnmächtigen Wut auf die Kaputtisierung / Schäublisierung des Internets und der ganzen Welt stehe ich jetzt da, wie das schmollende Kind im Supermarkt. Jetzt muss ich aufs neue Lernen, dass »ich will aber!« und Fußaufstampfen keinen wirksame Agumentation ergeben und zögere wieder in ein Fotonetzwerk einzutreten, da mein BlogTool die Bilder auch aufnehmen könnte.

    Mittlerweile habe ich »mein Internet« etwas zurückhaltender gestaltet. Meine »Communities« finde ich im Usenet - das ist werbefrei und komfortabler als jedes http-basierte System. Der Content kommt zu mir und nicht ich zum Content. Surfen tue ich nur noch mit Script- und Adblock, tlw. auch mit Bildunterdrückung. Lynx war mit zu sehr Askese.
    Auf lange Sicht würde ich aber mein Leben mehr analogisieren. Sprich die Bilder in echt (im firstlife) ausstellen und mich mit echten Leuten treffen. Vielleicht hat das Platzen von Blase2.0 ja was gutes und die interessanten Menschen kommen von der Tastatur weg.

  9. die interessanten menschen kommen von der tastatur weg…..guter satz.
    viele höchst interessante menschen hängen nicht an der tastatur. für die rangiert das netz unter beiläufig oder gar nicht existent.

    gestern hörte ich einem datenschutzbeauftragten zu, der meinte, viele würden zu naiv und vertrauensselig ihre tastatur benützen, alle spuren im internet seien absolut unauslöschlich. in zehn jahren würde sich jeder verzweifelt an den kopf greifen, über das, was er als jugendlicher in irgendwelchen groups oder so gesagt hat- und was nun von einem arbeitgeber über ihn ergoogelt wurde. stellt passeeee….
    ich bin auch naiv. habe echt uraltes zeug von mir im netz gefunden.
    allerdings ein jahrelang betriebenes blog gelöscht- und davon ist wirklich NICHTS mehr da.
    und deine beiden möchte ich ungern missen!
    gruß von Lu

  10. hallo
    habe den artikel zum thema flickr+yahoo in der netzeitung gelesen und möchte auch mal darauf aufmerksam machen, dass yahoo immer wieder in der kritik steht, und das wird bei deren skrupellosigkeit wohl auch so bleiben. trotzdem sollte jeder darüber bescheid wissen und andere Menschen informieren.

    siehe hier:
    http://demokratischesinternet.twoday.net/stories/3164954/

    und zum thema internetnutzung allgemein muss ich leider auch sagen, dass es mich immer mehr nervt, weil es…immer unübersichtlicher, undemokratischer, kommerzieller schlechter funktionirend wird. für mich steckt es noch lange in den kinderschuhen, vermute mal ca. 20 jahre.

    mit demokratischen grüssen
    g.w.

  11. Ich freu mich sehr über Eure zahlreichen Rückmeldungen zu diesem Thema hier! Wie alle Dinge hat das Web 2.0 eben gute und schlechte Seiten und solange die wenigstens einigermaßen ausgewogen bleiben, geht das wohl für die meisten auch in Ordnung. Auf der anderen Seite, da wo sich negative Entwicklungen abzeichnen muß man vermutlich früh den Anfängen wehren, denn sonst schleichen sich diese Dinge nach und nach unmerklich ein bis eben nichts mehr zu ändern ist.

  12. Seitdem es das Web gibt, muss es bezahlt werden. Der Internet-Anschluss, den jeder einzelne bezahlt, finanziert nicht den Inhalt, den wir so schätzen. Also brauchen die Unternehmen, die sich hier tummeln, Geschäftsmodelle, die rentabel sind.

    Da gibt es genau zwei Möglichkeiten, wie bei allen anderen Medien. Abonenten-Finanzierung oder Werbung. Wer beides nicht will, darf sich über das Chaos nicht wundern.

  13. Jörg: Web2.0 ist ja gerade das der Inhalt »von uns« kommt und Flickr war ja rentabel bzw. man konnte absehen, dass es das in Bälde sein wird.

    Jedoch tut das nichts zur Sache!

    Das Problem ist, dass Stewart, Heather und Co. einerseits schicke Büros in schicken Viertel haben, andererseits aber tollpatschig reagieren wie kleinste Wohnzimmerstartups, wenn sie versuchen Vorgaben von wem auch immer umzusetzen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass da irgendein Sachverstand zugange war. Denn weder §184 StGB noch die Drittstörerhaftung wären erstens anwendbar, noch würde die jetzige »Lösung« dem Rechtsbruch abhelfen. Ferner wird Yahoo Deutschland kaum für flickr in Haftung treten müssen.
    Was jetzt läuft ist allerdings der Oberhammer. Stewart »we’re working on it« Butterfield und Heather »we’re not perfect« Champ versuchten bisher die Sache auszusitzen und waren nahezu verzweifelt dabei durch weitere Manipulationen/Zensur [Explore] die Leute noch mehr zu verarschen.
    Digg hat 17 Stunden gebraucht um die Lektion zu lernen.
    Ich denke der flickr-staff-Truppe, fehlt es an Reife und Umsicht. Es fehlte einfach jemand, der beim Rasieren kratzende Geräusche erzeugen kann und die Lebensaufgaben (Haus gebaut, Kind gezeugt, Baum gepflanzt) [bei Frauen bitte Äquivalent einsetzen] schon erledigt hat. Gerade Heathers Heulerei im Forum zeigt, dass sie nichtmal die Idee hatten, es würde jemanden stören. Jetzt brechen die Zahlen ein. Nicht nur aus .de sondern alle. Vor allem, wenn man die Kurven der Kamerabenutzungen betrachtet, muss es einfach weh tun, denn die, die es ernst meinen mit der Fotografie (DSLR und Bridge- Benutzer) springen ab bzw. stellen keine Bilder mehr ein.
    Ich denke sogar, dass flickr da mit mehr als 2/3 der Benutzer durchkommt. Aber flickr ist nicht mehr das Web2.0 dingen.
    Genau wie ein Ip*d von unterbezahlten Chinesen in 11,5 Stunden-Schichten montiert wird und nicht vom Apfelbauer im alten Land. Aber Apple konnte die Skandale auch aussitzen. Einige werden es im Hinterkopf behalten, aber die meisten finden es halt schick und bleiben / gehen dort hin, weil alle es tun.

    Falk D.

  14. Bezahlt wird aber ein Web2.0-Projekt (Idee, Design, Programmierung, Datenbank- und Web-Server, …) nicht von denen, die den Inhalt reinstellen, sondern von denen, die den Inhalt ansehen und dann vielleicht auch Werbung sehen oder anklicken.

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