Gartenfreude · Privates

Geschichten vom Balkongarten 2016 Teil 3

An Gartenzwergen scheiden sich die Geister. Die einen sind glühende Verehrer und können nicht genug von ihnen bekommen, die anderen finden sie oberspießig und würden sich nie im Leben einen in den Garten stellen. Ich neige eher der letzten Fraktion zu.

Doch dann sah ich kürzlich Gartenzwerge, die waren etwas anders. Und da wir ja kurz davor standen einen Besuch bei lieben Menschen zu machen, die einen schönen großen Garten haben und Gartenzwerge auch oberspießig finden, konnten wir nicht widerstehen, ihnen einen dieser etwas anderen Gartenzwerge mitzubringen, weil wir uns dachten, der passt irgendwie doch zu ihnen. Und so war es dann auch. Inzwischen steht er in einem Garten bei Speyer und grüßt sie jeden Tag auf sehr coole Weise.

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Aber jetzt ist es höchste Zeit mal wieder ein bisschen vom Balkongarten zu erzählen. Dort leben inzwischen sechs Tomatenpflanzen und eine Gurkenpflanze lustig und recht raumgreifend vor sich hin und produzieren massig Früchte.

Es ist ja das zweite Mal, dass ich Tomatenpflanzen auf dem Balkon habe und ich habe den Eindruck, dass sie dieses Jahr wesentlich kräftiger und größer sind und eben auch viel mehr Früchte bringen. Die Witterung war bisher auch günstiger als letztes Jahr.

Die Tomatenhäuschen, die ich zunächst aufgebaut hatte, um die noch jungen Pflanzen etwas vor Kälte und Wind zu schützen, konnte ich inzwischen wieder abbauen, weil die Pflanzen inzwischen zu groß dafür sind und einfach mehr Platz brauchten.

Ich bin schon sehr gespannt auf die Ernte und wie die verschiedenen Tomatensorten im Geschmackstest abschneiden werden.

Die ersten drei Tomaten der Sorte Nektar Cherrytomate Solena Red konnte ich schon ernten und die waren geschmacklich gar nicht übel.

Am spannendsten ist jedoch die Ochsenherztomate für mich. Ich platze vor Spannung, wie viele Tomaten sie letztlich bringen wird, wie groß die wohl werden und vor allem, wie sie geschmacklich ausfallen. Sie wird gerade von Tag zu Tag heller und sicher dauert es nicht mehr lange, bis die Ochsenherztomaten anfangen endlich rot zu werden. Sooo spannend!

Die noch kleinste und am wenigsten tragende Tomatenpflanze ist die „Berner Rose„, was mich etwas überrascht, weil ich über diese Sorte viel Gutes gehört habe. Aber sie ist auch erst recht spät dazugekommen und hatte zu Beginn auch wettertechnisch etwas ungünstige Bedingungen. Vielleicht macht sie sich noch.

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Große Freude macht uns die Gurkenpflanze die schon vor sich hin wächst und Gurken über Gurken produziert. Es sind ja Mini-Schlangengurken (ca. 15 cm Länge) und sie eignen sich hervorragend für z.B. den abendlichen Salat, ohne dass man stets noch eine halbe Gurke übrig hat. Geschmacklich sind sie den im Supermarkt gekauften Gurken um Welten voraus. Bisher haben wir schon sechs Gurken ernten können und mindestens sechs weitere Gurken sind dabei heranzureifen.

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Das Projekt Erdbeeren überwintern war dagegen nicht wirklich erfolgreich. Gelungen ist es mir nur mit zwei Sorten („Direktor Paul Wallmann“ und „Kaisers Sämling„) und das auch nur mit Ach und Krach. Von jeder habe ich bisher eine Erdbeere ernten können und eine weitere ist dabei heranzureifen. Das war’s dann wohl. Von Erdbeerschwemme kann also keine Rede sein.

Nächstes Jahr bestelle ich dann im Gegensatz zu diesem Jahr rechtzeitig wahrscheinlich nochmal neue Pflanzen und zwar von den beiden Sorten, die uns letztes Jahr am meisten überzeugt haben: „Maikönigin“ und „Königin Louise„, sowie nochmal ein Versuch mit der Sorte „Wunder von Peenemünde„, die letztes Jahr nicht so richtig aus den Puschen kam, aber eigentlich sehr guten und schmackhaften Ertrag bringen soll.

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Das Hochbeet, das ich ja dieses Jahr zum ersten Mal befüllt habe und das im Garten steht, ist bisher ein voller Erfolg. Es war sozusagen brechend voll. Dummerweise hab ich vergessen ein Foto zu machen. Jetzt ist es ziemlich abgeerntet.

Die Radieschen waren prima, ebenso der weiße Rettich.

Die verschiedenen Salate sind wunderbar geraten und waren geschmacklich sehr erfreulich. Nur die drei Salate der mediterranen Mischung haben nicht überzeugen können. Sie waren recht strack und eher bitter. Würde ich nicht wieder aussäen. Die anderen vier Salatsorten waren dafür geschmacklich großartig. Die werde ich, sobald der letzte Salat geerntet ist, nochmal aussäen.

Grandios finde ich übrigens, dass ich mit meinem Salat im Hochbeet nicht gegen die Schnecken ankämpfen muss, die sich ansonsten wieder im Nutzgarten tummeln, wo mein Garten-Yoda eine erbitterte Schlacht mit ihnen um die Salatköpfe ausficht. Ein Hoch auf den oder die Erfinder/in des Hochbeets!

Die Mohrrüben wachsen und gedeihen und brauchen noch ein bisschen, bis sie geerntet werden können. Auch da bin ich über die Maßen gespannt, wie der Geschmack sein wird!

Tja und der Schnittknoblauch war wohl tatsächlich der Reinfall des Jahres, denn nach dem Aussäen ward er nicht mehr gesehen. Keine Ahnung, warum der überhaupt gar nicht gekommen ist, nicht einmal ein einziges Hälmchen.

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Kreatives · Nordisches · Privates

In der Zwischenzeit

Kürzlich war ich für eine gute Woche in der Nähe von Speyer und habe einiges erlebt:

+++ Nach vielen vielen Jahren habe ich mal wieder an den Ufern des Rheins gestanden. Der führte reichlich Wasser mit sich und mir war, als ob er mir verschwörerisch zugenickt hat.

+++ Ich beobachtete und bewunderte wie die Neugestaltung eines großen Gartens fortschreitet und immer mehr sehr schöne Form annimmt.

+++ Ich bin durch Speyer gelaufen, war zum zweiten Mal in meinem Leben im Dom zu Speyer, wo ich zwei Kerzen anzündete. Kerzen in Kirchen anzünden, das tue ich tatsächlich erst seit kurzem. Ich wunder(t)e mich über mich selbst.

+++ Ich stöberte recht lange in einem riesigen Biomarkt herum, ebenfalls angeregt von meiner Gastgeberin, und staunte nicht schlecht, was es da alles gab. Bei nicht wenigen Produkten hatte ich wirklich null Ahnung, was das wohl für Nahrungsmittel sein könnten. Leider war ich alleine dort und konnte meine Gastgeberin keine Löcher in den Bauch fragen. Trotzdem trug ich auch von dort einiges an Beute heim, was jetzt hier darauf wartet verzehrt zu werden.

+++ Überhaupt erfuhr meine Bildung zum Thema Vegane Ernährung und zu diversen Lebensmittelunverträglichkeiten und deren Auswirkungen auf das menschliche Wohlbefinden, einen gewaltigen Boost.

+++ Auf eine Empfehlung hin ging ich in Speyer zu Aran und genoß dort ein höchst köstliches Aran Wild Curry. Leider hatte ich nur wenig Zeit, ansonsten wäre ich gern noch etwas länger geblieben.

Leider hatte ich mir aber morgens einen Hexenschuß eingefangen und stand deshalb etwas neben mir. Deswegen reagierte ich auch nicht, als ich einen kleinen Aufsteller sah, auf dem „Goldene Milch“ angeboten wurde. Das erste Mal war mir dieser Begriff im letzten Winter in meinem Twitter-Stream begegnet. Ich fragte nach, was ich mir unter „goldener Milch“ vorzustellen hätte und erhielt die nötigen Informationen. Die klangen interessant, und ich beschloß, sollte ich mal irgendwo welche angeboten sehen, würde ich sie kosten wollen. Tja, und hier war sie nun angeboten, ich las den Aufsteller und … schaltete nicht schnell genug. Naja, vielleicht komme ich ja mal wieder nach Speyer oder an einen anderen Ort, wo es Aran-Niederlassungen gibt. Dann aber … spätestens!

+++ Ein Highlight war dann mein erstes eigenes Nähprojekt. In der Schule habe ich im Handarbeitsunterricht nur eine Doppel-Doppelstunde Nähen gehabt, in der wir eine Nähmaschine in Augenschein nahmen und mal eben ein paar Nähte auf einem kleinen Stück Stoff üben durften. Meine Mutter hatte zwar eine Nähmaschine, war aber selber keine Näherin, also habe ich es auch dort nicht gelernt. Durch verschiedene Umstände bin ich jetzt aber doch ein bisschen angefixt gewesen, es zumindest nochmal anzutesten.

Aber was könnte ich Nähen? Dann fiel eines Tages der Groschen. Wir brauchten neue Stuhlkissen für die Küchenstühle, weil die alten sich schon Ende des letzten Sommers ins Nirvana verabschiedet hatten. Die Stühle sind sehr alt und entsprechen nicht den heutigen Standards was die Abmessungen angeht. Das wiederum bedeutet, ich hab mir die Hacken nach Ersatz abgelaufen. Die Kissen, die ich sah, passten alle nicht. Also warum nicht neue Kissen machen und dabei gleich die Bezüge auch selber nähen! Und schwups hatte ich mein Nähprojekt.

Nachdem ich die Maße der Stühle korrekt abgenommen und eine Schablone angefertigt hatte, wurden die Schaumstoff-Rohlinge geordert, und fragte ich schließlich die Frau meines Wahlbruders, ob sie mir mit Rat und Tat zur Seite stehen könnte. Sie war bereit dazu, die Tapfere!

Also haben wir uns während meines Aufenthalts dort aufgemacht und beim Stoffbasar einen passenden Stoff ausgewählt, dazu das passende Garn und die Beute nach Hause getragen.

Dann hieß es das Schnittmuster fertigen, auf den Stoff übertragen, zuschneiden und dann kam der große Moment, in dem die alte getreue Pfaff in Betrieb genommen wurde. Vorher hatte ich daran schon etwas geübt, damit ich auch schöne Nähte hinbekomme. Das Nähen ging, wie von meiner Lehrmeisterin vorhergesagt, ziemlich fix. Ein größerer Kampf war es dann, die Rohlinge durch die kleine Öffnung in die Bezüge zu zwingen, aber schließlich war auch das geschafft. An den folgenden Tagen schloß ich dann die verbliebenen Öffnungen per Matratzenstich (das letzte Kissen im Zug auf der Rückfahrt!) und voilà fertig sind unsere neuen Stuhlkissen, die sich ganz fabelhaft in die Küche einpassen.

Es hat Spaß gemacht, dieses Projekt, aber ich bin doch ziemlich sicher, dass ich jetzt nicht zur Hobby-Näherin mutieren werde. Ich bin aus diversen Gründen wohl nicht so der Näh-Typ. Aber man soll ja nie nie sagen. Vielleicht wage ich mich zukünftig doch mal an das ein oder andere kleine und ähnlich „simple“ Projekt.

+++ Außerdem machte ich noch kurz einen Abstecher in den Schwarzwald und besuchte dort Freunde, erlebte eine ausgelassene Kinderschar und führte mit einer weiteren Freundin mal wieder anregende Gespräche. Unter anderem tauschten wir uns über die Situation mit den Geflüchteten hier wie dort aus, was zu interessanten Erkenntnissen führte.

+++ Mit der Deutschen Bahn fahren, muss übrigens nicht zwangsläufig ein traumatisches Erleben sein, wie ich glaubte. Also zumindest nicht, so lange man keinen Termindruck hat und möglichst alle Anschlusszüge erwischt. Die Hinfahrt absolvierte ich sogar in der ersten Klasse, noch so ein zum ersten Mal im Leben! Und ja, das ist recht angenehm.

+++ Spaßig fand ich die Beobachtung, wie ich sobald in Berlin angekommen, automatisch und merklich in meinen „Großstadt-Modus“ umschaltete. Den hab ich also zum Glück inzwischen nach all der Zeit auf dem Land noch nicht verloren. Bin eben doch ein geborenes Stadtkind, auch wenn ich mittlerweile mehr Jahre meines Lebens auf dem Land als in der Stadt zugebracht habe.

+++ Weniger toll: die Belüftungssituation in Zügen der Deutschen Bahn. Ich habe offenbar während der Rückfahrt reichlich Zug (haha) abbekommen, denn die am Tag nach der Rückfahrt vermutete Migräne war gar keine, sondern eine heftige Nervenentzündung, die bis in den Trigeminus ausstrahlte. Aua!

+++ Hexenschuß und Nervenentzündung sind mittlerweile so gut wie ausgestanden. Ich wäre fast wieder ich selbst, wenn da nicht die aktuelle Hitze wäre, die mich erneut etwas neben mir stehen lässt.

+++ Aber die Reflexe funktionieren im Notfall noch, wie ich heute feststellen konnte, als eines der kleinen Streunerkätzchen hier in der Nachbarschaft durch lautes Schreien auf sich aufmerksam machte. Mir fiel auf, dass das Schreien irgendwie anders als üblich klang, und so ging ich nachsehen und fand das bedauernswerte Kätzchen in einem gekippten Garagenfenster eingeklemmt. Der Klassiker und blanke Horror. Denn so „gefangen“ brechen sich Katzen in ihrer Panik schnell mal eben das Rückgrat.

Das Kätzchen kam nicht vor und nicht zurück. Mein erster Versuch es zu befreien endete mit weiterem Geschrei, Gefauch und einem Biß in meinen Handballen. Tja, es muss der Hitze geschuldet sein, dass ich diesen Anfängerfehler machte und ohne ausreichenden Schutz an den Händen zugriff.

Also schnell zurück nach Hause, dicke Handtücher bzw. Decken geholt, Kätzchen damit vorsichtig beißunfähig eingepackt und aus dem engen Fenstertrichter, in den es gerutscht und verklemmt war, herausgehoben. Kaum auf dem Boden abgesetzt, lief es von uns weg unter die nächste alte Thuja und versteckte sich dort. Das linke Hinterbein zog es etwas nach. Da müssen wir bzw. der Nachbar später nochmal nachgucken, ob es sich das nur gezerrt hat, oder doch die Hüfte in Mitleidenschaft gezogen ist. Armes kleines Kätzchen!

Zurück zu Hause wurde ich selbst fachmännisch verarztet und mal nachgeschaut, wann eigentlich meine letzte Tetanus-Impfung war. Glück gehabt, ist gerade noch wirksam. Nächstes Jahr muss ich entweder auffrischen oder vorsichtiger sein. ;-)

So, trotz Hitze ist der lange Eintrag, den ich längst geschrieben haben wollte, doch fertig geworden. Draußen brennt schon das Grillfeuer und gleich gehen wir den Midsommarabend feiern und singen vielleicht „Små grodorna

Trevlig Midsommar och Skål!

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Nachdenkliches · Soziales

Hospiz

Die Wildgans wirft immer ein Wort des Tages in die Runde und sammelt in den Kommentaren dann die Assoziationen ihrer Leser zum jeweiligen Wort. Das heutige Wort ist „Hospiz“. Dazu ist mir ganz spontan etwas mehr eingefallen, und deshalb hab ich statt alles dort in einen Kommentare zu schreiben, hier gleich einen Blogbeitrag daraus gemacht.

Hospiz:

  • Ein Segen für viele.
  • Ein Haus voller Leben, manchmal mehr Leben als außerhalb, vielleicht gerade, weil der Tod darin ganz selbstverständlich seinen Platz hat, gegenwärtig ist und darum das Leben lebendiger erscheint.
  • Ein Haus voller echter menschlicher Solidarität und Anteilnahme.
  • Ein Haus, dessen Schwelle viele zu überschreiten scheuen. Tun sie es dann doch, hört man sehr häufig: „Hier ist es ganz anders als ich dachte! Viel besser. Wenn ich das vorher gewusst hätte!
  • Ein Haus in dem tiefe Freundschaften und Beziehungen entstehen, selbst wenn sie nur kurze Zeit dauern sollten.
  • Ein Haus in dem es menschlicher zugeht, als an den meisten anderen Orten in dieser Welt (was schön und zugleich sehr traurig ist)
  • Ein Haus, in dem die Uhren anders ticken, die Zeit anders verrinnt, manchmal stehen zu bleiben scheint, manchmal seltsame Schleifen und Kurven schlägt, manchmal rast und manchmal sogar keine Rolle mehr spielt.

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Gartenfreude · Privates · Tagesnotizen 2016

Dies und das vom Tage

Jaromir im Sommerglück

Wieder ein herrlicher Tag hier bei uns im Nordosten. Nicht mehr ganz so heiß wie vergangene Woche, aber immer noch warm genug, dass man in kurzen Klamotten herumlaufen kann und will. Dazu noch die typische nordische leichte Brise und das schönste Sommerwetter ist perfekt.

Blauer Himmel, die ziehenden weißen Wolkengebilde, die dazu verleiten, das alte Kinderspiel, bei dem man versuchte Figuren in den Wolken zu erkennen, wieder aufzunehmen.

Ich finde ja überhaupt, dass hier oben ganz besonders schöne Wolken unterwegs sind. Es gibt Tage, da wirken die Wolken wie dreidimensional, als hätte jemand sie wirklich aus Watte zusammengefügt und an den Himmel gehängt. Das sind beeindruckende Gebilde, und ich könnte stundenlang einfach nur Wolkengucken.

Nachdem die Arbeitspflichten erfüllt waren, zog es mich dann immer wieder nach draußen. Auch Jaromir zog es auf den Balkon, wo er bei solchem Wetter sehr gerne ist. Irgendwann lag er dann zu Füßen der Kräutertöpfe und schlief selig von der Sonne beschienen. Jaromir im Sommerglück!

Tomatenkinder

Für heute hatte ich mir vorgenommen, die Erde in den Tomatenkübeln aufzufüllen. Durch das Gießen war die Erde in den Töpfen mittlerweile etwas in sich zusammengesunken.

Noch mehr Tomatenkinder

Dieses Jahr wachsen die Tomaten wie die Weltmeister. Die Stämme sind viel kräftiger als im letzten Jahr und die Tomaten wirken robuster und versprechen eine ordentliche Ernte. Ich bin sehr gespannt.

Ochsenherzen Tomatenkinder

Nachdem das erledigt war, noch schnell die Fliegengittertür ausgehängt und endlich die Schrauben an den Scharnieren wieder festgezogen.

Dann war es Zeit für einen köstlichen selbstgemachten Eiskaffee. Im Hintergrund spielte die Musik von meiner Spotify Playlist Svenska Sommarsånger, die ordentlich Sommerlaune verbreitet. Hach … und der Sommer hat noch gar nicht richtig angefangen!

Anschließend bin ich in den Garten gegangen und habe noch ein paar Impressionen eingefangen.

Die alte Wasserpumpe im Garten
Die alte Wasserpumpe
Der Lavendel blüht prächtig
Der Lavendel blüht prächtig
sommerliche Schattenspiele
Sommerliche Schattenspiele
So sieht das Hochbeet aktuell aus
So sieht das Hochbeet aktuell aus. Einige Radieschen sind schon rausgeerntet und auch Salat. Der Rettich hinten links braucht noch ein bisschen und die Möhren in der Mitte natürlich ebenfalls. Ganz vorne links, die leere Stelle, da warte ich eigentlich noch auf den Schnittknoblauch, bin aber mittlerweile ziemlich sicher, das wird nix mehr. Hätte ich mal auf meinen Garten-Yoda gehört, der gleich abriet.
verschiedene Blattsalate in meinem Hochbeet
Verschiedene Blattsalate in meinem Hochbeet
Kresse satt
Kresse satt

Und zum Abendessen gab es wieder einen köstlichen Salatteller. Im Moment schwelge ich in frischen Salaten. Herrlich!

Salatteller deluxe

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Privates · Tagesnotizen 2016

Dies und das vom Tage

Kunstkurs Zertifikat

Wenige Tage vor dem Start erfuhr ich im März von einem Online Kurs zur Kunst der Moderne, den das Städel Museum Frankfurt in Kooperation mit der Leuphana Universität Lüneburg, Institut für Philosophie und Kunstwissenschaft und Centre for Digital Cultures, erstmals anbietet. Das weckte sofort mein Interesse, und kurzentschlossen habe ich mich für den Kurs, der übrigens kostenlos ist (!), angemeldet.

Am 16. März startete der Onlinekurs und seither habe ich mich durch die insgesamt fünf Module gearbeitet, die basierend auf den Werken der Städelschen Sammlung von der Mitte des 18. Jahrhunderts bis in die Gegenwart führen.

Heute habe ich den Kurs abschließen können und bekam sogar ein Zertifikat, sowie eine echte Überraschung, über die ich mich sehr gefreut habe. (Was die Überraschung war, verrate ich hier nicht, um eventuellen Interessenten die Überraschung nicht zu verderben)

Natürlich ist der Kurs auch wesentlich schneller zu absolvieren, aber ich habe mir bewusst Zeit genommen bzw. gelassen und viele zusätzliche Hintergrundinformationen zu diversen Themen die während des Kurses auftauchten recherchiert, um so mein Wissen noch zusätzlich zu verankern und zu vertiefen.

Meist bin ich erst nachts dazu gekommen, den Kurs weiterzumachen, aber es hat sich wirklich gelohnt und hat mir richtig Freude gemacht. Manches wusste ich schon, aber vieles war für mich echter Zugewinn an Wissen.

Wer sich für Kunst interessiert, dem kann ich den Kurs wärmstens ans Herz legen.

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Nicht weit von meinem Dorf entfernt liegt das Dorf Ivenack, das über die Landesgrenzen hinaus berühmt ist wegen seiner uralten mächtigen Eichen. Die Eichen gehören zu den ältesten Europas. Die älteste der Eichen ist etwa 900 Jahre alt und damit die stärkste und älteste lebende Eiche Deutschlands. Die anderen Eichen sind zwischen 500 und 800 Jahre. Die Ivenacker Eichen gelten als Naturdenkmal und wurden bisher so gut es ging geschützt.

Sie sind heute eingebettet in einen Park, den man besuchen und durchwandern kann. Die unmittelbare Umgebung der Eichen darf man allerdings nicht betreten, um Bodenverdichtungen im Wurzelbereich sowie direkte Trittschäden an den Wurzelanläufen zu vermeiden.

Einige der Eichen sind deutlich vom Leben gezeichnet, und in den vergangenen Jahren haben sie wegen Stürmen bzw. Blitzeinschlägen noch etwas mehr gelitten. Aber sie sind immer noch sehr beeindruckend und ehrfurchterregend.

Als ich vor ungefähr zwei Jahren dort war und sie gesehen habe, habe ich zum ersten Mal nachvollziehen können, dass solche Eichen bei einigen germanischen und slawischen Stämmen verehrt wurden. Es ist beeindruckend, sich vorzustellen was diese Eichen schon alles „gesehen“ und erlebt haben. Wie lange sie schon da waren, bevor man selbst geboren wurde, und wie lange sie vermutlich noch stehen werden, wenn man selbst längst nur noch Staub und nicht mal mehr eine Erinnerung ist.

Heute habe ich nun zu meinem Entsetzen erfahren, dass im Ivenacker Park ein Baumkronenpfad errichtet wird.

Ab Herbst 2016 sollen Besucher auf einem 400 Meter langen, barrierefreien Baumkronenpfad den Wald „aktiv erleben“ können.

Außerdem wird ein 35 Meter hoher Aussichtsturm gebaut, der nicht nur den Blick von oben auf den Wald und die Eichen sondern auch die umgebende Landschaft bieten soll.

Das ist so ein schöner Ort gewesen, der jetzt schon um die 50.000 Besucher im Jahr angelockt hat. Und jetzt meint man, „man müsse den Touristen etwas bieten“ (als ob die uralten Eichen nicht Attraktion genug sind!!), mal abgesehen vom ebenfalls sehr schönen Waldgebiet, der grandiosen Landschaft und dem kleinen aber schmucken, fast ein wenig verwunschenen, Dorf. Jetzt wird eventisiert auf Teufel komm raus, um noch mehr Touristen/Besucher anzulocken.

Warum, um alles in der Welt, muss aus allem ein „Event“ gemacht werden? Millionen werden jetzt dafür investiert, „die Ivenacker Eichen attraktiver zu machen“.
Ehrlich, ich könnte im Strahl kotzen!

Das Ivenacker Schloss inklusive Orangerie wird übrigens gleich auch samt Schlosspark saniert. Das ist sicherlich zu begrüßen und wird garantiert ein paar mehr Gäste anziehen. Ich fürchte allerdings es wird auch wieder eine Luxusherberge, die nur einer sehr betuchten Klientel offenstehen wird. Aber gut, das ist mir relativ egal. Aber die uralten Eichen, um die tut es mir wirklich leid. Sie werden herabgewürdigt zu Statisten im neuen „Event-Park“. So traurig!

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Schmackofatz-Salat

Einen versöhnlichen Abschluß fand der Tag dann noch mit diesem köstlichen Salat. Man beachte, die selbstgezogenen Radieschen und Gurke, sowie den heute erstmals geernteten und ebenfalls selbstgezogenen Blattsalat! Ich meine, wie toll ist das denn bitte?! ;-)

Ich bin jetzt übrigens glaube ich auf ewig verdorben, was die im Handel angebotenen Schlangengurken angeht. Selbstgezogene schmecken um Welten besser!

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Gartenfreude · Privates · Tagesnotizen 2016

Dies und das vom Tage

Die erste Rose

Heute habe ich im Garten entdeckt, dass die erste Rosenknospen der David Austin Rose aufgeblüht ist. Die Rose steht jetzt im dritten Jahr im Garten und entwickelt sich soweit wirklich prächtig. Ich liebe ihre Blüten sehr und freu mich jedes Jahr, wenn sie blüht und das tut sie bisher von Jahr zu Jahr mit mehr Knospen. So schön!

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Pflanzenbestimmung praktisch

Gegen Mittag kam die Post und brachte mir ein Päckchen. Darin fand ich den „Kosmos-Naturführer Was blüht denn da?“. Tatsächlich bin ich erst kürzlich auf dieses Standardwerk der Pflanzenbestimmung aufmerksam geworden, weil ich bei Carola davon gelesen hatte.

Ich leben ja nun schon einige Jahre auf dem Land, inmitten herrlicher Natur, aber als geborenes Stadtkind mit ebensolcher Verwandtschaft, ist meine Bildung zum Thema Flora eher rudimentär.

Je länger ich hier lebe, desto öfter bedauere ich das. Vor allem, wenn ich mal wieder vor irgendwelchen Blumen, Kräutern oder Gräsern stehe und null Ahnung habe, was das nun genau ist. Als ich von dem Buch hörte, dachte ich mir, das könnte etwas für mich sein und schwups stand es auf meiner Wunschliste.

Und nun hat ausgerechnet die liebe Carola mich damit überrascht. Ich hab mich riesig gefreut und tue es immer noch. :-)

Die ersten Seiten sind bereits gelesen, mehrfach quer durch das Buch geflippt und ich bin mehrfach mit dem Buch in der Hand durch den Garten und die angrenzenden Grünflächen gewandert und habe die ersten Blumen und Gräser identifiziert.

Selbstverständlich habe ich meine lieben WG-Mitbewohner gleich mit meinem neuerworbenen Wissen beglückt. Die staunten nicht schlecht, als ich mit lässiger Handbewegung auf eine blühende Pflanze zeigte und ihnen verkündete „Wir sollten die Weg-Rauke hier nutzen und neue Besen daraus binden!“ (so hat man nämlich früher die abgestorbenen Pflanzen genutzt) Oder „Ganz schön viel Kriechender Hahnenfuß hier, hm?“

Noch beeindruckter wäre zumindest mein Garten-Yoda gewesen, hätte ich die lateinischen Namen „Sisymbrium officinale“ und „Ranunculus repens“ verwendet. Aber ich wollte ja nicht gleich übertreiben bzw. so schnell konnte ich mir die lateinischen Namen nicht einprägen. ;-)

Wie immer gebiert vermehrtes Wissen aber neue Fragen, so auch in diesem Fall. So rätsele ich noch herum, warum so oft ein „Gewöhnliche/r/s“ vor den jeweiligen deutschen Namen steht. Also wie in „Gewöhnlicher Gundermann“ oder „Gewöhnlicher Frauenmantel“. Gibt es denn auch einen „Außergewöhnlichen Gundermann“, einen „Außergewöhnlichen Frauenmantel“?

In dem Buch, das immerhin über 870 Pflanzen beschreibt, hab ich beide nicht gefunden. Warum also dieses „Gewöhnliche/r/s“ vor den Namen?

Außerdem muss ich bei Gelegenheit mal herausfinden, wer eigentlich am Ende festlegt hat, welcher Name nun der korrekte für eine Pflanze ist. Saßen da ein paar ehrwürdige alte Männer beieinander und haben das entschieden?

Wer entscheidet das heute, wenn eine neue Pflanze entdeckt wird, die noch keinen Namen hat? Kann ja mal passieren. Wird das ausgewürfelt? Gibt es da eine bestimmte Vorgehensweise, einen Regelkatalog? Hab ich noch nie drüber nachgedacht, aber jetzt.

Interessant gefunden hätte ich noch, wenn die geläufigsten volkstümlichen Bezeichnungen für die Pflanzen angegeben wären. Aber das wäre dann wahrscheinlich doch zu ausufernd und umfangreich geworden, weil sich diese Bezeichnungen ja schon von Region zu Region und Dialekt zu Dialekt ändern können. Ein Laie bzw. Pflanzennovize wie ich, ahnt ja z.B. nicht, dass wenn die Nachbarin, sagt: „Ich gehe heute Sängerkraut sammeln“, sie tatsächlich Weg-Rauke sammeln geht.

Die weltbeste WG-Genossin hat dann ebenfalls noch eine interessante Frage aufgeworfen:

„Und das bedeutet, Du schleppst jetzt ständig auch noch dieses dicke schwere Buch mit Dir herum, wenn Du unterwegs bist?“, (den Nachsatz „… und bleibst bei jedem Blümelein und Gräslein stehen, um es zu bestimmen“ verschluckte sie höflich).

Ähm, ich glaube, die Zeit für ein kleines Packeselchen ist dann endgültig gekommen.

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Mecklenburg-Vorpommern · Privates · Reisen · Tagesnotizen 2016

Dies und das vom Tage

Heute verschlug es mich samt der weltbesten WG-Genossin nach Altwarp und Ueckermünde ans Stettiner Haff. Hier ein paar Eindrücke vom Tage

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Gartenfreude · Privates · Tagesnotizen 2016

Dies und das vom Wochenende

blue sky - white clouds

Das ganze Wochenende war schönstes Sommerwetter, Temperaturen um die 28°C, blauer Himmel, ein paar weiße Wölkchen. Herrlich! Allerdings immer etwas überschattet von den Gedanken an alle, die gerade in Regenfluten untergehen.

Einer der beliebtesten Plätze hier im sommerlichen Garten ist immer der Walnußbaum, der mit seinen Blättern wunderbaren Schatten spendet. Da hab ich dann auch einige Zeit drunter gesessen und es genossen endlich mal ein bisschen länger am Stück zu lesen.

unterm Walnussbaum

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Das erste Mal hat sich eine der syrischen Familien aus dem Dorf getraut, unserer Einladung zu folgen. Sie tauchten am späten Samstagnachmittag auf und brachten einen selbstgebackenen Dattel-Nuss-Kuchen mit, den wir in froher Runde zusammen kosteten. Wir unterhielten uns unter anderem auch über den bevorstehenden Ramadan (beginnt morgen).

Den hiesigen Syrer „graust“ etwas vor diesem Ramadan. Warum? Weil es hier so lange hell bleibt. Wie sie uns erzählten, ist deshalb die einzige Möglichkeit etwas zu essen und zu trinken zwischen ca. 22:00 Uhr und 2:30 Uhr. Das ist wirklich hart, besonders wenn es dann draußen auch noch so heiß ist, wie im Moment.

Es gibt noch einen weiteren Grund, warum sie mit gemischten Gefühlen dem Ramadan entgegensehen. Der kam allerdings erst zu Sprache, als ich behutsam in diese Richtung nachfragte.

Der Ramadan ist ein Familienfest, d.h. schon im Vorfeld gehen die Familienmitglieder zusammen einkaufen, z.b. Zutaten für die Speisen, die sie während des Ramadans kochen oder backen wollen, vielleicht neue Kleidung und was sonst noch gebraucht wird. Es wird zusammen gekocht und vorbereitet. Kinder kehren zum Ramadan ins Haus ihrer Eltern zurück, wenn sie nicht eh noch dort oder in der unmittelbaren Nachbarschaft wohnen. Familienmitglieder besuchen sich gegenseitig, ebenso werden enge Freunde eingeladen und/oder besucht. Es ist eine Zeit der Gemeinschaft.

Nun sind sie geflohen, leben in der Fremde und sind plötzlich fast ganz auf sich geworfen. Das Heimweh, das sowieso dauernd da ist, steigert sich nochmals, vermischt mit der Sorge um die in Syrien verbliebenen Familienangehörigen. Fast unter Tränen erzählt die junge Frau, dass sie um der Kinder willen versucht, mit den wenigen Mitteln die sie hier hat, die Zeit des Ramadan zu gestalten. Ich fragte nach ihren Familien und ließ sie ein bisschen erzählen und hatte den Eindruck, dass es ihnen gut tat, dass jemand Interesse an ihren Familien zeigte und verstand, wie schwer es für sie hier ist, gerade jetzt in dieser Zeit des Ramadan von der Familie getrennt zu sein.

Schließlich drucksten sie ein bisschen herum und dann kam die zaghafte Frage, ob wir wohl früh schlafen gingen? Nanu, machten wir so einen müden Eindruck auf sie?

Dazu muss man wissen, dass die meisten Mecklenburger tatsächlich sehr früh ins Bett verschwinden, weil sie morgens auch sehr früh wieder aufstehen. Hier im Dorf herrscht um 22 Uhr so gut wie komplette Nachtruhe und die Fenster in den Häusern sind schon alle dunkel.

Die Syrer haben einen etwas anderen Rhythmus und haben natürlich beobachtet, wie das Dorf quasi kollektiv gegen 22 Uhr in den Nachtschlaf sinkt. Nun also ihre Frage, verbunden mit der Aussage, dass sie uns eigentlich gerne einladen würden, sie während des Ramadans besuchen zu kommen und mit ihnen zu essen. „Aber wenn ihr da schon schlaft, dann wollen wir Euch nicht belästigen.“

Nun, ich konnte sie in unserem Fall beruhigen und ihnen sagen, dass wir deutlich länger als bis 22 Uhr noch auf sind. Strahlendes Lächeln ihrerseits und die herzliche Bitte, dann müssten wir sie auf jeden Fall während des Ramadan besuchen kommen. Das haben wir versprochen zu tun und freuen uns schon darauf.

***

Wir unterhielten uns auch über die unterschiedlichen Religionen. Sie stammen aus einer Stadt in Syrien, in der neben Muslimen auch viele Christen, Juden und Inder (in der Hauptsache Hindus und Sikhs) leben. Sie sind das friedlichen Miteinander von Religionen also gewohnt. Es sei selbstverständlich, dass sich Angehöriger unterschiedlicher Religionen, die befreundet sind oder Nachbarn, sich während der jeweiligen großen religiösen Feste besuchen und miteinander feiern.

„Ich schaue mir den Mensch, den ich vor mir habe an. Ist er ein guter Mensch, dann kann ich mit ihm leben. Ist er ein schlechter Mensch, geh ich ihm aus dem Weg und vermeide den Kontakt. Das hat nichts mit der Religion zu tun. Es gibt gute und schlechte Menschen in allen Religionen. Für mich zählt in erster Linie, wie der Mensch ist und lebt, wie er mit anderen Menschen umgeht und nicht, was er glaubt.“
– S.

So einfach kann es sein und ja, es ist möglich, dass Angehöriger unterschiedlicher Religionen friedlich zusammenleben und sich auch von Extremisten und Hetzern nicht von einer solchen Haltung abbringen lassen.

Dass es in Syrien auch andere Gegenden gibt, in denen diese friedliche Koexistenz nicht oder nicht mehr funktioniert, verschwiegen sie übrigens auch nicht. Ihr Bedauern und Unverständnis darüber, kam deutlich zum Ausdruck.

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meine ersten selbstgezogenen Radieschen

Schließlich kam dann noch der tolle Moment, in dem ich zum ersten Mal in meinem Leben von mir selbst gezogene Radieschen und ebenso die erste meiner auf dem Balkon selbstgezogenen Mini-Schlangen-Gurken ernten konnte.

„In einem Garten in einem kleinen Dorf in Mecklenburg wurde am Sonntagnachmittag ein Honigkuchenpferd gesichtet!“

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