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Summ, summ, summ! Bienchen summ herum!

Gerade habe ich Andreas Eschbachs Roman »Ausgebrannt« gelesen. Darin läßt er das Öl knapp werden und die Welt, so wie wir sie kennen, untergehen.

Passend dazu kam dann gestern die Meldung über die spurlos verschwindenden Bienen.

An der amerikanischen Westküste sind fast 60 Prozent der Bienenvölker kollabiert, an der Ostküste und in Texas sind es mehr als 70 Prozent. Mehr als die Hälfte aller Bundesstaaten ist betroffen und Teile Kanadas. Dasselbe passiert auch in Spanien und in Polen.

Aus der Schweiz gibt es die ersten Berichte und auch aus Deutschland - nur hat das Bienensterben bisher nirgendwo solche Ausmaße wie in den USA.

Ohne Bienen keine Bestäubung von Pflanzen, damit irgendwann keine Pflanzen mehr, was wiederum die Tiere die sich pflanzlich ernähren und uns Menschen in Bedrängnis bringen würde. Laut Fachleuten ist etwa ein Drittel der menschlichen Nahrung direkt oder indirekt von den Bienen abhängig. Manche Fachleute sprechen gar schon von »Katastrophe«.
Zukünftig werden wir dann wohl Bienen wieder mit ganz anderen Augen sehen.

Irgendwie häufen sich zur Zeit die Weltuntergangs-Szenarien wieder sehr. Zur Auswahl stehen:

  • Öl bzw. Energie-Reserven werden knapp - Verteilungskämpfe brechen aus
  • Sauberes Trinkwasser wird knapp - Verteilungskämpfe brechen aus
  • Bienen verschwinden - Nahrung wird knapp - Verteilungskämpfe brechen aus
  • Genmanipulation bringt die Nahrungsketten durcheinander - Verteilungskämpfe brechen aus
  • Klimakatastrophe
  • Der Nahe Osten explodiert (Islamische Welt kontra Christliche und Jüdische Welt), es kommt zum 3. Weltkrieg

Sonst noch Vorschläge?

3 Gedanken zu „Summ, summ, summ! Bienchen summ herum!

  1. ohweia, daran hab ich noch gar nicht gedacht, an die bestäubung!!!!
    mir wird ganz gänsehautängstlich übel….gut, dass du es so deutlich schreibst!!!
    Lu

  2. Szenario #1 ist für mich: weil wir viel zu sehr damit beschäftigt sind, alle diese Probleme kurzfristig herunterzuspielen oder zu ignorieren.

    Und zwar weil sie schlecht fürs Geschäft sind, schlecht fürs Image bei den nächsten Wahlen sind, man einen Fehler eingestehen müsste, oder weil man sich selbst ändern müsste und nicht nur die anderen. (Ich schliesse mich da gar nicht aus.)

  3. Es war doch schon immer was auf dieser Welt los.
    Ab es sich irgend wann mal ändern tut bezweifle ich.
    Aber mal schauen was wir noch so in diesem Jahrhundert erleben.
    David

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